2016

Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr

Langst-Kierst, den 04.09.2016

 

19 Jugendfeuerwehrmitglieder aus Osterath, Büderich und Langst-Kierst sowie 14 Ausbilder und Betreuer nahmen am diesjährigen Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr im Gerätehaus Langst-Kierst teil. Hierbei "spielen" die Jugendlichen eine komplette 24-Stunden-Schicht wie bei einer Berufsfeuerwehr mit Einsätzen, Ausbildung, aber auch der Gemeinschaft in der Gruppe, wobei den Jugendlichen neben feuerwehrtechnischer Ausbildung und Freizeitaktivität auch das Berufsbild des Feuerwehrmanns nähergebracht wird.

Um 9:00 Uhr begann der "Dienst" und der Tag begann wie auf einer Berufsfeuerwehrwache.

Fahrzeuge und Geräte wurden überprüft und gepflegt. Für den Ausbildungsteil hatten sich die Betreuer das Thema "Atemschutz“ ausgedacht. Natürlich wurde auch die sportliche Fitness überprüft.

Im Laufe des Tages mussten dann noch 10 Einsätze abgearbeitet werden. Diese reichten von einer Ölspur, Personensuche, Verletztenversorgung nach Kettensägenunfall, eingeklemmten Personen nach Verkehrsunfall und Bränden im Keller des Meerbusch-Gymnasiums, bis zu Feuern von Gestrüpp und vermissten Personen im Rhein.

Alle Einsätze wurden gewissenhaft und mit großem Engagement abgearbeitet, egal ob die einzelnen Jugendlichen auf den Feuerwehrfahrzeugen, Rettungswagen oder als Besatzung des Einsatzleitwagens eingeteilt waren.

Highlights bildete sicherlich der Einsatz Kellerbrand in einem Schulgebäude, wo unter Einsatz von Atemschutzgeräten Personen aus einem brennenden Keller gerettet werden mussten. Beim Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde die ganze Logistik für einen technischen Hilfeeinsatz aufgeboten.

Nach so einem ereignisreichen Tag fielen die meistens Jugendlichen müde in ihre Matratzen im Gerätehaus Langst-Kierst. Die Betreuer hatten für ausreichend Verpflegung und Getränke gesorgt, so dass es an nichts mangelte.

Alle waren zufrieden als am nächsten Morgen nach dem Frühstück die Geräte und Fahrzeuge gereinigt worden waren und alle wohlbehalten die Heimreise antreten konnten.