Einsatzberichte

Presseberichte zu Einsätzen 2005

           Dezember

Büderich, Düsseldorfer Straße Sa. 31.12. / 21:58 Kleinbrand E.Nr. 332
Gegen 22:00 Uhr brannte auf der Düsseldorfer Straße in Büderich ein Strauch, ca. 50 cm vor einer Hauswand. Nach Angaben der Anwohner schlugen die Flammen kurzzeitig bis zur Höhe des 1. Obergeschoss. Noch vor dem Eintreffen des Löschzugs Büderich war das Feuer fast erloschen, sodass nur noch einzelne Glutnester mit einem Schnellangriffs-Rohr abgelöscht werden mussten.

B9 Höhe Haltestelle Haus Meer Sa. 24.12. / 15:20 Verkehrsunfall E.Nr. 330
Sehr schlimm gestaltete sich der schwere Verkehrsunfall auf der B9 in Höhe der Haltestelle Haus Meer. Nach Zeugenaussagen geriet eine junge Meerbuscherin, als sie gegen 15:20 Uhr in Fahrtrichtung Büderich unterwegs war, mit ihrem Opel Corsa auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes der M-Klasse zusammen. Die lebensgefährlich verletzte Corsa Fahrerin musste von den Feuerwehren aus Büderich und Osterath, unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät, aus dem Auto befreit werden. Sie und ihre ebenfalls verletzte Beifahrerin wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Mercedes blieb unverletzt. Während des rund zweistündigen Einsatzes blieb die B9 zwischen Osterath und Büderich voll gesperrt. Beide Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrtüchtig und mussten abgeschleppt werden.

Büderich / Lank Sa. 24.12. / vormittags Kleinbrand im Lampengeschäft und Ölspuren E.Nr. 327-329
Viel Arbeit gab es für die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch am 24.12.2005 zu tun. Um 11 Uhr wurde der Löschzug Büderich mit dem Stichwort "Rauchentwicklung im Geschäft" auf die Düsseldorfer Straße gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Verkaufsräume eines Lampengeschäfts stark verqualmt. Unter Einsatz der Wärmebildkamera wurde die Brandquelle gesucht und schließlich im Keller gefunden. Dort brannten Lampen und Plastikkleinteile. Der Rauch zog vom Keller hinter der Verkleidung hoch bis in die Verkaufsräume. Mit einer Kübelspritze konnte der Brand schnell gelöscht werden. Die verqualmten Räumlichkeiten wurden mit einem Hochdrucklüfter rauchfrei geblasen. Die Brandursache ist unklar. Unmittelbar im Anschluss galt es auf der Dorfstraße noch eine ca. 50m lange Ölspur zu beseitigen. Mit 4km Länge verursachte die Ölspur, die sich um 12:50 Uhr von Lank nach Nierst zog, deutlich mehr Arbeit. Der Löschzug Lank, unterstützt durch den Löschzug Logistik aus Strümp, setzte SINTAN (ein Ölfresser auf "mikrobiologischer Basis" der in die Kanalisation eingeleitet werden) ein und konnte so die rutschige Gefahr beseitigen. Auch hier ist der Verursacher noch nicht bekannt.

Strümp Di. 20.12. / 01:44 Auslaufende Betriebsmittel nach VU E.Nr. 321
Glatteis wurde einem 20-jährigen Lanker nach eigenen Angaben in der Nacht von Montag auf Dienstag zum Verhängnis. Nachdem ihm gegen 1:30 Uhr auf der Landstraße zwischen Strümp und Ilverich im Kurvenbereich das Heck ausbrach, geriet er auf die Leitplanke und überschlug sich. Der Toyota Corolla kam mit der Fahrerseite auf dem Radweg zum Stillstand. Der Fahrer blieb weitestgehend unverletzt und konnte mit der Polizei zusammen sein Fahrzeug wieder auf die Räder kippen. Der Löschzug Strümp klemmte die Batterie ab und streute die auslaufenden Betriebsmittel ab.

Büderich Sa. 17.12. / 23:50 Moerser Straße E.Nr. 319
Vier Menschen wurden bei einem Kellerbrand in Büderich am Samstagabend verletzt. Gegen 23:50h Uhr wurden der Löschzug Büderich und die Wachbesatzung der Drehleiter aus Osterath zu einem Feuer auf die Moerser Straße gerufen. Ein junger Mann hatte in der Küche seiner Kellerwohnung Flammen bemerkt und noch mit eigenen Mitteln Löschversuche unternommen. Er und seine Eltern wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgas-Intoxikation ins Krankenhaus gebracht. Eine weitere Bewohnerin musste ebenfalls mit Atem- und Herzproblemen einem nahe gelegenen Krankenhaus zugeführt werden. Das Haus wurde vorsorglich evakuiert. Auf Grund der starken Verrauchung des Treppenhauses, musste die Feuerwehr drei Bewohner vom Balkon einer Wohnung im zweiten Obergeschoss mit der Drehleiter retten. Zur Brandbekämpfung und der Suche nach weiteren Personen wurden drei Trupps unter Atemschutz und ein C-Rohr eingesetzt. Nachdem das gesamte Mehrfamilienhaus mit einem Hochdrucklüfter rauchfrei geblasen wurde, konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.
Die Brandursache und die Schadenshöhe werden zurzeit noch von der Polizei ermittelt.

Büderich / Osterath Fr. 16.12. / 10:53 / 11:47 Grünstraße / Südstraße E.Nr. 317 / 318
Gleich zwei Mal musste die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch am Freitagmorgen zu abgeknickten Bäumen ausrücken. Auf der Grünstraße in Büderich brach ein Ast einer Zeder ab und stürzte auf einen parkenden PKW. Die Feuerwehr zersägte den Ast, räumte den PKW und die Straße frei. Da noch weitere Äste aus der Baumkrone herabzustürzen drohten, wurde auch diese aus dem Korb der Drehleiter heraus zersägt.
Wenig später stürzte auf der Südstraße in Osterath eine ca. 10m hohe Tanne um und blockierte die Fahrbahn und den Bürgersteig. Auch hier kam die Kettensäge zum Einsatz.

Büderich Di. 13.12. / 15:03 Badendonker Str. / Broicherseite E.Nr. 315
Am Dienstag, 13. Dezember 2005 gegen 15.00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr aus Büderich und Osterath zu einem Verkehrsunfall auf die L30 gerufen. Bei einem Wendemanöver auf der Landstraße zwischen Büderich und Kaarst kollidierten zwei PKW. Beide Fahrer waren, entgegen der ersten Meldung, nicht eingeklemmt und wurden leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehrkräfte nahmen auslaufende Betriebsmittel auf und unterstützten die Polizei bei der Sicherung der Unfallstelle.
Die Landstraße blieb während der Rettungs- und Aufräumarbeiten für ca. eine Stunde gesperrt.

Osterath Mo. 06.12. / 18:48 A57, AS Bovert E.Nr. 306

Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagabend gegen 18:45 Uhr auf der BAB 57 in Höhe der Anschlussstelle Bovert. Ein niederländischer LKW, beladen mit Autolacken, geriet aus bislang ungeklärter Ursache in einer Baustelle auf den Grünstreifen. Beim Gegenlenken verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und fuhr in den Gegenverkehr. Auf der Gegenfahrbahn stieß der LKW dann frontal mit einem Krefelder Linienbus zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der voll beladene Auflieger herumgeschleudert und begrub einen hinter dem Bus fahrenden niederländischen PKW unter sich. Zu dem Zeitpunkt des Unfalls befand sich der völlig zerstörte Linienbus auf einer Dienstfahrt und war nur mit dem Fahrer besetzt.
Den ersten Meerbuscher Einsatzkräften bot sich an der Einsatzstelle ein erschreckendes Bild. Sowohl der 44jährige Busfahrer, als auch der 45jährige LKW-Fahrer waren sofort tot, der Fahrer des niederländischen Mietwagens verstarb Minuten später an der Unfallstelle. Die Beifahrerin konnte lebend von der Feuerwehr aus dem völlig zerstörten Fahrzeugwrack gerettet und verletzt dem Rettungsdienst übergeben werden.
Die enormen Kräfte bei der Kollision zwischen den großen Fahrzeugen führte dazu, dass die Zugmaschine vom Auflieger getrennt und der Motorblock meterweit auf die Fahrbahn geschleudert wurde. Eine weitere Gefahr an der Einsatzstelle stellte der auslaufende Dieselkraftstoff dar.
Die Löschzüge aus Osterath und Lank-Latum, unterstützt durch die Berufsfeuerwehr Düsseldorf setzten zur Befreiung der Beifahrerin aus dem PKW schweres Rettungsgerät und mehrere Seilwinden ein. Parallel zu den Rettungsarbeiten am Fahrzeug erfolgte die Entladung der rund 30 Paletten Stückgut von dem LKW um die drückende Last auf dem PKW zu reduzieren. Bedingt dadurch, dass der Auflieger den PKW beinahe vollständig unter sich begraben hatte und größte Vorsicht bei der Befreiung geboten war, konnte die Frau erst nach rund einer Stunde befreit werden. Zur Bergung des Fahrers musste der PKW weiter unter dem Auflieger hervorgezogen und das Dach komplett entfernt werden.
Während der Löschzug Osterath primär die Menschenrettung vornahm, stellte der Löschzug Lank-Latum die Brandsicherung, sowie Ausleuchtung und Sicherung der gesamten Unfallstelle. Der auslaufende Kraftstoff wurde zum größten Teil mit Wannen aufgefangen und mit Bindemittel abgestreut.
Insgesamt waren 50 Feuerwehrkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch direkt an der Unfallstelle beteiligt und weitere 70 wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Der Rettungsdienst der Johanniter Unfallhilfe aus Meerbusch wurde unterstützt durch Einsatzkräfte aus Krefeld und Neuss. Die Berufsfeuerwehr Düsseldorf war mir rund zehn Kräften am Einsatz beteiligt.
Die Autobahnpolizei Düsseldorf sperrte die Autobahn in beide Richtungen. Auf Grund der Bergungsarbeiten der Fahrzeuge dauerte die Sperrung noch bis in die frühen Morgenstunden an.
Den Einsatzkräften standen mehrere Notfallseelsorger und Berater für Gefahrguttransporte zur Verfügung.

 

 

Die 26-jährige Beifahrerin in dem niederländischen PKW hat den schweren Unfall überlebt. "Sie konnte mit relativ leichten Verletzungen aus dem Krankenhaus entlassen werden", erklärte ein Sprecher der Autobahnpolizei am Vortag.

"Erst 18 Stunden nach dem Unfall, exakt um 13 Uhr am Dienstag Mittag, konnte die Polizei die zwischen dem Kreuz Meerbusch und dem Kreuz Kaarst gesperrte Autobahn wieder für den Verkehr freigeben. Zeitlich aufwändig war insbesondere die Beseitigung des kontaminierten Erdreichs an der Anschlussstelle mit ausgetretenen Farben und Lacken. Auch die Baustelle musste neu eingerichtet werden. Den vorläufigen Sachschaden schätzt die Polizei auf 750 000 Euro.

Auf den betroffenen Autobahnen hielten sich die Staus in Grenzen. Viele Verkehrsteilnehmer suchten noch am späten Vormittag nach Ausweichstrecken über Land. Die Verbindungsstraße zwischen Lank und Büderich (B9/B222) war hoffnungslos überlastet. Es ging nur im Schneckentempo vorwärts."
Quelle: www.wz-newsline.de

Laut Informationen des WDR soll der Unfall am Donnerstag den Landtag in Düsseldorf beschäftigen. "Im Verkehrsausschuss soll geklärt werden, ob eine unzureichende Baustellenabsicherung oder Kosteneinsparungen den Unfall begünstigt haben." Quelle: www.wdr.de/studio/duesse

 
November
Büderich Do. 24.11. / 14:24 Fa. Böhler E.Nr. 306
Am gestrigen Nachmittag kam es in einer Halle auf dem Böhlergelände zu einem Schwelbrand von Metallspänen auf einem ca. 8 – 10 Meter hohen Hochregal. Die alarmierten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Büderich setzten zum Löschen der Glutnester innerhalb der besagten Halle ihre Drehleiter ein. Die Ursache und Schadenshöhe des Schwelbrandes konnte zum Zeitpunkt der Löscharbeiten nicht festgestellt werden.

Strümp So. 13.11. / 07:12 Gasalarm im Mehrfamilienhaus E.Nr. 297
Austretendes Gas aus einer Propangasflasche an der Josef-Kohtes-Straße in Strümp sorgte am Sonntagmorgen für einen Einsatz der Feuerwehren aus Strümp und Osterath. Gegen 7:15 Uhr meldeten besorgte Bürger starken Gasgeruch in den Kellerräumen eines Mehrfamilienhauses. Die Eindrücke der Bewohner und die ersten Messungen der Feuerwehr wurden kurze Zeit später durch genauere Untersuchung der WBM Meerbusch bestätigt. Drei Propangasflaschen befanden sich im Keller, aus einer trat im Ventilbereich Gas aus. Alle Flaschen wurden ins Freie gebracht und die Kellerräume längere Zeit durchgelüftet.

Oktober
Büderich Sa. 23.10. / 11:03 Verkehrsunfall E.Nr. 283
Am Samstag Vormittag kam ein Autofahrer auf der Badendonker Straße (zwischen Kaarst und Büderich) aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der von Kaarst kommende Fahrer prallte mit der Fahrertür gegen einen Baum und verletzte sich dabei an Kopf und Schultern. Der Rettungsdienst vor Ort alarmierte sofort die Feuerwehr zur Befreiung des Patienten. Die alarmierten Feuerwehrkräfte aus Büderich entfernten die Vordertüren und Seitenholme und ermöglichten dadurch dem Rettungsdienst eine schonende Befreiung des Verletzten. Der durch den Unfall stark mitgenommene Baum wurde von den Feuerwehrkräften aus Sicherheitsgründen gefällt.

Lank Sa. 15.10. / 13:03 PKW-Brand E.Nr. 278
Am Samstag, den 15. Oktober 2005 geriet an der Nierster Straße in Lank-Latum ein Cabrio in Brand. Beim Eintreffen des Löschzuges Lank-Latum schlugen die Flammen aus dem Motorraum im Bereich des Scheibenwischermotors. Die Feuerwehrkräfte löschten den Brand mittels eines C-Rohres und klemmten die Batterie ab. Das Besondere bei diesem Brand: Der Motor lief bei Entstehung des Brandes nicht. Polizei und Sachverständige ermitteln nun die Ursache des Brandes, sowie die Höhe des Sachschadens.

Meerbusch Fr. 14.10. / ganztags Arbeitsreicher Tag für die Feuerwehr E.Nr. 274 - 277
Bereits am Freitagmorgen um kurz vor acht rückten die Löschzüge Lank und Osterath, sowie die Drehleiter der Feuerwache zu einem Brandmeldealarm im A44-Tunnel aus. Unverrichteter Dinge konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken, da es sich um einen Fehlalarm handelte.
Um 10 Uhr folgte dann für die Besatzung der Feuerwache der nächste Fehlalarm in Strümp. Der Verdacht einer verunglückten Person hinter verschlossenen Wohnungstüren stellte sich als böswillige Alarmierung heraus.
Die Ursache für einen vermeintlichen Wohnungsbrand am späten Freitagnachmittag in Büderich war ein Feuer in einem Lüftungsmotor zwischen Küche und Außenwand. Glücklicherweise blieb es in den angrenzenden Räumen des Hauses bei einer Verrauchung, denn die Flammen schlugen durch den Lüftungsschacht nach Außen. Da die Mieterin der Wohnung zum Zeitpunkt des Brandes nicht anwesend war, musste die Wohnungstür durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden. Nach dem Ablöschen des Lüfters durch die Feuerwehrleute des Löschzugs Büderich, wurde mit Hilfe der Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern in den Zwischendecken gesucht. Der parallel alarmierte Rettungsdienst wurde nicht mehr benötigt. Während des rund 50minütigen Einsatzes, kam es auf der Dorfstraße aufgrund der Einsatzfahrzeuge zeitweilig zu Verkehrsbehinderungen.
Der vorerst letzte Einsatz der Wachbesatzung der Drehleiter war anschließend am frühen Abend wieder in Büderich. Die Feuerwehrmänner öffneten für den Rettungsdienst eine Wohnungstür, um an eine verunglückte Person zu gelangen, die anschließend durch den Rettungsdienst einem Krankenhaus zugeführt wurde.

Büderich Do. 13.10. / 19:05 & 20:38 Starke Rauchentwicklung und Ölspur E.Nr. 272 & 273
Gleich zwei Mal musste der Löschzug Büderich am Donnerstagabend ausrücken. Gegen 19 Uhr kam, es wie schon Anfang September, auf der Necklenbroicher Straße zu einer starken Rauchentwicklung im Bereich der dortigen Metzgerei. In diesem Fall war die Ursache aber kein Brand, sondern ein stark qualmender Räucherofen. Der Metzger wurde angewiesen den Ofen durch eine Fachfirma überprüfen zu lassen. Wenig später wurden die Freiwilligen Kräfte zu einer längeren Dieselspur gerufen. 20 Feuerwehrleute streuten mit rund 200 kg Ölbindemittel die Moerser Straße von Haus Meer bis zum Hotel Rheinhof und den Kreuzungsbereich zum Brühler Weg ab. Die Polizei konnte den Verursacher ermitteln. Der Bauhof stellte Warnschilder an den Einsatzstellen auf. Der Einsatz dauerte gut eine Stunde.

Lank, In der Loh Fr. 07.10. / 18:49 Chemischer Geruch E.Nr. 270
Als Fehlalarm stellte sich am Freitagabend die Meldung besorgter Bürger über chemischen Geruch in Meerbusch Lank heraus. Ein Bauer hatte seine Felder frisch gedünkt und somit für starke Geruchsbelästigung gesorgt, die, in konzentrierter Form, besonders im Bereich der Loh, in abgeschwächter Form aber auch in anderen Lanker Gebieten, feststellbar war. Die alarmierten Feuerwehren aus Lank-Latum, Langst-Kierst, Nierst und Osterath konnten den Einsatz nach rund 15 Minuten tatenlos beenden.

September
Nierst, Lanker Straße Di. 20.09. / 16:36 brennende Strohmiete E.Nr. 257
Vermutlich Brandstiftung ist die Ursache für einen Strohballenbrand in Nierst.
Beim Eintreffen der Nierster und Lank-Latumer Feuerwehrkräfte brannten ca. 80 Rundballen in voller Ausdehnung. Der Brand lag auf freiem Feld – die Feuerwehr konnte die Strohballen somit kontrolliert abbrennen lassen.

Lank, Brunnenstraße So. 18.09. / 13:31 PKW im Graben E.Nr. 256
Glück im Unglück hatte ein Autofahrer am Sonntag Nachmittag zwischen Lank und Ilverich: In Richtung Ilverich kam er aus bisher ungeklärter Ursache von der Strasse ab, streifte einen Baum und blieb mit seinem PKW tief im Gebüsch stehen.
Unverletzt konnte er sich aus dem Wagen befreien. Die von der Polizei alarmierte freiwillige Feuerwehr aus Lank-Latum, die mit zwei Fahrzeugen anrückte, verschaffte sich mit der Motorsäge Zugang zum Fahrzeug. Mittels eines Stahlseiles zog ein Löschfahrzeug den PKW aus dem Gebüsch. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Osterath, Insterburger, Krefelder, Rudolf-Diesel-Str. Sa. 17.09. / 03:26 4 brennende Altpapiercontainer E.Nr. 255
Vier brennende Altpapiercontainer gehen auf das Konto von unbekannten Brandstiftern, die in der Nacht zum Samstag durch Osterath zogen und mehrere Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr auslösten. Gegen 3:25 Uhr wurde der erste Brand direkt neben der Feuerwache an der Insterburger Straße gemeldet. Noch auf der Anfahrt erreichte die Einsatzkräfte die Meldung von zwei weiteren Bränden auf der Krefelder Straße und der Rudolf-Diesel-Straße. An letzterer Stelle brannten gleich zwei Container. Nach gut einer Stunde waren alle Brände gelöscht. Aufräumarbeiten und die Befüllung der Fahrzeuge zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft dauerten noch rund eine weitere Stunde, so dass an Schlaf in dieser Nacht kaum noch zu denken war.

Osterath, Max-Ernst-Straße Fr. 15.09. / 23:54 Unglücksfall in Wohnung E.Nr. 254
Kurz vor Mitternacht wurde die Besatzung der Feuerwache alarmiert. Auf der Max-Ernst-Straße in Osterath wurde ein Unglücksfall in einer Wohnung vermutet. Da der Zutritt zu der Wohnung für den Rettungsdienst und die Polizei durch die Wohnungstür ohne weiteres nicht möglich war, musste die Tür mit einem Spezialwerkzeug der Feuerwehr geöffnet werden. Die in der Wohnung befindliche Person wurde dem Rettungsdienst übergeben.

Bösinghoven & Osterath Fr. 15.09. / 9:21 & 9:42 Ölspuren E.Nr. 252 / 253
Die Osterather Feuerwehrkräfte wurden Freitag Vormittag zu zwei Feuerwehreinsätzen gerufen. Fünf Feuerwehrmänner der Hauptwache streuten in Bösinghoven auslaufende Betriebsmittel einer landwirtschaftlichen Maschine auf einer Länge von 800m ab. Der Rüstwagen der Freiwilligen Feuerwehr Osterath rückte mit 3 Mann zu einem Unfall auf der Kaarster Strasse aus. Eine Motorradfahrerin war auf nasser Strasse ausgerutscht. Die Feuerwehr streute auch hier die ausgelaufenen Betriebsmittel ab. Die Fahrerin blieb unverletzt.

A57 As Bovert Do. 15.09. / 9:43 geplatzter Hydraulikschlauch E.Nr. 251
Ein geplatzter Hydraulikschlauch am Zugfahrzeug eines LKW sorgte am Donnerstag gegen 9:45 Uhr für einen rund 90-minütigen Feuerwehreinsatz auf der A57 im Bereich der Anschlussstelle Bovert. Der Löschzug Osterath und die Mannschaft der Hauptwache beseitigten das Hydrauliköl auf einer Länge von ca. 250m mit dem chemischen Zersetzer Sintan und pulverförmigen Ölbindemittel, um die Gefahr für die Umwelt und den Straßenverkehr zu beseitigen. Die ebenfalls alarmierte Untere Wasserbehörde lies rund einen Quadratmeter Erdreich abtragen.

Rheinstrom 754 - 755 Mi. 07.09. / 15:57 Person im Rhein E.Nr. 246
Schon das zweite Mal innerhalb von drei Tagen wurde die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch mit dem Stichwort "Person im Rhein" alarmiert. Nach rund 40 Minuten wurde, wie auch letzten Sonntag schon, die Suche ergebnislos abgebrochen. 45 Meerbuscher Einsatzkräfte wurden auf dem Wasser und an Land mit elf Fahrzeugen zur Suche eingesetzt. Weiterhin waren Löschboote und Einsatzkräfte aus Düsseldorf, Neuss und Krefeld, sowie ein Suchhubschrauber im Einsatz.

Osterath, Rudolf-Diesel-Straße Di. 06.09. / 13:16 Betriebsunfall E.Nr. 245
Schwere Verletzungen erlitt ein 38-jähriger Techniker einer Wuppertaler Firma am Dienstagmittag gegen 13:10 Uhr bei Servicearbeiten an einem Gabelstapler im Osterather Gewerbegebiet an der Rudolf-Diesel-Straße. Aus noch ungeklärter Ursache setzte sich der Stapler in Bewegung und klemmte den Mann kurzzeitig zwischen Stapler und dem Torpfosten der Werkhalle ein. Nach einstündiger Vorbereitung durch die Notärzte aus Meerbusch und dem Rettungshubschrauber (RTH) konnte er in eine Spezialklinik geflogen werden. Die Feuerwehr unterstützte die Rettungsmaßnahmen bzw. die Einweisung des RTH. Die genaue Ursache ermittelt die Polizei bzw. das hinzugezogene "Staatliche Amt für Arbeitsschutz" - StAfA

Rheinstrom-km 759 So. 04.09. / 21:02 Person in Rhein E.Nr. 243
Auf die Meldung hin, dass eine Person von einer Rheinbrücke gesprungen sei, wurde ein Großaufgebot von 62 Meerbuscher Feuerwehrkräften und zwölf Fahrzeugen am Sonntagabend alarmiert. Während die Einsatzkräfte sich am Ufer verteilten und mit Scheinwerfern den Fluss absuchten befuhr das Mehrzweckboot der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch den Rhein und versuchte von dort aus die Person zu finden. Nach ca. 20 Minuten kam die Entwarnung: Offensichtlich handelte es sich um eine böswillige Alarmierung.

Strümp, Moerser Str. / Ecke Bergfeld So. 04.09. / 15:09 Verkehrsunfall E.Nr. 241
Am Sonntag kam es gegen 14:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Moerser Straße Ecke Bergfeld bei dem ein PKW auf die Seite geschleudert wurde und auf dem Radweg zum Liegen kam. Der Löschzug Büderich kippte den Wagen wieder zurück auf die Räder und streute die auslaufenden Betriebsmittel ab. Die zwei Fahrzeuginsassen wurden vom Rettungsdienst behandelt. Die Polizei ermittelt die genaue Unglücksursache und den Sachschaden.

Strümp, Meerhofstraße Sa. 03.09. / 16:52 Kleinbrand E.Nr. 239
Brandgeruch aus dem Keller eines Einfamilienhauses an der Meerhofstraße in Strümp hatte den Inhaber richtigerweise bewogen umgehend die Feuerwehr zu informieren, die dann auch schnell mit 6 Fahrzeugen und 24 Mann incl. Rettungsdienst vor Ort erschien. Lediglich Brandgeruch wurde anfangs wahrgenommen, aber keine Ursache festgestellt. Eine Wärmebildkamera brachte dann Licht ins Dunkel. Die Drosselspule einer Neonleuchte im Heizungskeller war durchgeschmort, ein Speziallüfter sorgte für klare Luft. Der Geschädigte wurde an einen Elektrofachbetrieb verwiesen.

Büderich, Necklenbroicher Str. Fr. 02.09. / 02:25 Mittelbrand E.Nr. 238
Zu einem Brand, der in die Kategorie „Mittelbrand“ fällt, kam es in der Nacht zum Freitag in Büderich auf der Necklenbroicher Straße. Gegen 2:25 Uhr wurden die Löschzüge Büderich und Lank, sowie die Wachabteilung der Hauptwache in Osterath und der Rettungsdienst zu einer Rauchentwicklung in den Räumlichkeiten einer Metzgerei alarmiert.
Die Rauchentwicklung stellte sich als Brand im Keller und dem Hinterhof des Gebäudes heraus. Fünf Atemschutztrupps und drei C-Rohre wurden zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. In der Anfangsphase des Einsatzes konnte eine Person aus dem Keller gerettet werden. Die Person und ein Feuerwehrmann mit einer Rauchgas-Intoxikation mussten vom Rettungsdienst betreut und ins Krankenhaus gebracht werden. Ein weiterer Feuerwehrmann wurde mit Kreislaufproblemen vor Ort behandelt. Nach ca. 40 Minuten war der Brand unter Kontrolle.
Die Dachkonstruktion und die Innenräume wurden von der Feuerwehr im Nachgang mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Brandnestern abgesucht. Mittels eines Lüfters wurden die Räumlichkeiten entraucht. Unter anderem weil eine Wasserleitung durch die starke Hitzeentwicklung geplatzt war und der Keller mit einer Tauchpumpe ausgepumpt werden musste, zog sich die Einsatzdauer inklusive Aufräumarbeiten noch bis in die frühen Morgenstunden.
Neben dem Ordnungsamt und den Wirtschaftsbetrieben Meerbusch war die Feuerwehr mit elf Fahrzeugen und rund 45 Mann und der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen und sechs Kräften im Einsatz.
Die Brandursache und die Schadenshöhe werden von der Kriminalpolizei ermittelt.

August
Osterath, Bommershöfer Weg / Kirchplatz Di. 30.08. / 00:52 Kleinbrände E.Nr. 235 / 236
In der Nacht zu Dienstag brannten in Osterath fast zeitgleich ein Altpapiercontainer auf dem Bommershöfer Weg am Kindergarten und eine Mülltonne am Kirchplatz. Der Löschzug Osterath wurde gegen 00:52 Uhr alarmiert und ging zur Brandbekämpfung an den beiden Einsatzstellen parallel vor. Nach ca. 20 Minuten waren beide Einsätze beendet.

Ilverich, Betriebsgebäude Tunnel Rheinschlinge Do. 25.08. / 23:43 Batteriebrand E.Nr. 230
In der langen Einsatznacht der Meerbuscher Feuerwehrleute (siehe Pressebericht zu Einsätzen 229 und 231), rückte der Löschzug Lank und die Besatzung der Feuerwache um kurz vor Mitternacht zu einem Brandmeldealarm aus. Im Betriebsgebäude des Tunnels Rheinschlinge wurde in der dortigen Elektrostation eine Rauchentwicklung gemeldet. Der erste Trupp erkundete unter Atemschutz und mit einem CO2-Löscher das Gebäude und konnte den Ursprung des Rauchs an einer Batterie lokalisieren. Der vor dem Gebäude in Bereitstellung gebrachte Trupp, der einen Schaumangriff vorbereitet hatte, kam nicht mehr zum Einsatz.

Büderich, Forsthausweg / Im Park Do./Fr. 25./26.08. / 22:58 Wasser im Keller E.Nr. 229 / 231
Folgenschwerer Regen bedeutete „Nachtschicht“ für Meerbuscher Feuerwehr

Die Feuerwehr Meerbusch war in der Nacht von Donnerstag auf Freitag fünf Stunden im Dauereinsatz. Der starke Regen am Abend hatte in Büderich im Wohngebiet Im Park und am Forsthausweg für volle Kanäle gesorgt. Um eine Baustelle am Hauptkanal in diesem Wohngebiet zu entlasten, rückten ferner der Löschzug Lank und die Löschgruppe Bösinghoven aus, um die Büdericher Wehrleute mit zwei weiteren Löschfahrzeugen, zwei zusätzlichen Tauchpumpen und einer Tragkraftspritze zu unterstützen. Mit Saugleitungen und knapp 200m Schlauchleitung wurde das Wasser aus dem Einsatzgebiet herausgeleitet.
Der Löschzug Büderich wurde zunächst gegen 23 Uhr wegen Wassereinbruchs im Keller zu einem Wohnhaus am Forsthausweg gerufen. Während die Wehrleute dort mit zwei Tauchpumpen gegen die Wassermassen arbeiteten, wurde festgestellt, dass in drei benachbarten Häusern das Wasser bereits aus Regenrinnenabläufen und Schächten wieder herausdrückte. Die Bewohner wurden durch die Feuerwehrleute geweckt, damit sie auch dort mit den Tauchpumpen das Wasser aus den Kellerräumen pumpen konnten. In der Straße „Im Park“ lief kurze Zeit später der Pumpenschacht voll und der Kanal drückte das Wasser wieder hinaus. Dies führte dazu, dass ein im Keller befindliches Schwimmbad mit Kanalschmutzwasser voll-, bzw. überlief.
Die Feuerwehrleute konnten gegen kurz vor vier Uhr morgens die Einsätze beenden und rückten wieder in die Gerätehäuser ein.


Kierst, Rheinstrom-KM 755 - 756 So. 21.08. / 11:36 Person im Rhein E.Nr. 225
Am Sonntag wurden gegen 11:35 Uhr u.a. die Meerbuscher Feuerwehren aus den Rheingemeinden und der Löschzug Büderich mit dem Stichwort "Person im Rhein" zum Einsatz gerufen. Eine leblos treibende Person war zuvor zwischen dem Rheinstromkilometer 755 und 756 gesichtet worden. Zur Unterstützung der Einsatzkräfte an Land wurden ein Rettungshubschrauber aus Köln und Feuerwehrboote aus Düsseldorf eingesetzt. Dem Rettungshubschrauber gelang es die Person unter der Wasseroberfläche treibend ausfindig zu machen und ein Boot vom Deutschen Roten Kreuz zur Fundstelle zu lotsen. Das DRK Boot barg die Person und brachte sie am Fähranleger in Kierst an Land. Wie sich herausstellte handelte es sich um eine Frau, bei der der Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte. Das Mehrzweckboot "Franziska" der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch unterstützte ebenfalls bei der Such- und Bergungsaktion. Die weiteren Todesumstände ermittelt die Polizei.

Lank, Taubenacker Do. 18.08. / 17:40 Tier in Notlage E.Nr. 222
Nicht auf dem obligatorischen Baum sondern in einen Kamin war eine Katze am Donnerstag gegen 17:40 Uhr geklettert. Sie war über ein offenes Dachfenster eines Wohnhauses im Lanker Taubenacker geklettert und begrüßte die zwei alarmierten Einsatzkräfte der Drehleiter in rund zehn Meter Höhe. Ausgerüstet mit dem Transportkörbchen der Katze näherte sich die Feuerwehr vorsichtig dem verängstigten Tier bis auf wenige Zentimeter. Doch die Katze trat lieber die Flucht über den Dachfürst an als sich "retten" zu lassen. Sichtbar erleichtert schienen die Besitzer, als sie sich nach geraumer Zeit und viel Zusprache dann doch traute, das steile Hausdach in Richtung Dachrinne abzusteigen. Bereits an das sichere Einsatzende glaubend, wurde die Drehleiter wieder eingefahren, als die Katze plötzlich und aus eigenem Antrieb zum zweiten Mal in Richtung Dachfürst aufstieg. Abermals wurde der Leiterwagen in Stellung gebracht und der Drehleiterkorb in Richtung Vierbeiner ausgefahren. Der zweite Versuch sollte nun endlich den gewünschten Erfolg bringen. Nach rund 45 Minuten stand die Katze wieder sicher mit allen vier Pfoten auf dem Boden. Happy End für Mensch und Tier nach diesem "tierischen Stress".

Lank, Fronhofstraße Mi. 17.08. / 16:02 PKW-Brand E.Nr. 221
Kaum war der Löschzug Lank-Latum nach dem PKW Brand in Bösinghoven wieder eingerückt und hatte Fahrzeuge einsatzbereit gemacht, mussten sie schon zum nächsten brennenden PKW ausrücken. Dieses Mal stand ein Fiat Panda auf der Fronhofstraße in Lank gegen 16:00 Uhr im Bereich des Motorraums in Flammen. Anwohner hatten noch versucht das Feuer mit einem Pulverlöscher selber zu löschen, konnten die Flammen aber nicht ersticken. Erst dem Löschzug Lank gelang es die Motorhaube des Fahrzeuges zu öffnen und den Brand mit einem so genannten Schnellangriffsrohr zu löschen. Ebenfalls im Einsatz war die Wachabteilung der Hauptwache in Osterath. Ingesamt rückte die Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften aus. Die Einsatzdauer betrug, einschließlich der notwendigen Brandwache, ca. 30 Minuten.
Die Polizei ermittelt auch hier die Brandursache.

Bösinghoven, An der Autobahn Mi. 17.08. / 14:38 PKW-Brand E.Nr. 220
Wie schon vor einer Woche fiel auch heute wieder ein PKW im Meerbuscher Stadtteil Ossum-Bösinghoven den Flammen zum Opfer. Gegen 14:35 Uhr kam es am Mittwoch zum Vollbrand auf der Landstraße "An der Autobahn" Ecke Bösinghovener Straße.
Die 57 jährigen Fahrerin aus Krefeld war gerade mit dem Fahrzeug in Richtung Oppum unterwegs, als es nach eigenen Aussagen plötzlich warm in dem BMW wurde. Während sie die Temperatur im Wageninneren über die Heizung herunterregulieren wollte, schlugen ihr erste Flammen aus der Mittelkonsole entgegen. Der Fahrerin gelang es noch den Wagen am Straßenrand abzustellen und rechtzeitig zu verlassen. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Ossum-Bösinghoven, Lank-Latum und der Feuerwache aus Osterath brannte der Wagen bereits in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr löschte den Brand mit zwei Strahlrohren. Während der rund 30-minütig dauernden Lösch- und Aufräumarbeiten war die Landstraße an der Einsatzstelle durch die Polizei gesperrt. Die Fahrerin wurde zur Behandlung ihrer verbrannten Hände dem Rettungsdienst übergeben. Mit fünf Fahrzeugen und 22 Mann war die Feuerwehr im Einsatz.
Da der PKW vollständig ausbrannte, dürfte er als Totalschaden gelten. Die Polizei ermittelt die Brandursache.
PKW Brand in Bösinghoven (17.08.05)
PKW Brand in Bösinghoven (17.08.05)
PKW Brand in Bösinghoven (17.08.05)

Bösinghoven, Von-Arenberg-Straße Mi. 10.08. / 16:00 PKW-Brand E.Nr. 211
Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte beim heutigen PKW Brand in Bösinghoven das Übergreifen der Flammen auf die benachbarte Scheune und ein angrenzendes Wohnhaus verhindert werden.
Als die Feuerwehr kurz nach der Alarmierung gegen 16:00 Uhr an der Einsatzstelle eintraf, brannte der in Krefeld zugelassenen VW Kleinbus bereits in voller Ausdehnung. Zur Brandbekämpfung wurde ein Strahlrohr eingesetzt. Da der PKW direkt in der Zufahrt zu einem Wohnhaus und neben einer Scheune abgestellt war, bestand zu Beginn des Löscheinsatzes die Gefahr eines Übergreifens der Flammen auf die Gebäude. Durch den Einsatz einer Wärmebildkamera konnte diese Vermutung unmittelbar nach den Löscharbeiten ausgeschlossen werden. Zum Einsatz kamen die Löschgruppe Ossum-Bösinghoven, der Löschzug Lank-Latum und die Wachabteilung der Feuerwache aus Osterath.
Da der PKW vollständig ausbrannte, dürfte er als Totalschaden gelten. Die Polizei ermittelt die Brandursache.

