Jahresrückblick der Einsätze

2003

Einsätze 2003

Keine außergewöhnlichen Ereignisse zu verzeichnen
( in Klammern = Zahlen aus 2002 )

Viel Glück hatte die Feuerwehr Meerbusch im Sommer 2003, dies beweisen die Einsatzzahlen aus dem letzten Jahr. „Nur“ 399 Einsätze gegenüber 477 in 2002 waren zu bewältigen, weil es halt nur einmal im Juni über Meerbusch stürmisch war.
Dafür ein großes Lob den ehrenamtlichen Einsatzkräften, die neben ihrer regelmäßigen Ausbildung zusätzlich einen Großteil ihrer Frei- und Arbeitszeit für die Sicherheit unserer Bürger opferten.

105 (94) Feuer sind die Bilanz der Brandbekämpfung, deren Palette von 31 Bränden an bzw. in Gebäuden über 19 Wertstoffcontainer bis hin zu 12 Bränden an Kraftfahrzeugen reicht.
Nennenswert sind hierbei:
- der Brand im Fotolabor des Meerbusch-Gymnasiums am 24.01.,
- ein PKW-Brand in Bösinghoven am 09.04., der auf eine Garage übergriff und erheblichen Sachschaden verursachte,
- der Brand eines Anbaus am Pullerweg in Osterath am 25.04., dem einige Zuchtkaninchen zum Opfer fielen,
- die Brände auf dem Abbruchgelände der „Deutschen Steinzeug GmbH“, die für viel politischen Wirbel sorgten,
- die 2 Brandstiftungen in Ilverich, wobei eine Vielzahl von Strohballen verbrannten.

Bei der Klassifizierung der 177 (327) Technischen Hilfeleistungen liegen die 53 (71) Gefahrstoffeinsätze an erster Stelle, die auch die Beseitigung von ausgelaufenen Betriebsmitteln nach Verkehrsunfällen beinhalten, gefolgt von 51 (55) Einsätzen zur Rettung von Personen. Davon musste die Drehleiter der Feuerwache 36 x ausrücken, um für den Rettungsdienst Wohnungstüren zu öffnen bzw. erkrankte Personen mittels Rettungskorb aus Wohnungen im Obergeschoss zu heben.
Die 19 (80) Sturm- und 21 (53) Wasserschäden stammen überwiegend vom 08.06., als das Randgebiet eines Unwetters über Meerbusch zog. Während Nachbarstädte, wie Mönchengladbach und Krefeld, schon des öfteren betroffen waren, zog das Unwetter mit dieser Ausnahme stets an Meerbusch vorbei.

Auch das Mehrzweckboot "Franziska" kam wieder 6 x zum Einsatz. Ein Schiffsbrand, 3 x Person im Rhein, eine Bisamratte, die als menschlicher Körper vermutet wurde und eine angeschossene Wildgans waren die Einsatzgründe.

36 Einsätze auf den umliegenden Autobahnen, davon 2 Fehlalarme in den Tunnelanlagen der A44 rechtfertigen das Vorhalten entsprechender Sonderfahrzeuge und Geräte.

Nennenswerte Hilfeleistungen waren:
- die Rettung eines Lieferwagen-Fahrers, der am 08.01. bei Hochwasser auf der Zufahrt zum Haus Mönchenwerth mitten im Wasser stecken blieb,
- 3 Verkehrsunfälle auf der BAB A57 mit eingeklemmten Personen
- ein bewusstloser Dachdecker auf dem Dach eines Hauses in Büderich, Necklenbroicher Straße, der über die Drehleiter gerettet wurde.

Von insgesamt 117 Fehlalarmen schlagen 42 Alarme (37) durch Brandmeldeanlagen in "Besonderen Objekten" wie "Reha-Klinik, Altenheime, verschiedene Firmen etc. zu Buche, 71x (19) war es Fehleinschätzung, d.h. die Feuerwehr wurde nicht tätig und 4 x (0) war "Grober Unfug" der Grund fürs Ausrücken.

Einsatzaufkommen nach Monaten: Januar - 34, Februar - 27, März - 31, April - 32, Mai - 26, Juni – 50, Juli - 49, August - 36, September - 24, Oktober - 29, November - 32, Dezember -29 Diese Monatsanteile unterliegen natürlichen Schwankungen, die meist nur durch Naturereignisse beeinflusst werden können. Dies war auch am Sonntag, 08.06. der Fall, als in Folge eines Unwetters 26 Sturm- und Wasserschäden gemeldet und bearbeitet wurden.

Einsatzaufkommen der Löschzüge und -gruppen:
Feuerwache - 73 (65), Löschzug Osterath - 106 (114), Löschzug Lank - 45 (75), Löschzug Büderich - 105 (168), Löschgruppe Strümp - 27 (40), Löschgruppe Ossum-Bösinghoven - 18 (7), Löschgruppe Nierst - 8 (2), Löschgruppe Langst-Kierst - 12 (6) und Sonstige - 5 (0) = Gesamt 399.

Ein weiteres Zahlenspiel: Mittwoch ist der Tag mit den wenigsten Einsätzen (47), Sonntag der mit den Meisten (66) (Grund: 08.06.)– Tags über rückte die Feuerwehr 276 mal und nachts 123 mal aus.

Durch die Unterstützung innerhalb der einzelnen Wachkreise fällt diese Summe höher aus = über 600.
Bei einem Alarm im Krankenhaus oder Altenheim werden z.B. zum Löschzug Lank auch die Löschgruppen Bösinghoven, Nierst und Langst-Kierst als Unterstützung mit alarmiert. Dadurch kommt es zu einer positiven Verschiebung der Zahlen bei den Löschgruppen und beim Löschzug Lank, der bei größeren Einsätzen stets zur Unterstützung mitalarmiert wird.
nur an der gemütlichen Atmosphäre liegen.