Jahresrückblick der Einsätze

2009

Einsätze 2009

Einsatzzahlen steigen kontinuierlich weiter an

 

Zu insgesamt 592 Einsätze wurden die 248 Kräfte der Feuerwehr Meerbusch im Jahr 2009 gerufen. Dies sind im Vergleich zum Jahr 2008 fast einhundert Einsätze mehr. So lässt sich im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin feststellen, dass die Einsatzzahl der Feuerwehr Meerbusch kontinuierlich ansteigt. Waren es im Jahr 2006 gerade einmal 426 Einsätze ist nun der Anstieg auf insgesamt 592 Einsätze deutlich zu merken. Der einsatzreichste Tag war in diesem Jahr der Freitag an dem die einzelnen Einheiten 201 Mal ausrückten. Im Gegensatz dazu rückten sie zu 49 Einsätzen sonntags aus.

Zu 297 Einsätzen wurden die Feuerwehrleute im Tagesbereich zwischen 6.00 und 18.00 Uhr alarmiert, am Abend von 18.00 bis 24.00 Uhr wurde die Feuerwehr 223 Mal gerufen und nachts 72 Mal. Jeder der 592 Einsätze dauerte im Durchschnitt 47 Minuten.

Die meiste Arbeit hatten die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwache. Sie mussten 273 Mal ausrücken. Die beiden Löschzüge aus Büderich und Osterath wurden 156 bzw. 122 Mal alarmiert, der Löschzug Lank-Latum hatte 97 Einsätze, der Löschzug Strümp 73, die Löschgruppe Ossum- Bösinghoven 28, die Löschgruppe Nierst 36 und die Löschgruppe Langst- Kierst 43 Einsätze.

 

Brandeinsätze

Die Zahl der Brandeinsätze betrug 99 (2008: 80), was nur einem geringen Anteil von gut 17% aller Einsätze der Feuerwehr Meerbusch entspricht. Immer wieder mussten die Wehrleute bei Küchenbränden eingreifen, wenn vergessenes Essen, Kochtöpfe oder andere Gegenstände auf eingeschalteten Herdplatten Feuer gefangen hatten. Des Weiteren wurde die Feuerwehr einige Male zu brennenden PKW alarmiert. Den folgenschwersten Brandeinsatz hatte die Feuerwehr Meerbusch in Büderich am 17. Juli, als ein Mehrfamilienhaus durch ein Feuer unbewohnbar wurde. Bei dem Einsatz am frühen Morgen um 01:26 Uhr wurden mehrere Hausbewohner durch Rauchgase verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Unter Hochspannung löschten die Einsatzkräfte aus Osterath und Strümp am 24. Juni ein in Brand geratenes Hochspannungskabel auf dem Außengeländes des RWE Umspannwerks zwischen Osterath und Kaarst.

 

Technische Hilfeleistungen

Die Zahl der Technischen Hilfeleistungen hat sich auch 2009 wieder einmal deutlich erhöht. 382 Alarmierungen stehen 288 Einsätzen in 2008 gegenüber. Diese Einsatzkategorie machte 2009 mehr als 65% aller Alarmierungen aus. Die hohe Einsatzzahl wurde durch ein Unwetter stark beeinflusst. So rückte die Feuerwehr Meerbusch vom 3. bis zum 5. Juli mehr als 150 aus um vollgelaufene Keller, Straßen oder Tunnel leer zu pumpen. Die A-44 müsste gesperrt werden, da die Pumpen der Tunnelanlagen den Wassermassen nicht mehr standhalten konnten. In Osterath-Bovert wurden Erdgeschoss-Wohnungen neben dem Rückhaltebecken Am Mühlenbach überflutet. Zu schweren Verkehrsunfällen kam es auch im Jahr 2009 wieder. So auch am 9. August gegen ca. 21:09 Uhr. Ein Fahrer verliert die Kontrolle seines PKWs auf der Flughafenbrücke der A 44 und prallt gegen einen Pfahl an der Leitplanke. Nach einer sowohl physisch wie auch psychisch anstrengenden Rettungsaktion kann der Fahrer nur noch tot geborgen werden.

 

Fehlalarme

Die Zahl der Fehlalarme ist erfreulicherweise gefallen. 111 Mal (2008: 125) konnten die Einsatzkräfte ohne eingreifen zu müssen, wieder zurück in ihre Gerätehäuser fahren. Dies entspricht 19% aller Einsätze. Dabei ging der Alarm 16 Mal von Brandmeldeanlagen aus. Zwei Mal wurde die Feuerwehr Meerbusch böswillig alarmiert.