Büderich, Düsseldorfer Strasse Ecke Grünstrasse Do. 04.08. / 17:55 Verkehrsunfall E.Nr. 206

Am Donnerstag Nachmittag ereignete sich in Büderich auf der Kreuzung Düsseldorfer Straße Ecke Grünstraße ein Unfall mit drei Fahrzeugen. Beteiligt waren zwei PKW und ein Kleinlaster. Ein PKW überschlug sich bei dem Unfall und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin konnte sich selbst befreien. Sie erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die alarmierten Feuerwehrkräfte aus Büderich und Osterath klemmten die Batterie des Fahrzeuges ab, nahmen auslaufende Betriebsmittel auf und kippten den PKW zurück auf die Räder. Der genaue Hergang des Unfalls wird noch durch die Polizei ermittelt – ebenso die Höhe des entstandenen Schadens.

 

Nachtrag: Die Polizei vermutet als Unfallursache, dass die 27-jährige Meerbuscherin an der Kreuzung Düsseldorfer Straße Ecke Grünstraße das Rotlicht übersah. Der Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf 6.800€. (Quelle: Rheinische Post vom 06.08.2005)

Juli
Büderich, Im Bachgrund Sa. 30.07. / 13:30 Heckenbrand vor einem Wohnhaus E.Nr. 201
Am Samstag Mittag wurde die Büdericher Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand gerufen, der sich beim Eintreffen als Brand einer Gartenhecke herausstellte. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es bei Gartenarbeiten zu einem Brand, dem nach Aussage des Geschädigten ein Knall unbekannter Herkunft vorausging. Der Löschzug Büderich löschte das Feuer mit einem C-Rohr ab und kontrollierte anschließend das darüber liegende Dach, um eine Brandgefahr des Daches ausschließen zu können.

Osterath, August-Macke-Weg und Umgebung Fr. 29.07. / ab 22:27 Wasser im Keller E.Nr.                  186-198
Die unwetterartigen Regenfälle und Gewitter in NRW haben zu Beginn des Wochenendes auch Meerbusch nicht verschont. Am Freitagabend rückte der Löschzug Osterath innerhalb von nur 70 Minuten zu 13 Wassereinsätzen aus. In den meisten Fällen war es notwendig, in den Kellerräumen der Wohnhäuser Tauchpumpen einzusetzen. Vereinzelt konnte die Feuerwehr nicht helfen, da die eingesetzten Tauchpumpen eine Mindestwassertiefe von 5cm benötigen, um Wasser abpumpen zu können. Einsatzschwerpunkt war der August-Macke-Weg und die Gegend rund um den Rudolf-Lensing-Ring. Zur gleichen Zeit schlug auf der Pfarrstrasse in Lank-Latum ein Blitz in einem Baum ein, der dadurch umstürzte und zwei geparkte PKW beschädigte. Der Löschzug Lank-Latum setzte eine Kettensäge ein und konnte nach 30 Minuten wieder einrücken.

Lank, Hauptstraße So.24.07. / 15:20 Altpapiercontainerbrand E.Nr. 183
Der Löschzug Lank wurde am frühen Nachmittag zum Brand eines Altpapiercontainers auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes auf der Hauptstraße, Ecke Schulstraße alarmiert. Der Container brannte beim Eintreffen der Einsatzkräfte in voller Ausdehnung und wurde mit einem Schnellangriffsrohr gelöscht. Um ein Übergreifen auf den Papiercontainer in nächster Nähe zu verhindern, wurde dieser zeitgleich gekühlt. Zur Nachkontrolle und Suche weiterer Brandnester wurde der Container auf die Seite gelegt, entleert und der Inhalt anschließend weiter abgelöscht. Die Einsatzdauer betrug gut eine halbe Stunde. Die Ursache wird durch die Polizei ermittelt. Glücklicherweise parkten keine Fahrzeuge im näheren Umkreis, da die enorme Hitzeentwicklung zu größeren Schäden hätte führen können. Brand eines Altpapiercontainers in Lank (24.07.05)

BAB 57 AK-Meerbusch FR Kr Sa.16.07. / 05:57 Verkehrsunfall E.Nr. 175
Vermutlich wegen Übermüdung kam ein 24-jähriger Straelener mit einem PKW "HYUNDAI Santa Fe" am frühen Samstagmorgen auf der A57 kurz vor dem Autobahnkreuz Meerbusch nach rechts von der Fahrbahn ab und wurde durch die Leitplanke ca. 25 m weit gegen ein Betonfundament einer Schilderbrücke geschleudert. Er und sein 30-jähriger Beifahrer wurden z.T. schwer verletzt einem Krankenhaus zugeführt, das Fahrzeug hat nur noch Schrottwert. Die Feuerwehr klemmte die Batterie ab und nahm ausgelaufene Betriebsmittel auf. Verkehrsunfall BAB 57 AK-Meerbusch FR Kr am 16.07.05

Osterath, Kaarster Str. Mo. 04.07. / 1:23 Tiefgaragenbrand E.Nr. 165
Aus bisher ungeklärter Ursache kam es in der Nacht von Sonntag auf Montag zu einem Brand in einer Tiefgarage auf der Kaarster Str. Eine Vielzahl unterschiedlichster Gegenstände, darunter Autoreifen, Gartenmöbel und Spielzeug brannten beim Eintreffen der Feuerwehr aus Osterath, Strümp und der Hauptwache in voller Ausdehnung. Aus Sicherheitsgründen wurden die neun Familien in dem über der Tiefgarage befindlichen Mehrfamilienhaus ins Freie begleitet. Sechs Personen, darunter eine ältere Dame und drei Kinder wurden durch den Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe vor Ort betreut. Im Zuge der Löscharbeiten setzte die Feuerwehr zwei C-Rohre und insgesamt vier Trupps unter Atemschutz ein. Mit zwei Hochdrucklüftern wurde das Wohnhaus Rauchfrei gehalten und die Tiefgarage entraucht.
Ein PKW, der in der Tiefgarage abgestellt war, wurde durch geschmolzenes Plastik und den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen. Inklusive Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerte der Einsatz ca. 2 Stunden.

BAB 44 AK-Meerbusch FR Kr So. 03.07. / 21:32 PKW-Brand E.Nr. 162
Der Löschzug Lank wurde am Sonntagabend zu einem PKW-Brand auf die A44, Fahrtrichtung Mönchengladbach, gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Motorraum eines in Viersen zugelassenen PKWs bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte setzen einen Schnellangriff zur Brandbekämpfung ein. Die Brandursache und die Schadenshöhe werden noch durch die Polizei ermittelt.

BAB 57 AK-Meerbusch FR Kr Fr. 01.07. / 10:31 GSG-Einsatz E.Nr. 161
Ein in Richtung Krefeld fahrender LKW mit Anhänger hatte aus unbekanntem Grund mehrere Warnbaken der im Bereich des Autobahnkreuzes Meerbusch eingerichteten Baustelle gestreift und umgeworfen. Dabei durchbohrte eine Bake den Dieseltank der Zugmaschine, in der sich noch ca. 200 ltr. Kraftstoff befand. Ein Großteil des Kraftstoffs lief in die Böschung. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer machten den Fahrer des Duisbuger Unternehmens erst auf den Unfall aufmerksam, angeblich hatte der Fahrer nichts davon bemerkt. Die mit 18 Mann angerückte Feuerwehr aus Osterath und Büderich fing den auslaufenden Dieselkraftstoff in Mulden auf, dichtete das Leck mit einem Holzkeil ab und pumpte die restlichen 70 ltr. in ein Faß. Die Dieselspur wurde abgestreut und die Untere Wasserbehörde alarmiert, die ein Ausbaggern des kontaminierten Erdreichs anordnete.
Der aufgerissene Tank
Die Einsatzkräfte beim Umpumen des Dieselkraftstoffes
Die Unfallstelle

Juni
Osterath, Haltestelle Bovert Mi. 29.06. / 00:44 PKW-Brand in voller Ausdehnung E.Nr. 155
Gleich zu 2 PKW-Bränden gleichzeitig rückte in der Nacht zum Mittwoch gegen 00:45 Uhr der Löschzug Osterath aus. Auf der Straße "Neuer Weg" im Osterather Ortsteil Bovert brannte ein Renault 205 Cabrio in voller Ausdehnung. Eine Fensterrolllade im Hochparterre eines Hauses wurde hierbei vollständig beschädigt. Auf der Fahrt zu dieser Einsatzstelle entdeckte die Polizei das 2. Fahrzeug auf dem Park- & Ride-Platz Bovert. Dort brannte ein 3er BMW ebenfalls in voller Ausdehnung. In beiden Fällen setzte die Feuerwehr je ein C-Rohr unter Atemschutz ein. Später wurde noch ein weiterer PKW auf der Dresdener Straße entdeckt, bei dem die Heckscheibe eingeschlagen, Papier hineingelegt und angezündet worden war. Hier wurde die Feuerwehr nicht tätig, da der Brand selbsttätig erlosch, jedoch hoher Sachschaden entstand.

BAB 44 FR Düsseldorf So. 26.06. / 18:01 Ölspur E.Nr. 154
Zu einer 1,5 km langen Ölspur kam es am Sonntag auf der A44 am Ende des Autobahntunnels Rheinschlinge, als sich bei einem PKW das Reserverad unter dem Fahrzeug löste. Drei nachfolgende PKWs konnten nicht ausweichen und wurden teils erheblich an den Ölwannen beschädigt.
Die Feuerwehren Lank-Latum und Langst-Kierst rückten mit 25 Kräften aus, sicherten die rechte Fahrspur und nahmen das ausgelaufene Öl mit Bindemittel auf.

Osterath, Krefelder Str. Do. 23.06. / 19:23 Auslaufende Betriebsmittel nach VU E.Nr. 151
Zu einem Verkehrsunfall in Osterath, Krefelder Strasse / Einfahrt Maxus- Baumarkt, bei dem ein 42-jähriger Meerbuscher Motorradfahrer tödlich verunfallte, rückte die Feuerwehr aus, um ausgelaufene Betriebsmittel mit Bindemittel und biologischem Ölfresser aufzunehmen. Anschließend leistete sie noch ca. 3 Stunden Amtshilfe bei der Unfallaufnahme durch verkehrslenkende Maßnahmen. Die Krefelder Straße war in dieser Zeit komplett gesperrt.

Kaarst, Broicher Seite Sa. 18.06. / 10:10 Notlandung eines Gasballons E.Nr. 148
Großes Glück hatten am Samstagmorgen zwei Gasballonfahrer, die in Marl gestartet waren und eigentlich noch die kommende Nacht durchfahren wollten, bei ihrer Notlandung am Kaarster Surfsee unmittelbar neben der Autobahn A57. Beide blieben unverletzt.
Ursächlich der Notlandung vorausgegangen war ein Schwelbrand in einem sog. Transponder, welcher der Flugüberwachung ein Erkennungssignal auf den Radarschirm sendet. Durch diesen Ausfall dirigierte der Tower des Düsseldorfer Flughafens über Funk den Ballon auf eine niedrige Höhe unterhalb der Einflugschneise. Hierbei wurde der Ballon von einem Fallwind erfasst und sank mit 4 m/sek. nach unten. Großes Glück: er landete auf einer Umfahrung des Sees genau zwischen See und Autobahn. Ein Augenzeuge meldete per Handy der Feuerwehrleitstelle in Neuss "den Absturz eines Heißluftballons", worauf sofort die Osterather Feuerwehr samt Rettungsdienst entsandt wurde, da auch die Gefahr bestand, dass der Ballon durch den Wind auf die Autobahn gedrückt wurde. Gleichzeitig entsandte der Flughafen den Hubschrauber "Hummel" der Polizeistaffel, der sich sehr schnell ein Bild von der geglückten Notlandung machen konnte. Die Feuerwehr hielt mit vereinten Kräften den Korb fest und zog den Ballon zu Boden, der dann später durch das "Verfolgerfahrzeug" aufgenommen wurde. Laut Aussage des Ballonfahrers wird evtl. schon morgen ein Neustart durchgeführt.

Glück im Unglück hatte auch ein Angler, der parallel - aber losgelöst von der Notlandung - am See eine Herzattacke erlitt und unmittelbar vom anwesenden Notarzt behandelt und einem Krankenhaus zugeführt werden konnte.


Büderich, Düsseldorfer Str. Fr. 17.06. / 09:23 Küchenbrand E.Nr. 147
Bei dem Küchenbrand in einer Parterrewohnung eines Mehrfamilienhauses in Büderich, Düsseldorfer Straße zog sich die 44-jährige Wohnungsinhaberin bei eigenen Löschversuchen eine Rauchgasintoxikation und leichte Verbrennungen zu. Sie wurde vom Rettungsdienst der JUH (Johanniter-Unfall-Hilfe) einem Krankenhaus zugeführt. Laut Aussage der Geschädigten geriet das auf dem Herd stehende Essen schlagartig in Brand wobei das Feuer auf die Dunstabzugshaube übergriff. Die schnell am Einsatzort eingetroffene Feuerwehr setzte ein C- Rohr unter Atemschutz ein und demontierte Teile der Küchenzeile. Mit einem Speziallüfter wurden auch die Nachbarwohnungen des 3-Parteienhauses entraucht, da die Türen beim Verlassen des Hauses nicht geschlossen worden waren. Bereits 10 Minuten nach der Alarmierung war das Feuer gelöscht, die genaue Ursache und die Schadenshöhe wird durch die Polizei ermittelt.  
Küchenbrand am 17.06.05 in Büderich
Küchenbrand am 17.06.05 in Büderich

Büderich, Niederlöricker Str. Do. 09.06. / 21:27 Auslaufende Betriebsmittel nach VU E.Nr. 141
Auf der Niederlöricker Straße kam es am Donnerstagabend zu einem Verkehrsunfall zw. einem VW Polo und einem Motoradfahrer. Dabei wurde das Motorrad so stark beschädigt, dass Treibstoff auf die Fahrbahn auslief. Der Löschzug Büderich nahm den Treibstoff mit Ölbindemittel auf und klemmte an dem PKW die Batterie ab. Die Motorradfahrerin musste mit dem Rettungswagen verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die 18 jährige Autofahrerin stand erheblich unter Schock und wurde von Feuerwehrkräften betreut.
VU auf der Niederlöricker Str.
VU auf der Niederlöricker Str.

Büderich, Lötterfelder Str. Mi. 08.06. / 15:25 Rauchentwicklung im Feld E.Nr. 139
Am Mittwoch Nachmittag kam es zu einer starken Rauchentwicklung nahe der BAB 52. Ein Haufen mit Tannenabfällen war in Brand geraten. Die alarmierte Büdericher Feuerwehr zog die Tannenzweige auseinander und löschte das Feuer mittels eines C-Rohres ab.

An dieser Stelle nochmals der Hinweis: Das Verbrennen von Gartenabfällen ist, sofern es nicht vom Ordnungsamt im Vorfeld genehmigt wurde, verboten.


Büderich, Modellflughafen Sa. 04.06. / 10:00 Eingeschlossene Hunde E.Nr. 136
Um 10 Uhr entdeckte ein Spaziergänger am Rheinufer in Höhe des Modellflughafens zwei Hunde, die vermutlich beim Herumtollen, unter einem Baumstamm eingeklemmt wurden. Elf Feuerwehrmänner aus Büderich gingen mit Spaten, Brechstange und Kettensäge vor und befreiten den Dackel und den Jack-Russel-Terrier aus der verzwickten Lage. Bei einem der Hunde konnte der Halter anhand einer Telefonnummer auf dem Halsband ermittelt werden. Der andere wurde zunächst in ein Tierheim gebracht.
Der Spaziergänger erkannte die missliche Lage der Tiere richtig, setzte den Notruf ab und wies die Feuerwehr in dem weitläufigen Gelände ein.
Die Hunde werden ausgegraben
Die Hunde werden befreit

 

 

Mai

 

Büderich, Fontanestraße Do. 26.05. / 00:37 Gasalarm E.Nr. 127
Als "sehr vorbildlich" nennt die Feuerwehr das Verhalten eines Büdericher Wohnungsinhabers, der in der Nacht zum Donnerstag gegen 00:35 Uhr im Anbau seines Einfamilienhauses an der Fontanestraße Gasgeruch festgestellt hatte. Er ging in den Keller "ohne" einen Lichtschalter zu betätigen, schloß den Gashahn, öffnete Fenster und Türen und rief die Feuerwehr. Als die kurz darauf eintraf, hatte sie mit ihren Meßinstrumenten keine Feststellung. Auch der Notdienst der WBM hatte negative Meßergebnisse. Grund: die Gaskonzentration hatte sich durch das Lüften verflüchtigt. Erst als der Techniker der WBM den Gashahn wieder öffnete, meldeten die Sensoren sofort "Gasalarm". Hätte sich der Hausherr so wie manch andere Hausbewohner in der Vergangenheit verhalten und Licht eingeschaltet, hätte es vermutlich schlimme Folgen gehabt. Im Zweifelsfall soll man nur die Fenster und Türen öffnen, das Haus verlassen und die Feuerwehr von einem Telefon außerhalb des Hauses rufen.

 

Osterath, Willicher Straße So. 22.05. / 16:23 Papiercontainerbrand E.Nr. 122
Schlagartig wurden die Mitglieder des Löschzugs Osterath von ihrem sonntäglichen Kaffeetisch gerissen, als gegen 16:20 Uhr auf der Willicher Straße ein Papiercontainer in voller Ausdehnung brannte. Die Einsatzkräfte löschten den Brand mit der Schnellangriffseinrichtung des Löschgruppenfahrzeugs vollständig ab. Zur Nachkontrolle und Suche weiterer Brandnester wurde der Container auf die Seite gelegt, entleert und der Inhalt anschließend abgelöscht. Die Einsatzdauer betrug rund eine halbe Stunde. Die Ursache wird durch die Polizei ermittelt.

 

Büderich, Brühler Weg Do. 19.05. Tier in Notlage E.Nr. 121
Ein Spaziergänger fand am Donnerstagabend am Brühler Weg in Büderich einen auf dem Boden kauernden Falken. Da das Tier offensichtlich hilflos und verletzt war setzte er den Notruf ab und rief die Feuerwehr um Hilfe. Zwei Mann des Löschzugs Büderich rückten aus und führten das verletzte Tier, nach einer ersten Begutachtung vor Ort, einem Verein für Wildtierpflege und Wildtierschutz in Dormagen Nievenheim zu. Da das Tier einen Fußring mit einer Rufnummer und einem Sender bei sich trug, geht die Feuerwehr davon aus, dass es sich um ein Tier aus Zuchthaltung handelt. Über diesen Weg sollte am nächsten Tag Kontakt mit dem Züchter und zusätzlich einem Tierarzt aufgenommen werden.

 

Osterath, DB-Gelände Höhe Meyersweg Do. 19.05. Böschungsbrand E.Nr. 120
Eine heißgelaufene Bremse an einem Waggon war mit großer Wahrscheinlichkeit die Ursache für mehrere Böschungsbrände entlang der DB-Strecke Neuss - Krefeld. In Osterath brannte die Böschung vom Meyersweg in Richtung Krefeld auf einer Länge von 100 m. Die Feuerwehr setzte 1 C-Rohr ein, nachdem sie die Brandstelle über unwegsames Gelände erreicht hatte. Während der Löscharbeiten, die etwa 45 Minuten in Anspruch nahmen, war die Bahnstrecke Neuss - Krefeld komplett gesperrt. Weitere Böschungsbrände gab es im Bereich Neuss-Vogelsang.

 

Büderich & Osterath Mo./Di. 16. / 17.05. Brennender Papierkorb & Ölspur E.Nr. 118 & 119
In der Nacht zum Dienstag brannte an der K-Bahn Haltestelle Kamperweg in Osterath ein Papierkorb. Der Löschzug Osterath löschte das Feuer unter Einsatz einer Kübelspritze. Bereits am Pfingstmontag wurde der Löschzug Büderich alarmiert, weil aus einem Kleintransporter am Hohegrabenweg Treibstoff auslief. Dieser wurde mit Ölbindemittel aufgenommen.

 

Büderich, Cranachstraße Do. 05.05. / 10:53 Kellerbrand E.Nr. 112
Auf Christi Himmelfahrt wurde die Feuerwehr Büderich zu einem Kellerbrand an die Cranachstrasse gerufen. Es brannten einige Wäschestücke, die jedoch beim Eintreffen der Feuerwehr bereits durch Anwohner heraus getragen wurden. Die mit zwei Löschfahrzeugen und einer Drehleiter angerückten Kräfte kontrollierten die stark verrauchten Kellerräume unter Atemschutz und setzten einen Lüfter zur Entrauchung ein.

 


April

Lank, In der Loh Do. 28.04. / 18:52 Kind im Baum E.Nr. 107
Am späten Donnerstagnachmittag erreichte die Feuerwehr der Notruf, dass in Lank-Latum ein Kind in einem Baum festsitzen würde. Ein ca. 5 Jahre alter Junge, der beim Spielen auf einen Baum geklettert war, traute sich nicht mehr herunter und wurde von der Feuerwehr über eine gebaute Bockleiter aus 3m Höhe aus dem Baum "geleitet". Sein älterer Freund war dem Jungen zuvor hinterher geklettert und leistete ihm bis zur Rettung durch die Feuerwehr Beistand.

 

Büderich, Badener Weg Do. 28.04. / 18:25 Angebranntes Essen E.Nr. 106
Ein gemeldeter Zimmerbrand auf dem Badener Weg in Büderich stellte sich als angebranntes Essen in einem Kochtopf auf dem Küchenherd heraus. Der Topf wurde bereits vor dem Eintreffen des Löschzugs Büderich und der Drehleiter von der Hauptwache von Anwohnern ins Freie gebracht. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

 

BAB A44 Rtg. D Di. 19.04. / 12:45 VU E.Nr. 098
2 total beschädigte PKW, 2 unverletzte Frauen, 1 verletzter Hund und zu guter Letzt noch 1 verletzter Feuerwehrmann ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls bei anhaltendem Regen kurz hinter dem Meerbuscher Kreuz. Der Feuerwehrmann wurde bei der Rettung des verletzten Pudelmischlings aus dem PKW in die Hand gebissen. Beide, Feuerwehrmann und Hund mussten in ärztliche Behandlung. Ansonsten blieb es bei hohem Sachschaden, die Feuerwehr klemmte die Batterien ab und nahm ausgelaufene Betriebsmittel auf. Sowohl der Löschzug Osterath als auch der Löschzug Lank waren zu diesem Unfall, bei dem es angebliche eine eingeklemmte Person geben sollte, alarmiert worden. Es entstand ein längerer Rückstau.

 

Büderich, Laacher Weg Mo. 11.04. / 17:48 PKW Brand E.Nr. 096
Bereits am frühen Montagabend brannte aus noch ungeklärter Ursache ein PKW auf dem Laacher Weg in Büderich. Die alarmierte Büdericher Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch bekämpfte den Vollbrand unter Atemschutz und konnte das Feuer mit dem Schnellangriff binnen wenigen Minuten löschen. Der PKW wurde völlig zerstört. PKW Brand

 

BAB A57 AK Meerbusch Sa. 09.04. / 08:22 umgestürzter Kleintransporter E.Nr. 094
Aus ungeklärter Ursache geriet ein Kleintransporter eines Krefelder Dachdeckerunternehmens beim Einfahren in die A57 am Ende der Tangente ins Schleudern, stürzte, wie schon so viele Fahrzeuge, die Böschung hinunter und blieb auf der Fahrerseite liegen. Der Fahrer, ein Feuerwehrmann aus Oppum, blieb glücklicherweise unverletzt. Die Feuerwehr klemmte die Batterie ab und nahm auslaufende Betriebsmittel auf. Die Untere Wasserbehörde wurde informiert, da Öl ins Erdreich sickerte.

 


März

Büderich, Dr.-Franz-Schütz-Platz Di. 29.03. / 11:42 Amtshilfe für die Polizei / Leichenbergung E.Nr. 087
In einem, schon seit geraumer Zeit auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz stehenden Wohnmobil wurde am Dienstagmittag gegen 11:10 Uhr eine leblose Person gefunden. Anwohner hatten der Polizei das schon seit Tagen dort stehende Fahrzeug gemeldet. Der alarmierte Notarzt konnte vor Ort nur den Tod feststellen. Zur Bergung der gewichtigen Person musste die Seitenwand des Wohnmobils geöffnet werden. Hierzu setzte die um 11:42 Uhr zur Amtshilfe gerufene Feuerwehr Büderich einen Trennschleifer ein. Laut Ermittlungen der Polizei handelt es sich um einen 74-jährigen Reisenden ohne festen Wohnsitz.
Leichenbergung
Leichenbergung

 

Lank, Grosse Gasse Mo. 21.03. / 13:18 Feuer ca. 80 Strohballen / Brandstiftung E.Nr. 078
Eindeutig Brandstiftung war der Grund für den Brand von etwa 80 Strohballen auf einem Feld in Lank an der Grossen Gasse. Der Löschzug Lank ließ die in voller Ausdehnung brennenden Strohballen kontrolliert abbrennen, da weder eine Gefahr für Anwohner durch den Brand selbst bzw. durch eine Geruchsbelästigung vorlag. Allerdings zog sich der Einsatz bis in die frühen Abendstunden hin, da man ein benachbartes Feld mit Stroh wegen des immer wieder aufkommenden Flugfeuers schützen musste. Die Polizei ermittelt.

 

Osterath, Brahmsweg Mi. 16.03. / 19:47 Person in Notlage E.Nr. 071
Einen recht ungewöhnlichen Rettungseinsatz hatte die Drehleiterbesatzung der Meerbuscher Feuerwache am Mittwochabend in Osterath, Brahmsweg. Eine 90-jährige Frau, die an beiden Händen Ringe trug und davon einer offen war, hatte sich so unglücklich mit ihrem Fingerschmuck verhakt, dass sie sprichwörtlich gefesselt und hilflos war. Auch ihre Betreuerin konnte nichts ausrichten und rief die Feuerwehr. Mit Hilfe einer Kneifzange konnte die Frau "schnell und schmerzlos" befreit werden. Ein Ring musste allerdings geopfert werden.

 

Büderich, Böhlerstraße Mo. 14.03. / 19:00 Feuer bei Abfallentsorgung E.Nr. 069
"Unerlaubte Abfallentsorgung durch das Verbrennen von kunststoffbeschichteten Platten auf Paletten". So oder ähnliche dürfte es im Polizeibericht stehen, denn die ermittelt jetzt in dieser Angelegenheit. Wegen starker Rauchentwicklung und Flugfeuer zwischen zwei Hallen auf dem Böhlergelände war die Feuerwehr alarmiert worden. Die mit 25 Einsatzkräften angerückte Wehr setzte 1 C-Rohr ein, da auch die Gefahr einer Brandausbreitung bestand. Unerlaubte Abfallentsorgung

 

Lank, Nierster Straße Mo. 14.03. / 17:07 VU, PKW liegt auf Seite E.Nr. 068
Leichte Verletzungen erlitt eine Frau bei dem Versuch, mit ihrem Wagen von der Josef-Tovornik-Straße links in die Kaiserswerther Straße einzubiegen. Dabei übersah sie ein entgegenkommendes Fahrzeug. Der Wagen der Frau wurde seitlich erfasst und kippte auf die Seite. Die eintreffende Feuerwehr aus Lank-Latum half der Frau mittels einer angestellten Leiter aus dem Auto und klemmte die Batterie des Wagens ab. Der Rettungsdienst brachte die Patientin zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Während der Rettungsmaßnahme war die Kreuzung kurzzeitig voll gesperrt. PKW auf Seite liegend

 

Osterath, Danziger Straße Fr. 11.03. / 13:11 eingeklemmtes Kind E.Nr. 065
Bange Minuten erlebte 90 Minuten später die 3-jährige Edda im Elternhaus in Osterath, Dörperweg. Sie war beim Spiel mit dem Kopf zwischen die Holzstäbe eines Treppengeländers geraten und dort stecken geblieben. Die zuerst am Einsatzort eingetroffenen Rettungsassistenten der Johanniter-Unfallhilfe befreiten die Kleine mit Muskelkraft aus ihrer Zwangslage, noch bevor die Feuerwehr kurz darauf eintraf. Sicherheitshalber wurde es einem Arzt zur Begutachtung vorgestellt.
Lobenswert: Der etwas ältere Bruder stand ganz cool an der Straße und wies die Einsatzkräfte ein. So etwas wünscht man sich oft von Erwachsenen.

 

Strümp, Chopinstraße Fr. 11.03. / 11:46 überhitzter E-Herd E.Nr. 064
Für Aufregung sorgte am Freitagmorgen in einem Einfamilienhaus in Strümp, Chopinstraße ein überhitzter Herd. Vermutlich versehentlich war der Wohnungsinhaber an einen Schalter an dem im Keller stehenden Elektroherd gekommen, worauf dieser sich überhitzte und leichte Rauchentwicklung entstand. Die Feuerwehren aus Strümp und Osterath klemmten den Herd ab und setzten in sicherheitshalber nach draußen. Die verrauchten Räume wurden zwangsbelüftet. Verletzt wurde niemand.

 

Osterath, Meerbuscher Straße So. 06.03. / 18:46 Feuer auf Kegelbahn E.Nr. 062
Vermutlich ein undichter Anschluss oder ein poröser Schlauch an einem Gas-Katalytofen könnte die Ursache für den Brand auf einer Kegelbahn in einer Boverter Gaststätte gewesen sein. Die Kegelbahn sollte für einen erwarteten Club vorgeheizt werden, jedoch kam es anders. Vier Pulverlöscher setzte der Wirt gegen die ungewollte Wärmequelle ein. Nicht ganz ohne Erfolg, der Brandschaden blieb auf den Ofen begrenzt, allerdings gleicht die Kegelbahn jetzt einer Winterlandschaft. Die Feuerwehren aus Osterath und Strümp, die mit 35 Einsatzkräften schnell zur Stelle waren, setzte unter Atemschutz 2 C-Rohre ein zum Löschen und Kühlen der 11-kg-Propangasflasche. Ein Hochleistungslüfter sorgte indes für klare Sicht. Aus taktischen Gründen musste leider ein bleiverglastes Fenster gewaltsam geöffnet werden. Der Folgeschaden durch Betriebsausfall und Reinigung dürfte den Brandschaden überwiegen. Die Meerbuscher Straße musste während des Einsatzes teilweise gesperrt werden.
Feuer auf der Kefelbahn
Feuer auf der Kefelbahn

 

Strümp, Schloßstraße Sa. 05.03. / 05:44 VU mit eingeklemmter Person E.Nr. 059
Am frühen Samstag Morgen geriet ein 39 jähriger Krefelder auf der Schloßstraße zwischen Bösinghoven und Strümp auf schneeglatter Fahrbahn mit seinem PKW ins Schleudern, wobei sich sein Ford Mondeo um 180° drehte und im Seitengraben auf die Beifahrerseite umkippte. Der Fahrer konnte sich anschließend aus eigener Kraft aus dem Fahrzeug befreien und blieb weitestgehend unverletzt. Seine Beifahrerin musste von den alarmierten Feuerwehreinheiten aus Strümp und Osterath, sowie dem Rettungsdienst, aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie wurde mit Verletzung am Arm ins Krankenhaus gebracht. An dem rund einstündigen Einsatz waren die Feuerwehr mit insgesamt 8 Fahrzeugen und rund 30 Kräften, der Rettungsdienst und die Polizei jeweils mit zwei Fahrzeugen und vier Kräften beteiligt.
Die Schloßstraße war während der Bergungsarbeiten 30 Minuten lang gesperrt. Die genaue Unfallursache und die Schadenshöhe werden von der Polizei noch ermittelt.
PKW im Feld
PKW im Feld
PKW im Feld

 


Februar

Ilverich, Isseldyk (Klärwerk) Mo. 21.02. / 03:02 Brand im Schaltkasten E.Nr. 047
Ein technischer Fehler oder Überlastung führte in der Nacht zum Montag um 03:00 Uhr zu einem Schwelbrand in einem Schaltschrank, durch den u.a. Pufferbatterien beschädigt wurden. Nachdem die interne Brandmeldeanlage ausgelöst hatte, stellte ein Techniker eine leichte Rauchentwicklung fest und alarmierte die Feuerwehr. Drehleiter, Löschzug Lank und Büderich rückten aus und bekämpften unter Atemschutz mit 2 Pulver- und 1 Kohlensäurelöscher das bereits fortgeschrittene Schadenfeuer. Zum Schutz einer Computeranlage wurden noch umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Laut Auskunft der Techniker hat der Schaden keinen Einfluss auf den Betriebsablauf.

 

Rheinstrom-km 760 Sa. 12.02. / 13:30 Person aus Rhein gerettet E.Nr. 043
Eine etwa 40-jährige Unbekannte, die gegen 13:15 Uhr leblos im Rhein treibend von der Rheinfähre aus gesichtet wurde, konnte nach rund 30 Minuten von einer Bootsbesatzung der Düsseldorfer Feuerwehr aus der Strommitte in Höhe des Krefelder Sporthafens gerettet werden. Dort wurde sie, gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften an Land gebracht und von den Notärzten aus Meerbusch und vom Rettungshubschrauber reanimiert und später einem Krankenhaus zugeführt.
An der umfangreichen Suche von Land, zu Wasser und aus der Luft waren Feuerwehren aus Nierst, Langst-Kierst und Lank sowie die Feuerwehr Düsseldorf mit mehreren Einheiten, Lösch- und Rettungsboote aus Meerbusch, Neuss und Düsseldorf sowie der Rettungshubschrauber aus Duisburg und die Polizei beteiligt. Warum die Meerbuscher Feuerwehr erst 15 Minuten nach der BF Düsseldorf alarmiert wurde, steht noch nicht fest.

 

Osterath, Brüggener Weg Sa. 12.02. / 12:02 Verletzte Katze im Baum E.Nr. 042
Eine leicht verletzte und äußerst verängstigte Katze konnte die Besatzung der Drehleiter am Samstagmorgen aus einem Baum in Osterath, Brüggener Weg retten. Sie war wohl anfangs von einem Hund gehetzt auf einen Baum und dann aus Furcht vor der rettenden Drehleiter bis in die äußerste Baumspitze in 15 m Höhe geflüchtet. Dort konnte sie der Halter des Tieres in Empfang nehmen.

 

Lank, Am Heidberg Mi. 09.02. / 14:00 Feuer im Badezimmer E.Nr. 037
Am Aschermittwoch um 14.00 Uhr wurde die Feuerwehr Lank-Latum zu einem Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus an der Straße "Zum Heidberg" gerufen. Dort war es in der Zwischendecke vom Badezimmer zu einem Schwelbrand gekommen der jedoch beim Eintreffen der 15 Einsatzkräfte bereits gelöscht war. Zuvor war dort ein RTW im Einsatz und hatte den 58-jährigen Wohnungsinhaber wegen diverser Verbrennungen einem Krankenhaus zugeführt. Die Rettungsdienstbesatzung rief dann die Feuerwehr, weil aus der Zwischendecke Rauchentwicklung erkennbar war.
Die näheren Umstände zur Verletzung und zum Brand konnten von der Feuerwehr nicht ermittelt werden.
Die Badezimmerdecke mußte geöffnet und mittels einer Wärmebildkamera auf etwa noch vorhandene Glutnester untersucht werden.

 

Lank, Vorderer Lohweg So. 06.02. / 06:18 Brennender Traktor in Gemüsehalle E.Nr. 035
In den frühen Morgenstunden des Karnevalssonntag brannte in einer Gemüsehalle eines landwirtschaftlichen Anwesens in Lank am Vorderen Lohweg eine Zugmaschine. Gerade noch rechtzeitig war der Brand entdeckt worden. Somit konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Lank mit 2 C-Rohren unter Atemschutz eine Brandausbreitung auf dort gestapelte Gemüsekisten sowie weitere Gerätschaften verhindert werden. Lediglich ein 2. Traktor und die Plane eines Gemüseanhängers wurden teilweise beschädigt. Schwierigkeiten bereitete der Feuerwehr die nur weit entfernt liegende Wasserversorgung, weshalb Einsatzleiter Heinz Berrisch vorsorglich 2 Großtanklöschfahrzeuge aus dem Kreis Neuss orderte, die jedoch nicht mehr eingesetzt wurden. Der Brand war schon 30 Minuten nach Meldungseingang um 06:18 Uhr gelöscht. Die Ermittlung der Ursache und der Schadenshöhe obliegt der Polizei. Verletzt wurde niemand.


