2015

Umgestürzter Sattelschlepper

A44 AK Meerbusch
Am Samstagabend gegen 19:51 Uhr kam es auf der A44 AK Meerbusch Fahrtrichtung Krefeld zu einem Verkehrsunfall mit einem LKW. Aus bisher ungeklärter Ursache kippte der Sattelschlepper auf die Seite. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt und verstarb kurze Zeit später an der Einsatzstelle. Der LKW verlor einem große Menge Treibstoff. Die Feuerwehrkräfte sicherten die Einsatzstelle, stellten den Brandschutz sicher und bargen den Fahrer aus dem Führerhaus.

 

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle in der Tangente von der A44 auf die A57 Richtung Krefeld fanden sie eine umgestürzte Zugmaschine mit Sattelauflieger vor. Die Feuerwehr begann umgehend mit der technischen Rettung des im Führerhaus eingeklemmten LKW-Fahrers und stellte den Brandschutz sicher. Für den Fahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät, er verstarb noch am Unfallort. Die Bergung des Unfalltoten erfolgte durch die Öffnung des Daches mit hydraulischem Rettungsgerät, anschließend wurde die Bergung des Fahrzeugs vorbereitet. Während der Maßnahmen wurde außerdem ein Schaumangriff in Bereitstellung verbracht, da ein Dieselkraftstofftank ausgelaufen war. Die Löschzüge Osterath und Lank, sowie der ELW waren rund 2,5 Stunden im Einsatz. Die A57 musste für die Einsatzdauer komplett gesperrt werden.

Aufgrund des in großen Mengen ausgelaufenen Dieselkraftstoffes wurden außerdem die Löschzüge Büderich und Strümp alarmiert, die Spezialequipment für Gefahrgut vorhalten. Der Kraftstoff konnte mit Bindemittel aufgenommen werden, ein zweiter Kraftstofftank am LKW stellte sich als dicht heraus um musste nicht abgepumpt werden.

Insgesamt waren vier Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, zwei Löschgruppenfahrzeuge, ein Rüstwagen, ein Tanklöschfahrzeug, ein Gerätewagen Gefahrgut, ein Gerätewagen Nachschub und ein Einsatzleitwagen mit einer Gesamtstärke von 69 Einsatzkräften vor Ort. Die Unfallursache ist noch unklar.