2013

LKW-Fahrer nach Unfall aus Führerhaus befreit

A57, den 20.11.2013

Im morgendlichen Berufsverkehr kam es am Mittwoch gegen 8:15 Uhr zu einem folgenschweren Auffahrunfall auf der A57 in Höhe der Anschlussstelle Bovert. Aus bisher ungeklärter Ursache war ein Tanklastzug - nach Aussage der Polizei - ungebremst auf einen stehenden Sattelzug aufgefahren. Dieser musste zuvor auf Grund eines Staus anhalten. Das Führerhaus des auffahrenden LKWs wurde bei dem Unfall stark deformiert und der Fahrer in selbigen eingeklemmt.

Da der Fahrer ansprechbar war entschieden die Einsatzkräfte eine gesundheitsschonendere, aber zeitintensivere Rettung des Fahrers durchzuführen. Auf Grund der Verkeilung der beiden LKW kam ein Vorziehen des ersten LKWs nicht infrage, weshalb sich die Einsatzkräfte über den Anhänger des ersten LKWs zur Windschutzscheibe des zerstörten Führerhauses vorarbeiten mussten. Im weiteren Verlauf der Rettung wurden u.a. Teile des Fahrerhauses mit hydraulischem Rettungsgerät abgeschnitten und die Lenksäule des LKWs mit Hilfe einer Winde nach vorne weggezogen. Nach knapp zwei Stunden war der Fahrer befreit und konnte lebend aus dem Wrack gerettet werden.

 

Nach kurzer Untersuchung wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Während der Rettungsarbeiten betreute ein Feuerwehrmann den Fahrer in seinem zerstörten Führerhaus. Der Fahrer des ersten LKWs kam mit dem Schrecken davon.

 

Nachdem die ausgelaufenen Betriebsmittel durch die Feuerwehr aufgenommen wurden konnte der Feuerwehreinsatz nach drei Stunden beendet werden.

30 Feuerwehrmänner aus Osterath und Lank sowie der hauptamtlichen Wache waren drei Stunden im Einsatz.