Januar

Osterath, Mollsfeld Di. 25.01. / 13:43 Angebranntes Essen E.Nr. 023
Ein Telefonat und ein deshalb vergessenes Essen auf dem Herd einer Teeküche eines Büros im Osterather Büropark Mollsfeld sorgte am Dienstagmittag für einen Feuerwehreinsatz. Die Brandmeldeanlage mit ihren sensiblen Rauchmeldern hatte sofort Alarm geschlagen und somit Schlimmeres verhütet. Die Feuerwehr Osterath war mit 4 Fahrzeugen schnell zur Stelle. Auch die Drehleiter aus Kaarst war, wie schon beim vorherigen Einsatz in Büderich, auf dem Weg, da die Meerbuscher Leiter in der Werkstatt zur Inspektion stand. Nach eingehender Kontrolle und einer kurzen Aufklärung wurde der Kurz-Einsatz beendet.

 

Büderich, Nordstraße Di. 25.01. / 05:23 Zimmerbrand E.Nr. 022
Noch ungeklärt ist die Ursache für den Brand eines Sessels im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses in Büderich, Nordstraße am frühen Dienstagmorgen. Der Hausherr hatte den Brand bemerkt und hatte seine Familie, bevor er die Feuerwehr alarmierte, in Sicherheit bringen können. Alle blieben unverletzt. Obwohl durch die Brandeinwirkung schon der Putz von der Decke gefallen war, blieb das Feuer auf das Möbelstück begrenzt. Die Feuerwehr setzte unter Atemschutz 1 C-Rohr sowie einen Hochleistungslüfter zur Entrauchung ein. Da beim Verlassen des Hauses alle Türen offen geblieben sind, wurden auch die übrigen Räume im Obergeschoß durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen. Der Brand war nach 15 Minuten gelöscht, die Polizei ermittelt die Ursache und die Schadenshöhe.
Zimmerbrand
Zimmerbrand

 

BAB 44/52 Rtg. K So. 23.01. / 13:29 VU, PKW in Leitplanke E.Nr. 021
Ins Schleudern geraten war ein 29-jähriger Gladbacher mit seinem OPEL ASTRA im Autobahnkreuz Meerbusch beim wechseln von der A44 auf die A57 Richtung Köln. Er prallte in die Leitplanke, blieb aber glücklicherweise unverletzt. Die Feuerwehr, der ursprünglich ein Feuer gemeldet war, sicherte die Unfallstelle, klemmte die Batterie ab und nahm ausgelaufene Betriebsmittel auf.
VU
VU

 

BAB 52 Rtg. Mg Sa. 15.01. / 11:32 VU, PKW in Leitplanke E.Nr. 017
Bei Tempo 200 wird es auch für einen getunten AUDI A4 schwierig, in der Spur zu bleiben, wenn man plötzlich bremsen muss. So erging es einem jungen Fahrer aus Cottbus, als er wegen einem weit vor ihm ausscherenden PKW abbremsen wollte und sein Fahrzeug ins Schlingern geriet. Er krachte in die rechte Leitplanke, riss diese auf einer Länge von ca. 25 m aus der Verankerung und schleuderte dann nach links in die Leitplanke. Fahrzeug Totalschaden aber Fahrer unverletzt, obwohl nur der Seiten-Airbag ausgelöst hatte.
VU
VU

 

Büderich, Böhlerstraße Mo. 10.01. / 14:32 Gelöschtes Feuer im Dachstuhl E.Nr. 012
Bei Dachdeckerarbeiten auf einer Halle der Firma Böhler war der Dachstuhl in Brand geraten. Der Dachdecker -er hatte vorschriftsmäßig einen Feuerlöscher dabei- reagierte schnell und setzte diesen "mit Erfolg" ein. Da er sich nicht sicher war, alarmierte er vorsorglich auch die Feuerwehr. Diese kam aus Düsseldorf und Meerbusch und konnte nach eingehender Kontrolle wieder abrücken. "Ein Lob dem Fachmann!"

 

BAB A44 Tunnel Rheinschlinge Do. 06.01. / 21:43 Rauch im Tunnel E.Nr. 007
Ein defekter Katalysator - so vermutete ein PKW-Fahrer - verursachte am späten Donnerstag Abend eine kurzzeitige, starke Rauchentwicklung im Tunnel Rheinschlinge der A44. Der Fahrzeugführer alarmierte daraufhin über Rufsäule die Polizei, die die Meldung an die Feuerwehr Neuss weitergab. Da es sich um die Fahrtrichtung M.-Gladbach handelte, wurde ein Löschzug der BF-Düsseldorf in Marsch gesetzt. Da dann weitere Meldungen über "starken Rauch im Tunnel" einliefen, wurde auch die Feuerwehr Meerbusch alarmiert. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich jedoch nicht nur der Rauch verflüchtigt, auch der PKW-Fahrer hatte in Lank den Tunnel verlassen und am Betriebsgebäude die Feuerwehr über seine "Panne" informiert. Dennoch kontrollierte die Feuerwehr beide Tunnel in beiden Fahrtrichtungen. Fazit: Viel Rauch um Nichts.

 

Büderich, Witzfeldstraße Do. 01.01. / 18:16 Zimmerbrand E.Nr. 004
Ein technischer Defekt an einer Lautsprecherbox war vermutlich die Ursache für den Brand im Dachgeschoß eines Mehrfamilienhauses an der Witzfeldstraße in Büderich. Eine gerissene Fensterscheibe und leichter Feuerschein zeugten beim Eintreffen der Feuerwehr von einem fortgeschrittenen Schwelbrand. Auf Grund des Sauerstoffmangels blieb der Brand zwar auf die Box beschränkt, jedoch sorgten die hohen Temperaturen und der Brandrauch für einen größeren Schaden in der gesamten Wohnung. Die Feuerwehr setzte kurz ein C-Rohr und einen Lüfter zur Entrauchung ein. Die Wohnungsinhaber waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht anwesend, ein Familienangehöriger hatte den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Im Übrigen blieb es zum Jahreswechsel sehr ruhig. Lediglich ein Briefkasten in Lank, ein Papiercontainer in Osterath und eine Plastiktüte am Landsknecht fielen den unbekannten Brandstiftern zum Opfer.
Zimmerbrand
Zimmerbrand

 

Presseberichte zu Einsätzen 2006

 


Dezember
Lank, Uerdinger Straße Mo. 18.12.06 / 16:48 Angebrannte Plastikflaschen auf Herdplatte E.Nr. 412
Gegen 17 Uhr kam es am Montagnachmittag auf der Uerdinger Straße in Lank-Latum zu einem Feuerwehreinsatz. Der im 1. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses gemeldete Zimmerbrand stellte sich jedoch zum Glück der Bewohner als weniger tragisch dar: Ein Topf mit Babytrinkflaschen wurde augenscheinlich auf dem Herd vergessen, so dass die kleinen Plastikflaschen im Topf geschmolzen waren. Die Einsatzkräfte des Löschzugs Lank nahmen den qualmenden Topf unter Einsatz von Atemschutzgeräten vom Herd und setzten zum Lüften der Wohnung einen Hochleistungslüfter ein. Der Einsatz der 20 Feuerwehrmänner war nach gut 30 Minuten beendet. Nicht (mehr) zum Verzehr geeignet...

Stadtgebiet Meerbusch Fr. 15.12. / Sa. 16.12.06 Mehrere Feuerwehreinsätze E.Nr. 404-408
Das arbeitsreiche Wochenende begann am Freitagmorgen um 6:15 Uhr, als der Löschzug Lank-Latum zu einer Ölspur an die Autobahnauffahrt A44 gerufen wurden. Ein LKW hatte im Kurvenbereich Dieselkraftstoff verloren, der fachgerecht durch die Feuerwehr beseitigt wurde. Gegen 12 Uhr galt es dann für den Löschzug Osterath und die Wachbesatzung der Feuerwache einen circa 15m² großen Dieselfleck auf der Autobahnraststätte Geismühle zu beseitigen. Am Samstagmittag ging die Notrufmeldung über Gasgeruch in einem Wohnhaus auf der Straße Am Meerbusch in Osterath bei der Feuerwehr ein. Bereits die ersten Messungen in dem vermuteten Bereich des Wohnhauses lieferten die Gewissheit, dass kein Gas in gefährlicher Konzentration ausgetreten war. Vermutlich entstand der Gasgeruch durch Sprühdosen. Der nächste Einsatz folgte um kurz vor 16 Uhr für den Löschzug Lank-Latum. Von der Uerdinger Str. in Lank über die Bismarckstr. erstreckte sich eine rund 500m lange Ölspur. Da durch den Regen geringe Mengen Öl mit dem Regenwasser in die Kanalisation flossen, wurden die Gullys mit Begrenzungen aus Ölbindemittel und speziellen Dichtsäcken geschützt. Die Untere Wasserbehörde wurde zur Einsatzstelle nachgeordert und lies die Kanalisation kontrollieren. Der Löschzug Logistik aus Strümp unterstützte mit weiterem Material die Ölbeseitigung. Um 20:30 Uhr folgte dann der vorerst letzte Einsatz für den Löschzug Osterath. Ein Anwohner hatte am Maxus Baumarkt eine unbekannte Rauchentwicklung festgestellt und vorsichtshalber die Feuerwehr alarmiert. Die konnte an der Einsatzstelle zwar noch leichten Brandgeruch wahrnehmen, aber auch nach intensiver Kontrolle des Baumarktes und des umliegenden Geländes kein Feuer ausmachen.
A44/A52/A57 Sa. 09.12.06 abends Mehrere Autobahneinsätze E.Nr. 399-401
Am Samstagabend kam es gleich zu drei Einsätzen auf den Autobahnen, rund um das Einsatzgebiet der Feuerwehr Meerbusch.
Gegen 17:45 Uhr musste der Löschzug Osterath auf der A44 eine rund 200 Meter lange Ölspur abstreuen. Die Ölspur zog sich in einer Breite von 30cm von der Anschlussstelle Osterath bis zum Autobahnkreuz Meerbusch. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.
Zwei Stunden später wurde der Löschzug Büderich zu einem Verkehrsunfall auf die A52 gerufen. Ein PKW hatte sich aus bisher ungeklärter Ursache mehrfach überschlagen und wurde von einem nachfolgenden Fahrzeug angefahren. Bei diesem Unfall wurden laut Polizeiangaben fünf Personen verletzt, eine davon schwer. An den beiden Fahrzeugen, einem VW Golf und einem VW Passat, entstand Totalschaden. An einem dritten PKW, der ebenfalls in den Unfall verwickelt war, entstand geringerer Schaden. Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle aus, stellte den Brandschutz mit einem C-Rohr und einem Pulverlöscher sicher und nahm die ausgelaufenen Betriebsmittel auf. Während des Unfalls und der Unfallaufnahme durch die Polizei war die Autobahn gesperrt. Der Einsatz für die Feuerwehr dauerte rund anderthalb Stunden
Auf der Rückfahrt zum Feuerwehrgerätehaus folgte die Meldung über einen weiteren Verkehrsunfall im Autobahnkreuz Kaarst. Noch auf der Anfahrt konnten die Meerbuscher Kräfte den Einsatz beenden, da die Feuerwehr Kaarst den Einsatz übernommen hatte.

Stadtgebiet Meerbusch Fr. 08.12.06 / Sa. 09.12.06 Mehrere Sturmeinsätze E.Nr. 386-398
Die heftigen Windböen erreichten am Freitagabend auch das Stadtgebiet Meerbusch. 13 Einsätze beschäftigten die Freiwillige Feuerwehr insgesamt rund 350 Einsatzminuten. Die ersten Alarme gingen gegen 17:15 Uhr in Langst-Kierst ein. Hier musste die Feuerwehr zwei umgefallenen Bäumen zersägen und von Wegen und Straßen räumen. In Büderich hatten sich von einem Balkon Marmorplatten gelöst. Aus dem Korb der Drehleiter wurde in einigen Metern Höhe die Befestigung der übrigen Platten kontrolliert. Auf der Strümper Straße in Osterath hatte ein besorgter Anrufer die Feuerwehr um Hilfe gebeten, weil die Gefahr bestand, dass der Wind seinen Weihnachtsstern, der auf einer vier Meter hohen Stange im Garten montiert war, auf die Straße wehen würde. Auch diese Gefahr konnte mit einer raschen Demontage der Stange beseitigt werden. Im Kreisverkehr auf der Willicher Straße blockierte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn und den Radweg bis auch er von der Feuerwehr auf die Seite geräumt wurde. Am Strümper Berg blockierten gleich zwei Bäume die komplette Fahrbahn auf sechs Metern Breite. Auf dem Brüggener Weg in Osterath entfernte die Feuerwehr lose Traufbleche vom Giebel eines Wohnhauses über eine vierteilige Steckleiter. Am Samstagmittag kam es auf einem Lanker Spielplatz, durch einen umgestürzten Baum, und in Büderich, durch lose Dachpfannen an einem Gebäude, zu zwei weiteren Einsätzen.
Insgesamt waren die Löschzüge Osterath, Lank-Latum, Büderich und Strümp, sowie die Löschgruppe Langst-Kierst und die Besatzung der Feuerwache mit der Drehleiter am Freitag bis rund 20:30 Uhr im Einsatz. Eine Übersicht der Schäden liegt noch nicht vor. Personen kamen nach bisherigen Informationen nicht zu schaden.

Bösinghoven, Bösinghovener Str. Sa. 02.12.06 / 02:36 VU mit eingeschlossener Person E.Nr. 376
Ein Fahrer, der mit seinem PKW Samstagnacht aus Krefeld kommend in Richtung Strümp auf der L386 unterwegs war, kam aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht gegen das am linken Straßenrand stehende Trafohaus. Das Fahrzeug wurde beim Aufprall so stark deformiert, dass die alarmierten Feuerwehreinheiten aus Bösinghoven, Lank und Osterath den Fahrer aus dem Fahrzeug befreien mussten.
Nachdem der schwerverletzte Fahrer innerhalb weniger Minuten aus dem Wrack befreit werden konnte, wurde er dem Rettungsdienst der Johanniter Unfallhilfe übergeben.
Die Polizei sperrte die Landstraße für die Zeit der Rettungsmaßnahmen und zur Spurensicherung in beide Fahrtrichtungen ab.

 

Auszug aus dem Polizeibericht vom 03.12.2006: Aufgrund offensichtlicher Alkoholisierung wurde ihm dort eine Blutprobe entnommen. In die Unfallaufnahme wurde ein Sachverständiger sowie ein Beamter des Verkehrskommissariates einbezogen. Die Straße „An der Autobahn“ musste für ca. 3 Stunden gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 16.000 Euro geschätzt.

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November

Büderich, Holbeinstraße Mi. 23.11.06 / 02:09 Amtshilfe für die Polizei E.Nr. 370
In der Nacht zum Donnerstag wurde die Freiwillige Feuerwehr zur Amtshilfe während einer Gefahrenlage auf der Meerbuscher Polizeiwache alarmiert. Der Löschzug Büderich, die Drehleiter der Feuerwache und der ELW2 aus Lank verweilten rund 15 Minuten in der Bereitschaft, bis diese wieder aufgehoben wurde.

 

Auszug aus dem Polizeibericht: Gegen 01.00 Uhr betrat am Donnerstag ein Mann die Wache der Polizei an der Holbeinstraße.
Vor der Wachtheke blieb er stehen, zog eine Schusswaffe und bedrohte damit zwei auf der Dienststelle befindliche Beamte. Der Bedroher forderte die Polizisten auf, zu verschwinden. Die Ordnungshüter zogen sich in andere Räume der Polizeiwache zurück, hatten aber jederzeit Sicht- und Blickkontakt zu dem Täter.
Die Geschädigten sprachen mehr als eine Stunde mit dem Mann, der keine konkreten Forderungen stellte und in seiner Gesprächsführung einen verwirrten Eindruck machte. Der mehrmaligen Aufforderung, die Waffe wegzulegen, kam er schließlich gegen 02.15 Uhr nach. Danach konnte er überwältigt und vorläufig festgenommen werden.
Bei dem Angreifer handelt es sich um einen 35 Jahre alten Meerbuscher, der offensichtlich psychisch krank ist.
Verletzte gab es bei diesem Einsatz nicht. Die betroffenen Beamten werden betreut und konnten nach Einsatzende in die Obhut ihrer Angehörigen übergeben werden. Die Einsatzfähigkeit der Wache Meerbusch stellten andere Beamte aus dem Rhein-Kreis sicher.
Bei der benutzten Pistole handelt es sich um eine Gasschreckschusswaffe.
In Zusammenarbeit mit der Stadt Meerbusch und einem Arzt erfolgte anschließend die Einweisung in eine psychiatrische Klinik in Neuss.
Gegen den Angreifen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Die Ermittlungen dauern an.


Strümp, Josef-Kohtes-Straße Mo. 20.11.06 / 19:58 Brannte Klettergerüst E.Nr. 368
Gegen 20 Uhr ereilte die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch am Montagabend die Meldung, dass ein Klettergerüst auf einem Spielplatz an der Josef-Kohtes-Straße brannte. Beim Eintreffen der Strümper Einsatzkräfte standen Teile der Kletterwand und einer Plastikröhre im Vollbrand. Die Flammen konnten zügig mit einem Strahlrohr gelöscht werden. Der Brand, der augenscheinlich vorsätzlich gelegt wurde, machte Teile des Klettergerüst vorerst unbenutzbar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

A44/A57, Fahrtrichtung Krefeld Mi. 15.11.06 / 12:11 Defekter Dieseltank am LKW E.Nr. 362
Am Mittwochmittag gegen 12:10 Uhr wurden die Feuerwehreinheiten aus Lank und der Feuerwache Meerbusch zu einem Einsatz auf der A44 alarmiert. Dort hatte ein LKW einen defekten Dieseltank. Es drohten mehrere Liter Biodiesel aus diesem Tank auszulaufen. Die ersten eintreffenden Kräfte stopften das Leck provisorisch und fingen den Rest des auslaufenden Biodiesels in Wannen auf. Da aber noch ca. 200,00 Liter Diesel im Tank waren wurde der Löschzug Büderich alarmiert um den Rest des Diesels mit Spezialpumpen umzufüllen. Der ebenfalls alarmierte Löschzug Strümp übernahm die Logistik und brachte weiters Ölbindemittel zur Einsatzstelle, um die Verunreinigung auf der Fahrbahn abzustreuen und nahm die mit Diesel verschmutzen Gerätschaften auf. Nach etwa 2 ½ Stunden war der Einsatz aus Feuerwehrsicht abgearbeitet. Während des Einsatzes wurde von der Autobahnmeisterei eine von zwei Spuren gesperrt. Die Ursache des defekten Tanks und die Schadenshöhe standen nach den Feuerwehrarbeiten noch nicht fest.
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A44/A57, Fahrtrichtung Krefeld Di. 14.11.06 / 4:26 LKW Unfall E.Nr. 360
Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Fahrer eines LKW am Ausgang der Tangente von der A44 auf die A57, Fahrtrichtung Krefeld, am Dienstagmorgen von der Fahrbahn ab und rutschte in den Seitenstreifen. Dabei deformierte sich sein rechter Tankbehälter so stark, dass einige Liter Diesel auf die Fahrbahn und in das Erdreich flossen. Der Löschzug Lank-Latum der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch wurde gegen 4:25 Uhr zu diesem Unfall alarmiert. Die Einsatzkräfte stopften das Leck in dem Tank mit Fasskeilen und Tüchern ab. Im späteren Verlauf wurde der Treibstoff in andere Behälter umgefüllt und die Verunreinigung der Fahrbahn mit Ölbindemittel abgestreut. Ein entsprechender Abschleppwagen zog den LKW aus dem Graben. Während der Bergungsarbeiten wurde die Tangente durch die Autobahnpolizei für den Verkehr gesperrt. Körperlich verletzt wurde bei dem Unfall niemand der Beteiligten. Die Schadenshöhe stand zum Zeitpunkt des Einsatzes noch nicht fest.

Nierst, Am Spick So. 12.11.06 / 20:26 Küchenbrand E.Nr. 358
Am Sonntagabend kam es gegen 20:25 Uhr zu einem Küchenbrand in Nierst. Die Löschgruppen aus Nierst und Langst-Kierst sowie der Löschzug Lank-Latum, der B-Dienst, die Besatzung der Drehleiter und ein Rettungswagen wurden daraufhin von der Kreisleistelle zu einem Mehrfamilienhaus Am Spick alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einheiten war die gesamte Küche im 1. OG verraucht. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz ging zur Erkundung und Brandbekämpfung in die Wohnung vor. Im weiteren Verlauf des Einsatzes mussten Teile der Holzdecke mit einer Kettensäge geöffnet werden, da sich über ihr noch weitere Brandnester gebildet hatten. Weiterhin bestand die Befürchtung, dass sich die Flammen unter den Dachziegeln auch auf den Spitzboden ausgebreitet hatten. Ein Trupp wurde zur Brandnachschau mit einer Wärmebildkamera eingesetzt. Mit einem Hochleistungslüfter wurde die Wohnung im Anschluss vom Brandrauch befreit. Zwei Personen, die sich in der Wohnung aufgehalten und versucht hatten den Brand zu löschen, mussten mit Verdacht auf Rauchgas-Intoxikation vom Rettungsdienst behandelt werden. Insgesamt war die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch mit 45 Kräften und acht Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden. Die Schadenshöhe und die Brandursache standen bei Einsatzabschluss noch nicht fest.

Stadtgebiet Meerbusch Sa. 11.11.06 Mehrere Feuerwehreinsätze E.Nr. 354 - 357
Auch dieses Wochenende gestaltet sich wieder sehr arbeitsreich für die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch.
Der Freitagabend begann mit einem Einsatz in Lank-Latum. Hinter einer verschlossenen Wohnungstüre auf der Josef-Tovornik-Straße befand sich eine Person in Notlage. Die Männer vom Löschzug Lank konnten die Türe innerhalb weniger Minuten öffnen und die Person dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben.
Fast zur gleichen Zeit wurde der Feuerwehr eine Dieselspur in Strümp gemeldet. Kurzerhand rückte der Löschzug Strümp zur Lavendelstraße aus und sprühte die Spur bis zur Paul-Jülke-Straße mit einem chemischen Ölfresser ab. Das Fahrzeug des Verursachers konnte ermittelt werden.
Samstagnacht brannte Am Sportplatz in Osterath gegen 2:35 Uhr ein Wohnwagen. Beim Eintreffen des Löschzug Osterath stand der Hänger im Vollbrand. Die Feuerwehr setzte zwei C-Rohre zu Brandbekämpfung ein. Das Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Einfamilienhaus konnte erfolgreich verhindert werden. Die Polizei nennt, nach ersten Ermittlung, als Ursache für das Feuer, bei dem zum Glück niemand verletzt wurde, Brandstiftung. Der Wohnwagen brannte bis auf die Achse nieder. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.
Rund zwei Stunden waren die Löschzüge aus Büderich und Strümp am Samstagmittag damit beschäftigt, eine kilometerlange Ölspur auf mehren Straßen in Büderich zu beseitigen. Hauptsächlich im Kurvenbereich und am Fahrbandrand wurden größere Ölflecken mit flüssigem Ölbindemittel aufgelöst.

Stadtgebiet Meerbusch Sa. 04.11.06 Mehrere Feuerwehreinsätze E.Nr. 348 - 350
Die Einsatzserie, die am Freitagabend begonnen und sich über die Nacht fortgesetzt hatte, hielt auch am Samstag an. Gegen 9:30 Uhr wurde der Löschzug Büderich und die Drehleiter der Feuerwehr Meerbusch zum Böhler Werksgelände alarmiert. Dort kämpfte die Berufsfeuerwehr Düsseldorf bereits an Meerbuschs Grenze zu Lörick gegen einen Großbrand auf dem Firmengelände. Im Bereich einer Lagerhalle brannte der flüssige Inhalt einer Wanne. Da die BF Düsseldorf bereits mit drei Löschzügen und mehren Strahlrohren im Einsatz war, blieben die Meerbuscher Kräfte vor Ort in Bereitschaft. Nach ca. 30 Minuten war der Brand soweit unter Kontrolle, so dass die Bereitschaft des Löschzugs Büderich aufgehoben werden konnte.
Gegen 11 Uhr folgte der nächste Einsatz für die Drehleiter. In einer Wohnung auf der Osterather Vynhovenstraße wurde ein Unglücksfall in einer Wohnung hinter einer verschlossenen Wohnungstüre gemeldet. Mit einem Spezialwerkzeug gelang es der Feuerwehr die Türe innerhalb von wenigen Minuten zu öffnen. Die Person, die sich tatsächlich in der Wohnung befand, wurde anschließend vom Rettungsdienst der Johanniter Unfallhilfe betreut.
Der dritte Einsatz an diesem Tag folgte am Abend für den Löschzug Strümp. Auf der Xantener Straße hatte sich in Höhe der Shell Tankstelle ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einer Fußgängerin ereignet. Die Einsatzkräfte leuchten rund 90 Minuten lang die Einsatzstelle für die Beweisaufnahme der Polizei und des Sachverständigen aus.

Bösinghoven, L386, Höhe Schloß Pesch Sa. 04.11.06 / 3:48 Geparkter PKW vor Baum E.Nr. 347
Für ein Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungsdienstkräften sorgte Samstagnacht gegen 3:48 Uhr die Meldung, dass auf der Kreisstraße zwischen Meerbusch Bösinghoven und Strümp, in der Höhe von Schloß Pesch, ein PKW gegen einen Baum geprallt sei. Da die Vermutung bestand, dass sich noch eingeklemmte oder eingeschlossene Personen in dem Fahrzeug befanden, rückten die Löschgruppe Ossum-Bösinghoven und die Löschzüge aus Lank-Latum und Osterath aus. An der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte auch einen PKW vor, der mit seiner Front gegen einen Baum gefahren war und komplett im angrenzenden Feld stand, doch wies dieser PKW weder größere Schäden auf, noch befanden sich Insassen in dem Wagen selbst oder in der Nähe des Fahrzeugs. Der Opel Astra stand abgeschlossen und verlassen im Feld. Die Feuerwehr konnte unverrichteter Dinge wieder einrücken und die Polizei ging der Frage nach, warum der PKW im Feld "geparkt" wurde.
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Osterath, Schwertgesweg Fr. 03.11.06 / 18:52 Brennendes Laub in Regenrinne E.Nr. 346
Genau eine Stunde später folgte die nächste Alarmierung nach Osterath, zum Schwertgesweg. Der dort gemeldete Dachstuhlbrand erwies sich als ein Kleinbrand. Beim Eintreffen der Löschzüge aus Osterath und Strümp brannte Laub in der Regenrinne eines Einfamilienhauses. Unter Atemschutz und über eine Steckleiter konnte der Brand in ca. 2,50 Meter Höhe schnell gelöscht werden. Da die Feuerwehr nicht ausschließen konnte, dass nicht auch Flammen unter die Dachziegel zur Dachhaut vorgedrungen waren, mussten einige Reihen der Ziegel abgetragen werden. Zusätzlich wurde das Dach mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Brandnestern abgesucht. Nach rund 30 Minuten herrschte Gewissheit und die rund 40 Feuerwehrleute konnten ihren Einsatz beenden. Wie der Brand entstehen konnte ist zurzeit noch ebenso unklar wie die Schadenshöhe.

Büderich, Im Bachgrund Fr. 03.11.06 / 17:51 Auslaufende Betriebsmittel nach VU E.Nr. 345
Um 17:51 Uhr ging die Meldung bei der Kreisleitstelle ein, dass Öl in einen Gully auf der Büdericher Straße Im Bachgrund laufen würde. Da bei einer solchen Meldung von einer unmittelbaren Verunreinigung des abfließenden Regenwassers im Kanalsystem und somit einer größeren Verschmutzung ausgegangen werden muss, wurden sofort der Löschzug Büderich, mit seinem Spezialfahrzeug für Gefahrguteinsätze, und der Löschzug Strümp, mit größeren Mengen an Ölbindemittel, alarmiert. Zum Glück stellte sich an der Einsatzstelle schnell heraus, dass es sich lediglich um einen leichten Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich handelte. Eines der beteiligten Fahrzeuge stand direkt über einem Gully und verlor Betriebsmittel, die in den Kanal tropften. Die Betriebsmittel wurden mit Bindemittel fachgerecht abgestreut und somit die Gefahr gebannt. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Oktober

Nierst, Merowingerstraße Mi. 25.10.06 / 10:28 Durchgebrannter Durchlauferhitzer E.Nr. 337
In Meerbusch – Nierst kam es frühen Mittwochmorgen zu einer Rauchentwicklung in einer Wohnung auf der Merowingerstraße. Als die ersten alarmierten Einheiten aus Nierst, Kierst, Lank und der Feuerwache Meerbusch eintrafen konnte schnell die Lage entschärft werden. Ein durchgebrannter Durchlauferhitzer war die Ursache für den ganzen Rauch. Die Feuerwehr schaltete diesen stromlos, kontrollierte die Umgebung und konnte nach kurzer Zeit wieder einrücken.

Bösinghoven, Bösinghovener Straße Mo. 23.10.06 / 15:33 Kellerbrand E.Nr. 336
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Montagnachmittag in Bösinghoven zu einem Kleinbrand im Keller eines Einfamilienhauses. Mit einem C-Rohr wurde das brennende Gesteck gelöscht, noch bevor sich der Brand in einem Vorratsraum weiter ausbreiten konnte. Die Einsatzkräfte der Löschgruppe Ossum-Bösinghoven, des Löschzugs Lank-Latum und die Wachmannschaft der Feuerwache lüfteten anschließend das Haus mit einem Hochleistungslüfter. Nach etwa 30 Minuten war der Einsatz beendet.
Das verantwortungsvolle Handeln der Tochter des Hauses trug maßgeblich dazu bei, dass Schlimmeres verhindert wurde. Als die den Brandgeruch aus dem Keller bemerkte, informierte sie sofort ihre im Haus anwesenden Familienmitglieder, rief die Feuerwehr und verließ gemeinsam mit ihrer Familie das Haus.

Lank, Uerdinger Straße Fr. 20.10.06 / 21:15 Gemeldeter Gaststättenbrand E.Nr. 335
Mit der Meldung "Feuer in einer Gaststätte" wurde die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch am Freitagabend zur Uerdinger Straße in Meerbusch Lank alarmiert. Der Wirt einer - in dem Mehrfamilienhaus integrierten - Gaststätte hatte Rauch und Brandgeruch bemerkt und den Notruf 112 gewählt. Die Löschzüge aus Lank-Latum und Strümp konnten auch nach längerer Erkundung der Räumlichkeiten keinen Brandherd finden. Es war lediglich leichter Brandrauch im Keller wahrnehmbar. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich.

Langst-Kierst, Zur Rheinfähre Mi. 18.10.06 / 11:08 Verletztes Pferd E.Nr. 333
Am Mittwochmorgen wurden gegen 11 Uhr die Meerbuscher Feuerwehreinheiten aus Langst-Kierst und der Feuerwache aus Osterath zu einem Pferdeunfall am Rhein, in Höhe des Campingplatzes, gerufen. Ein Pferd hatte sich bei einem Sprung über ein Hindernis verletzt und blieb am Boden liegen. Nach Eintreffen der Hilfskräfte konnte das Pferd eigenständig aufstehen und der Besitzer brachte es sofort zum nächsten Tierarzt.

Lank, Große Gasse So. 08.10.06 / 18:01 Großbrand einer Scheune E.Nr. 326
Seit 18:00 Uhr kämpfen rund 60 Feuerwehrleute aus Meerbusch gegen einen Großbrand einer landwirtschaftlich genutzten Scheune in Lank. Die Rauchschwaden waren beim Eintreffen der ersten Einheiten im ganzen Stadtgebiet sichtbar. Der Brand war in der ca. 100 m² großen Scheune ausgebrochen, die voll mit Heu war. Mit zwei B- und vier C-Rohren, sowie einem Wenderohr aus dem Korb der Drehleiter konnten die offenen Flammen nach rund 45 Minuten eingedämmt werde. Da in der Scheune teilweise ein Zwischenboden eingebaut war, auf dem ebenfalls brennendes Heu lagerte, fügte die Feuerwehr dem Löschwasser zusätzlich Schaumittel hinzu, wodurch eine höherer Löscheffekt in die hochgestapelten Heuschichten erzielt wurde. In einer angrenzenden Scheune waren rund 50 Kaninchen in Ställen gehalten. Da die Tiere nicht unmittelbar von dem Brand, sondern von Rauch bedroht waren, setzte die Feuerwehr Überdrucklüfter ein und hielt so den Stall rauchfrei. Im weiteren Verlauf des Einsatzes konnten die Tiere dann in Sicherheit und - leicht aufgeregt - fachkundigen Händen übergeben werden. Die Brandmauer zwischen den Scheunen hatte ein Übergreifen der Flammen erfolgreich verhindert.
Im Augenblick kommen Radlader und Traktoren zum Einsatz, die das Heu aus der Scheune auf eine benachbarte Weide fahren. Dort wird es auseinander gezogen und abgelöscht. Zum Glück kamen bis jetzt keine Menschen oder Tiere zu Schaden. Zurzeit sind 13 Feuerwehrfahrzeuge aus fast allen Meerbuscher Stadtteilen im Einsatz. Der Einsatz dürfte voraussichtlich noch bis in die Nacht andauern.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei könnte es sich bei der Brandursache um Brandstiftung handeln.

Nachtrag (09.10.2006, 6:00 Uhr)

Die Scheune wurde bis 4:00 Uhr heute Nacht über leer geräumt. Das Heu wurde im Freien abgelöscht. Auf Grund der Fülle der Scheune und der dichten Lagerung des Heus kam es immer wieder zu kleineren Bränden, die aber schnell gelöscht werden konnten. Eine Brandwache sicherte die Einsatzstelle bis zum Tagesanbruch ab.
Im Anschluss beginnen die Aufräumarbeiten der Feuerwehr: Stromerzeuger und Lichteinheiten werden eingesammelt und auf die Fahrzeuge verlastet. Benutzte Schläuche, Atemschutzgeräte und Schaummittel werden gegen frischen Nachschub ausgetauscht. Der Einsatz dauerte bisher rund 12 Stunden. Weitere vier Stunden dürften vergehen, bis das letzte Feuerwehrfahrzeug an seinem Standort eingerückt ist und der letzte Feuerwehrmann seine Schutzausrüstung abgelegt hat.

Nachtrag (10.10.2006, 12:00 Uhr)

Um ein neuerliches Entstehen von Bränden zu verhindern, stellte die Feuerwehr noch bis 18:30 Uhr am Montagabend die Brandwache an der Einsatzstelle in Lank. Zwei Mal mussten die Wehrmänner der Feuerwache zu den Strahlrohen greifen, um kleine Brandherde in der Scheune und auf der Weide zu löschen. Dies erwies sich als sinnvoll, da das Heu auch noch Stunden nach dem eigentlichen Brand eine hohe Temperatur aufwies und so die Gefahr eines erneuten Aufflammens bis in den Nachmittag geben war.

Nachtrag (11.10.2006, 12:00 Uhr)

Der Großbrand einer Scheune in Lank-Latum beschäftigte die Feuerwehr Meerbusch auch am dritten Tag in Folge.

Am späten Dienstagabend musste ein Tanklöschfahrzeug wieder zum Bauernhof ausrücken. Der Brand in einem größeren Heuhaufen war wieder ausgebrochen. Dieser Haufen wurde im Laufe der Löscharbeiten von Montagnacht auf der benachbarten Weide aufgeschüttet und staute im Inneren die Hitze. Bereits am Montagmorgen hatte der Bauer von der Feuerwehr die Auflage bekommen, den Heuhaufen auseinander ziehen zu lassen. Für diesen Zeitraum hatte die Feuerwehr angeboten, ein Löschfahrzeug und Personal zur Sicherung zur Verfügung zu stellen. Da das Verteilen am Dienstagmittag immer noch nicht erledigt war, zeichnete sich der erneute Löscheinsatz schon ab.

Das Heu, das die Feuerwehr im Zuge der Gefahrenbekämpfung aus der brennenden Halle auf die Weide gefahren hatte, ist Eigentum des Bauern. Somit liegt die Verantwortung für fachgerechte Entsorgung bei ihm.

Am Mittwochmorgen wurde der Haufen dann auf dem Feld verteilt.

Zu den Zahlen des Einsatzes:
Einsatzbeginn: Sonntag, 08.10.2006 18:01 Uhr
Einsatzende: Montag, 09.10.2006 18:20 Uhr
Einsatzdauer: 24 Stunden und 20 Minuten
Es wurden benutzt: ...
... 70 Schläuche, dies entspricht einer Länge von rund 1.200 Metern
... 25 Atemschutzflaschen, eine Flasche enthält Atemluft für ca. 20 Einsatzminuten
... ca. 400 Liter Schaummittel, zur Erhöhung der Löschwirkung

Die große Anzahl an Schläuchen ergibt sich daraus, da zu Beginn des Einsatzes der Wasserbedarf so groß war, dass entfernte Hydranten mit längeren Schlauchleitungen erreicht und angezapft werden mussten.

