2015

Drei Einsätze innerhalb einer Stunde

Meerbusch, den 17.12.2015

Drei Einsätzen innerhalb einer Stunde forderten am Donnerstagnachmittag die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch.

Um 16:54 erfolgte die Alarmierung für den Löschzug Osterath mit der Meldung, dass sich auf der A57 in Höhe der Raststätte Geismühle ein Verkehrsunfall ereignet haben solle. Die herbeigeeilten Kräfte stellten vor Ort schnell fest, das es sich glücklicherweise nicht um einen Verkehrsunfall mit verletzten Personen, sondern um einen brennenden LKW-Sattelauflieger handeltet, so dass sich die 18 Einsatzkräfte auf die Bekämpfung des Brandes mit insgesamt 2 Strahlrohren konzentrieren konnten. Da der Sattelauflieger nicht beladen war, waren die Löscharbeiten bereits nach wenigen Minuten beendet. Geistesgegenwärtig reagierte dabei der Fahrer des LKW, der sein Gespann noch auf den Seitenstreifen lenken und die Zugmaschine abkuppeln konnte.  Für die Lösch- und Aufräumarbeiten war die Richtungsfahrbahn Krefeld komplett gesperrt.

Exakt eine Stunde später wurden der Löschzug Büderich, der Löschzug Lank sowie die hauptamtliche Wache Osterath zu einem Wohnungsbrand auf die Moerser Straße gerufen. Hier stellte sich nach kurzer Zeit die Lage weniger schlimm dar als befürchtet , da es in der Wohnung zu einem kleinen Brand gekommen war, den die Bewohner bereits vor Eintreffen der Feuerwehr selbst löschen konnten. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich somit darauf, die Brandstelle zu kontrollieren und mit Hochleitsungslüftern den verbliebenen Brandrauch aus der Wohnung zu drücken. Für die 36 Kräfte war der Einsatz nach ca. 30 Minuten beendet.

Noch auf der Rückfahrt vom vorangegangenen Einsatz erfolgte zeitgleich zum Brand in Büderich die nächste Alarmierung für den Löschzug Osterath sowie den Löschzug Strümp. In Höhe des Bahnhofs Osterath war eine Person von einem vorbeifahrenden Zug erfasst worden. Die Feuerwehr sicherete die Einsatzstelle, weitere Maßnahmen waren glücklicherweise nicht notwendig, da die Person nicht unter dem Zug befreit werden musste. Die Person wurde verletzt und nach der Erstversorgung durch einen Notarzt vor Ort in ein Krankenhaus transportiert. Für die Rettungsarbeiten war der Bahnverkehr im Bereich Osterath eingestellt, darüber hinaus war die Meerbuscher Straße im Bereich des Bahnübergangs komplett gesperrt. Um 18:30 war auch dieser Einsatz für die Feuerwehr beendet und die 20 Einsatzkräfte konnten wieder die Gerätehäuser anfahren.