2013

Adventskranz geht in Flammen auf

Osterath, den 22.12.2013

Mit dem Schrecken kamen die Bewohner eines Reihenhauses auf der Siemensstraße am 4. Adventsnachmittag davon, nachdem ihr Adventskranz im Wohnzimmer in Flammen aufgegangen war. Die dichte Verrauchung des Erdgeschosses, die die Freiwillige Feuerwehr beim Eintreffen bemerkte, lies darauf schließen, dass das besonnene Handeln der Bewohner ein beinahe Unglück verhindert hat.

Als die Bewohner den Brand ihrer Vorweihnachtsdekoration bemerkten versuchten sie die Flammen mit einem Pulverlöscher zu löschen und brachten den brennenden Kranz durch die Terrassentüre ins Freie. Zum Glück erst draußen zündete der Kranz dann ein letztes mal durch, ohne aber weiteren Schaden zu verursachen.

Anschließend empfingen die Bewohner die Feuerwehr vor der Hausstüre. Die Einsatzkräfte kontrollierten sicherheitshalber alle Räume, löschten parallel die verkohlten Reste ab und lüften das Haus mit einem Hochleistungslüfter durch.

 

Zwei Löschzüge aus Osterath und Strümp sowie die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwache waren mit 40 Kräften rund 45 Minuten im Einsatz.

 

Auf Grund des Anlasses möchte die Feuer noch mal auf das erhöhte Gefahrenpotential im Zusammenhang mit Kerzen, Weihnachtsbäumen und sonstigem, leicht brennbarem Weihnachtsschmuck aufmerksam machen:

  • Nach fast vier Wochen Adventszeit sind viele Kränze und Gestecke ausgetrocknet und brennen besonders schnell. Dürre Adventsgestecke sollten deshalb zeitnah entfernt werden.
  • Kerzen nicht zu weit herab brennen lassen.
  • Niemals brennende Kerzen unbeaufsichtigt lassen - beim Verlassen des Raumes die Kerzen löschen.
  • Auch Kinder spielen gerne mit Kerzen - deshalb "aufklären" und nicht unbeaufsichtigt lassen.

 

Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern dieses Risiko von Personenschäden durch Rauchgasvergiftungen enorm, weil sie rechtzeitig Alarm geben wenn es brennt. Sie sollten deshalb in keinem Kinderzimmer und in keinem Schlafzimmer fehlen und sind das ideale Geschenk zu Weihnachten.

 

Für alle Fälle – falls es doch passiert:

  • Ruhe bewahren!
  • Sofort Löschversuch unternehmen und die Feuerwehr alarmieren (Notruf 112).
  • Bei erfolglosem Löschversuch den Raum sofort verlassen und Türen zum Brandraum schließen.
  • Die Feuerwehr an der Grundstückseinfahrt erwarten.