Im Einsatz waren folgende Einheiten:
- der Löschzug (LZ) Lank-Latum u.a. mit einem Großtanklöschfahrzeug und einem Einsatzleitwagen
- die Löschgruppen (LG) Ossum-Bösinghoven, Nierst und Langst-Kierst als Bestandteil des Wachkreis 3
- die Besatzung der Feuerwehrwache mit der Drehleiter (23m Nennhöhe)
- der Löschzug (LZ) Büderich mit einer zweiten, kleineren Drehleiter
- der Löschzug (LZ) Strümp als Nachschubeinheit

Während des gesamten Einsatzes war der Brandschutz in Meerbusch zu jeder Zeit gewährleistet. Die Feuerwehr kann in diesem Fall auf genügend personelle und technische Reserven zurückgreifen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Ermittlung der Schadenshöhe nun von der Versicherung durchgeführt werden muss und die Feuerwehr, vor Abschluss der Untersuchungen, keine Aussage dazu machen kann und darf.

 

Presseberichte:
NGZ-Online, 08.10.2006
NGZ-Online, 11.10.2006

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Büderich, Düsseldorfer Straße Sa. 07.10.06 / 20:14 brennender Roller E.Nr. 325
Um 20:14 Uhr wurde der Löschzug Büderich am Samstagabend mit dem Stichwort "PKW-Brand" alarmiert. Auf der Düsseldorfer Straße, unweit des Feuerwehrgerätehauses, brannte die Kunststoffverkleidung eines Zweiradrollers. Der Brand konnte mit dem 10 Liter Wasserinhalt einer Kübelspritze schnell gelöscht werden.

September

Osterath, St. Mauritius Therapieklinik So. 17.09.06 / 10:51 Fehlalarm E.Nr. 311
Um kurz vor 11 Uhr wurden drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch und die Besatzung der Feuerwache über Meldeempfänger und Sirene zur Osterather Therapieklinik alarmiert. Die dortige Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. An der Einsatzstelle wurde die Feuerwehr bereits von einem Techniker empfangen, der Wartungsarbeiten an der Anlage durchführte. Rund 50 Lanker, Osterather und Strümper Einsatzkräfte konnten unverrichteter Dinge wieder in ihre Standorte einrücken.

Lank, Uerdinger Straße Di. 12.09.06 / 9:48 Ölspur E.Nr. 308
Aus einem Bagger liefen am Dienstagmorgen mehrere Liter Hydrauliköl auf die Uerdinger Straße in Lank-Latum und den angrenzenden Grünstreifen. Die Besatzung der Osterather Feuerwache wurde gegen 9:48 Uhr alarmiert und entfernte die Verunreinigung auf einer rund 400 m² großen Fläche mit Ölbindemittel. Parallel dazu stellte der städtische Bauhof an der Einsatzstelle Warnschilder für den Verkehr auf. Die Untere Wasserbehörde ordnete die Auskofferung des betroffenen Erdreiches an. Der Einsatz dauerte rund 80 Minuten für die Feuerwehr.

 

Auszug aus dem Pressbericht der Polizei:
Meerbusch-Lank (Ölspur sorgte für Verkehrsbeeinträchtigungen)
Aufgrund einer umfangreichen Ölverschmutzung (ca. 50 Liter) auf einer Länge von mind. 300 Meter musste die Polizei Meerbusch am Dienstag ab 09.55 Uhr die B222 am Kreisverkehr Höhe Gonellastr. in Fahrtrichtung Strümp sperren und den Verkehr ableiten. Da zusätzlich geringe Mengen der Flüssigkeit in das Erdreich eingedrungen waren, musste der verunreinigte Bereich ausgehoben werden. Die Reinigungsarbeiten wurden gegen 13.45 beendet. Durch eine Vielzahl von uneinsichtigen Verkehrsteilnehmern kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Verursacher der Verunreinigung hatte sich sofort bei der Polizei gemeldet. Dem Baggerfahrer war während der Fahrt ein Hydraulikschlauch geplatzt.


Osterath, Am Sportplatz Do. 07.09.06 / 13:15 Trocknerbrand im Keller E.Nr. 306
Als am Donnerstagmittag eine Dame in Meerbusch – Osterath von einem sehr schrillem Ton aufmerksam wurde, befand sich bereits Ihr Wäschetrockner im Keller im so genannten „Entstehungsbrand“. Durch den entstehenden Rauch schlug der im Keller angebrachter Rauchmelder sofort Alarm. Die Dame rief den Notruf und die angerückten Einheiten der Feuerwehren aus Osterath, Strümp und die hauptamtlichen Kräfte konnten diesen Brand noch in der Entstehungsphase löschen. Nach gründlicher Lüftung der Kellerräume war der Einsatz nach rund 30 Minuten abgearbeitet und die Feuerwehr konnte wieder einrücken.
Bei diesem Einsatz konnte man mal wieder sehen, dass Rauchmelder Leben retten und auch größeren Schaden verhindern können.

Büderich, Karl-Arnold-Straße Mo. 04.09. / 08:49 Eingeklemmte Katze in Lüftungsrohr E.Nr. 300
Ob sie sich bei der Jagd nach der sprichwörtlichen armen Kirchenmaus selber in ihre scheinbar ausweglose Lage brachte, bleibt wohl für immer ungeklärt.
Jedenfalls wurde die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch gegen kurz vor neun am Montag zur Heilig Geist Kirche nach Büderich gerufen, weil eine Katze in einem Belüftungsschacht feststeckte. Da weder Lockversuche noch gutes Zureden halfen, rückten die Wehrleute mit schwerem Gerät zur Tierrettung an. Sichtlich beeindruckt von dem ungleichen Kräfteverhältnis in diesem Katz und Mausspiel entschloss sie sich dann doch von alleine aus ihrem vermeintlichen Gefängnis zu kommen. Ein wenig verdreckt lief die Katze den erstaunten Männern der Osterather Feuerwache entgegen. Bis auf die Tatsache, dass sie einige Zeit damit beschäftigt sein dürfte, dem verdreckten Fell wieder die ursprüngliche schwarzweiße Farbe zu verleihen, blieb sie unverletzt. Der Einsatz konnte - mit einem glücklichen Ende für alle Beteiligten - nach 15 Minuten abgeschlossen werden.

August

Büderich, Hülsenbuschweg Mi. 23.08. / 21:11 Brennende Strohabfälle an Waldrand E.Nr. 293
Gegen 21:11 Uhr wurde der Löschzug Büderich zu einem brennenden Strohhaufen am Hülsenbuschweg alarmiert. Das Feuer wurde von den Einsatzkräften mit einem C-Rohr schnell gelöscht. Im Anschluss konnte der Strohhaufen mit Haken auseinander gezogen und auf Glutnester kontrolliert werden. Wie es zu dem Brand kam, der am Waldrand ausbrach, war nach Einsatzabschluss noch unklar.

Osterath, Neusser Feldweg Mi. 23.08. / 10:48 Angebrannter Toast E.Nr. 292
Um 10:48 Uhr alarmierte die Feuerwehr - Kreisleitstelle Neuss den Löschzug Osterath und die hauptamtlichen Kräfte erneut. Unter dem Stichwort "Zimmerbrand" rückten diese zum Neusser Feldweg aus. Bei Eintreffen der Wehrleute stellte sich heraus, dass lediglich ein angebrannter Toast eine starke Rauchentwicklung verursacht hatte. Hier konnte die Feuerwehr, ohne tätig zu werden, wieder einrücken.

Büderich, Neusser Straße Auffahrt A52 Mi. 23.08. / 8:41 Auslaufende Betriebsmittel nach VU E.Nr. 291
Gegen 8:40 Uhr am frühen Mittwochmorgen wurde die Wachbesatzung der hauptamtlichen Kräfte aus Meerbusch - Osterath zu einem Verkehrsunfall nach Meerbusch - Büderich auf der Auffahrt zur A52 in Fahrtrichtung Mönchengladbach alarmiert. Hier waren drei Pkws verunfallt. Die Feuerwehr streute die auslaufenden Betriebsmittel ab und klemmte an einem der drei Fahrzeuge, aufgrund der starken Deformierung, die Batterie ab. Die Unfallursache und die Höhe des Sachschadens werden von der Polizei ermittelt.

Osterath u. Bösinghoven Sa. 12.08. / 16:54 u. 17:46 Zwei Einsätze nach heftigen Regenfällen E.Nr. 282 u. 283
Nach dem kurzzeitigen, aber intensiven Regen, musste am frühen Abend in Osterath auf der Krefelder Straße noch ein voll gelaufener Keller mit einer Tauchpumpe leer gepumpt werden.
Die Löschgruppe Ossum-Bösinghoven ereilte gegen 18:00 Uhr ein Hilferuf vom Weilerhof. Dort war eine Fläche von ca. 6 mal 10 Meter mit ca. 40m³ Liter Wasser überschwemmt worden. Die Einsatzkräfte pumpten rund eine Stunde lang den Platz mit der Vorbaupumpe ihres Löschgruppenfahrzeuges leer. Besonders ärgerlich für den Besitzer: Zum Zeitpunkt des Regens waren zwei Fahrzeuge auf dem Hof abgestellt. Inwieweit die Fahrzeuge Schaden erlitten haben, muss nun von der Versicherung festgestellt werden.

Wasserschaden Am Weilerhof (12.08.06)
Wasserschaden Am Weilerhof (12.08.06)
Wasserschaden Am Weilerhof (12.08.06)

Osterath, Bommershöfer Weg Sa. 12.08. / 16:19 Plastikplane im Strommast erwies sich als Fehlalarm E.Nr. 281
Als unbegründet stellte sich die Vermutung eines Anrufers heraus, der gegen 16:15 Uhr in Osterath auf dem Bommershöferweg eine Plastikplane, die vermutlich als Abdeckung auf einem Feld vorgesehen war, in einem Strommaste hängen sah. Die Besatzung der Feuerwache rückte zur Kontrolle aus. Nachdem sie auf dem Bommershöferweg, weder eine Plane noch einen Strommast finden konnte, wurden zur Sicherheit noch die Masten auf der Willicher Straße kontrolliert. Auch hier wurden die Florianer nicht fündig.

Kierst, Schützenstraße Sa. 12.08. / 12:47 Brennender Altpapiercontainer E.Nr. 280
Mehr Arbeit hatten die Feuerwehrleute gegen 12:45 Uhr in Kierst. Dort brannte auf der Schützenstraße der Inhalt eines Altpapiercontainers beim Eintreffen der Löschgruppen Langst-Kierst und Nierst, sowie dem Löschzug Lank-Latum, in voller Ausdehnung. Um die Flammen vollständig zu ersticken, musste der Container mit Wasser geflutet werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Osterath, Erschsträßchen Sa. 12.08. / 11:30 Friteuse stand in Flammen E.Nr. 279
Mit dem Schrecken kam der Inhaber eines Grillimbiss auf der Meerbuscher Straße am Samstagmittag davon. Als er plötzlich bemerkte, dass seine Friteuse in Flammen stand, wählte er den Notruf 112 der Feuerwehr und erstickte die Flammen mit einer Decke. Die Wehrleute des Löschzugs Osterath kontrollierten die Räumlichkeiten. Ein Lob der Feuerwehr: Durch sein umsichtiges Handeln hat der Mann größeren Schaden verhindert. Hätte er versucht, den Brand mit Wasser zu löschen, wäre es vermutlich zu einer folgenschweren Fettexplosion gekommen.

A44 FR D Flughafenbrücke Sa. 12.08. / 7:02 PKW-Brand E.Nr. 278
Am Samstag kam es gegen 7:00 Uhr auf der A44, kurz vor der Anschlussstelle Düsseldorf Flughafen, zu einem PKW-Brand. Die Mercedes C-Klasse hatte aus bisher ungeklärten Umständen im hinteren Bereich Feuer gefangen. Mit einem Schnellangriff konnte auch dieser Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Neben den Löschzügen aus Lank-Latum und Osterath war auch die Berufsfeuerwehr Düsseldorf im Einsatz.

Lank, Gonellastraße Fr. 11.08. / 22:12 Brennender Altkleider-Container E.Nr. 277
Am Freitagabend brannte in Lank auf der Gonellastraße der Inhalt eines Altkleidercontainers. Beim Eintreffen des Löschzugs Lank-Latum stand der Container im Vollbrand und wurde mit einem C-Rohr gelöscht. Der Einsatz dauert rund eine halbe Stunde. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Büderich, Laacher Weg Mo. 07.08. / 12:57 Kleinbrand E.Nr. 275
Am Montagmittag kam es auf dem Laacher Weg in Meerbusch - Büderich zu einem Kochtopfbrand. Die ausgerückten Feuerwehreinheiten aus Büderich und der Feuerwache Meerbusch nahmen den Kochtopf vom Herd und lüfteten die Wohnung. Verletzt wurde zum Glück niemand und die Wohnung ist weiterhin bewohnbar.

Osterath, Strümp und Krefeld Fr. 04.08. / abends Wassereinsätze E.Nr. 269 - 273
Die sintflutenartigen Regenfälle am Freitagabend bescherten den Löschzügen aus Osterath und Strümp viel Arbeit. Drei mal hatten besorgte Bürger in Strümp die Feuerwehr gerufen, weil Wassermassen in die Wohnungen eingedrungen waren. Am Kapellengraben konnte ein Keller nur langsam leer gepumpt werden, weil das Wasser aus dem Kanal immer wieder nach floss. Auch in Osterath kämpften die Ehrenamtler Am Mühlenbach dlbe Nacht mit den Folgen des Sommergewitters. Hinzu kam, dass Teile des Löschzugs Osterath sowie Florianer aus Büderich bei den Krefelder Kollegen aushelfen mussten. Im Stadtteil Linn hatte der Regen sie hao verheerende Folgen hinterlassen, dass die zwei Einheiten der Meerbuscher Feuerwehr um Hilfe gebeten wurde.

Juli

Lank, Peter-Weyers-Straße Do. 27.07. / 15:31 Brennender Papierkorb im Badezimmer E.Nr. 263
Gegen 15:30 Uhr wurde am Donnerstagmittag die Notrufmeldung über einen Wohnungsbrand auf der Peter-Weyers-Straße in Lank abgesetzt. Die Feuerwehr rückte mit dem Löschzug aus Lank-Latum, den Löschgruppen aus Langst-Kierst und Nierst sowie der Besatzung der Feuerwache aus Osterath an. Der Angriffstrupp konnte als Brandherd einen Papierkorb im Badezimmer ausfindig machen, der aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen hatte. Nachdem die Flammen schnell gelöscht waren, wurde die Wohnung im 1. Obergeschoss gelüftet. Zum Zeitpunkt der Brandentstehung befanden sich keine Personen in der betroffenen Wohnung. Der Einsatz dauerte rund anderthalb Stunden. Die Schadenshöhe wird noch von der Polizei ermittelt.

 

Auszug aus dem Pressbericht der Polizei:
Am 27.07.2006, gegen 15:30 Uhr, kam es zu einem Brand im Badezimmer einer Wohnung auf der Peter Weyers-Str. Der Wohnungsinhaber stellte bei Betreten seiner Räumlichkeiten eine Rauchentwicklung fest und informierte die Feuerwehr, welche das Feuer umgehend bekämpfte. Nach Inaugenscheinnahme des Brandortes kann davon ausgegangen werden, dass der Brand von einem defekten Fön verursacht wurde, welcher am Stromnetz angeschlossen und in einem Bastkorb unterhalb des Waschtisches deponiert war. Es entstand kein Gebäude- bzw. Personenschaden. Die Wohnung war nach Belüftungsmaßnahmen der Feuerwehr wieder bewohnbar.


Krefeld, Stadtgrenze Meerbusch Großer Ossumer Weg Mi. 26.07. / 14:55 Flächenbrand (ca. 3ha Stoppelfeld) E.Nr. 261
Den ersten großen Flächenbrand in dieser Hitzeperiode, der mit seiner Rauchwolke im ganzen Stadtgebiet zu sehen war, hatte der Löschzug Lank am Mittwochnachmittag zu bewältigen. In Krefeld an der Stadtgrenze zu Meerbusch, Höhe Bismarckstraße standen rund 3 Hektar Stoppelfeld in Brand. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Krefeld hatten die Meerbuscher Wehrleute zur Unterstützung nachgefordert. Diese bekämpften die unzähligen Brandherde mit Hilfe des Löschwassers von drei Fahrzeugen. Der Einsatz in der Hitze dauerte rund zwei Stunden. Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar und wird von Seiten der Polizei ermittelt.
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Osterath, Willicher Straße Sa. 22.07. / 16:22 Auslaufende Betriebsmittel nach VU E.Nr. 257
Auszug aus dem Pressbericht der Polizei:
Am Samstagnachmittag gegen 16.25 Uhr befuhr ein 53 Jahre alter Mann aus Meerbusch den Westring in Richtung Krefelder Straße. Ein 18-jähriger, ebenfalls aus Meerbusch, befuhr den Westring in Gegenrichtung und wollte an der Kreuzung Westring /Willicher Str. nach links in Richtung Ortsmitte Osterath abbiegen. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Dabei wurde der 53-jährige so schwer verletzt, dass er durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus zur weiteren ärztlichen Versorgung gebracht werden musste. Der 18-jährige und eine Beifahrerin wurden leicht verletzt. Der Gesamtschaden liegt bei ca. 9000,-€.
Der Löschzug Osterath streute die ausgelaufenen Betriebsmittel ab und klemmte die Batterie der verunfallten Fahrzeuge ab.
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Nierst, Rhein-km 758 Sa. 15.07. / 22:29 Mehrere Grillfeuer E.Nr. 250
Auf der Rückfahrt der Drehleiter an ihren Standort auf der Feuerwache, wurden die Einsatzkräfte mitsamt dem Löschzug Lank-Latum und den Löschgruppen Nierst und Langst-Kierst zu einem erneuten Einsatz alarmiert. Laut einer Meldung, wurde größerer Feuerschein am Rhein in Höhe des Rhein-km 758 in Nierst gesichtet. Mit insgesamt 8 Einsatzfahrzeugen und dem Rettungsdienst rückte die Feuerwehr Meerbusch aus und fand letztendlich drei Grillfeuer vor. Unverrichteter Dinge konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Lank, Hauptstraße Sa. 15.07. / 21:32 Kind aus Wohnung befreit E.Nr. 249
Am Abend rückte die Besatzung der Feuerwache mit der Drehleiter zu einer Amtshilfe nach Lank in die Hauptstraße aus. Dort befand sich im 1. Obergeschoss eines Wohnhauses ein 4jähriges Mädchen, das den Passanten durch riskantes Herumturnen am geöffneten Fenster aufgefallen war. Da sich das Mädchen alleine in der Wohnung aufhielt, setzte man die Drehleiter ein, um es aus der potenziell gefährlichen Lage in Sicherheit zu bringen, ohne die verschlossene Wohnungstür gewaltsam öffnen zu müssen. Während des gesamten Einsatzes wurde das Mädchen durch einen Polizeibeamten betreut.

Büderich, Höhe Rhein-km 750 Sa. 15.07. / 16:41 Flächenbrand E.Nr. 248
Zu einem Flächenbrand wurde der Löschzug Büderich am Nachmittag alarmiert. Einige Quadratmeter Uferböschung brannten aus bislang ungeklärter Ursache. Auch hier waren schnelle Ersthelfer vor Ort: Die Wasserwacht der DLRG hatte das Feuer vom Rhein aus gesichtet und mit ein paar Eimern Wasser unter Kontrolle gebracht. Die Büdericher Wehrleute setzten anschließend zum endgültigen Ablöschen noch ein Schnellangriffsrohr ein.

Strümp, Am Haushof Sa. 15.07. / 10:13 Küchenbrand mit einer verletzten Person E.Nr. 247
Am Vormittag kam es Am Haushof in Strümp zu einem Küchenbrand. Der Wohnungsinhaber musste durch den Rettungsdienst mit Verbrennungen einem Krankenhaus zugeführt werden. Dabei hatte er Glück im Unglück: Das schnelle Eingreifen mit Feuerlöschern durch den stellvertretenden Löschzugführer aus Strümp, verhinderte Schlimmeres. Er hatte den Brand durch Zufall von der Straße aus gesehen und sofort reagiert, so dass das Feuer noch vor Eintreffen des Löschzuges Strümp weitestgehend gelöscht war und nur noch restliche Glutnester von einem Angriffstrupp unter Atemschutz bekämpft werden mussten. Schadenshöhe und -ursache werden von Seiten der Polizei ermittelt.
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060715 lz5 brand 2 gross
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Meerbusch Do. 13.07. / tagsüber mehrere Einsätze E.Nr. 243-245
Am heutigen Tag kam es gleich zu drei Einsätzen der Feuerwehr Meerbusch. Am späten Vormittag rückte die Wachbesatzung der hauptamtlichen Kräfte aus Osterath zu einer hilflosen Person hinter einer verschlossenen Tür in Büderich aus. Dabei stiegen die Wehrmänner über den Balkon mit einer so genannten "vierteiligen Steckleiter" in die Wohnung ein. Diese öffneten die Wohnungstür und übergaben die Person dem Rettungsdienst.
In der Mittagszeit löste eine Brandmeldeanlage in Lank aus. Die angerückten Kräfte des Löschzuges Lank und der Feuerwache Meerbusch konnten nach nur kurzer Zeit wieder einrücken, da es sich um einen technischen Defekt der Anlage handelte.
Nur eine Stunde später kam für die Männer der Feuerwache der nächste Einsatz. Ein loser Ast im Baum auf dem Park & Ride Parkplatz Bovert drohte herunter zu fallen. Vor Eintreffen der Einsatzkräfte wurde dieser lose Ast bereits von einem Passanten entfernt.

Osterath, Max-Ernst-Straße Mi. 12.07. / 14:20 Mittelbrand E.Nr. 241
Am Mittwochmittag brannte aus bisher ungeklärter Ursache eine Mercedes S-Klasse älteren Baujahrs auf der Max-Ernst-Straße in Meerbusch-Osterath. Das Fahrzeug war in einer Reihe von mehreren Carports abgestellt und brannte beim Eintreffen der Feuerwehr in voller Ausdehnung. Da das Feuer schon auf die angrenzenden Carports übergegriffen hatte, setzte die Feuerwehr drei C-Rohre zur Brandbekämpfung ein. Mehreren Trupps unter Atemschutz gelang es den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen. Dennoch wurden fünf Carports und einige dort abgestellte Fahrräder erheblich von den Flammen beschädigt. Im Rahmen der Suche nach weiteren Brandnestern musste das Dach des Carports geöffnet und abgetragen. Die Löschzüge aus Osterath und Strümp sowie die Wachabteilung der Feuerwache waren bei diesem Mittelbrand mit 25 Mann und rund anderthalb Stunden im Einsatz.
Die genaue Brandursache und die Schadenshöhe standen bei Abschluss der Löscharbeiten noch nicht fest.
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060712 lz2 brand 2 gross
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Büderich, City - Bank RZ Fr. 07.07. / 5:20 Kleinbrand E.Nr. 235
Als am Freitagmorgen um 5:20 Uhr zum zweiten Mal innerhalb von elf Tagen die automatische Brandmeldeanlage im Rechenzentrum der City Bank in Büderich auslöste, lag die Vermutung eines weiteren Fehlalarms nah. Doch schon den ersten Einsatzkräften des Löschzug Büderich kam Rauch im Eingangsbereich des Gebäudes entgegen. Gleich zwei Rauchmelder im Untergeschoss hatten Alarm ausgelöst. Im Rahmen der Erkundung wurde im Kantinenbereich ein brennender Mülleimer gefunden. Dieser wurde im Freien abgelöscht und die betroffenen Räume durchgelüftet. Die Brandentstehung ist im Moment noch unklar. Eine Mitarbeiterin wurde bei dem Versuch, das Feuer zu löschen verletzt und vom Rettungsdienst wegen Verdacht einer leichten Rauchgasintoxikation behandelt.
Durch die automatische Brandmeldung in der Entstehungsphase des Feuers konnte größerer Schaden verhindert werden. Wäre keine Brandmeldeanlage vorhanden gewesen und wäre der Brand längere Zeit unerkannt geblieben, hätte der Einsatz auch einen ganz anderen Verlauf nehmen können.
Die Meerbuscher Feuerwehrleute rückten in diesem Jahr schon insgesamt 19 Mal zu Fehlalarmen, ausgelöst durch automatische Brandmeldeanlagen in Firmen oder Sozialeinrichtungen, aus.

A57, AK Kaarst Di. 04.07. / 23:56 Verkehrsunfall E.Nr. 232
Kurz vor Mitternacht ging am Dienstag die Meldung von einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf der A57 in Fahrtrichtung Köln ein. Der Löschzug Osterath und mehrere Rettungswagen rückten zum Autobahn Kreuz Kaarst aus, stellten dort zum Glück aber fest, dass keiner der PKW Insassen wirklich eingeklemmt war. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und streute die ausgelaufenen Betriebstoffe ab. Eine verletzte Person wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Unfallursache und die Schadenshöhe werden noch von der zuständigen Autobahnpolizei ermittelt. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.

Osterath, Breite Str./Kamperweg Di. 04.07. / 7:03/10:19 zwei Einsätze E.Nr. 228/229
Am frühen Dienstagmorgen musste eine Person aus dem Aufzug einer Wohnung auf der Breite Straße befreit werden. Der Aufzug steckte aus noch ungeklärter Ursache im 3. Obergeschoss fest. Der alarmierte Löschzug aus Osterath konnte die Schiebetüre schnell aufsperren und die Person unverletzt aus dem Aufzug befreien. Der Einsatz dauerte rund 15 Minuten.
Nur drei Stunden später wurde die Feuerwehr zu einem Gestrüppbrand zum Kamperweg gerufen. Vor Eintreffen der Einsatzkräfte wurde dieser von Nachbarn gelöscht, so dass die angerückten Einheiten aus Osterath und der Feuerwache Meerbusch die Einsatzstelle nur noch kontrollierten.

Lank, In der Loh Di. 04.07. / 2:35 Böswilliger Fehlalarm E.Nr. 227
Als in der Nacht zum Dienstag die Feuersirenen gegen 2:35 Uhr in Lank aufheulten, war schon fast klar, dass es sich um einen üblen Scherz mit der Feuerwehr handeln sollte. Ein Anrufer hatte aus einer Telefonzelle an der Uerdinger Straße heraus einen Wohnungsbrand in der Loh gemeldet, gab aber keine konkrete Hausnummer an und legte auf Rückfragen der Leitstelle hin den Hörer auf. Die Feuerwehr ist auch in solchen Fällen dazu verpflichtet auszurücken und kontrollierte den besagten Bereich mit rund 25 Einsatzkräften - ohne Feststellung.

Juni

Büderich, Moerser Straße Di. 20.06. / 11:20 Eingeklemmte Person nach VU E.Nr. 214
Aus bisher ungeklärter Ursache kam es auf der Moerser Straße in Meerbusch - Büderich heute Vormittag zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Audi A3 und einem Betonmischfahrzeug. Dabei wurde die Fahrerin des PKWs in ihrem Fahrzeug schwer verletzt eingeklemmt. Die alarmierten Kräfte der Löschzüge aus Büderich und Osterath sowie der Feuerwache Meerbusch befreiten die Dame mit schwerem Rettungsgerät aus dem Fahrzeugwrack indem sie das Dach öffneten. Mit schweren Verletzungen wurde sie vom Rettungsdienst ins nächst gelegene Krankenhaus gebracht. Eine Passantin, die sich mit ihrem Fahrrad zum Zeitpunkt des Unfalls in der Nähe befand, wurde durch absplitternde Teile des Audis leicht verletzt.
Glück im Unglück hatte die Fahrerin, da sich im Wagen direkt hinter ihr zwei Rettungsassistenten der Johanniter - Unfall - Hilfe befanden, die unverzüglich qualifizierte Erstversorgung einleiteten.
Die genaue Unfallursache und die Schadenshöhe wird von der Polizei im Rahmen der Unfallaufnahme ermittelt.
060620 lz4 vu 1 gross
060620 lz4 vu 2 gross
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Auszug aus dem Polizeibericht zu diesem Unfall
Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es gegen 11.15 Uhr am Dienstag auf der Moerser Straße (Bundesstraße 9) in Büderich.
Mit einem Audi A 3 war eine 53-jährige Meerbuscherin aus Richtung Osterath kommend in Richtung Ortsmitte unterwegs gewesen. Ihr sei plötzlich schwarz vor Augen geworden, erklärte die Frau später. Die Folge: sie geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte in Höhe des Hauses Moerser Straße 30 nahezu frontal mit einem entgegenkommenden LKW, ein Betonmischer, zusammen.
Der Zusammenstoß löste eine Kettenreaktion aus. Der Audi wurde nach rechts gegen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Wagen geschleudert. Fahrzeugteile flogen herum, und ein Teil traf eine 62 Jahre alte Radfahrerin am Bein, wobei sie glücklicherweise nur leicht verletzt wurde.
Die ebenfalls herausgerissene und durch die Luft fliegenden Autobatterie durchschlug den Kühlergrill des Wagens, der hinter dem Audi fuhr. Ein 34-Jähriger aus Meerbusch saß hinter dem Steuer des VW.
Er und der in Neuss wohnhafte Fahrer des Betonmischers blieben unverletzt. Die Audi-Fahrerin zog sich schwere Verletzungen zu, war aber ansprechbar. Da sie in ihrem total beschädigten Wagen eingeklemmt worden war, musste sie von der Feuerwehr befreit werden. Die Wehrleute trennten das Dach des Autos ab.
Nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle wurde die Schwerverletzte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Die Höhe des bei dem Unfall entstandenen Gesamtsachschadens schätzt die Polizei auf 22000 Euro.
Während der Unfallaufnahme, bis gegen 13.30 Uhr, musste ein Teil der Moerser Straße in beide Fahrtrichtungen für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden.

Meerbusch So. 19.06. / ganztags mehrere Einsätze E.Nr. 210-213
Dass die Arbeit von Feuerwehrleuten nicht allein aus dem Löschen von Feuern besteht, sondern auch in Meerbusch sehr vielseitig und umfangreich ist, bewies wieder einmal der vergangene Sonntag. Die Wehrleute wurden über den Tag verteilt zu vier ganz unterschiedlichen Einsätzen alarmiert.

Zunächst wurde der Löschzug Lank, sowie die Löschgruppen aus Nierst und Langst-Kierst am Vormittag zur Eichendorffstraße nach Lank gerufen. Die Anwohner hatten Gasgeruch im Badezimmer wahrgenommen. Nach der Erkundung durch die Feuerwehrleute konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war erfreulicherweise nicht notwendig. Als Ursache lag hier ein technischer Defekt vor.
Eine völlig entkräftete Brieftaube hatte sich im Verlauf des weiteren Vormittags in Osterath auf den Pullerweg verirrt. Die Einsatzkräfte des Löschzugs Osterath nahmen sich des verirrten Tieres an und brachten es zu einem Brieftaubenexperten.
Etwas mehr Arbeit hatte der Löschzug Büderich auf dem Siebenschmerzenweg. Dort brannte ca. 30m² Baumgestrüpp, das mit Hilfe von zwei C-Rohren gelöscht wurde, um ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu verhindern.
Ein Verkehrsunfall auf der Moerser Straße sorgte am Abend für den letzten Einsatz der Meerbuscher Feuerwehr. Nach dem Zusammenstoß eines PKW mit einem Linienbus, mussten auslaufende Betriebsmittel aus den Fahrzeugen abgestreut und entfernt werden. Auch hier war der Löschzug Büderich tätig.


Büderich, Rheinvorflutgelände Mi. 14.06. / 8:58 4 Kleinbrände E.Nr. 208
Die Büdericher Wehr und die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwache Meerbusch wurden Mittwochmorgen zu vier Kleinbränden am Rheinufergelände gerufen. Diese wurden ebenfalls mit einem C-Rohr gelöscht. Vermutlich rührten die Brände noch von Lagerfeuern des Vorabends, die nicht richtig von "Rheingrillern" abgelöscht wurden.
Anmerkung der Feuerwehr: Sowohl Nutzfeuer als auch Lagerfeuer sind in Meerbusch nicht erlaubt und stellen, nicht nur bei sommerlichen Temperaturen, eine erhöhte Brandgefahr für die Umwelt dar.

Osterath, Kollenburger Weg Mi. 14.06. / 0:53 Mittelbrand E.Nr. 207
Aus noch ungeklärter Ursache brannte in der Nacht zum Mittwoch gegen 01.00 Uhr eine Fläche von ca. 10m² Grünabfälle auf einem Feld an der Krefelder Straße in Meerbusch-Osterath. Dabei setzte der alarmierte Löschzug Osterath ein C-Rohr zur Brandbekämpfung ein.

Auszug aus dem Polizeibereicht:
Meerbusch-Osterath (10 Meter hohe Flammen im Feld)
Im Feld bei Osterath ist in der Nacht zum Mittwoch ein Brand entdeckt worden. Ein Autofahrer, der gegen 00.50 Uhr aus Richtung Kaarst kommend auf der Landstraße 154 in Richtung Osterath unterwegs war, entdeckte die etwa 10 Meter hohen Flammen. Sofort erhielten Feuerwehr und Polizei Kenntnis von dem Brand.
Am Ort des Geschehens brannte ein Teil des Baumschnittes, der an mehreren Stellen in einer größeren Baumgruppe zur Entstehung von Nestern für Wald- und Feldtiere aufgeschichtet worden war. Die Feuerwehr löschte die Flammen, hatte das Feuer schnell unter Kontrolle, und ein ortsansässiger Landwirt kam den Wehrleuten tatkräftig zu Hilfe. Er zog den Brandherd mit seinem Traktor auseinander.
Die Brandursache ist noch unbekannt. Die polizeilichen Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

Lank-Latum, Uerdinger Straße Di. 13.06. / 6:20 Kleinbrand E.Nr. 206
Aus noch ungeklärter Ursache brannten am frühen Dienstagmorgen Bauschuttreste in einem Müllcontainer auf der Baustelle der Esso-Tankstelle in Lank-Latum. Der Löschzug Lank rückte gegen 6:30 Uhr mit zwei Fahrzeugen aus und löschte das Feuer mit einem C-Rohr ab. Die Einsatzzeit betrug rund 30 Minuten.
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Bösinghoven, Ossum Mo. 12.06. / 18:28 Kleinbrand E.Nr. 205
Glück im Unglück hatte ein Landwirt am Montagabend als auf einem Feld in Ossum das Förderband seiner Heupresse plötzlich Feuer fing. Noch vor Eintreffen der Löschgruppe Ossum-Bösinghoven hatte er den Brand mit einem Feuerlöscher weitestgehend unter Kontrolle. Da nach Kontrolle der Maschine durch die Feuerwehr noch mitten auf dem Feld Teile der Wiese brannten und die Einheit aus Bösinghoven voraussichtlich erst 2007 ein Fahrzeug mit eingebauten Wassertank erhält, wurde ein Tanklöschfahrzeug aus Lank-Latum nachalarmiert. Mit dessen Hilfe konnten auch die abseits gelegenen Brandnester abgelöscht werden. Der Einsatz dauerte rund 30 Minuten.

Büderich, Kirchpfad Mo. 12.06. / 14:17 unerlaubtes Nutzfeuer E.Nr. 203
Am Montagmittag wurde der Löschzug Büderich mit dem Einsatzstichwort "brennendes Gestrüpp" zum Kirchpfad alarmiert. Schnell stellte sich heraus, dass absichtlich Gartenabfälle verbrannt wurden. Auf Grund der Gefahr einer Brandausbreitung bei den momentan vorherrschenden hohen Temperaturen wurde das Feuer mit einer Kübelspritze abgelöscht. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass in Meerbusch das Abbrennen von Nutzfeuern nicht erlaubt ist.

Büderich, Böhlerstraße Fr. 09.06. / 14:17 Mittelbrand E.Nr. 193
Mit zwei Schwerschaumrohren konnten die Feuerwehren aus Düsseldorf und Meerbusch den Brand in einer Absauganlage auf dem Außengelände der Böhler Werke in Meerbusch Büderich erfolgreich bekämpfen. Das Feuer war am Freitagmittag gegen 14:15 Uhr entdeckt worden. Personen kamen nicht zu Schaden.

Nach ersten Ermittlungen war der Brand in den Filtern der Absauganlage ausgebrochen. Auf Grund der Lage des Brandherds entschied die sich Einsatzleitung der Feuerwehr ein Gemisch aus Wasser, Schaum und Luft in Form von Schwerschaum einzusetzen. Ein Trupp unter Atemschutz flutete über eine Drehleiter von der oberen Öffnung der Anlage aus den Schornstein. Ein weiterer Atemschutztrupp wurde ebenerdig am Zugangsbereich zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nach rund 30 Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten ließen den Einsatz rund eine Stunde andauern. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch war mit den Löschzügen aus Büderich und der Feuerwache mit rund 24 Mann, die Berufsfeuerwehr Düsseldorf mit rund 20 Mann im Einsatz. Die genaue Schadenshöhe stand zum Zeitpunkt des Einsatzendes noch nicht fest und wird durch einen Brandsachverständigen ermittelt.
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Mai

Lank, Webergasse bis Auffahrt A44 Sa. 27.05. / 08:06 Ölspur E.Nr. 182
Eine rund 3 km lange Ölspur sorgte am Samstagmorgen für einen Einsatz der Feuerwehr in Meerbusch-Lank. Der Löschzug Lank-Latum sprühte, unterstützt vom Löschzug Logistik aus Strümp, die Ölspur von der Webergasse bis zur Autobahnauffahrt der A44 mit einem Ölzersetzungsmittel ab. Die Polizei konnte das verursachende Fahrzeug ermitteln.

Meerbusch Sa. 20.05. / mittags und abends Sturmschäden E.Nr. 172/174+175
Auch in Meerbusch kam es an diesem Wochenende zu mehreren Einsätzen für die Freiwillige Feuerwehr, die durch den sturmartigen Wind ausgelöst wurden. Am Samstagmittag blockierte ein abgebrochener Ast einer Pappel die Ortsausfahrt in Bösinghoven. Das Verkehrshindernis wurde mit Hilfe der Kettensäge beseitigt. Wenig später sorgte ein loser Ast in einem Baum auf der Moerser Straße für einen Drehleitereinsatz. Abends lag ein etwa. 10m langer Baum auf dem Gehweg der Willicher Straße in Osterath.

A44 AK Meerbusch Sa. 20.05. / 15:50 VU zw. PKW und LKW E.Nr. 173
Zu einem folgeschweren Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem PKW mit zwei verletzten Mädchen kam es am Samstag gegen 15:50 Uhr auf der A44 im Kreuz Meerbusch. Nach ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei geriet der 22-jährige Fahrer eines Peugeot aus Gummersbach beim Beschleunigen auf die A44 ins Schleudern, drehte sich mehrfach mit seinem Fahrzeug und kam auf der rechten Fahrbahnspur zum Stehen. Ein nachfolgender LKW konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den PKW frontal. Dabei wurden zwei PKW Insassinnen verletzt. Sie wurden an Ort und Stelle versorgt und anschließend vom Rettungsdienst der Johanniter Unfallhilfe ins Krankenhaus gebracht. Die alarmierten Löschzüge aus Lank-Latum und Osterath sicherten die Einsatzstelle ab, entfernten die ausgelaufenen Betriebsmittel. Für den Zeitraum der Verletztenversorgung und der Unfallaufnahme wurde die A44 gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Der Sachschaden wird von der Autobahnpolizei ermittelt.
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April

Osterath, R-L-R. u. Krefelder Str. Sa. 22.04. / 2:12h u. 6:34h Altpapiercontainerbrand E.Nr. 141 u. 142
Fast zeitgleich zu dem Alarm in Büderich wurde der Löschzug Osterath zu einem Papiercontainerbrand am Rudolf-Lensing-Ring gerufen. Vermutlich hatten Unbekannte den Inhalt des Containers in Brand gesteckt. Die Feuerwehr löschte das Feuer mit einem S-Rohr ab. Das gleiche Bild stellte sich auch um 6:34 Uhr dar, als auf der Krefelder Straße in Osterath - zum zweiten Mal in dieser Nacht - wiederum der Inhalt eines Papiercontainers in Flammen aufging. Auch hier bekam der Löschzug Osterath das Feuer mit einem S-Rohr schnell unter Kontrolle.

Büderich, Blumenstraße Sa. 22.04. / 2:08h Amtshilfe (Fehlalarm) E.Nr. 140
Gegen 2:08 Uhr wurde der Löschzug Büderich von der Polizei zur Blumenstraße Richtung Moerser Straße angefordert. Dort kam es zu einer größeren Verunreinigung der Fahrbahn durch Glasscherben. Nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter der Polizei stellte sich allerdings heraus, dass nicht die Feuerwehr sondern eine Kehrmaschine bestellt worden war. Somit konnten die Wehrleute unverrichteter Dinge wieder einrücken.

Osterath und Lank Do. 20.04. / 16:31h Ölspur und Amtshilfe E.Nr. 138 u. 139
Eine Kraftstoffspur und ein Amtshilfeeinsatz für die Polizei sorgten für einen verlängerten Arbeitstag der Hauptamtlichen Kräfte der Feuerwache in Osterath. Gegen 16:20 Uhr musste die Besatzung des Löschfahrzeugs mit Ölbindemittel eine Dieselspur beseitigen. Auf etwa 800m hatte ein Fahrzeug auf der Meerbuscher Straße Kraftstoff verloren. Etwa eine Stunde später, noch während des Einsatzes auf der Meerbuscher Straße, wurde die Drehleiter zur Unterstützung der Polizei zur Eichendorffstraße in Lank alarmiert. Sie wurde an der Einsatzstelle jedoch nicht mehr benötigt und konnte wieder zur Feuerwache nach Osterath einrücken.

Büderich, Anton-Holtz-Straße So. 16.04. / 12:18h Person in Badezimmer eingeklemmt E.Nr. 136
Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurden der Löschzug Büderich und Osterath am Ostersonntag alarmiert. Eine ältere Dame war in ihrem Badezimmer derart unglücklich gestürzt, dass sie zwischen Badewanne und Toilette eingeklemmt war und sich nicht selber befreien konnte. Die Wehrleute des Löschzugs Büderich unterstützten den Rettungsdienst und montierten die Toilette mit Handwerkszeug ab. Aus ihrer misslichen Lage befreit, konnte die Dame weiter von den Rettungsassistenten behandelt und einem Krankenhaus überführt werden.

Lank, Breslauer Straße So. 09.04. / 18:14h Kaminbrand E.Nr. 132
Aus bisher ungeklärter Ursache kam es am Sonntag gegen 18:15 Uhr zu einem Kaminbrand auf der Breslauer Straße in Meerbusch Lank. Der Löschzug Lank-Latum und die Besatzung der Feuerwache aus Osterath kehrten den Kamin aus dem Korb der Drehleiter heraus und löschten anfallenden Brandschutt am Boden ab. Der Bezirksschornsteinfeger und gleichzeitig stellvertretende Leiter der Feuerwehr Meerbusch - Rüdiger Kohmanns - begleitete die Durchführung der Aktivitäten. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.

Rheinstrom-km 750-751 Do. 06.04. / 18:38h Person im Rhein vermutet E.Nr. 130
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst wurde am frühen Donnerstagabend zum Rhein zwischen Modellflughafen und Flughafenbrücke alarmiert. Nach der Meldung einer „Person im Rhein“, wurde zu Wasser mit Löschbooten der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch und der Berufsfeuerwehr Düsseldorf, zu Land mit zahlreichen Einsatzkräften der Löschzüge Osterath, Lank-Latum und Büderich, sowie der Löschgruppen Langst-Kierst und Nierst auf der Meerbuscher Uferseite und in der Luft mit Rettungs- und Polizeihubschraubern nach der besagten Person gesucht. Der Einsatz war nach gut 30 Minuten beendet, nachdem die Suche ergebnislos verlaufen war und sich die Meldung als Fehlalarm herausstellte.

März

A57 AS Büttgen Mo. 27.03. / 8:51h GSG Einsatz E.Nr. 118
Die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch unterstützte die Einsatzkräfte aus Neuss beim heutigen GSG Einsatz auf der A57 mit einem Tanklöschfahrzeug des Löschzugs Lank. Dieses Fahrzeug stellte den Brandschutz auf der Autobahn sicher. Der ebenfalls in Lank stationierte ELW 2 des Rhein-Kreis-Neuss diente vor Ort als Einsatzleitstelle.
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A57 Tangente zur A44 So. 26.03. / 10:54h Ölspur E.Nr. 114
Glück im Unglück hatte ein Krefelder Autofahrer, der am Sonntagmorgen gegen 10:45 in der Tangente der A57 zu A44 ins Rutschen kam, mit dem Kotflügel in die Leitplanke knallte und sich auf der Beschleunigungsspur drehte. Offensichtlich befand sich ein leichter Ölfilm im Kurvenbereich. Die Insassen des PKWs blieben körperlich unversehrt. Der alarmierte Löschzug Lank-Latum sprühte den Ölfilm mit einem flüssigen Ölfresser ab und beseitigte so die Rutschgefahr.

Vom Ansatz her couragiert aber dennoch sehr gefährlich beurteilt die Feuerwehr das Verhalten der PKW Insassen: Bis zum Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle versuchten sie mit Handzeichen und Winken andere Autofahrer vor der Rutschgefahr zu warnen. Dies ist aber gerade in Anbetracht der hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn ein riskantes Unterfangen und kann schnell mit Personenschäden enden.

Ölfilm auf der Tangente (26.03.2006)

Strümp und Büderich Mi. 22.03. / 14:44 und 19:49h Flächenbrände E.Nr. 107 u. 108
Keiner der Einsatzkräfte mochte am Mittwoch so recht an einen Zufall glauben, als es darum ging insgesamt drei Brände in unmittelbarer Nähe zum Rhein zu löschen. Den Anfang machte ein ca. 20m² großer Flächenbrand direkt unter der A44 Flughafenbrücke. Der Löschzug Strümp und die Feuerwache löschten gegen 14:45 Uhr den Brand mit einem Rohr ab. In den Abendstunden wurde der Löschzug Büderich dann zu zwei Feuern in die Nähe des Gasthauses Mönchenwerth gerufen. Dort brannten Äste, Laub, Gestrüpp und loser Unrat, der größtenteils vom zurückgehenden Hochwasser übrig blieb. Da die beiden Einsatzstellen rund 200m vom Feldweg in Richtung Rhein entfernt lagen, wurden die jeweils 15 m² großen Brände mit Kübelspritzen und Feuerpatschen abgelöscht. Flammen an größeren Ästen wurden im Rhein ertränkt. Dieser Einsatz dauerte rund eine Stunde. Die Feuerwehr hatte bei beiden Einsätzen Probleme die Brandherde zu finden und anschließend mit den großen Löschfahrzeugen über die engen Wirtschafts- und Deichwege zu ihnen zu gelangen.

Strümp und Lank Di. 21.03. / 21:00h Ölspur im Kreisverkehr E.Nr. 105 u. 106
Vermutlich durch ein und denselben Verursacher entstanden am Dienstagabend jeweils in einem Kreisverkehr in Strümp und Lank zwei Kraftstoffspuren. Gegen 21 Uhr musste der Löschzug Strümp im kompletten Kreisverkehr an der Osterather Straße die Spur entfernen. Hier wurde zuerst die Fahrbahn benässt und anschließend mit einem mikrobiologischen Ölfresser der Kraftstoff aufgelöst. Dieser Ölfresser funktioniert nur auf nasser Straße, wirkt dann aber sehr effektiv. Ebenso effektiv, aber mit herkömmlichem Ölbindemittel, beseitigte der Löschzug Lank-Latum kurze Zeit später eine Kraftstoffspur im Kreisverkehr an der Urdinger Straße. Insgesamt dauerten die Einsätze eine Stunde.

Büderich und Strümp Di. 21.03. / 15 u. 16:30h Brennendes Gestrüpp u. entfl. Vogel E.Nr. 103 u. 104
Zu zwei Feuerwehreinsätzen rückte die Wachbesatzung der Meerbuscher Feuerwache am Dienstagnachmittag aus. Zuerst mussten sie gegen 15 Uhr am Friedhofsweg in Büderich ein brennendes Gestrüpp ablöschen. Dieses war aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten. Gegen 16:30 Uhr wurden sie von einem besorgten Anrufer auf der Strümper Erftstraße um Hilfe gebeten, weil ihm scheinbar ein Vogel auf der Terrasse entflogen war. Hier konnten die Wehrleute allerdings nicht helfen.

Büderich, Neusser Straße So. 12.03. / 18:56 Brennender Müllkorb E.Nr. 094
Mit einer Kübelspritze konnte der Löschzug Büderich den Brand eines Müllkorbs an der Neusser Straße Ecke Laacher Weg erfolgreich löschen. Der Müllkorb war am Sonntag gegen 19 Uhr aus bisher unbekannter Ursache in Brand geraten.

Meerbusch Sa. 11.03. / So. 12.03 verschiedene Einsätze E.Nr. 090 - 093
Zur Unterstützung, im Rahmen der Unfallaufnahme nach dem Verkehrsunfall am Sonntagmorgen zwischen Lank und Ossum-Bösinghoven durch die Polizei (siehe Polizeibericht unten), wurde der Löschzug Lank-Latum zum Ausleuchten der Einsatzstelle alarmiert.
Bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde eine hilflose Person in einer Wohnung am Büdericher Further Weg vermutet. Die Besatzung der Feuerwache konnte die Wohnungstüre mit einem Schlüssel der Nachbarin öffnen und brauchte das übliche Spezialwerkzeug zur Notfalltüröffnung nicht anzuwenden.
Am Samstagmittag nahm die Feuerwehr in Strümp am Ilbertzweg einen verletzten Vogel auf und übergab diesen, zur weiteren Behandlung, dem Tierarzt.
Polizeibericht zum Verkehrsunfall auf der K1:
Am frühen Sonntagmorgen, um 06.00 Uhr, kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall in Meerbusch auf der Kreisstraße 1 zwischen Ossum und Lank.
Ein 22-jähriger Krefelder war auf der K 1 mit seinem Pkw in Richtung Krefeld unterwegs. In einer leichten Rechtskurve verlor der junge Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach im angrenzenden Feld. Hierbei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu.
Nach einer notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle wurde er einem Krankenhaus zugeführt. Das Fahrzeug wurde bei dem Unfall vollkommen zerstört.
Ein Sachverständiger wurde zur Ermittlung der Unfallursache hinzugezogen.
Der Gesamtschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Strümp, Schloßstraße Sa. 11.03. / 9:25 Ölspur E.Nr. 089
Nicht zur Abwehr von Tierseuchen, wie einige Passanten erst vermuteten, sondern zur Beseitigung einer Ölspur mittels einer Sprühflüssigkeit rückte der Löschzug Strümp am Samstagmorgen gegen 9:30 Uhr aus. Die Ölspur zog sich von der Schloßstraße in Strümp, über Bösinghoven bis nach Krefeld-Fischeln zur Bahnhaltestelle Grundend. Hinter der Stadtgrenze arbeitete die Feuerwehr Krefeld den Einsatz ab. Ein Verursacher konnte von der Polizei noch nicht ermittelt werden.

Büderich, Brühler Weg Do. 09.03. / 11:20 Kellerbrand E.Nr. 085
Zu einem Kellerbrand auf dem Brühler Weg in Büderich wurden die Feuerwehreinheiten der Löschzüge Büderich und Lank, sowie die Kräfte der Feuerwache Meerbusch am Donnerstag Mittag gerufen. In dem Mehrfamilienhaus brannten im Keller aus noch ungeklärter Ursache mehrere Waschmaschinen und Regale. Als erste Priorität galt es, vor der eigentlichen Brandbekämpfung, die noch im Haus befindlichen Personen zu retten. Zwei Bewohner wurden über tragbare Leitern ins Freie gebracht und weitere zwei Personen wurden mit Fluchthauben durch den Hausflur geleitet. Aufgrund der eingeatmeten Rauchgase, wurden alle vier Personen vom Rettungsdienst behandelt und drei von ihnen ins Krankenhaus gebracht. Die Brandbekämpfung wurde von zwei Trupps mit zwei C-Rohren vorgenommen und das Brandgut wurde im Freien weiter abgelöscht. Für den Gesamteinsatz musste der Brühler Weg für ca. 1 ½ Stunden zwischen der Moerser Straße und der Einmündung zum neuem Friedhof durch die Polizei komplett gesperrt werden. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens werden von der Kriminalpolizei ermittelt.
Kellerbrand in Büderich (09.03.06)
Kellerbrand in Büderich (09.03.06)
Kellerbrand in Büderich (09.03.06)

Osterath, Fröbelstraße So. 05.03. / 3:36 Papiercontainerbrand E.Nr. 080
Eine mehr als fragwürdige Serie fand auch an diesem Wochenende ihre Fortsetzung: Wie schon in den letzten beiden Nächten zum jeweiligen Sonntag, brannte auch dieses Wochenende wieder gegen 3:30 Uhr ein Papiercontainer an der Barbara-Gerretz-Grundschule in Osterath. Wieder einmal musste der Löschzug Osterath das Feuer mit einem Rohr ablöschen. Der Feuerwehreinsatz dauerte rund eine Stunde. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Strümp, Xantener Straße Do. 02.03. / 20:45 PKW-Brand E.Nr. 077
Am Donnerstagabend kam es gegen 20:45 Uhr zu einem PKW Brand auf der Xantener Straße in Strümp. Ein Mercedes SLK war aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten, konnte aber vor dem Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr durch andere Verkehrsteilnehmer mit einem Pulverlöscher gelöscht werden. Der Löschzug Strümp klemmte aus Sicherheitsgründen die Batterie des betroffenen Fahrzeugs ab.
Fatal: Im Rahmen dieses Einsatzes wurde der Löschzug Osterath - auf Grund unklarerer Ortsangaben - zuerst auf die Krefelder Straße in Osterath alarmiert. Nach kurzer Zeit stellte sich jedoch heraus, dass sich die Einsatzstelle in Strümp befand. Daraufhin wurde der ortsansässige Löschzug ebenfalls alarmiert.

Februar

Osterath, Görgesheideweg Mo. 20.02. / 18:24 Ausgelaufenes Heizöl E.Nr. 063
Durch einen Defekt an der Befüllungsanlage eines Tankzuges und die Unachtsamkeit des Fahrers kam es am Montagabend gegen 18:25 Uhr vor einem Einfamilienhaus auf dem Osterather Görgesheideweg zum Austritt großer Mengen Heizöl. Zu spät bemerkte der Auslieferungsfahrer, dass rund 900 Liter Heizöl aus dem unterirdischen und bereits übervollen Heizöltank ausliefen. Durch das Überlaufrohr verteilte sich das Heizöl großflächig auf rund 100 qm Straße, Vorgarten und in den Heizungskeller. Sogar der vor dem Haus geparkte PKW wurde überschüttet. Die Löschzüge aus Osterath und Büderich pumpten das Heizöl aus dem Schacht in Spezialbehälter, streuten die Fahrbahn ab und nahmen das Öl im Keller auf. Der Löschzug Logistik aus Strümp unterstützte mit Ölbindemittel und einem flüssigen "Ölfresser". Insgesamt wurden 14 Säcke Ölbindmittel und 35 Liter Sintan, (ein Ölfresser auf "mikrobiologischer Basis" der in die Kanalisation eingeleitet werden kann) verbraucht. Die Entsorgung des umgepumpten Heizöls übernimmt eine Spezialfirma, außerdem ordnete die Untere Wasserbehörde das Ausbaggern des kontaminierten Erdreiches an. Zur Klärung der Schuldfrage durch einen Gutachter wurde der Tankzug sichergestellt. Der Einsatz dauerte rund drei Stunden. Die Polizei sperrte den Görgesheideweg für die Dauer des Einsatzes.
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Osterath, Rudolf-Diesel-Str Sa. 19.02. / 03:20 Altpapiercontainerbrand E.Nr. 062
Zwei Altpapiercontainer brannten in der Nacht zum Sonntag an der Rudolf-Diesel-Straße in Osterath in voller Ausdehnung. Der Löschzug Osterath löschte diese mit einem Strahlrohr ab. Der Einsatz dauerte rund 45 Minuten. Die Polizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Osterath, Bommershöfer Weg Sa. 18.02. / 20:32 Küchenbrand E.Nr. 061
Vermutlich durch angebranntes Essen auf dem Herd kam es am Samstag auf dem Osterather Bommershöfer Weg zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus im zweiten Obergeschoss. Die gegen 20:30 Uhr alarmierten Löschzüge aus Osterath und Strümp, unterstützt durch die Drehleiter, konnten den Brand mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle bringen. Personen befanden sich beim Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr in der Wohnung. Die überwiegende Zahl der Bewohner hatte sich selbstständig ins Freie begeben. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Wohnung mit Hochleistungslüftern entraucht. Die Schadenshöhe und genaue Brandursache in der Wohnung, in der sich der Brandrauch entsprechend angesammelt hatte, wird von der Polizei ermittelt.
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Osterath, Westumgehung Do. 16.02. / 16:25 VU mit Todesfolge E.Nr. 058
Zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang kam es am heutigen Donnerstag gegen 16:25 Uhr auf dem Westring an der Kaarster Straße in Meerbusch Osterath. Eine 86 jährige Büdericherin wollte mit ihrem Suzuki von der Kaarster Straße auf den Westring einbiegen, als sie, nach ersten Ermittlungen der Polizei vor Ort, die Vorfahrt missachtete und mit einem VW Bus LT, der auf dem Westring in Richtung Osterath unterwegs war, zusammenstieß. Der Fahrer des Busses konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und drückte den Suzuki ca. 6 Meter vor sich her. Die alarmierten Feuerwehreinheiten des Löschzugs Osterath und der Feuerwache versuchten die Frau noch patientenorientiert aus dem Fahrzeug zu befreien. Auf Grund des sich rapide verschlechternden gesundheitlichen Zustandes der Fahrerin wurde diese Taktik, nach Rücksprache mit dem Notarzt, aufgegeben und eine so genannte Crash-Rettung, also ein Befreiung der eingeklemmten Fahrzeuginsassin auf dem schnellsten Wege, durchgeführt. Trotz des raschen und qualifizierten Eingreifens der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Johanniter Unfallhilfe, inklusive Reanimation vor Ort, verstarb die Frau noch an der Einsatzstelle. Ein vorsorglich angeforderter Rettungshubschrauber kam nicht mehr zum Einsatz. Der Osterather Fahrer des VW Busses wurde vom Rettungsdienst mit leichten Verletzungen in ein Willicher Krankenhaus gebracht. Im weiteren Verlauf des Einsatzes klemmte die Feuerwehr die Batterien beider Fahrzeuge ab und nahm die auslaufenden Betriebsmittel auf. Die Polizei sperrte den Westring für die Zeit der Rettungsmaßnahmen und zur Spurensicherung weiträumig ab. Die Schadenshöhe wird durch die Polizei ermittelt.
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Osterath, Hingstenweg/Alte Landstraße Mi. 15.02. / 09:33 u. 11:17 Vollbrand Kleintransporter und Ölspur E.Nr. 055 u. 056
Aus noch ungeklärter Ursache kam es am Mittwochmorgen neben dem Galgenweg auf einem freien Feld in Meerbusch Osterath zu einem Vollbrand eines Eisverkaufswagen. Der Fahrer befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht in dem Kleintransporter. Die alarmierten Feuerwehreinheiten des Löschzuges Osterath und der hauptamtlichen Kräfte der Feuerwache Meerbusch brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Nach rund einer dreiviertel Stunde konnte die Feuerwehr wieder einrücken. Die Polizei ermittelt die Schadenshöhe und die Brandursache.
Rund zwei Stunden später musste die Feuerwehr die gleiche Einsatzstelle ein zweites Mal anfahren, da zwischenzeitlich Betriebsmittel aus dem Transporter ausgelaufen waren und aufgenommen werden mussten.

Osterath, Meerbuscher Straße Di. 14.02. / 12:03 Größere Heizöl-Lache durch Tankwagen E.Nr. 054
Für gut 1 ½ Stunden musste die Meerbuscher Straße in Osterath am Dienstagmittag wegen einer großen Lache von Heizöl voll gesperrt werden. Zuvor hatte ein Tanklastwagen in Höhe der Kreuzung Meerbuscher Straße / Neusser Feldweg ca. 150l Heizöl verloren. Dieses verteilte sich über eine Länge von 100 Metern und nahezu der gesamten Fahrbahnbreite. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwache, der Löschzüge Osterath, Strümp und Büderich stellten während des Einsatzes den Brandschutz sicher und streuten die weitläufige Ölspur mit Bindemittel ab. Heizölreste, die sich in Pfützen auf dem Dach des Tanklastwagens befanden, schöpfte die Feuerwehr in Auffangwannen um.
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A57 FR Krefeld Baustelle Di. 14.02. / 09:27 Auslaufende Betriebsmittel nach VU E.Nr. 053
Zu einem Verkehrsunfall mit einem Audi und einem VW Passat kam es am Dienstagmorgen auf der A57 in Fahrtrichtung Krefeld, kurz vor dem Autobahnkreuz Meerbusch. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Der Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe übernahm die Versorgung und brachte sie in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Die alarmierte Feuerwehr aus Osterath klemmte die Batterien der Fahrzeuge ab und nahm die auslaufenden Betriebsmittel mit Bindemittel auf.

Nierst, Rheindamm So. 12.02. / 13:24 Brennender Baum E.Nr. 052
Um 13:24 Uhr wurde die Löschgruppe Langst-Kierst am Sonntag zu einem brennenden Baum an den Rhein alarmiert. Eine ca. 3 Meter große Eiche muss schon über Stunden von Innen vor sich hin gebrannt haben. Da sich der Baum mitten im Vorflutgelände befand, gestaltete sich die Anfahrt der schweren Feuerwehrfahrzeuge auf dem weichen Untergrund entsprechend schwierig. Um nicht das Wasser für die Löscharbeiten aufwendig aus dem Rhein zu saugen, wurde ein Tanklöschfahrzeug des Löschzugs Lank nachalarmiert. Anschließend konnte der Baum mit Kettensäge in Teile geschnitten und abgelöscht werden. Der Einsatz dauerte rund drei Stunden. Da sich die Einsatzstelle nicht, wie gemeldet in Kierst sondern in Nierst befand, verging auch bei diesem Einsatz einiges an Zeit, bis die Feuerwehr am Ort eintraf.

A44 AK Meerbusch Sa. 11.02. / 17:48 Ölspur nach Verkehrsunfall E.Nr. 051
Am Samstag wurde der Löschzug Lank-Latum gegen 17:45 Uhr auf die A44 gerufen. Dort mussten die Ehrenamtler Öl aufnehmen, das, nach einem Verkehrsunfall, aus einem PKW ausgelaufen war. Die Fahrzeuginsassen wurden nicht verletzt. Da die Einsatzstelle im Bereich des Autobahnkreuz nicht genau angegeben wurde, dauerte es einige Minuten, bis die Einsatzkräfte an dem verunglückten Fahrzeug angekommen waren. Tragisch hätte es enden können, wenn die Fahrzeuginsassen bei dem Unfall eingeklemmt worden wären und dringend auf die Hilfe der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes angewiesen wären.

Osterath, Hoterheideweg So. 05.02. / 16:54 Schwelbrand in Zwischendecke E.Nr. 043 - 045
Gegen 17:00 Uhr am Sonntag wurden die Ehrenamtler der Löschzüge Osterath und Strümp, sowie die Drehleiter zu einer Rauchentwicklung aus dem Dach eines Wohnhauses auf dem Osterather Hoterheideweg gerufen. Mit Hilfe der Wärmebildkamera konnte eine deutliche Temperaturerhöhung in der Dachkonstruktion der Zwischendecke festgestellt werden. Nachdem die Zwischendecke an dieser Stelle geöffnet wurde, konnte die Feuerwehr einen Schwelbrand an einem Balken erkennen. Dieser wurde mit einer Kübelspritze abgelöscht.
Als gegen 21:00 Uhr die Drehleiter gerade den Hoterheideweg zu einer geplanten Nachkontrolle anfahren wollte, erhielt sie den Einsatz zu einer Notfalltüröffnung auf der Johannes-Kirschbaum-Straße in Büderich. Nachdem dort die Tür geöffnet wurde, stellte sich heraus, dass sich der ursprüngliche Verdacht auf einen Unglücksfall in der Wohnung nicht bewahrheitete. Die im Anschluss fortgesetzte Nachkontrolle ergab, dass der Brand vollständig erloschen war.

Januar

Büderich Mo. 30.01. Küchenbrand & Wasserrohrbruch E.Nr. 036 - 037
Gegen 22:30 Uhr ging bei der Feuerwehr die Meldung ein, dass in Büderich auf der Magdeburger Straße Rauch aus einer Wohnung austreten würde. Der alarmierte Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch aus Büderich und die Wachabteilung der Feuerwache mussten die Türe einer Wohnung im 2. OG gewaltsam öffnen und fanden auf dem Küchenherd angebranntes Essen vor. Die stark verrauchte Wohnung wurde mittels Hochleistungslüfter entraucht. Beim Eintreffen der Feuerwehr hielt sich noch eine Person in der Wohnung auf. Diese wurde mit Verdacht auf eine Rauchgas-Intoxikation vom Rettungsdienst der Johanniter Unfallhilfe ins Krankenhaus gebracht.

Noch während des Einsatzes auf der Magdeburger Straße ging ein weiterer Alarm ein. Auf der Hildegundisallee trat, vermutlich durch einen Wasserrohrbruch, Wasser in ein Gebäude ein. Die Feuerwehr schieberte die Wasserleitung ab. Weitere Maßnahmen seitens der Feuerwehr waren hier nicht erforderlich.


Büderich, Laacher Weg Sa. 28.01. / 20:44 Küchenbrand E.Nr. 032
Am Samstagabend wurde der Löschzug Büderich zu einem Zimmerbrand auf dem Laacher Weg gerufen. Glück im Unglück hatte die Tochter des Wohnungsinhabers, der sich zu dieser Zeit nicht zu Hause befand. Ein Toaster hatte in der Küche Feuer gefangen. Die Tochter alarmierte daraufhin die Feuerwehr und brachte sich ins Freie. Nach schnellem Eintreffen der Büdericher Wehrmänner konnte das Feuer schnell gelöscht und somit der Sachschaden in der Küche gering gehalten werden. Die Wohnungstür musste aufgebrochen werden, da die Tochter den Wohnungsschlüssel in der Wohnung liegen gelassen hatte.
Wie sinnvoll der Einsatz von Rauchmeldern ist zeigte sich besonders wieder bei diesem Einsatz. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich alle Bewohner bereits ins Freie gerettet. Sie wurden durch die schrillen Warngeräusche der Rauchmelder auf den Brand aufmerksam gemacht. Die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch empfiehlt an dieser Stelle nochmals dringend jedem Bürger den Einsatz von Rauchmeldern in seinen Räumlichkeiten.

Meerbusch Fr. 20.01. Mehre Einsätze E.Nr. 022 - 024
Dass der Freitag einer der einsatzstärksten Wochentage für die Feuerwehr ist, zeigte sich auch heute wieder. Gleich drei Mal wurde die Freiwillige Feuerwehr bisher alarmiert. Der erste Alarm basierte auf einer Vermutung, dass sich in einer Wohnung in Büderich ein Unglücksfall ereignete hatte. Die Wachabteilung der Feuerwache rückte aus um den Zugang zu der Wohnung durch eine Notfalltüröffnung zu ermöglichen. Zum Glück bewahrheitete sich die Vermutung nicht. Gegen 16:00 Uhr galt es in Strümp mehrere Kraftstoffflecken auf dem Kapellengraben und angrenzenden Straßen zu beseitigen. Wenige Tropfen hatten sich in Verbindung mit dem Regenwasser zu größeren, regenbogenfarbigen Schlieren ausgebreitet. Die Flecken wurden durch den Löschzug Strümp mit einem mikrobiologischen Ölfresser aufgelöst. Knapp eine Stunde später kam es zu einem PKW-Brand auf der A57. Beim Eintreffen des Löschzug Osterath stand ein Kastenwagen im Baustellen Bereich der A57 bereits in Vollbrand. Zum Löschen des Feuers wurden zwei Atemschutztrupps mit je einem Strahlrohr eingesetzt. Der Einsatz dauerte rund 30 Minuten.

Bösinghoven, Auf der Scholle Do. 20.01. / 08:13 Verpuffung in der Heizungsanlage E.Nr. 020
Der gemeldete Kaminbrand in Meerbusch Bösinghoven erwies sich am Donnerstagmorgen gegen 8:10 Uhr als eine Verpuffung im Heizungsraum eines Wohnhauses Auf der Scholle. Aus dem Korb der Drehleiter wurde der Kamin von der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch kontrolliert und anschließend gefegt.

A57 AK Meerbusch FR Köln Di. 17.01. / 09:46 auslaufende Betriebsmittel E.Nr. 019
Zwei Verletzte forderte am Dienstag ein Unfall am Ende eines Staus auf der Autobahn 57 bei Meerbusch. Die Autobahn war in Richtung Köln für gut zwei Stunden nur über eine Fahrspur zu befahren. Es bildete sich ein rund zehn Kilometer langer Stau.
Ein 48-jähriger Lastwagenfahrer aus Idar-Oberstein hatte gegen 9.40 Uhr offensichtlich das Ende eines Staus übersehen und ist mit einem Sattelzug auf einen stehenden Kleinlastwagen aufgefahren. Anschließend schob der 40-Tonner noch vier weitere Fahrzeuge zusammen.
Der 33-jährige Fahrer des Kleinlasters aus Duisburg und ein 41-jähriger Autofahrer aus Krefeld verletzten sich bei dem Verkehrsunfall leicht. Zunächst war die Autobahnpolizei der Bezirksregierung Düsseldorf von vier Verletzten ausgegangen. Bei dem Unfall entstanden - laut Polizeibericht - Sachschäden in Höhe von rund 400 00 Euro.

A57 FR Köln, Baustelle Mo.16.01. / 14:05 VU, PKW auf Dach, Person nicht eingeklemmt E.Nr. 015

Auf der Autobahn A 57 in Fahrtrichtung Krefeld, kurz hinter der Anschlussstelle Bovert stieß gegen 14:00 Uhr eine Krefelderin mit ihrem FORD Fiesta aus bisher ungeklärter Ursache gegen einen Betonsockel einer Absperrung. Hierbei überschlug sich das Fahrzeug und landete auf der Überholspur auf dem Dach. Die Fahrerin, die entgegen der Einsatzmeldung nicht eingeklemmt war, konnte von den alarmierten Kräften der Feuerwehr aus Osterath mit der Feuerwache Meerbusch ohne technisches Gerät befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die genaue Unfallursache und die Schadenshöhe (es handelte sich um ein 1 Monat altes Fahrzeug) wird von  der zuständigen Polizei geklärt. Es kam zu längeren Rückstaus.
Eine gefährliche Unart bemerkte die Feuerwehr auf der Anfahrt zur Einsatzstelle. Da es keine Mittelleitplanke gibt, wendeten einige Autofahrer auf der Autobahn, um dem Stau zu entgehen. Hierbei kam es heute fast zu einem Unfall mit einem Löschfahrzeug. Dieses Vergehen hatte die Feuerwehr bereits im Dezember bei dem schweren LKW-Unfall beobachten können.

Vu auf A57 (16.01.2006)

Büderich, Witzfeldstraße Mo. 09.01. / 00:11 Kellerbrand E.Nr. 010
Gegen 00:11 Uhr ging bei der Feuerwehr die Meldung über einem Kellerbrand in Büderich auf der Witzfeldstraße ein. Ein Adventsgesteck war in einer Kellerwohnung in Brand geraten, aber schon vor dem Eintreffen des Löschzugs Büderich und der Drehleiter aus Osterath durch den Bewohner weitestgehend abgelöscht. Die Feuerwehr setzte einen Trupp unter Atemschutz mit einer Kübelspritze für Nachlöscharbeiten ein. Ein zweiter Trupp kontrollierte die anliegenden Wohnungen. Mit Hilfe eines Hochleistungslüfters wurde die Wohnung und das Treppenhaus entraucht.
Da der Wohnungsinhaber bei seinen Löschversuchen Rauchgas eingeatmet hatte, wurde er vorsorglich dem Rettungsdienst der Johanniter Unfallhilfe übergeben. Der Einsatz war nach rund einer Stunde für die Feuerwehr beendet. Die Polizei ermittelt die Schadenshöhe und die Brandursache.

Langst-Kierst, Am Oberbach Do. 05.01. / 17:44 Kaminbrand E.Nr. 006
Funkenflug aus einem Kamin diente der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch am Donnerstagabend gegen 17:45 Uhr als sicheres Zeichen, dass mit dem Kamin Am Oberbach in Langst-Kierst etwas nicht stimmen kann. Besorgte Anwohner hatten berechtigterweise im Vorfeld die Feuerwehr alarmiert. Die Einheiten aus Kierst, Nierst, Lank und der Feuerwache schlugen die Funken mit Sprühstrahl aus einem C-Rohr von außen nieder und kontrollierten aus dem Korb der Drehleiter die obere Öffnung des Kamins. Ein weiterer Trupp wurde mit einer Kübelspritze im Inneren des Wohnhauses eingesetzt. Unter Aufsicht des Bezirkschornsteinfegers und stellvertretenden Leiters der Feuerwehr, Rüdiger Kohmanns, wurde der Kamin gekehrt und anschließend wieder frei gegeben.

Strümp, Am Meerhof So. 01.01. / 18:08 Kochtopfbrand E.Nr. 002
Glück im Unglück hatte eine Strümper Familie am Sonntag als gegen 18 Uhr ein Kochtopf mit Fett in ihrer Küche in Flammen stand. Der Familienvater konnte den Brand noch selber unter Kontrolle bringen, atmete dabei aber, ebenso wie seine Tochter, Rauchgas ein. Vater und Tochter wurden vom Rettungsdienst der Johanniter Unfallhilfe mit Verdacht auf Rauchgas-Intoxikation und leichtem Schock noch vor Ort betreut. Die Tochter wurde anschließend vorsorglich einem nahe gelegenen Krankenhaus zugeführt. Der Löschzug Strümp und die Wachbesatzung der Feuerwache setzten die Wärmebildkamera zur Kontrolle der Dunstabzugshaube ein und lüfteten die Wohnung durch.
Offensichtlich hatte der Vater den Brand mit Wasser gelöscht und dabei großes Glück, dass es nicht zu einer Fettexplosion und einem weitaus größeren Brand gekommen ist. Die Feuerwehr weist nochmals darauf hin, Fettbrände niemals mit Wasser zu löschen! Am sichersten wird das Feuer durch das Aufsetzen des Deckels auf den Topf erstickt.

Büderich, Am Eichenkreuz So. 01.01. / 00:11 Brennende Mülltonne E.Nr. 001
Relativ ruhig verlief der Jahreswechsel für die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch.
Eine Mülltonne stand um kurz nach Mitternacht Am Eichenkreuz in Flammen. Auch hier war der Brand vor Eintreffen der Büdericher Einsatzkräfte fast erloschen. Ob die Brände durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden, kann seitens der Feuerwehr nicht zweifelsfrei bestätigt werden.

 

Presseberichte zu Einsätzen 2007

 


Dezember
Büderich, Kevelaerstraße Do. 27.12.07 / 17:31 PKW-Brand gelöscht E.Nr. 565
Brennenden Golf gelöscht
Gegen 17:30 Uhr kam es am Donnerstagabend auf der Kevelaerstraße in Meerbusch Büderich, kurz vor der Autobahnbrücke der A52, zu einem PKW Brand. Der Brand brach im Motorraum des VW Golfs aus und griff schnell auf den Innenraum des Fahrzeugs über. Die Feuerwehr setze zur Brandbekämpfung ein Strahlrohr ein. Die zwei Düsseldorfer Insassen konnten den Wagen noch am Straßenrand abstellen und rechtzeitig verlassen. Sie kamen mit dem Schrecken davon.
Der Löschzug Büderich war mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften vor Ort. Die Berufsfeuerwehr Düsseldorf war ebenfalls vor Ort. An dem Golf entstand Totalschaden. Der Feuerwehreinsatz dauerte rund 40 Minuten.

 

Büderich, Schackumer Straße So. 16.12.07 / 19:08 Wasserschaden nach Leckage beseitigt E.Nr. 556
Großer Wasserschaden
Großer Schaden entstand auf Grund eines undichten Wasserrohrs am Sonntagabend in einem Büdericher Seniorenwohn- und Pflegeheim. Da die Leckage im zweiten Obergeschoss auftrat, suchte sich das Wasser seinen Weg durch die Zwischenbereiche des Gebäudes und drang in Massen in der Eingangshalle aus Öffnungen in der Decke.
25 Einsatzkräfte des Löschzugs Büderich riegelten die Wasserversorgung ab und stoppten so ein weiteres Nachströmen. Parallel dazu halfen sie dem Pflegepersonal das Mobiliar aus dem Eingangsbereich sowie mehreren Zimmern zu räumen, pumpten im Keller mit zwei Tauchpumpen die Wassermassen ins Freie und legten besonders betroffene Bereiche trocken.
Der Feuerwehreinsatz dauerte rund zwei Stunden.

 

November
Büderich, Lötterfelder Straße Fr. 23.11.07 / 10:54 Rauchentwicklung auf Grund von Nutzfeuer E.Nr. 530
Rauchentwicklung durch nicht erlaubtes Nutzfeuer
Gegen 11 Uhr wurde die Feuerwehr Meerbusch am Freitag zu einer unklaren Rauchentwicklung auf die Lötterfelder Straße nach Büderich alarmiert. Die Vermutung der eingesetzten Einheiten aus Büderich und Osterath, dass es sich dabei um ein Schadensfeuer handelt, bestätigte sich zum Glück nicht. Die Rauchentwicklung kam durch ein Nutzfeuer zu Stande, was dem Anrufer bei der Notrufmeldung aber nicht bekannt war. Maßnahmen zur Brandbekämpfung brauchten nicht mehr eingeleitet werden.
Die Feuerwehr weist bei dieser Gelegenheit nochmals darauf hin, dass das Abbrennen von Nutzfeuern, z.B. zur Entsorgung von Grünabfällen, im Meerbuscher Stadtgebiet ganzjährig aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt ist.


A44/A57 im AK Meerbusch Di. 13.11.07 / 09:33 Eingeklemmten Fahrer aus LKW befreit E.Nr. 523
Umgestürzter Schüttgut-LKW
Aufgrund eines schweren LKW-Unfalls auf der Autobahn 57 im Bereich Autobahnkreuz Meerbusch kam es am Dienstagmorgen gegen 9:45 Uhr in beiden Fahrtrichtungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Fahrer eines Schüttgut-LKWs (beladen mit Mutterboden) verlor in der Tangente der A44 auf die A57 die Kontrolle über sein Fahrzeug und blieb im Mittelstreifen zwischen dem Bereich der Auf- und Ausfahrt und der Fahrbahn der A57 liegen. Dabei verteilte sich seine Ladung auf der Autobahn. Der Fahrer wurde bei dem Unfall eingeklemmt, so dass er von den Feuerwehren aus Meerbusch-Osterath und der Berufsfeuerwehr Krefeld mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät befreit werden musste. Nachdem die Feuerwehr die Kopfstütze und das Lenkrad entfernt hatte, konnte der Fahrer aus eigener Kraft das Wrack verlassen. Der Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe versorgte diesen medizinisch und brachte den verunfallten Fahrer ins Krankenhaus. Der genaue Unfallhergang und die Höhe des Sachschadens werden von der zuständigen Autobahnpolizei ermittelt. Rund 35 Feuerwehrmänner waren ca. 1½ Stunden im Einsatz.

 

 

Oktober
Lank, Am Wasserturm So. 28.10.07 / 20:34 Rauchentwicklung durch implodierten Fernseher E.Nr. 505
Kaum zur Ruhe kamen die Löschzüge aus Büderich und Lank im Verlaufe des Sonntags. Nach der einsatzreichen Nacht, wurde der Löschzug Büderich am Nachmittag zur Niederdonker Straße alarmiert. Den Brand eines dortigen Altpapiercontainers hatten die Wehrleute rasch gelöscht und konnten nach einer knappen halben Stunde wieder einrücken. Am Abend wurde dem Löschzug Lank ein Brand in einem Seniorenwohnkomplex am Wasserturm gemeldet. Der zunächst vermutete Schmorbrand in einem Sicherungskasten, stellte sich schnell als weitaus gefährlicherer Brand nach der Implosion eines Fernsehers heraus. Ein Trupp unter Atemschutz sicherte die Einsatzstelle in der Wohnung. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr gelöscht und die stark verrauchte Wohnung im Anschluss mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Zu Schaden kam glücklicherweise niemand. Als Eigenschutz der Feuerwehrleute war ein Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe im Einsatz.

 

Lank, Uerdinger Straße So. 28.10.07 / 07:47 Brannte Bootssteg E.Nr. 503
Feuerwehr Meerbusch steht vor einem Rekordjahr
Schon jetzt ist klar, dass die Wehrleute der Feuerwehr Meerbusch in keinem Jahr ihrer Geschichte so viele Einsätze abarbeiten mussten wie in diesem Jahr. Die vergangene Nacht sorgte für den 500. Einsatz der insgesamt rund 220 freiwilligen und hauptamtlichen Kräfte. Im Vergleich dazu stehen zur gleichen Zeit im Jahr 2006 339 Einsätze und im Jahr 2005 290 Einsätze. Sicher hat der Orkan Kyrill im Januar stark dazu beigetragen, dass die Einsatzstatistik 2007 derart rekordverdächtig angestiegen ist. Doch auch ohne die zahlreichen Sturmeinsätze, wäre es in diesem Jahr zu einem Rekord an Einsätzen gekommen. Verlaufen die nächsten beiden Monate ähnlich einsatzstark, so werden die Wehrleute der Feuerwehr Meerbusch wohl auch noch zum 600. Mal alarmiert.

Die Nacht des 500. Einsatzes spiegelt dazu die breit gefächerte Auftragslage der Feuerwehr in der Stadt Meerbusch wider.
Kurz nach Mitternacht wurde der Löschzug Büderich zu einem Verkehrsunfall am Deutschen Eck alarmiert. Nachdem ein PKW-Fahrer in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte, kollidierte er mit einem Baum und einer Mülltrennstation, woraufhin sich das Fahrzeug überschlug. Während der Rettungsdienst den verunfallten Fahrer behandelte, streute die Feuerwehr die auslaufenden Betriebsmittel an der Unfallstelle mit Bindemittel ab. Gegen halb vier war die eh schon kurze Nacht für den Löschzug Büderich vorbei. Der Berufsfeuerwehr Düsseldorf war eine Person im Rhein gemeldet worden. Zur Unterstützung der Suche waren die Büdericher Einsatzkräfte mit dem Feuerwehrboot und zu Fuß am Ufer unterwegs. Der Einsatz wurde nach rund einer Stunde ohne Feststellung beendet. Um 7 Uhr wurde der Löschzug Lank alarmiert. Auf der Kaiserswerther Straße hatte ein Anwohner Wasser in seinem Keller entdeckt. Die Lanker Feuerwehrmänner konnten ihre Pumpen bei dem geringen Wasserstand jedoch nicht einsetzen und rückten nach nur 20 Minuten wieder ins Gerätehaus ein. Die Wehrleute befanden sich noch im Gerätehaus, als der Löschzug Lank wiederholt alarmiert wurde. An einem Aussichtssteg am Latumer See brannten rund 2m ² der Holzbodenfläche. Da es nicht möglich war, mit den Einsatzfahrzeugen bis zu dem Steg vorzufahren, wurde der Brand mit Hilfe zweier mobiler Kübelspritzen durch die Feuerwehrmänner gelöscht.

Mit den stetig steigenden Einsatzzahlen wächst zwar die Belastung für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, dennoch ist sie noch lange nicht an ihren Leistungsgrenzen angelangt. Ein Zustand, auf den sich Meerbuschs Bürger noch lange Zeit verlassen können.


Büderich, Niederdonker Straße Mi. 17.10.07 / 16:50 Längere Ölspur entfernt E.Nr. 489
Verkehrschaos nach Ölspur
In Teilen von Büderich brach am Mittwochabend der Autoverkehr stellenweise völlig zusammen. Ein bislang unbekannter Verursacher hatte im Bereich des Laacher Weg zur Römerstraße auf mehreren Straßen die komplette Fahrbahn mit einer schmierigen Flüssigkeit verunreinigt. Die Feuerwehr vermutete, dass es sich um ausgelaufene Betriebsmittel eines Fahrzeugs handelte, die mit dem Regenwasser einen sehr rutschigen Film bildeten. Dieser war so hartnäckig, dass die Mittel der Feuerwehr nicht ausreichten und ein ausgewiesenes Spezialunternehmen mit der Reinigung der Fahrbahn beauftrag werden musste.
Auf Grund der anhaltenden Rutschgefahr musste die Feuerwehr über einen längeren Zeitraum die betroffenen Straßen sperren. Die dadurch erzeugten Rückstaus sorgten bei einigen Verkehrsteilnehmern zu Überreaktionen, die sie teilweise durch verbale Beschimpfungen an den freiwilligen Einsatzkräften der Feuerwehr ausließen. Leider war das Sperren der Fahrbahn die einzige Möglichkeit der Feuerwehr um Unfälle zu verhindern. Dies sei an dem Beispiel des Radfahrers belegt, der unmittelbar beim Eintreffen der Einsatzfahrzeuge auf der rutschigen Fahrbahn mit seinem Zweirad zu Fall kam.
Erschwerend kam für den Verkehr hinzu, dass die L30 zwischen Büderich und Kaarst nach einem tragischen Verkehrsunfall ebenfalls gesperrt werden musste. Die Feuerwehr säuberte die Fahrbahn im Anschluss an die Beweisaufnahme durch die Polizei.
Die Löschzüge aus Büderich und Strümp waren mit rund 30 Einsatzkräften ca. vier Stunden im Einsatz.

 

Strümp, Xantener Straße So. 14.10.07 / 12:02 Leck am Gastank eines PKW E.Nr. 484
Leckage an einem gasbetriebenen KFZ auf einer Tankstelle
Mit einem Großaufgebot von 43 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen rückte die Feuerwehr Meerbusch am Sonntagmittag zu einer Tankstelle in Strümp aus. Dort strömte Autogas unkontrolliert aus einem PKW aus und erzeugte einen explosiven Bereich noch über das Tankstellengelände hinaus. Die Feuerwehr sperrte den Bereich und die Xantener Straße großräumig ab und räumte den Verkaufsraum der Tankstelle. Da die Messung mit einem speziellen Messgerät eine akute Explosionsgefahr anzeigte, gingen vier Trupps mit zwei Schwerschaumrohren und zwei Strahlrohren rund um das defekte Fahrzeug in Stellung. Wie der Fahrer des PKW angab habe er nach dem Tankvorgang einen leichten Knall gehört und anschließend das ausströmende Gas bemerkt. Da es keine Möglichkeit gab die Leckage abzudichten, musste sie Feuerwehr warten bis die ca. 60 Liter aus dem Gastank des Fords ausgeströmt waren und sich in der Umgebungsluft verflüchtigt hatten. Anschließen konnte das Fahrzeug von einem Abschleppunternehmen abtransportiert werden.
Die Xantener Straße konnte nach rund anderthalb Stunden wieder für den Verkehr freigegeben werden, nachdem das explosive Gemisch sich verflüchtigt hatte. Die Löschzüge aus Strümp und Osterath waren für rund zweieinhalb Stunden im Einsatz.
Nachdem sich ein vergleichbarer Einsatz schon im Juli diesen Jahres ereignet hatte, war dies bereits der zweite Unfall mit einem gasbetriebenen KFZ innerhalb von drei Monaten in Meerbusch.

 

 

Osterath, Pestalozzistraße Fr. 12.10.07 / 17:48 Kontrolle nach Kleinbrand E.Nr. 482
Brand in der Turnhalle
Rund 50 Kinder musste die Feuerwehr Meerbusch am Freitagabend aus der Turnhalle der Osterather Realschule an der Pestalozzistraße in Sicherheit bringen. Kurz zuvor war es aus ungeklärter Ursache an der Deckenbeleuchtung zu einem Brand gekommen. Verbrannte Isolierungen und angeschmorte Dämmmatten hatten zudem eine deutliche Geruchsbelästigung erzeugt. Die Einsatzkräfte des Löschzugs Osterath demontierten die Lampe in rund 5m Höhe und suchten in der Zwischendecke nach weiteren Brandnestern, brauchten aber keine Brandbekämpfung mehr durchführen.
Die Turnhalle wurde über das Wochenende für den Sportbetrieb gesperrt. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.
Baggerbrand in Büderich (21.04.07)


Strümp, Fritz-Wendt-Straße Mi. 10.10.07 / 15:50 Auslösung der BMA durch Schweißerarbeiten E.Nr. 481
Auslösung von zwei Brandmeldanlagen in Meerbusch
Die erste Brandmeldeanlage löste schon früh am Mittwochmorgen aus. Um kurz nach acht wurden die Einheiten aus Osterath und der Feuerwache Meerbusch zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage auf dem Bommershöfer Weg in Meerbusch-Osterath alarmiert. Ursache dafür waren Wartungsarbeiten.
Die zweite Alarmierung kam um kurz vor vier am Nachmittag. Hier wurde der Löschzug Strümp und die Feuerwache Meerbusch zu einer Firma auf der Fritz-Wendt-Straße in Meerbusch-Strümp alarmiert. Auch hier löste die Brandmeldeanlage aus. Ursache hier, Arbeiten mit einem Schweißgerät. Beide Einsätze waren innerhalb weniger Minuten abgearbeitet.

 

Osterath, Breite Straße Mi. 03.10.07 / 18:48 Ca. 150 m lange Ölspur entfernt E.Nr. 475
Zwei Einsätze am Feiertag
Alles andere als ruhig verlief der Feiertag für die Feuerwehr Meerbusch.
Gleich zwei Mal wurden die Mitglieder des Löschzugs Lank-Latum und die Drehleiterbesatzung aus Osterath durch eine automatische Brandmeldeanlage zu einer Spedition In der Loh nach Lank gerufen. Beide Male handelte es sich um einen Fehlalarm, so dass die Einsatzkräfte nach einer intensiven Kontrolle der betroffenen Räumlichkeiten wieder abrücken konnten.
Beeilen mussten sich die Kollegen aus Osterath, als gegen 18:45 Uhr Betriebsmittel eines KFZ in die Kanalisation zu laufen drohten. Aus bisher unbekannter Ursache hatte sich auf rund 150 m Länge von der Breite Straße bis zum Bahnübergang eine Ölspur gebildet, die mit dem ablaufenden Regen in die Gullys zu fließen drohte. Die Feuerwehr setze flüssiges Bindemittel ein und bekam so die Gefahr für die Umwelt nach wenigen Minuten in den Griff.

 

Strümp, Falkenweg Di. 02.10.07 / 17:06 Wasserschaden durch gerissene Schwimmbeckenscheibe E.Nr. 473
20.000 Liter Wasser liefen in Keller
Rund 20.000 Liter Wasser musste die Feuerwehr Meerbusch am Dienstagabend aus dem Keller eines Einfamilienhauses in Strümp pumpen. Eine Trennscheibe zwischen einem höher gelegenen Schwimmbecken und den Kellerräumen war gerissen, so dass das Wasser über einen längeren Zeitraum aus dem Pool in den Keller laufen konnte. Als die Bewohner den Schaden bemerkten, hatten schon rund 20 m³ des Poolinhalts die Seite gewechselt.
Die Einsatzkräfte des Löschzugs Strümp setzten zwei Tauchpumpen ein und schafften es so den Keller innerhalb von anderthalb Stunden leer zu pumpen. Die Schadenshöhe stand zum Zeitpunkt des Einsatzabschlusses noch nicht fest.

 

September
Strümp, Am Haushof Fr. 28.09.07 / 13:57 Angebranntes Essen in Küche E.Nr. 470
Angebranntes Essen sorgte für einen Feuerwehreinsatz
Am Freitagmittag wurde die Feuerwehr Meerbusch zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus auf dem Haushof nach Strümp gerufen. Die Bewohnerin im Erdgeschoss wollte ihr Mittagessen in einer Pfanne zubereiten, als der Brand ausbrach. Zum Glück beschränkte sich dieser auf die Pfanne und den Herd und griff nicht auf die Küche über. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrollierten die Wohnung unter Atemschutz und lüfteten die Räumlichkeiten mit einem Hochleistungslüfter durch. Die Bewohnerin wurde noch an der Einsatzstelle vom Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe untersucht, benötigte aber keine weitere medizinische Versorgung. Durch das schnelle Löschen der Flammen und den geringen Rauchschaden ist die Wohnung auch weiterhin bewohnbar. Der Einsatz, zu dem die Löschzüge aus Strümp und Osterath, sowie die Wachmannschaft der Feuerwache alarmiert wurden, dauerte rund eine Stunde.

 

Lank, Am Wasserturm Di. 25.09.07 / 21:30 Kilometerlange Ölspur entfernt E.Nr. 468
Kilometerlange Ölspur beschäftigte Feuerwehr zwei Stunden
Über zwei Stunden war die Feuerwehr Meerbusch am Dienstagabend damit beschäftigt, eine kilometerlange Kraftstoffspur von der A44 Abfahrt in Strümp, durch Lank bis nach Nierst zu entfernen. Dazu setzten die 35 Einsatzkräfte aus Lank, Strümp und Nierst rund 150 kg Bindemittel ein. Während der Reinigungsarbeiten mussten einzelne Fahrbahnteile vorübergehend gesperrt werden. Das verursachende Fahrzeug konnte mit einem technischen Defekt am Ende der Spur ermittelt werden.

 

A44, FR Düsseldorf So. 09.09.07 / 16:42 Auslaufende Betriebsmittel nach VU aufgenommen E.Nr. 458
PKW landete auf Dach
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Sonntagnachmittag zu einem Verkehrsunfall auf der A44 in Höhe des Autobahnkreuzes Meerbusch. Dabei überschlug sich ein Kleinwagen aus Duisburg und blieb auf dem Dach liegen. Entgegen der ersten Meldungen wurde kein Insasse in dem Fiat eingeklemmt. Die Löschzüge aus Osterath und Lank-Latum streuten die ausgelaufenen Betriebsmittel ab und säuberten die Fahrbahn. Für den Zeitraum des Einsatzes wurde die Autobahn in Richtung Düsseldorf gesperrt.

 

 

Osterath, Meyersweg So. 09.09.07 / 13:40 Brennenden Inhalt eines Altpapiercontainers gelöscht E.Nr. 457
Zwei Mal brannte es in Osterath
Gleich zwei Mal wurden die Einsatzkräfte des Löschzugs Osterath am Sonntag zum Meyersweg gerufen, um den Inhalt eines Altpapiercontainers zu löschen. Sowohl um 0:20 Uhr als auch um 13:40 Uhr wurden die Brände unter zu Hilfenahme eines Strahlrohres gelöscht. Beide Einsätze dauerten rund 30 Minuten.


A57, FR Krefeld, Raststätte Geismühle Sa. 01.09.07 / 06:57 VU mit eingeklemmter Person E.Nr. 452

Schwerer Unfall auf der Raststätte Geismühle
Mit hydraulischem Rettungsgerät musste am frühen Samstagmorgen ein schwer verletzter Fahrer durch die Feuerwehr aus seinem PKW befreit werden. Der 26jährige Mann aus dem Kreis Viersen war zuvor aus bislang ungeklärter Ursache auf der Raststätte Geismühle mit seinem Fahrzeug unter den Auflieger eines geparkten LKW gefahren. Der PKW der Marke Mazda wurde dabei völlig zerstört und derart deformiert, dass die Einsatzkräfte nur mit Hilfe von schweren Rettungsgeräten den Fahrer aus seinem Fahrzeug befreien konnten. Nach ärztlicher Erstbehandlung wurde der Schwerverletzte durch den Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Der LKW-Fahrer wurde durch den heftigen Aufprall am Heck seines Fahrzeugs geweckt und kam unverletzt mit dem Schrecken davon. Neben der Berufsfeuerwehr Krefeld, war der Löschzug Osterath mit rund 20 Mann zur Rettung des Fahrers und der Einsatzstellenabsicherung im Einsatz.

 

August
Rheinstrom-km 751 Di. 28.08.07 / 21:18 Person im Rhein E.Nr. 449
Person im Rhein
Ein Großaufgebot an Meerbuscher Einsatzkräften war am Abend in Richtung Modellflughafen unterwegs. Gemeldet war eine Person im Rhein auf Höhe des Rheinkilometers 751. Neben den Feuerwehreinheiten aus Büderich, Langst-Kierst und Nierst, war auch der Rettungsdienst der Johanniter im Einsatz. Kurze Zeit nach der Alarmierung, konnten die rund 30 Feuerwehrleute wieder in ihre Gerätehäuser einrücken. Die Kollegen der Feuerwehr Düsseldorf hatten die Person im Rhein bereits von der anderen Uferseite aus aufgreifen können.

 

Büderich, Johann-Dahmen-Straße Di. 28.08.07 / 12:32 Kellerbrand in Einfamilienhaus E.Nr. 447
Kellerbrand in Meerbusch - Büderich

Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses auf der Johann-Dahmen-Straße in Meerbusch Büderich versuchte noch mit einem Gartenschlauch den Entstehungsbrand im Keller selbst zu löschen. Gegen 12:30 Uhr wurden der Löschzug Büderich und die hauptamtlichen Kräfte aus Osterath alarmiert. Diese gingen mit zwei Trupps, mit Pressluftatmern und einem C-Rohr zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Das Feuer war nach rund zwanzig Minuten gelöscht und das Haus wurde auch noch im Anschluss mit einem Hochdrucklüfter entraucht. Die Bewohnerin wurde vom anwesenden Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe betreut und untersucht. Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens konnte nach Beendigung des Feuerwehreinsatzes noch keine Angabe gemacht werden.

 

 

Langst-Kierst, Ilvericher Straße Sa. 25.08.07 / 14:17 40m lange Ölspur beseitigt E.Nr. 446
Viel zu tun im Meerbuscher Stadtgebiet
Der Feuerwehr wurde in den vergangenen 36 Stunden ein arbeitsreicher Start ins Wochenende geboten. Drei Einsätze im Laufe des Freitags und zwei am Samstag sorgten dafür, dass zahlreiche Einsatzkräfte auf den Meerbuscher Straßen unterwegs waren. Bereits am Freitagmorgen rückte der Löschzug Büderich aus, um Am Hövel brennende Grünabfälle in einem Container zu löschen. Der nächste Alarm ging an die Besatzung der Feuerwache und den Löschzug Osterath. Ein PKW hatte durch einen Motorschaden auf der Autobahnraststätte Geismühle über eine Länge von 200m Kraftstoff verloren. Der Kraftstoff wurde von der Feuerwehr zersetzt und aufgenommen. Der Einsatz war nach gut einer Stunde beendet. Am späten Abend wurde der Löschzug Osterath wiederholt alarmiert. Sechs Jugendliche waren mit einem Aufzug zwischen zwei Etagen in einem Haus am Ingerweg stecken geblieben. Die Einsatzkräfte konnten sie jedoch schnell mit Hilfe von Werkzeug aus ihrer misslichen Lage befreien. Am Samstagvormittag wurde der Löschzug Büderich zu einer technischen Hilfeleistung gerufen. Auf der Moerser Straße galt es auslaufende Betriebsmittel aus einem PKW mit Bindemittel aufzunehmen. Einen ähnlichen Einsatzauftrag bekam gegen Mittag die Löschgruppe Langst-Kierst. Auf der Ilvericher Straße wurde ebenfalls mit Bindemittel eine rund 40m lange Ölspur beseitigt.


A57, FR Köln AS Bovert Mo. 13.08.07 / 00:32 Auslaufende Betriebsmittel nach VU E.Nr. 430
Verkehrsunfall auf der A57
Gegen 0.30 kam es am in der Nacht zum Montag zu einem Verkehrsunfall auf der A57 in Fahrtrichtung Köln. Ein Mercedes-CLK prallte aus bisher ungeklärter Ursache auf der linken Fahrbahn in die Leitplanke und kam ca. 300m später zum Stehen. Die 24jährige Fahrerin aus Köln wurde durch den Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe ins Krankenhaus gebracht. Der Löschzug Osterath klemmte die Batterie ab und leuchtete die Unfallstelle für die Polizei aus. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet.


Strümp, Schürkesweg Do. 09.08.07 / 14:08 Drohte Wasser aus Auffangbecken zurück zu laufen E.Nr. 427
Unwetterbilanz zum Stand 15:15 Uhr
Bis jetzt ist Meerbusch nach den starken Regenfällen noch ein Mal vor Schlimmerem bewahrt worden. Mit fünf Einsätzen seit 13 Uhr zieht die Feuerwehr eine erste Bilanz. Drei dieser Einsatzstellen lagen in Büderich, eine davon war leider wieder der Streichelzoo "Arche Noah". In Osterath sorgte der Starkregen ebenso für einen Feuerwehreinsatz wie in Strümp, wo Wassermassen ein Regenauffangbecken zu überfluten drohten. In den meisten Fällen reichte der kurze Einsatz einer Tauchpumpe zur Schadensbeseitigung aus.


Langst-Kierst, K9 Di. 07.08.07 / 17:37 Auslaufende Betriebsmittel nach VU E.Nr. 420
Schwerer Verkehrsunfall zwischen PKW und Linienbus
Auf der Kreisstraße zwischen Langst-Kierst und Nierst ereignete sich am Dienstagabend gegen 17:20 Uhr ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Nach einem Überholmanöver auf regennasser Fahrbahn kam ein 44 Jahre alter PKW Fahrer mit seinem VW Golf im Kurvenbereich von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen entgegenkommenden Linienbus der Rheinbahn. In Folge des Unfalls zog sich der Golffahrer schwere Verletzungen zu und wurde unmittelbar nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit einem Rettungshubschrauber in die Düsseldorfer Unikliniken geflogen. Da sich der Bus zum Zeitpunkt des Unglücks auf einer Dienstfahrt befand, waren außer dem Busfahrer keine Insassen in dem Fahrzeug. Der Busfahrer zog sich bei dem Zusammenstoß nur leichte Prellungen zu.
Die Feuerwehr Meerbusch war mit 15 Einsatzkräften vor Ort, nahm die ausgelaufenen Betriebsmittel auf und reinigte anschließend die Fahrbahn.
Die Kreisstraße wurde für die Unfallaufnahme, für die auch ein Hubschrauber zur Aufnahme von Luftbildern eingesetzt wurde, für rund dreieinhalb Stunden gesperrt. Der total deformierte Golf musste abgeschleppt werden. Der Linienbus konnte aus eigener Kraft ins Depot zurückkehren. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 20.000€.

 

Juli
Büderich, Niederlöricker Straße So. 29.07.07 / 10:16 Losen Ast aus Baum entfernt E.Nr. 414
Wasserschaden an der Arche Noah - Feuerwehr rettet Tiere vor dem Wasser
Fast drei Stunden war der Löschzug Büderich am Sonntagmorgen damit beschäftigt einen Wasserschaden an der Arche Noah zu beseitigen. Vermutlich durch die starken Regenfälle war ein kleiner Teich auf dem Gelände des Tierparks übergelaufen und hatte alle angrenzenden Ställe überflutet. Die Feuerwehr pumpte das Wasser aus den Behausungen der Tiere und legte diese wieder trocken.
Parallel dazu war die Besatzung der Büdericher Drehleiter am Rheinlokal Mönchenwerth damit beschäftigt, einen losen Ast aus einer Stromleitung zu beseitigen. Um eine Gefährdung für die Einsatzkräfte auszuschließen mussten diese rund eine Stunde warten bis die Leitung stromlos geschaltet wurde und sie den Ast entfernen konnten.


Langst-Kierst, Schützenstraße Fr. 27.07.07 / 05:29 Brennenden Inhalt eines Altpapiercontainers gelöscht E.Nr. 411
Brennender Altpapiercontainer in Langst-Kierst
Zu einem Altpapiercontainerbrand wurden am Freitagmorgen gegen 5:30 Uhr die Feuerwehreinheiten aus Langst-Kierst und Lank-Latum zum Kierster Schützplatz alarmiert. Die Einsatzkräfte fluteten den Container mit einem Strahlrohr und löschten somit den brennenden Inhalt ab. Die Brandursache und die Schadenshöhe stand zum Abschluss der Löscharbeiten noch nicht fest.


Lank, Uerdinger Straße Di. 17.07.07 / 19:06 Motorbrand eines Baggers E.Nr. 403
Motorbrand eine 16 Tonnen Baggers
Als am Dienstagabend gegen 19.00 Uhr ein Baggerfahrer mit seinem 16 Tonnen Bagger die Uerdinger Straße befuhr fiel diesem in seinem Rückspiegel auf, dass der Motor hinter ihm stark qualmte. Unverzüglich fuhr dieser dann mit seinem Bagger an den Straßenrand und öffnete die Haube der Motorraumabdeckung. Sofort schlugen ihm offene Flammen entgegen. Daraufhin rief dieser die Feuerwehr und versuchte selber mit mehreren Feuerlöschern den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Da aber bereits neben dem Motor auch Hydraulikschläuche mit Hydrauliköl brannte, konnte die alarmierte Feuerwehreinheit aus Lank-Latum diesen Brand mittels Schaumrohr das Feuer löschen. Die Feuerwehrmänner setzten dabei zwei Trupps unter Pressluftatmer und ein Schwerschaumrohr ein. Nach rund einer halben Stunde war der Baggerbrand gelöscht und die Feuerwehr begann mit den Aufräumarbeiten. Diese waren mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 22 Mann vor Ort. Für die gesamte Einsatzdauer war die Uerdinger Straße durch die Polizei in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens stand am Ende des Einsatzes noch nicht fest.

 

 

A44, Richtung D'dorf Tunnel Rheinschlinge So. 15.07.07 / 20:16 Auslösung der BMA durch Wartungsarbeiten E.Nr. 400
Einsatzreiches Wochenende der Feuerwehr Meerbusch
Mal wieder hat die Feuerwehr Meerbusch ein einsatzreiches Wochenende hinter sich gelassen. Gegen 08.00 Uhr am Freitag fing der Tag der hauptamtlichen Kräfte mit einer Brandmeldeanlage in Meerbusch – Strümp an. Die alarmierten Einheiten des Löschzuges Strümp und der Feuerwache aus Osterath stellten beim Eintreffen einen technischen Defekt fest. Gegen 14.30 Uhr rückte das Löschfahrzeug der Feuerwache Osterath zu einer Ölspur in Ilverich aus. Hier sollte die Wachbesatzung dem städtischem Bauhof unterstützen. Der Samstag verlief ruhig. Kein Einsatz im gesamten Stadtgebiet wurde gemeldet. Der Sonntag wiederum wurde etwas unruhiger. Nachdem der Löschzug Büderich einen in der Sonne und an einem Abhang stehenden Renault Twingo in die waagerechte gebracht hatte, um das auslaufende Benzin zu stoppen, -dieses wurde mit Ölbindemittel von der Straße aufgenommen- wurden gegen Abend die Löschzuge aus Lank, Osterath und die Besatzung der Drehleiter aus Osterath alarmiert. Ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurde auf der Autobahn 44 im Bereich Lank-Latum gemeldet. Doch beim Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge stellte sich heraus, dass keine Person eingeklemmt war. Noch auf der Anfahrt der letzten Einsatzkräfte löste im Tunnel (Rheinschlinge) der Autobahn 44 in Fahrtrichtung Düsseldorf die Brandmeldeanlage aus. Hier waren Wartungsarbeiten die Ursache der Auslösung.

Noch ein Hinweis der Feuerwehr Meerbusch:
Bei größere Hitze- und Sonneneinstrahlung bitte die Fahrzeuge nicht bis zum Rand voll tanken. Grund: Eine Erwärmung des Sprits um 20 Grad führt zu einer Aus­deh­nung um etwa zwei Pro­zent. Bei einem 50-Liter-Tank ent­spricht das einem Liter mehr Volu­men. Da Kraft­stoffe an Tank­stel­len unter­irdisch bei 5 bis 10 Grad gela­gert werden, ist diese Erwär­mung schnell erreicht. Steht das Auto ansch­ließend in der prallen Sonne, heizt sich der Tank­inhalt auf, dehnt sich aus und kann durch den Tank­ver­schluss oder das Ent­lüf­tungs­rohr aus­lau­fen. Schäden am Lack und eine Belas­tung der Umwelt sind mög­liche Folgen. Im schlimms­ten Fall kann sich der Sprit ent­zün­den und das Fahr­zeug in Brand setzen.


Strümp, Xantener Straße Di. 10.07.07 / 17:55 Leckage an Wohnmobil-Gastank abgedichtet E.Nr. 394
Leckage am Gastank eines Wohnmobils
Die Vorbereitungen zu einer Urlaubsreise hatte sich am Dienstagnachmittag ein 29jähriger Mann aus Hilden sicher anders vorgestellt. Während des Tankens an einer Gaszapfanlage in Strümp, bemerkte der Mann, dass Gas aus dem Tank seines Wohnmobils aus einem Loch herausströmte. Um die Gefahr einer Explosion an der Tankstelle zu verhindern und die Leckage am Tank abzudichten, wurden neben der Wachmannschaft der Feuerwache auch die Löschzüge aus Strümp und Osterath alarmiert. Die Einsatzstelle an der Xantener Straße wurde zunächst geräumt und abgesperrt. Ein Trupp unter Atemschutz stand mit einem Löschangriff in Stellung, während das Loch am Tank und das Austreten des Gases mit einem Gasmessgerät kontrolliert wurden. Als feststand, dass keine Gefahr mehr bestand, konnte das Wohnmobil an den Eigentümer übergeben werden. Die Xantener Straße war während des Einsatzes nur einspurig zu befahren. Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund einer Dreiviertelstunde beendet.

 

Lank, In der Loh Mo. 09.07.07 / 17:22 Längere Ölspur beseitigt E.Nr. 393
Ölspur von Langst-Kierst bis Lank-Latum
Rund zweieinhalb Stunden war die Feuerwehr Meerbusch am Montagabend mit dem Beseitigen einer kilometerlangen Ölspur von Langst-Kierst bis Lank beschäftigt. Während die Einsatzkräfte der Löschgruppe Langst-Kierst das Hydrauliköl auf dem Kierster Mühlenweg beseitigten, kamen ihnen die Kollegen vom Löschzug Lank-Latum vom Gewerbegebiet In der Loh aus entgegen. Der Löschzug Logistik aus Strümp unterstützte mit rund 100 Kilogramm Bindemittel und 20 Litern Sintan, einem Ölfresser auf "mikrobiologischer Basis" der in die Kanalisation eingeleitet werden kann. An dem Einsatz waren rund 25 Feuerwehrleute beteiligt.


A44 FR D'dorf, Tunnel Rheinschlinge Sa. 07.07.07 / 16:32 Auslaufende Betriebsmittel nach VU aufgenommen E.Nr. 390
Drei Verkehrsunfälle in kurzer Zeit
Gleich drei Mal wurde die Feuerwehr Meerbusch am Wochenende zu Verkehrsunfällen alarmiert. Der erste Unfall ereignete sich am Freitagabend auf der Krefelder Straße in Höhe des Osterather Baumarktes. Bei diesem Unfall entstand zum Glück nur Blechschaden zwischen einem VW Golf und einem BMW. Der Löschzug Osterath nahm die ausgelaufenen Betriebsmittel auf. Die anderen beiden Einsatzstellen befanden sich am Samstagmittag auf der A52 in Höhe des Autobahnkreuzes Kaarst und auf der A44 im Tunnel Rheinschlinge. Auch bei diesen Unfällen wurden sowohl vom Löschzug Büderich als auch vom Löschzug Lank-Latum die Betriebsmittel der verunfallten Fahrzeuge aufgenommen. Während beider Einsätze mussten mehrere Fahrzeuginsassen vom Rettungsdienst in Folge der Unfälle versorgt werden.


A44 FR D'dorf, AS Lank-Latum Mi. 04.07.07 / 11:21 VU mit eingeklemmter Person E.Nr. 385
Verkehrsunfall endete tödlich
Aus bislang ungeklärter Ursache, kam es am Mittwochvormittag zu einem Verkehrsunfall auf der A44 im Tunnel Rheinschlinge. Nach der Meldung, dass sich eine männliche Person noch eingeklemmt im verunfallten Mercedes befindet, wurden neben den hauptamtlichen Kräften der Feuerwache auch die Löschzüge Lank-Latum und Osterath zur Einsatzstelle alarmiert. Ein Teil der 25 Feuerwehrleute konnte die Einsatzfahrt jedoch kurzfristig wieder abbrechen, da die schwerverletzte Person bereits mittels Crashrettung durch den Rettungsdienst aus dem Fahrzeug befreit worden war. Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Mercedesfahrers feststellen. Während der Rettungsmaßnahmen war ein Fahrstreifen kurzzeitig gesperrt. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet.

 

Osterath, Am Gumpertzhof Mo. 02.07.07 / 11:01 Taube aus Kamin befreit E.Nr. 384
Taube aus Kamin befreit
Gegen 11 Uhr ging bei der Feuerwehr die Meldung ein, dass eine Taube in einem Kamin Am Gumpertzhof in Osterath hilflos eingeschlossen sei. Den Einsatzkräften der Feuerwache gelang es mit einem Meißel ein kleines Loch in den Kamin zu schlagen und die Taube über diese Öffnung zu befreien. Das verängstigte Tier wurde anschließend einer tierärztlichen Betreuung übergeben.


Nierst, Stratumer Straße Mo. 02.07.07 / 07:37 Dieselspur beseitigt E.Nr. 383
Dieselspur in Nierst beseitigt
Am Montagmorgen bildete sich auf regennasser Fahrbahn auf der Stratumer Straße in Nierst ein rutschiger Film aus Diesel und Wasser. Die Löschgruppe Nierst und die Besatzung der Feuerwache zersetzten die rund 200m lange Spur mit Sintan, einem Ölfresser auf "mikrobiologischer Basis" der in die Kanalisation eingeleitet werden kann, und beseitigten so die Gefahr.

 

Juni
Osterath, Bommershöfer Weg Sa. 30.06.07 / 19:33 Kontrolle nach PKW Brand E.Nr. 381
Mercedes brannte im Motorraum Autobahn
Am Samstagabend wurde der Löschzug Osterath gegen ca. 19.30 Uhr zu einem PKW Brand auf den Bommershöfer Weg alarmiert. Als das erste Feuerwehrfahrzeug die Einsatzstelle erreichte, war der Brand im Motorraum des Mercedes bereits von einem Anwohner mit einem Pulverlöscher erfolgreich bekämpft worden. Die Einsatzkräfte löschten mit einem S-Rohr die restlichen Flammen, klemmten die Batterie ab und nahmen die auslaufenden Betriebsmittel auf. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet.  


 

 

Büderich, In der Issel Do. 28.06.07 / 19:05 Telefonleitung von Ast abgerissen E.Nr. 379
Vier Einsätze innerhalb von 24 Stunden
Die Alarmempfänger der Meerbuscher Feuerwehrleute standen von Mittwoch bis Donnerstagabend kaum still.
Gegen 20:30 Uhr wurde die Löschgruppe Kierst am Mittwoch an das Rheinufer alarmiert, nachdem ein Spaziergänger einen Ölteppich in Ufernähe gesichtet hatte. Beim Eintreffen der Feuerwehr war zwar noch ein leichter Ölgeruch wahrnehmbar, jedoch hatte die Strömung den Film schon abgetrieben. Die Wasserschutzpolizei setzte die Suche auf dem Rhein fort.
Am Donnerstagmorgen rief ein besorgter Wohnungsinhaber auf dem Bommershöfer Weg die Feuerwehr um Hilfe, weil Quecksilber aus einem defekten Thermometer im Badezimmer ausgetreten war. Da sich der Unfall allerdings schon drei Tage zuvor ereignet hatte, konnten nur noch geringe Mengen des giftigen Stoffes geborgen werden.
Mittags löste die automatische Brandmeldeanlage einer Bank in Büderich aus. Zum Glück konnten die Einsatzkräfte bereits nach wenigen Minuten Entwarnung geben. In einer Küche hatte Wasserdampf einen der empfindlichen Rauchmelder irrtümlich ausgelöst.
Die vorerst letzte Einsatzstelle befand sich In der Issel. Von dort kam gegen 19:00 Uhr die Meldung, dass ein Ast eine Stromleitung abgerissen hatte. Wie sich allerdings herausstellte handelte es sich um eine Telefonleitung, die von dem herabfallenden Geäst zu Boden gerissen wurde. Die Mitglieder des Löschzugs Büderich konnten auch diese Gefahr schnell beseitigen.


A44, FR MG, Parkplatz Hoxhöfe Mi. 20.06.07 / 09:21 Brannte Motorraum eines LKWs E.Nr. 369
Motorbrand eines 7,5t LKW auf der Raststätte Hoxhöfe

Die Feuerwehreinheiten der Löschzüge Lank, Strümp und der Hauptwache Meerbusch wurden am Mittwochmorgen um 9:21 Uhr zu einem LKW Brand auf der A44 in Fahrtrichtung Mönchengladbach alarmiert. Dieser stand auf der Raststätte Hoxhöfe. Der Motorbrand wurde mittels Wasser schnell gelöscht und nach rund einer halben Stunde konnten die Einheiten ihre Wachen wieder anfahren. Kurz vor diesem Einsatz war der Löschzug Strümp und die hauptamtlichen Kräfte bei einer Firma auf der Fritz-Wendt-Straße im Einsatz. Dort hatte im Raucherraum die Brandmeldeanlage ausgelöst. Hierbei handelte es sich um einen Fehlalarm und beide Einheiten mussten direkt weiter zum oben genannten Folgeeinsatz auf die Autobahn.

 

A44 Rg. MG AS Osterath Fr. 15.06.07 / 05:12 Auslaufende Betriebsmittel nach VU E.Nr. 362
PKW überschlug sich auf der A44
Aus bisher ungeklärter Ursache kam am Freitagmorgen gegen 5:10 Uhr eine Duisburgerin in ihrem Seat auf der A44 an der Anschlussstelle Meerbusch Osterath von der Fahrbahn ab. Der Wagen überschlug sich auf dem angewinkelten rechten Grünstreifen und kam auf dem Standstreifen quer zur Fahrbahn wieder zum Stehen. Der Löschzug Osterath klemmte die Batterie ab, nahm die Betriebsmittel auf und half dem Rettungsdienst bei der Personenentnahme aus dem Fahrzeug.


Osterath, Bahnhofsweg So. 10.06.07 / 20:30 Unterstützung für die Polizei E.Nr. 357
Brennende Grünfläche und Unterstützung für die Polizei
Am 10. Juni um 19.43 Uhr brannte am Görgesheideweg Ecke Meiersweg an den Grünflächen der Deutschen Bahn Schienen ein ca. 6m² großer Abschnitt. Der Brand wurde mit einem S-Rohr gelöscht.
Kurz darauf folgte um 20.31 Uhr der nächste Einsatz. Diesmal musste ein Fahrradschloss entfernt werden. Da es sich um ein sehr robustes Bügelschloss handelte, kam eine hydraulische Rettungsschere zum Einsatz. Das Fahrrad konnte anschließend an den Besitzer übergeben werden.

 

 

 

Osterath, Kamperweg Fr. 08.06.07 / 16:47 Kind mit Bein unter Bagger eingeklemmt E.Nr. 353
Kind unter Bagger eingeklemmt
Am Freitagabend kam es gegen 16:45 Uhr zu einem tragischen Arbeitsunfall auf dem Osterather Kamperweg. Während Gartenarbeiten stürzte ein Kleinbagger um, erfasste dabei ein Kind und begrub es teilweise unter sich. Noch während sich die Einsatzkräfte des Löschzugs Osterath und der Feuerwache auf der Anfahrt befanden, befreiten die Familienangehörigen und Nachbarn das zwölfjährige Mädchen mit Schaufeln aus seiner Zwangslage. Der Rettungsdienst übernahm noch an Ort und Stelle die ärztliche Versorgung. Die Feuerwehr streute die ausgelaufenen Betriebsmittel aus dem Bagger ab.

 

Mai
Osterath, Bommershöfer Weg Fr. 25.05.07 / 14:47 Von LKW umgefahrenen Baum entfernt E.Nr. 346
LKW fährt Baum um
Gegen 14:45 Uhr wurden am Freitagmittag die Feuerwehr und Polizei auf den Bommershöfer Weg nach Osterath gerufen. Dort war ein ca. 12 Meter hoher Baum, nachdem ein LKW-Fahrer ihn mit seinem Auflieger touchiert hatte, umgestürzt und blockierte die komplette Fahrbahnbreite. Die Feuerwehr zersägte den Baum und räumte die Straße frei. Der LKW konnte sein Fahrt auch nach dem Zusammenstoß fortsetzen.


Büderich, Am Pfarrgarten So. 13.05.07 / 07:55 Papiercontainerbrand E.Nr. 331
Ein einsatzreiches Wochenende mit drei Kleinbränden liegt hinter der Feuerwehr Meerbusch
Um 21:35 Uhr brannte am Samstagabend in Lank auf dem Van-Dawen-Weg ein Papierkorb an einer Bushaltestelle. In der Nacht zum Sonntag fiel ein Motorroller den Flammen am Eulengrund zum Opfer. In beiden Fällen rückte der Löschzug Lank zur Brandbekämpfung aus. Vermutlich schon Stunden zuvor brannte der Inhalt eines Altpapiercontainers in Büderich Am Pfarrgarten. Als der Löschzug Büderich gegen 8:00 Uhr zu dieser Einsatzstelle alarmiert wurde, glimmten die Papierreste nur noch leicht. In allen drei Fällen setzte die Feuerwehr ein Schnellangriffsrohr gegen die Flammen ein.

Auszug aus dem Polizeibericht zum Rollerbrand vom 13.05.07
Am frühen Sonntagmorgen, um 03.30 Uhr, wurde ein brennender Motorroller in der Straße Eulengrund in Meerbusch-Lank-Latum gemeldet. Noch während der Löscharbeiten erhielten die eingesetzten Beamten von anwesenden Jugendlichen den Hinweis, dass der Roller entwendet worden sei. Eine Überprüfung bestätigte den Verdacht. Des weiteren konnten die Jugendlichen Hinweise auf die möglichen Täter geben. Im Rahmen der folgenden Ermittlungen konnten schließlich drei Jugendliche in einem Gartenhaus in Lank-Latum angetroffen werden. Es handelte sich um ein 14jähriges Mädchen sowie einen 13jährigen und einen 15jährigen Jungen. Der 15jährige wurde bereits vermisst, da er aus einem Heim weggelaufen war.


Büderich, Necklenbroicher Straße Do. 10.05.07 / 18:27 Zimmerbrand in voller Ausdehnung E.Nr. 326
Feuer wütete in Einfamilienhaus
Zu einem folgenschweren Brandeinsatz wurde die Feuerwehr Meerbusch am Donnerstagabend auf die Necklenbroicher Straße alarmiert. Als die Einsatzkräfte des Löschzugs Büderich und der Feuerwache an der Einsatzstelle eintrafen, standen die Küche und der Wintergarten eines Einfamilienhauses bereits in Flammen. Auch der Rauch, der am Dach des Hauses hervortrat, ließ die Wehrleute nichts Gutes ahnen. Nach erstem Erkunden mussten die Feuerwehrleute feststellen, dass das gesamte Haus verqualmt und das Feuer im Erdgeschoss ausgebrochen war. Mit insgesamt sieben Trupps unter Atemschutz und fünf C-Rohren wurde das Feuer im Innenangriff und von Außen bekämpft. Da der Brand, ausgehend von der Küche, jedoch bereits beim Eintreffen der Feuerwehr weit fortgeschritten war, konnten die Wehrleute nur noch versuchen, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Bei den Nachlöscharbeiten wurde Brandschutt aus der völlig zerstörten Küche herausgeräumt, um weitere Glutnester abzulöschen und im weiteren Verlauf einen erneuten Brandausbruch auszuschließen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich keine Personen in dem Haus. Die Bewohner des Hauses wurden während des Einsatzes der Feuerwehr vom Rettungsdienst und einem Notfallseelsorger betreut. Eine Person wurde vorsorglich von der Johanniter-Unfall-Hilfe einem Krankenhaus zugeführt. Ein kleiner Hund überlebte das Feuer tragischerweise nicht. Er wurde bei den Nachlöscharbeiten bereits leblos von einem Feuerwehrmann unter seinem Körbchen in der Küche gefunden. Insgesamt waren rund 50 Feuerwehrleute der Löschzüge Büderich, Lank und Strümp im Einsatz. Die Drehleitern der Feuerwache und des Löschzugs Büderich standen währenddessen in Bereitstellung. Als der Einsatz nach zweieinhalb Stunden beendet war, stand fest, dass das Haus vorerst unbewohnbar ist. Die genaue Brandursache und die Schadenshöhe werden derzeit von der Polizei ermittelt.
 

 

 

A44, AK Meerbusch Do. 10.05.07 / 10:42 Verkehrsunfall mit Tanklastzug E.Nr. 323
Verunglückter Tanklastzug auf der Autobahn


Osterath, Westring/L 26 Di. 08.05.07 / 22:01 VU mit drei Verletzten E.Nr. 318
Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen
Am Dienstagabend kam es auf der Landstraße L26 in Höhe des Westring zwischen Willich und Osterath zu einem Verkehrsunfall mit drei leicht verletzten Personen.
Aus bisher ungeklärter Ursache kam ein VW Golf ca. 300 Meter vor der Ampelkreuzung in Richtung Meerbusch Osterath von der Fahrbahn ab und rutschte mit der Fahrertüre gegen einen Baum am Straßenrand. Der Fahrer, seine 17-jährige Beifahrerin und deren Mutter konnten sich aus eigener Kraft aus dem stark verformten PKW befreien und wurden vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der Löschzug Osterath klemmte die Fahrzeugbatterie ab und leuchtet zur Spurensicherung die Unfallstelle für die Polizei aus.
Während der Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen war die L26 für ca. 45 Minuten gesperrt. Die genaue Schadenshöhe stand zum Zeitpunkt des Einsatzendes noch nicht fest.

April
Osterath. Gottlieb-Daimler-Straße Mo. 30.04.07 / 02:01 Rauchähnliche Wolke aus Kühlanlage ausgetreten E.Nr. 309
Angenommener Brand stellte sich als Leckage im Kühlsystem heraus
Gegen 2:00 Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag wurden die Löschzüge aus Osterath und Strümp, sowie die Besatzung der Feuerwache mit der Drehleiter und der Rettungsdienst mit dem Verdacht auf einen Brand zum Osterather Aldi Markt alarmiert. Die ersten Feuerwehrkräfte stellten schnell fest, dass zwar eine rauchähnliche Wolke aus dem Lagerbereich des Marktes aufstieg, diese allerdings keinen Brand, sondern einen Defekt in der Kühlanlage als Ursache hatte. Nach eingehender Kontrolle wurde eine defekte Kühlleitung abgedichtet und die Einsatzstelle an den Marktleiter übergeben. Auf Grund der angenommenen Großschadenslage zum Zeitpunkt der Notrufmeldung rückte die Feuerwehr mit 40 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen aus.


Lank, Kierster Straße Mi. 25.04.07 / 20:32 Brennenden Strohballen gelöscht E.Nr. 303
Ölspur beseitigt und Strohballen gelöscht
Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Meerbusch zu zwei kleineren Einsätzen alarmiert.
Auf der Oststraße in Büderich wurden die Rutschgefahr und die Verunreinigung, die von einer ca. 20m langen Ölspur ausgingen, vom ortsansässigen Löschzug beseitigt.
Kurze Zeit später musste der Löschzug Lank-Latum einen brennenden Strohballen auf einem Feld zwischen Lank und Kierst mit einem Strahlrohr ablöschen. Beide Einsätze waren nach rund 30 Minuten beendet.

 

Büderich, Necklenbroicher Straße Sa. 21.04.07 / 14:35 Brennenden Bagger gelöscht E.Nr. 298
Bagger brannte in voller Ausdehnung
Am Samstagmittag brannte auf dem ehemaligen Sportplatzgelände an der Kanzlei in Büderich ein Bagger in voller Ausdehnung. Der 24-jährige Baggerfahrer bemerkte, während er Wurzeln von gefällten Bäumen aus dem Boden fräste, wie aus dem Motorraum hinter ihm plötzlich Flammen schlugen. Der sofort alarmierte Löschzug Büderich setzte zur Brandbekämpfung insgesamt 4.000 Liter Wasser und 100 Liter Schaummittel ein. Nach rund einer Stunde konnten die 20 Einsatzkräfte den Brand, der zu Beginn des Einsatzes eine weit über Büderich sichtbare dunkle Rauchwolke erzeugt hatte, als gelöscht melden. Die ausgelaufenen Betriebsmittel des Baggers nahm die Feuerwehr mit Bindemittel auf. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Nach Angaben des Fahrers entstand an dem völlig ausgebrannten Bagger ein Sachschaden von rund 20.000 €. Die genaue Brandursache stand zum Ende der Löscharbeiten hin noch nicht fest.

 

 

 

Osterath, Siemensstraße So. 08.04.07 / 19:21 Brennender Altpapiercontainer E.Nr. 286
Gleich zwei Mal musste der Löschzug Osterath am Ostersonntag ausrücken um den brennenden Inhalt von Papiercontainern im eigenen Stadtteil zu löschen. Um 1:13 Uhr befand sich die erste Einsatzstelle am Rudolf-Bartels-Platz, um 19:20 Uhr wurden die Freiwilligen Einsatzkräfte dann auf die Siemensstraße gerufen. In beiden Fällen wurde ein Strahlrohr zur Brandbekämpfung eingesetzt.
Die Feuerwehr hofft, dass sich eine ähnliche Serie wie von Januar bis Mai 2006 nicht wiederholt. In diesem Zeitraum rückte der Löschzug Osterath zu einem Dutzend Papiercontainerbränden aus.


Strümp, Am Haushof Fr. 06.04.07 / 20:10 Zimmerbrand E.Nr. 282
Wohnungsbrand mit einer verletzten Person
Zu einem Wohnungsbrand wurden die Feuerwehreinheiten aus Strümp und Osterath sowie der Feuerwache am Karfreitagabend nach Strümp gerufen. In einem Mehrfamilienhaus Am Haushof war der Brand im Wohnzimmer in der 1. Etage ausgebrochen. Der 40 Jahre alte Mieter hatte sich beim Versuch die Flammen zu löschen eine Rauchvergiftung zugezogen und musste vom Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehr löschte unter Atemschutz die verbrannten Reste der Einrichtung, räumte den Brandschutt aus der Wohnung und lüftete die Räumlichkeiten mit Hochdruck. Während der Löscharbeiten wurden die anderen Wohnungen geräumt und ebenfalls auf mögliche Brandschäden kontrolliert. Auf Grund der starken Rauchentwicklung bleibt die betroffene Wohnung vorübergehend unbewohnt. Die Polizei ermittelt die genaue Brandursache und die Schadenshöhe. Die Feuerwehr war mit 32 Einsatzkräften rund anderthalb Stunden im Einsatz.


Langst-Kierst, Kierster Mühlenweg Do. 05.04.07 / 23:03 Brannten ca. 20 Strohballen E.Nr. 281

Dass sich ein Strohballenbrand nicht weiter ausbreiten konnte, ist am späten Donnerstagabend einem Feuerwehrmann aus Langst-Kierst zu verdanken. Auf dem Weg nach Hause sah der Oberbrandmeister auf dem Kierster Mühlenweg deutlichen Feuerschein und ließ sofort seine Kollegen über die Kreisleitstelle alarmieren. 30 Feuerwehrmänner der Löschgruppe Langst-Kierst und des Löschzugs Lank-Latum erreichten binnen weniger Minuten die Einsatzstelle auf freiem Feld zwischen den beiden Ortsteilen. Da die rund 20 Strohballen bereits lichterloh brannten, konnten die Wehrleute das Feuer nur noch kontrolliert abbrennen lassen und ein weiteres Ausbreiten verhindern. Die Brandwache an der Einsatzstelle dauerte bis spät in die Nacht. Erst nach dreieinhalb Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte einrücken.

 

 

Büderich, Höhe Modellflugplatz Di. 03.04.07 / 20:20 Eingeklemmten Hund aus Baumwurzel befreit E.Nr. 279
Den Abendspaziergang am Modellflugplatz in Büderich hatten sich Herrchen und Hund sicher anders vorgestellt. Sehr unglücklich war der Vierbeiner tief in der Wurzel eines hohlen Baums stecken geblieben. Alle Mühen des Besitzers den Hund zu befreien schlugen fehl, woraufhin der Löschzug Büderich alarmiert wurde. Erst mit Hilfe zahlreicher Rettungsmittel wie Kettensäge, Axt und Bügelsäge gelang es den Männern das Tier aus der misslichen Lage zu befreien und seinem Besitzer zu übergeben. Eingeklemmter Hund am Rhein (03.04.07)

 

A57 FR Köln, AS Bovert So. 01.04.07 / 07:33 Eingeschlossene Person aus PKW befreit E.Nr. 274

Schwerer Verkehrsunfall auf der A57

Zu einem schwer verunfallten PKW auf der A57 nahe der Anschlussstelle Bovert wurden am frühen Sonntagmorgen die Löschzüge aus Lank und Osterath alarmiert. Ein 30jähriger Duisburger geriet nach Zeugenaussagen mit seinem PKW ins Schleudern. Nachdem er die Leitplanken beidseitig der Autobahn mehrfach touchiert hatte, kam das Fahrzeug erst nach einem wiederholten Aufprall an der Mittelleitplanke zum Stehen. Um den schwer verletzten Fahrer möglichst schonend aus dem zerstörten PKW zu befreien, setzten die Einsatzkräfte der Feuerwehr schweres hydraulisches Rettungsgerät ein. Nach der Entfernung des PKW-Dachs, konnte er befreit und dem Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe übergeben werden. Während der Fahrer aufgrund der Schwere seiner Verletzungen auf den Transport mit einem Rettungshubschrauber vorbereitet wurde, setzten die Feuerwehrleute weiterhin Bindemittel ein, um auslaufende Betriebsmittel aus dem Fahrzeugwrack aufzunehmen. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde, bis die 25 Wehrleute wieder einrücken konnten. Während der Rettungsmaßnahmen war die Autobahn in Richtung Köln voll gesperrt.

 

 

März
Büderich, Laacher Weg Mi. 28.03.07 / 20:58 Angebranntes Essen auf Herd E.Nr. 271

Der heutige Mittwoch zählt einmal wieder zu den einsatzreichen Tagen der Meerbuscher Feuerwehr. Am Vormittag hatte sich ein zweijähriges Kind seinen Finger in einem Sonnenschirmständer eingeklemmt. Da mit eigenen Mitteln der Mutter nichts zu machen war, rief diese den Notruf. Die angerückten Feuerwehreinheiten aus Strümp, Osterath und die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwache Meerbusch konnten das verschreckte Kind innerhalb weniger Minuten mit Hilfe von Kleinwerkzeug aus der verzwickten Lage befreien. Nach ambulanter Behandlung im Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe konnte das Kind wieder der Mutter übergeben werden. Am späten Nachmittag brannten auf der Neusser Straße in Büderich etwa 100m2 Gestrüpp. Der alarmierte Löschzug Büderich löschte das Feuer zügig, so dass sich der Brand nicht weiter ausbreiten konnte. Etwa eine Stunde später rückte die Drehleiter der Feuerwache gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einer Notfalltüröffnung aus. An der Einsatzstelle stellte sich der Einsatz jedoch als Fehlalarm heraus, da sich die dort lebende Person gar nicht in der Wohnung befand. Am Abend wurden dann noch einmal die Einsatzkräfte des Löschzugs Büderich gefordert. In einer Wohnung auf dem Laacher Weg hatte angebranntes Essen auf einem Herd dazu geführt, dass die Wohnräume stark verraucht waren. Schnell war die Ursache gefunden und der Topf vom Herd entfernt. Die starke Verrauchung wurde von den Wehrleuten mit Hilfe eines Hochleistungslüfters bekämpft. Der Bewohner wurde vom Rettungsdienst einem Krankenhaus zugeführt.


Osterath, Kaarster Straße So. 25.03.07 / 19:04 Brannte Inhalt eines Altpapiercontainers E.Nr. 267
Als die Einsatzkräfte des Löschzug Osterath am Sonntagabend gegen 19:10 Uhr am Parkplatz an der Kaarster Straße eintrafen, brannte der Inhalt eines Altpapiercontainers in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr setzte ein C-Rohr zur Brandbekämpfung ein und konnte damit die Flammen schnell unter Kontrolle bringen.


Langst-Kierst, Alt Langst Sa. 24.03.07 / 22:24 Brannten drei Mülltonnen an Hauswand E.Nr. 266
Feuerwehr verhinderte Schlimmeres
Am Samstagabend brannten gegen 22:20 Uhr drei Mülltonnen in Langst-Kierst. Da die Mülltonnen direkt an einer Hauswand an der Straße Alt-Langst standen, bestand die Gefahr der Brandausbreitung auf das Gebäude. Weiterhin befand sich in direkter Nähe zu den Mülltonnen ein Flüssiggastank. Die Feuerwehr setzte ein C-Rohr zur Brandbekämpfung und Kühlung des Gastanks ein und kontrollierte das angrenzende Mauerwerk und das Dach mit einer Wärmebildkamera auf versteckte Brandnester. Durch den schnellen Einsatz konnte die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf Haus und Gastank erfolgreich verhindern. Die Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht in dem Haus.
Die Löschgruppen Langst-Kierst und Nierst, sowie der Löschzug aus Lank-Latum und die Besatzung der Drehleiter waren mit 37 Feuerwehrkräften rund eine Stunde im Einsatz.


Osterath, Einsteinstraße Do. 22.03.07 / 11:59 Fehlalarm durch Auslösung der BMA E.Nr. 264
Einsatzreiche Woche für die Feuerwehr Meerbusch
Eine bis jetzt einsatzreiche Woche konnte die Feuerwehr Meerbusch verbuchen. Von Montag auf Dienstag wurden der Löschzug Büderich und die hauptamtlichen Kräfte gleich dreimal von der Brandmeldeanlage des Johanniter Stifts alarmiert. Gegen 14:00 Uhr kam der erste Alarm. Der Zweite folgte um kurz nach Mitternacht um 00:14 Uhr und der Dritte um 00:54 Uhr. Bei allen drei Einsätzen handelte es sich um einen Fehlalarm durch technischen Defekt eines Brandmelders.
Um kurz vor 17 Uhr am Montagnachmittag wurden dann die Büdericher Wehrleute zu einem Küchenbrand auf dem Laacher Weg alarmiert. Hier brannte eine Herdabdeckung. Installierte Rauchmelder im Hausflur verhinderten schlimmeres. Am Donnerstagmorgen unterstützte die Besatzung der Feuerwache aus Osterath mit der Drehleiter den Rettungsdienst. Sie öffneten gewaltsam eine Tür auf dem Brühler Weg in Meerbusch - Büderich, somit konnten die Rettungskräfte von der Johanniter-Unfall-Hilfe die hilflose Person versorgen.
Kurze Zeit später ist es in Kaarst - Büttgen zu einem Einsatz der Kategorie MANV 2 gekommen. Dies bedeutet, dass bis zu 25 Personen verletzt sein könnten. Neben dem Rettungsdienst der Wache in Osterath und der Sondereinsatzgruppe der Johanniter-Unfall-Hilfe, wurde auch der Einsatzleitwagen des Rhein-Kreises-Neuss alarmiert. Diesen besetzten die freiwilligen Kräfte des Löschzugs Lank.
Um 12:00 Uhr löste die Brandmeldeanlage des städtischen Kindergarten in Osterath auf der Einsteinstraße aus. Die alarmierten Kräfte des Löschzugs Osterath und der Feuerwache Meerbusch konnten auch hier feststellen, dass es sich um einen Fehlalarm handelt. Bei der Herstellung von frischem Popcorn in der Küche löste die Anlage den Alarm aus.


Osterath, Krefelder Straße Mo. 05.03.07 / 11:08 Auslaufende Betriebsmittel nach VU E.Nr. 247
Gegen kurz nach 11 Uhr kam es am heutigen Vormittag zu einem Auffahrunfall auf der Krefelder Straße in Osterath. Da die Meldung zunächst lautete, es seien durch den Unfall mit einem beteiligten LKW und zwei PKW, Personen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, wurden die Löschzüge Osterath und Strümp, sowie die Wachmannschaft der Feuerwache alarmiert. An der Einsatzstelle war jedoch schnell ersichtlich, dass eine Rettung unter Zuhilfenahme der Technischen Hilfe nicht erforderlich war. Die verunfallten Personen konnten ohne Maßnahmen der Feuerwehr aus den Fahrzeugen befreit werden und anschließend vom Rettungsdienst behandelt und Krankenhäusern zugeführt werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle durch Bereitstellung von Löschmitteln, klemmten die Batterien der nicht mehr fahrbereiten Unfallfahrzeuge ab und nahmen auslaufende Betriebsmittel mit Hilfe von Bindemittel auf. Die Einsatzdauer betrug etwa eine Stunde.

 

Lank, Kierster Straße Sa. 03.03.07 / 19:19 Küchenbrand E.Nr. 246
Der Löschzug Lank-Latum und die Drehleiter der Feuerwache wurden am Samstagabend zu einem Küchenbrand auf der Kierster Straße alarmiert. Mit insgesamt 21 Einsatzkräften konnte das Feuer in der Küche rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Lanker Wehrleute setzten dazu mehrere Trupps unter Atemschutz ein. Die Bewohner des Hauses hatten zuvor versucht, den Brand selber zu löschen, um Schlimmeres zu verhindern. Dabei wurden sie leicht verletzt und vom Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in nahegelegende Krankenhäuser gebracht. Der Einsatz war nach rund einer Stunde beendet.

 

Osterath, Meerbuscher Straße Sa. 03.03.07 / 15:28 Ölspur und zahlreiche Ölflecken E.Nr. 245
Am Samstagnachmittag hat sich ein Autofahrer beim Verlassen des Geländes einer freien Tankstelle auf der Meerbuscher Straße in Osterath an einer Begrenzungsmauer die Ölwanne seines PKW aufgerissen. Dadurch verlor dieser erhebliche Mengen Motoröl im Bereich der Ausfahrt der Tankstelle sowie auf der Wegstrecke B9 in Richtung Büderich. Der Ölfilm umfasste, vor allem durch die regennasse Fahrbahn, die gesamte Breite der B9 bis zur Autobahnauffahrt der A57. Der alarmierte Löschzug Osterath setzte dort flüssiges und festes Ölbindemittel ein, um eine Ausbreitung der Flüssigkeit auf der Fahrbahn zu verhindern und den Ölfilm aufzunehmen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden im Bereich bis zur B9/ B222 weitere vereinzelte Ölflecken vorgefunden. Der Einsatz der Wehrleute dauerte rund eine Stunde.
Februar
Büderich, Düsseldorfer Straße Do. 22.02.07 / 09:47 Kontrolle nach VU E.Nr. 239
Am Donnerstagmorgen kam es in Büderich auf der Düsseldorfer Straße zu einem leichtem Auffahrunfall. Verletzt wurde bei diesem Unfall keiner.
Ein Pkw fuhr einem Kleintransporter auf. Bei dem Kleintransporter handelte es sich um ein Zustelllieferant von Paketen. Dieser hatte unter anderem kleinere Mengen radioaktives Material zur Auslieferung im Transporter. Das Fahrzeug war mit den Gefahrenschildern gekennzeichnet. Um kein Risiko einzugehen, wurden neben der Polizei auch die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Meerbusch zur Kontrolle alarmiert. Die Düsseldorfer Straße wurde in beiden Richtungen für ca. 1 ½ Stunden in einem Radius von ca. 50 Meter voll gesperrt. Das nachträglich alarmierte Sonderfahrzeug der Feuerwehr Neuss führte Messungen durch die bestätigten, dass keine Gefahr bestand und auch nichts ausgetreten war. Somit konnten die Feuerwehreinheiten wieder einrücken und die Polizei mit der Unfallaufnahme beginnen.

 

Auszug aus dem Polizeibericht:
Büderich – Verkehrsunfall erregte großes Aufsehen Am Donnerstag Morgen, um 09.29 Uhr, fuhr eine 32 jährige Fahrzeugführerin mit ihrem PKW über die Düsseldorfer Straße aus Richtung Meerbusch kommend. Auf Grund der tief stehenden Sonne übersah sie das das Stauende einer Fahrzeugkolonne und fuhr auf einen Opel Kombo Kleintransporter aus Krefeld auf, der mit gekennzeichnetem radioaktiven Material unterwegs war. Es handelte sich um eine extrem geringe Menge an radioaktiver Substanz, die in speziellen Behältnissen ordnungsgemäß und Gefahrgutrechtlich einwandfrei transportiert wurde. Die insgesamt drei Behältnisse wurden durch den Zusammenstoß nicht beschädigt. Aus Sicherheitsgründen wurde die Düsseldorfer Straße durch Polizeibeamte für die Zeit der Unfallaufnahme in beide Fahrtrichtungen abgesperrt und der Fahrzeugverkehr abgeleitet. Durch die Feuerwehr Meerbusch, sowie die mit einem Sonderfahrzeug angeforderten Kräfte der Feuerwehr Neuss, deren hauptamtliche Mitarbeiter in spezieller Schutzkleidung die Ladung überprüften und Messungen vornahmen, wurde eine Gefahr für die Umwelt ausgeschlossen. Die Sperrung der Düsseldorfer Straße wurde um 11.18 Uhr wieder aufgehoben, es kam zu keinen nennenswerten Beeinträchtigungen.


Lank, Am Schwanenhof Fr. 16.02.07 / 20:50 Brennender Verschlag im Garten E.Nr. 235
Am Freitagabend kam es gegen 20:50 Uhr zu einem Brand in einem Garten Am Schwanenhof in Meerbusch Lank. Beim Eintreffen des Löschzugs Lank-Latum stand ein Verschlag mit angrenzender Hecke und verschiedenen, im Garten gelagerten, Baumaterialien in Vollbrand. Die Einsatzkräfte setzten zwei Strahlrohre zur Brandbekämpfung ein und verhinderten erfolgreich das Übergreifen der Flammen auf ein Nachbarhaus. Der Einsatz dauerte rund anderthalb Stunden.
Die Feuerwehr war mit 20 Kräften im Einsatz. Die Brandursache stand nach Einsatzende noch nicht fest.

 

Osterath, Ladestraße Fr. 16.02.07 / 18:14 Person von Dach eines Gebäudes gerettet E.Nr. 234
Der Löschzug Osterath rückte am Freitagabend gegen 18:15 Uhr zum ehemaligen Verwaltungsgebäude auf dem Ostaragelände an der Ladestraße aus. Dort befand sich ein 13 jähriger Junge auf dem Dach des dreistöckigen Gebäudes und kam nicht mehr von alleine hinunter. Er war beim Spielen über eine selbstgebaute Leiter durch eine Dachluke geklettert, konnte diesen Weg aber nicht wieder nach unten nehmen. Die Einsatzkräfte gelangten über eine Steckleiter auf das Dach und konnten den verängstigten Jungen unversehrt in Sicherheit bringen. Die Polizei brachte ihn anschließend zu seinen Eltern.
Januar
A57, FR Krefeld Mo. 29.01.07 / 20:30 Brand eines mit Flüssiggas betriebenen PKWs E.Nr. 223
Am Montagabend kam es gegen 20:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der A57, bei dem eine Fahrerin verletzt wurde und ein mit Flüssiggas betriebener PKW vollständig ausbrannte. Während der Löscharbeiten der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch mussten zeitweise beide Fahrtrichtung zwischen dem Autobahnkreuz Meerbusch und dem Anschlussstelle Krefeld Oppum gesperrt werden.

Vermutlich beim Wechsel von der A44 auf die A57 in Fahrrichtung Krefeld kollidierten am Montagabend zwei PKW aus bisher ungeklärter Ursache. Eines der beiden Fahrzeuge kam erst nach einigen Metern im Grünstreifen neben der Autobahn zum Stehen. Die Fahrerin dieses Fahrzeuges musste im weiteren Verlauf des Einsatzes vom Rettungsdienst der Johanniter Unfallhilfe ins Krankenhaus gebracht werden. Bei dem zweiten PKW handelte es sich um einen Audi Kombi, der nach einigen Hundert Metern auf dem Standstreifen stehen blieb und beim Eintreffen des Löschzugs Lank im Vollbrand stand. Da dieses Fahrzeug sowohl mit zwei Flüssiggastanks als auch mit einem herkömmlichen Benzintank ausgestattet war, gestalteten sich die Löscharbeiten für die Feuerwehr aufwendiger als bei einem vergleichbaren PKW-Brand mit herkömmlichem Tank. Da aus den beiden Flüssiggastanks noch längere Zeit nach dem Unfall weiteres Gas ausströmte, bestand höchste Explosionsgefahr. Mit einem C-Rohr wurde das Fahrzeug und der Teer gekühlt und das Gas kontrolliert abgebrannt. Ein sofortiges Ablöschen des Brandes hätte zu einer Rückzündung der Flammen in den Gastank und somit zu einer Explosion des Fahrzeugs führen können. Mit Schwerschaum wurde parallel dazu das brennende Benzin gelöscht und mit dem Gemisch aus, Luft, Schaummittel und Wasser ebenfalls der Fahrbahnbelag gekühlt. Nach rund 45 Minuten war das Gas aus den Tanks verbrannt und die restlichen Flammen konnten bedenkenlos gelöscht werden.

Auf Grund der Löschabreiten und der Explosionsgefahr mussten zeitweise beide Fahrtrichtung zwischen dem Autobahnkreuz Meerbusch und dem Anschlussstelle Krefeld Oppum gesperrt werden. Der durch den Schwerschaum erzeugte rutschige Film auf der Fahrbahn wurde im Nachgang durch die Feuerwehr wieder beseitigt. An dem ausgebrannten Audi entstand Totalschaden. Die Feuerwehr war mit rund 25 Einsatzkräften zwei Stunden im Einsatz. Die Autobahnpolizei hat die Ermittlung zum Unfallhergang noch an Ort und Stelle aufgenommen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

 

 

Büderich, Büdericher Allee Do. 18.01.07 / 15:43 Umgestürzter Baum auf Gehweg E.Nr. 34
„Kyrill“ erwies sich als schwerster Sturm seit Jahren und bescherte der Feuerwehr Meerbusch fast 150 Einsätze in 24 Stunden.

Im Zeitraum von Donnerstagmittag 14:00 Uhr bis Freitagmorgen 8 Uhr rückte die Meerbuscher Feuerwehr über alle Stadtteile verteilt zu 128 Einsätzen aus. Zu Höchstzeiten des Orkans waren alle abrufbaren Feuerwehrkräfte und fast jedes verfügbare Fahrzeug im Einsatz. Der Freitag stand mit weiteren 18 Einsätzen bis 14 Uhr ganz im Zeichen der Abarbeitung der nächtlichen Schäden. Viele Windschäden, die abends oder nachts entstanden sind, wurden erst bei Tagesanbruch gesehen oder gemeldet.
Ein Feuerwehrmann wurde bei einem Einsatz in Lank von einem Baum getroffen und musste mit Prellung an Schultern und Beinen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Er befindet sich mittlerweile wieder zu Hause und es geht ihm den Umständen entsprechend gut.
Die Einsatzschwerpunkte lagen bei der Beseitigung von Gefahren durch windschiefe Bäume oder bereits umgestürzte Bäume, sowie losen Ästen. Oftmals waren es Tannen, die den orkanartigen Böen nicht Stand hielten. Zahlreiche Bäume drohten auf Wohnhäuser oder Garagen zu kippen. Einige fielen auf geparkte PKW und beschädigten diese teilweise erheblich. Viele Notrufe gingen auf Grund von losen Dachziegeln und Dachverkleidungen aller Art ein. Durch die frühen Warnungen hatten die meisten Bürger lose Gegenstände im Vorfeld gesichert.
Ein außergewöhnlicher Einsatz fand am Osterather Kirchplatz statt. Dort drohte das ca. 50kg schwere Kreuz samt Hahn vom Kirchturm der katholischen Kirche zu fallen. Der Kirchplatz wurde weiträumig abgesperrt. Mit Hilfe der Drehleitern aus Büderich und der Feuerwache wurde am Donnerstagabend versucht das schon abgeknickte Kreuz zu entfernen. Dies machte der heftige Wind jedoch nicht möglich. So blieb der Kirchplatz bis Freitagmorgen gesperrt. Erst um 10.45 Uhr war es den Einsatzkräften - unter Beobachtung zahlreicher Schaulustiger möglich - dass Kreuz zu lösen und vom Kirchturm zu entfernen.
Die K-Bahn-Strecke zwischen Düsseldorf und Krefeld musste in Höhe von Haus Meer gesperrt werden, da drei Bäume auf die Schienen und die Oberleitung gefallen waren. Ebenso an der Haltestelle Landsknecht.
In Langst-Kierst wurde das halbe Dach eines Mehrfamilienhauses durch den Sturm abgedeckt.
Mehrere Straßen mussten zur Sicherheit vor umstürzenden Bäumen und während der Feuerwehrarbeiten gesperrt werden. Dadurch kam es zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr.
Sehr gut verlief die Zusammenarbeit mit der Polizei. Beide Organisationen arbeiteten Hand in Hand, wenn es zum Beispiel darum ging, Einsatzstellen abzusichern oder mal eben Äste auf Seite zu ziehen.
Bei den Feuerwehreinsätzen blieb es, bis auf den verletzten Feuerwehrmann, bei Sachschäden, deren Höhe erst in den nächsten Wochen durch die Versicherung ermittelt werden kann.


Osterath, Gerhard-Bacher-Straße Do. 18.01.07 / 15:29 Umgestürzter Baum auf Radweg E.Nr. 33
Sturmbilanz bis 17 Uhr

Seit 14 Uhr sind die Meerbuscher Feuerwehrleute im Dauereinsatz. Insbesondere die Wachmannschaft der Feuerwache hat ihren eigenen Standort seit Mittag nicht mehr gesehen. Mit Löschfahrzeug und Drehleiter mussten die Hauptamtlichen Wehrleute zahlreiche Bäume von Gehwegen und Straßen entfernen oder in luftiger Höhe sichern und absägen. Kurioserweise fielen allein drei Bäume auf die K-Bahn-Strecke im Meerbuscher Stadtgebiet. Bis zum Einbruch der Dunkelheit waren neben den Hauptamtlichen Kräften auch die Löschzüge aus Lank, Osterath und Strümp, sowie die Löschgruppe Langst-Kierst im Sturmeinsatz. Die Einsatzzahl lag bis dahin bei 12 Alarmierungen.

 

Büderich, Am Breil Do. 18.01.07 / 14:08 Baum auf Oberleitungen der K-Bahn E.Nr. 27
 
Baum auf Straßenbahnfahrdraht (18.01.07)
Baum auf Straßenbahnfahrdraht (18.01.07)
Baum auf Straßenbahnfahrdraht (18.01.07)


Osterath, Am Lindchen Do. 18.01.07 / 13:30 Baum auf PKW E.Nr. 26
Sturmbilanz bis zum Mittag
Bis 14 Uhr blieb es im Stadtgebiet Meerbusch trotz zahlreicher heftiger Sturmböen für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Meerbusch noch relativ ruhig. Die Wachbesatzung der Feuerwache wurde bis zum Mittag zu zwei Einsätzen alarmiert. Gegen halb elf am Vormittag ging die Meldung ein, dass sich ein 1000 Watt-Scheinwerfer nahe eines Autohauses an der Otto-Hahn-Straße in Osterath gelöst hatte und drohte, durch die Schaufensterscheibe in den Verkaufsraum hineinzuschlagen. Mit Hilfe der Drehleiter wurde die Gefahr beseitigt. Um 13.30 Uhr folgte eine weitere Alarmierung in Osterath. Auf der Straße Am Lindchen war ein Baum auf einen geparkten PKW gestürzt. Die Einsatzkräfte gingen dem Baum mit der Kettensäge zu Leibe. Über die Schadenshöhe ist der Feuerwehr bisher nichts bekannt.

 

Osterath, Lindenstraße Sa. 13.01.07 / 16:52 Starke Verrauchung in Wohnhaus E.Nr. 18
Schwelbrand in einer Wohnung
Gegen kurz vor 17 Uhr kam es am Samstag zu einem Zimmerbrand in einem Einfamilienhaus auf der Osterather Lindenstraße. Vermutlich war eine Decke, die in einen Feststoffofen gelegt wurde, in Brand geraten und hatte große Teile des Erdgeschosses stark verraucht. Die beiden Bewohner konnten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr auf die Straße retten, wurden aber vorsorglich vom Rettungsdienst der Johanniter Unfallhilfe mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Die Löschzüge aus Osterath und Strümp, sowie die Besatzung der Drehleiter konnten den Brandherd im Wohnzimmer schnell ausfindig machen und die Brandnester mit einer Kübelspritze ablöschen. Nach einer intensiven Belüftung der Räumlichkeiten war die Wohnung wieder bewohnbar.
Die Feuerwehr war mit 50 Einsatzkräften rund eine Stunde im Einsatz.


Bösinghoven, Von-Arenberg-Straße Do. 11.01.07 / 17:05 Umgestürzte Tanne von Fahrbahn entfernt E.Nr. 16
"Franz" hat auch Meerbusch nicht verschont
Sturmtief „Franz“ hat am Donnerstagnachmittag mit starkem Regen und orkanartigen Böen auch in Meerbusch sein Unwesen getrieben. Gegen 16 Uhr drohte in Ossum eine etwa 8m-hohe Birke auf ein Gartenhaus zu stürzen. Die Wachbesatzung der Feuerwache ging dem Baum zur Sicherheit mit einer Steckleiter und der Hilfe einer Ketten- und einer Bügelsäge zu Leibe. Nach ca. einer Stunde ging von der Birke keine Gefahr mehr aus. Auf der Rückfahrt zur Feuerwache, entdeckten die Einsatzkräfte auf der Strümper Schlossstraße einen Baum, der über dem Radweg hing. Innerhalb einiger Minuten war dieses Hindernis mit der Bügelsäge entfernt. Um 17 Uhr mussten die Wehrleute der Löschgruppe Bösinghoven eine gut 10m-lange Tanne auf der Fahrbahn der Von-Arenberg-Straße entfernen. Dieser Einsatz dauerte 35 Minuten.

 

Langst-Kierst, Rheinvorflutgelände Fr. 05.01.07 / 13:56 Explosive Flüssigkeit in einem 30l-Fass E.Nr. 10
Unbekannte Flüssigkeit am Rheinvorflutgelände
Am Freitagmittag gegen 14.00 Uhr wurden die Feuerwehreinheiten Langst-Kierst, Nierst, Lank, Büderich und die hauptamtlichen Kräfte der Wache aus Osterath zu einem "GSG"-Einsatz auf das Rheinvorflutgelände nach Langst-Kierst alarmiert. Dort befand sich ein Fass mit ca. 30l unbekannter Flüssigkeit. Da allerdings auf diesem Behältnis eine sogenannte UN-Nummer stand und diese auf eine mögliche Explosionsgefahr hinwies, sind die Einsatzkräfte vorsichtig vorgegangen und sicherten diesen Behälter fachgerecht durch den Schutz eines speziellen Überfasses. Bis zur Entsorgung dieses Fasses von einer Spezialfirma, blieb ein Fahrzeug als Sicherung an der Einsatzstelle. Wie dieser Behälter dort hingelangte ist bisher ungeklärt. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte rund eine Stunde.

 

Osterath, Otto-Hahn-Straße Mi. 03.01.07 / 17:09 Auslösung der BMA durch technischen Defekt E.Nr. 8
Das neue Jahr brachte den Einsatzkräften der Feuerwehr Meerbusch bislang jede Menge Arbeit
Schon in der Neujahrsnacht gegen 1:30 Uhr wurde der Löschzug Büderich zu einem Papiercontainerbrand auf der Hoxdelle alarmiert. Am gleichen Tag zur Mittagszeit mussten die Einsatzkräfte des Löschzugs Osterath mit Bindemittel eine rund 50m-lange Ölspur auf dem Rudolf-Lensing-Ring beseitigen.
Am Dienstagmittag hieß es dann auch für die Wachbesatzung der Feuerwache in Osterath eine Ölspur zu beseitigen. Einsatzort war diesmal Strümp, wo ein Fahrzeug durch einen Motorschaden Öl verloren hatte. Etwa zur selben Zeit sprang im Büdericher Mataré-Gymnasium die Methan-Gas-Warnanlage an. Die Einsatzkräfte des Löschzugs Büderich konnten jedoch schon bald Entwarnung geben, da es sich um einen Fehlalarm der Anlage handelte.
Einsatz Nr. 5 des neuen Jahres gab es schon am folgenden Tag wieder für die hauptamtlichen Kräfte aus Osterath. Die Meldung einer eingeklemmten Person nach einem Verkehrsunfall auf der A44 in der Tangente zur A57 stellte sich glücklicherweise als Fehlmeldung dar. Die Feuerwehrmänner klemmten als Sicherungsmaßnahme die Batterie des verunfallten Fahrzeugs ab und nahmen mit Bindemittel die auslaufenden Betriebsmittel aus dem PKW auf. Am Mittwochnachmittag wurden die Löschzüge Lank-Latum und Büderich zur Suche einer vermissten Person im Rhein alarmiert. Nach ausführlicher Erkundung konnte jedoch keine Feststellung gemacht werden. Ebenfalls am Mittwoch musste der Löschzug Büderich auf der Dorfstraße einen etwa 10m hohen Baum entfernen, der auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Zeitgleich löste eine Brandmeldeanlage einer Firma auf der Otto-Hahn-Straße in Osterath Alarm aus. 20 Wehrleute des Löschzugs Osterath waren im Einsatz. Die Auslösung der Anlage stellte sich jedoch als technischer Defekt heraus, so dass die Einsatzkräfte nach gut 30 Minuten wieder einrücken konnten.

Presseberichte zu Einsätzen 2008

 


Dezember
Büderich, Kolpingstraße Di. 09.12.08 / 21:20 Auslaufende Betriebsmittel aus PKW aufgenommen E.Nr. 476
Ölverschmutzung nach Motorschaden
Gegen 21:20 Uhr wurde am Dienstagabend die Freiwillige Feuerwehr zur Kolpingstraße nach Büderich gerufen. Vermutlich auf Grund eines Defekts an seinem Motor hatte ein Kleintransporter auf rund 1.000 Quadratmetern eine Lache aus Motoröl verteilt und die Kolpingstraße mit einer schmierigen Schicht versehen. Die Einsatzkräfte vom Löschzug Büderich, unterstützt durch den Löschzug Strümp, brachten ca. 250 kg Bindemittel über die gesamte Fahrbahn auf, um die Verunreinigung beseitigen zu können. Die Kehrmaschine eines Spezialunternehmens, die die Mengen an Ölbindemittel wieder fachgerecht aufnehmen und die Fahrbahn reinigen sollte, wurde angeforderte. Der Einsatz für die 20 freiwilligen Feuerwehrleute dauerte 90 Minuten.

 

Osterath, Krefelder Straße/Otto-Hahn-Straße Mo. 08.12.08 / 17:13 Auslaufende Betriebsmittel nach VU aufgenommen E.Nr. 475
Einsatzreicher Tag für die Feuerwehr Meerbusch 
Der Montag begann für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Meerbusch bereits um 5:31 Uhr. Die Besatzung des Löschzuges Lank sowie die Kräfte der Hauptamtlichen Wache in Osterath wurde wegen einer ausgelösten Brandmeldeanlage In der Loh in Lank alarmiert. Trotz intensiven Suchens fanden die 20 Feuerwehrleute keinen Grund der eine Auslösung rechtfertigen würde und rückten wieder ein.
Um 6:58 Uhr ereignete sich der nächste Einsatz. Diesmal rückte der Löschzug Büderich zeitgleich mit dem Löschzug Osterath aus, um Maßnahmen nach einem Verkehrsunfall auf der A 52, am Autobahn Kreuz Kaarst vorzunehmen. Die Feuerwehr wurde auf Grund mehrerer Meldung zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen gerufen. Diese Unfallstelle wurde aber trotz weiträumiger Suche nicht gefunden. Im Zuge der Suchaktion ereignete sich unmittelbar vor den Augen der ersten Rettungskräfte ein Unfall zwischen drei Fahrzeugen, die sich teils mehrfach um die eigene Achse gedreht hatten. Hier klemmten die Einsatzkräfte die Batterien der Fahrzeuge ab, um einem Brand vorzubeugen. Nach insgesamt 39 Minuten könnten die 26 Einsatzkräfte wieder in die jeweiligen Gerätehäuser einrücken.
Auf der Krefelder Straße, Ecke Otto-Hahn Straße passierte um 17:13 Uhr der nächste Verkehrsunfall. Zwei PKWs prallten ineinander. Dabei kam es jedoch nur zu Blechschaden. Personen wurde, sowie bei den zwei hervorgegangenen Einsätzen am Morgen nicht verletzt. Die 12 Feuerwehrmänner nahmen ausgehlaufende Betriebsmittel auf, klemmten die Batterie der Fahrzeuge ab und machten die Einfahrt in den Kreuzungsbereich wieder frei.

 

Lank, Claudiusstraße Sa. 06.12.08 / 14:40 Ca. 4km lange Ölspur entfernt E.Nr. 469
Zwei lange Ölspuren innerhalb kurzer Zeit
Am Samstagmittag wurde die Feuerwehr Meerbusch kurz hintereinander zu zwei, mehrere Kilometer langen, Ölspuren nach Osterath und Lank bzw. Ilverich gerufen.
Von der Krefelder Straße zog sich über den Westring bis nach Willich eine ca. 4 Kilometer Ölspur, die sich teilweise über die ganze Fahrbahnbreite erstreckte. Der Löschzug Osterath sprühte die Spur bis zur Grenze des Rhein-Kreis-Neuss in Richtung Willich ab. Während des Einsatzes, der rund anderthalb Stunden dauerte, musste der Westring kurzzeitig für den Verkehr gesperrt werden. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es dabei nicht.
Noch während dieses Einsatzes ging die Meldung über eine weitere ölverschmutze Fahrbahn in Lank ein. Von der Claudiusstraße zog sich diese Spur bis nach Ilverich, wo der Verursacher gefunden werden konnte. Die Einsatzkräfte des Löschzug Lank-Latum setzten auch hier flüssiges Ölvernichtungsmittel ein, um die Rutschgefahr zu beseitigen. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.
Die Länge beider Ölspuren machte es erforderlich, dass der Löschzug Strümp zu den Einsatzstellen noch weiteres Material zur Ölbeseitigung nachliefern musste.

 

November
Osterath, Schubertstraße Fr. 21.11.08 / 15:23 Angeblich zwei Tannen auf PKW E.Nr. 450
22 Sturmeinsätze
Am Freitagmittag rückte die Feuerwehr Meerbusch, auf Grund der stürmischen Wetterlage, zu insgesamt 22 Einsätzen aus. 14 Mal wurden Bäume oder Äste abgesägt bzw. von Straßen, Hauswänden oder PKWs entfernt. An fünf Einsatzstellen sicherten die Wehrleute lose Dachverkleidungen, die von Hausdächern drohten zu Boden zu fallen. Je ein Bauzaun und ein Schild sowie ein Trampolin wurden gesichert. An der K-Bahn Haltestelle Haus Meer hatte sich ein Baum in der Oberleitung der Rheinbahn verwickelt.
Mit je acht Einsatzstellen waren die Ortsteile Osterath und Büderich am stärksten betroffen. In Lank wurde die Feuerwehr vier Mal und in Strümp zwei Mal tätig.

 

Langst-Kierst, Schützenstraße Mi. 19.11.08 / 03:17 Wohnungsbrand mit drei verletzten Personen E.Nr. 427
Wohnungsbrand mit drei verletzten Personen
Gegen 3:17 Uhr wurde die Feuerwehr Meerbusch am Mittwochmorgen zu einem Wohnungsbrand nach Langst-Kierst alarmiert. In einem Mehrfamilienhaus auf der Schützenstraße war aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer im 1. Obergeschoss ausgebrochen. Zum Brandzeitpunkt befanden sich noch zwei Personen im Gebäude oberhalb der eigentlichen Brandwohnung. Die Feuerwehr rettet diese Personen mit Fluchthauben über das Treppenhaus. Die Besitzerin der Brandwohnung und eine weitere Person hatten das Gebäude noch rechtzeitig verlassen können.
Mit einem Strahlrohr konnte die Feuerwehr den Brand im Schlafzimmer und den angrenzenden Räumlichkeiten in der Brandwohnung des Drei-Parteien-Hauses schnell in den Griff bekommen. Trotz intensiver Lüftungsmaßnahmen durch die Feuerwehr ist die betroffenen Wohnung vorerst unbewohnbar. Drei Personen wurden vom Rettungsdienst noch vor Ort betreut und anschließend in nächstgelegene Krankenhäuser gebracht.
Die Feuerwehr Meerbusch war mit den Löschgruppen aus Langst-Kierst und Nierst, dem Löschzug Lank-Latum und der Besatzung der Feuerwache mit rund 40 Kräften und acht Fahrzeugen im Einsatz. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis in den Morgen an.
Die Schadenshöhe stand zum Zeitpunkt des Einsatzendes noch nicht fest.

Auf Grund des aktuellen Einsatzes weist die Feuerwehr nochmals auf den Einsatz von Rauchmeldern in Wohnungen hin.
Wie können die Wohnungsbesitzer vor einer Rauchvergiftungen bei einem Brand gewarnt werden? Für diesen Fall empfiehlt die Feuerwehr Rauchmelder in den Räumen der Wohnung anzubringen. Sie schlagen bei Rauchentwicklung sofort akustischen Alarm und können so Leben retten, auch wenn die Bewohner tief und fest schlafen.

 

 

Lank, Wittenberger Straße So. 16.11.08 / 19:07 Auslösung der BMA durch Wasserdampf E.Nr. 425
Containerbrand und Fehlalarm in Sporthalle
Zwei Mal wurde die Feuerwehr Meerbusch am Sonntag zu Einsätzen gerufen.
Gegen 16:30 Uhr brannte auf der Büdericher Karl-Arnold-Straße der Inhalt eine Altkleidercontainers. Der Löschzug Büderich rückte mit 17 Kräften an und konnte den Brand mit einem C-Rohr schnell in den Griff bekommen.
Gegen 19:07 Uhr löste während eines Handballspiels in einer Lanker Sporthalle an der Wittenberger Straße die automatische Brandmeldeanlage aus. Aus Sicherheitsgründen wurde die Helle geräumt. Die Feuerwehr geht davon aus, dass ein Rauchmelder im Sanitärbreich durch die Einwirkungen von Wasserdampf ausgelöst hatte. Nach Kontrolle der Räumlichkeiten konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Der Löschzug Lank-Latum und die Besatzung der Feuerwache Osterath waren mit 18 Kräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz.

 

Strümp, Bergfeld So. 02.11.08 / 22:36 Auslaufende Betriebsmittel nach VU aufgenommen E.Nr. 416
Verkehrsunfall auf der Kreisstraße
Am Sonntagabend kam eine Fahrerin mit ihrem Kleinwagen auf der Kreisstraße zwischen Strümp und Ilverich von der Fahrbahn ab und geriet auf den Grünstreifen. Im Anschluss verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam nach rund 20 Metern im Unterholz der Böschung zum Stehen. Die verletzte Meerbuscherin wurde vom Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe versorgt und anschließend mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Löschzug Strümp leuchtete während der aufwändigen Bergung des Fahrzeuges die Unfallstelle aus und sicherte diese ab. An dem Wagen entstand ein erheblicher Schaden.

 


Oktober
Osterath, Neusser Feldweg Sa. 25.10.08 / 21:50 Feuerschein durch Lagerfeuer E.Nr. 408
Arbeitsreicher Samstag für die Feuerwehr Meerbusch
Gleich vier Mal wurde die Feuerwehr Meerbusch am Samstag zu Einsätzen alarmiert.
Morgens sorgten in kurzen Abständen zwei Mal Handwerker für das Auslösen einer automatischen Brandmeldeanlage im Osterather Mollsfeld. Die Feuerwehr ist verpflichtet auch bei solchen Alarmierungen eine Erkundung vor Ort durchzuführen und die Brandmeldeanlage wieder „in Bereitschaft“ zu schalten.
Gegen 11:30 Uhr sorgte dann die Meldung, dass auf einem Bauernhof in Bösinghoven eine Person in eine landwirtschaftliche Maschine geraten sein, für einen Großalarm. Bei Wartungsarbeiten an einem Schneidewerk war dies von der Arbeitsfläche auf die Person gefallen und hatte sie eingeklemmt. Die Löschgruppe aus Bösinghoven sowie die Löschzüge aus Lank-Latum und Osterath rückten mit rund 40 Einsatzkräften zum Unglücksort aus. Die Person konnte schnell befreit und vom Rettungsdienst medizinisch versorgt werden.
Am späten Samstagabend meldete ein Autofahrer von der A57 einen Feuerschein in Höhe des Neusser Feldwegs. Der Löschzug Osterath wurde in der Nähe des dortigen Surf-Club fündig. Ein Lagerfeuer hatte die Aufregung ausgelöst und wurde sicherheitshalber abgelöscht.

 

Lank, Breslauer Straße So. 19.10.08 / 13:52 Kontrolle nach angebranntem Essen E.Nr. 401
Zwei kleinere Einsätze beschäftigen die Feuerwehr Meerbusch am Sonntag.
Gegen 2:30 Uhr musste der Löschzug Büderich den Inhalt eines Mülleimers am Park and Ride Platz Haus Meer löschen. Der Aufwand und der Schaden hielten sich im überschaubaren Rahmen.
Am Sonntagmittag rückte der Löschzug Lank-Latum zur Breslauer Straße aus. Einer Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses war bei der Zubereitung des Mittagessens etwas Öl auf die Herdplatte gelaufen und hatte für eine nicht unerhebliche Rauchentwicklung gesorgt. Die Frau schaffte durch Lüften den Abzug des Rauches. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte den Rauch, ging vom Schlimmsten aus und alarmierte die Feuerwehr. Die ersten Einsatzkräfte trafen die verwunderte Köchin an, überzeugten sich davon, dass keine Gefahr für die Gesundheit und die Wohnung bestand und unterstützen noch kurz die weiteren Lüftungsmaßnahmen.

 

September
Büderich, Feldstraße Do. 11.09.08 / 23:41 Wasser aus Keller gepumpt E.Nr. 355
Gewitter über Meerbusch
Nach dem zum Teil heftigen Regenfällen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es in Meerbusch Büderich zu mehreren vollgelaufenen Kellern. Da es, wie vor ein paar Woche zuvor, zu einer großen Zahl von Einsätzen kam wurden mehreren Einheiten alarmiert. Die Löschzüge aus Lank und Osterath unterstützen die Büdericher Einheit. So wurden sieben Einsätze die sich alle gleichzeitig ereigneten von insgesamt 52 Feuerwehrleuten abgearbeitet. Die erste Alarmierung ging um 22:52 Uhr ein und um 00:26 Uhr war auch das letzte Fahrzeug wieder in seinem Gerätehaus.

 

Lank, Buchendonk Mo. 08.09.08 / 10:19 Brennenden Trockner gelöscht E.Nr. 345
Brand im Keller
Zu einem Kellerbrand wurde die Feuerwehr Meerbusch am Montag um 10:19 alarmiert. Der Löschzug Lank sowie die Besatzung der Feuerwache bemerkten schon bei der Anfahrt die starke Rauchentwicklung in einem Einfamilienhaus am Buchendonk. Nach dem Erkunden im Erdgeschoss sowie im Keller wurde klar, dass es sich um einen brennenden Trockner sowie eine brennende Waschmaschine handelte. Ein Trupp unter Atemschutz löschte die Flammen und schaltete im Haus den gesamten Strom aus. Zuvor hatte ein Handwerker der in der Nachbarschaft arbeitete den Brand bemerkt und versucht ihn mit einem Feuerlöscher zu löschen. Dies gelang ihm aber nicht. Es wurden keine Personen verletzt. Wie es zu dem Brand kommen konnte ist zur jetzigen Zeit noch nicht geklärt.

  

 

Osterath, Kaarster Straße Mi. 03.09.08 / 20:59 Brennenden Traktor gelöscht E.Nr. 343
Traktor brannte aus
Um 20:59 Uhr wurde die Feuerwehr Meerbusch am 3. September erneut alarmiert. Der Löschzug Osterath sowie die Besatzung der Feuerwache wurden zu einem brennenden Traktor auf der Kaarster Straße gerufen. Beim Eintreffen der 24 Feuerwehrleute brannte dieser schon in voller Ausdehnung. Nachbarn hatte zuvor versucht den brennenden Traktor mit einem Feuerlöscher zu löschen. Dies gelang ihnen aber nicht. Zwei Trupps unter Atemschutz brachten den Brand schnell zum Erliegen und verhinderten somit ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Gelände. Personen wurden nicht verletzt. Die auslaufenden Betriebsmittel wurden mit Bindemittel aufgenommen um das Grundwasser nicht zu verschmutzen. Wie es zu dem Brand kommen konnte ist bis zur jetzigen Zeit noch nicht bekannt. Auch ein Schadenausmaß konnte noch nicht ermittelt werden.
   

 

Büderich, Niederlöricker Straße Di. 02.09.08 / 14:57 Maßnahmen nach Verkehrsunfall E.Nr. 340
Zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW wurde die Feuerwehr Meerbusch am Dienstagmittag auf die Niederlöricker Straße gerufen. Auf die Meldung hin, dass eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt war, rückten die Löschzuge aus Büderich und Osterath, die Besatzung der Feuerwache und drei Fahrzeuge des Rettungsdienstes sofort zum Unfallort zwischen Meerbusch Büderich und Düsseldorf Lörick aus. Zum Glück befand sich ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Düsseldorf in unmittelbarer Nähe des Unfalls und konnte sofort mit der medizinischen Versorgung der verletzten Fahrerin beginnen. Nach Erkundung der Fahrzeuge stellte sich heraus, dass die verletzte Fahrerin ohne weiteres Rettungsgerät aus ihrem VW Golf, der frontal gegen einen Baum gefahren war, befreit werden konnte. Der Fahrer des zweiten Unfallfahrzeugs blieb unverletzt.
Die Straße war für den Zeitraum der Rettungsmaßnahmen für den Verkehr gesperrt. Die Feuerwehr klemmte die Batterien der beiden Fahrzeuge ab und stellte den Brandschutz sicher. Wie es zu dem Unglück kam stand zum Abschluss des Feuerwehreinsatzes noch nicht fest.
Die Feuerwehr Meerbusch war mit 25 Kräften rund eine Stunde im Einsatz.

 

 

Lank, Uerdinger Straße Mo. 01.09.08 / 19:11 Eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall E.Nr. 338
Schwerer Verkehrsunfall
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am frühen Montagabend um ca. 19.11 auf der Uerdinger Straße in Meerbusch Lank. Aus bisher ungeklärter Ursache verlor eine 65 jährige Meerbuscherin die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab. Sie prallte frontal gegen einen Baum. Die Meerbuscher Feuerwehrleute aus Lank und Osterath mussten, um die Frau zusammen mit dem Rettungsdienst zu befreien, hydraulisches Rettungswerkzeug einsetzen. Die schwer verletzte Fahrerin wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in der Nähe geflogen. Es kam zu einer Vollsperrung der Uerdinger Straße von ca. einer Stunde.
 
August
Osterath, Käthe-Kollwitz-Weg Mi. 27.08.08 / 02:42 Brennende Papiercontainer gelöscht E.Nr. 329
Brandserie in Osterath
In der Nacht zum Mittwoch wurde der Löschzug Osterath zu mehreren brennenden Mülltonnen und Mülltcontainern gerufen. Diese brannten gegen 2:33 Uhr überwiegend auf der Paul-Klee-Straße und dem Käthe-Kollwitz-Weg. Auf Grund der ersten Erkundung und weiteren Meldungen über mehrere Brandstellen, wurde der Löschzug aus Strümp zur Unterstützung nachalarmiert. Alles in allem brannten mindestens eine gelbe Plastiktonne, drei Müllcontainer aus Stahl und weiterer loser Unrat.
Die Feuerwehr Meerbusch war mit sechs Fahrzeugen und 30 Kräften im Einsatz. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.

 

Osterath, Brahmsweg Do. 21.08.08 / 14:13 Zimmerbrand durch brennenden Fernseher E.Nr. 325

Brennender Fernseher
Ein brennender Fernseher war der Grund warum am Donnerstag um ca. 14.13 Uhr die Löschzüge aus Osterath und Strümp, sowie die Besatzung der Feuerwache zum Brahmsweg nach Meerbusch-Osterath alarmiert wurden. Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Bewohnerin schon von zwei Polizisten und einem hilfsbereiten Nachbarn aus dem brennenden Raum gerettet worden. Sowohl die Bewohnerin, als auch ihre Retter wurden vom Rettungsdienst wegen Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt vier Trupps unter Atemschutz gingen von zwei Seiten in das Gebäude, um den Brand zu löschen und um nach weiteren Personen zu suchen. Eine Mitbewohnerin hatte sich jedoch zum Zeitpunkt des Ausbrechens des Brandes alleine aus dem Haus retten können. Warum der Fernseher Feuer fing ist zur jetzigen Zeit noch nicht geklärt. Das Haus ist zum jetzigen Zeitpunkt unbewohnbar. Der Schaden wird auf 250.000€ geschätzt.

 

   

 

Bösinghoven, Von-Arenberg-Straße Do. 21.08.08 / 12:53 Maßnahmen an einer defekten Gaszuleitung E.Nr. 324

Leckage an Gasleitung

Ein aufmerksamer Gärtner in Bösinghoven nahm am Donnerstagmittag Gasgeruch in einem Garten auf der Von-Arenberg-Straße wahr. Die alarmierte Feuerwehr kontrollierte den Garten und konnte feststellen, dass an einem externen Gastank eine Zuleitung zum zugehörigen Wohnhaus defekt war. Durch diese Leckage trat Gas aus dem 5m3 -Tank aus. Durch Zudrehen der Hauptleitung konnte das Ausströmen unterbunden werden. Die Feuerwehreinheiten aus Bösinghoven, Lank und der Feuerwache konnten nach dieser Maßnahme wieder in ihre Gerätehäuser einrücken. Eine Gefahr für Personen bestand während des Einsatzes nicht. Die Bewohner des Hauses auf dem Grundstück waren während des Einsatzes nicht anwesend.

 

Osterath, Käthe-Kollwitz-Weg Mo. 18.08.08 / 19:37 Angebranntes Essen E.Nr. 323

Wieder ein ereignisreicher Tag für die Feuerwehr

Nach einem arbeitsreichen Wochenende, ging es für die Meerbuscher Wehrleute am Montag ereignisreich weiter. Gleich zu drei Einsätzen musste die Feuerwehr ausrücken. Am Morgen unterstützte die Besatzung der Feuerwache das Ordnungsamt bei einem Einsatz auf der Meerbuscher Straße in Osterath. Am Nachmittag führte eine Rauchentwicklung über einem Feld hinter Lank in Richtung Stratum zu einer Alarmierung des Löschzuges Lank, der mit 22 Männern ausrückte. Die Rauchentwicklung stellte sich jedoch nicht als Gefahr dar, da sie durch landwirtschaftliche Arbeiten mit Strohballen entstanden war und das Stroh durch einen Landwirt kontrolliert bearbeitet wurde. Ohne Eingreifen zu müssen, konnte der Löschzug Lank wieder in sein Gerätehaus fahren. Mit 51 Männern und Frauen, sowie acht Fahrzeugen der Feuerwehr wurden die Löschzüge Osterath und Strümp und die Drehleiter am Abend zum Käthe-Kollwitz-Weg nach Osterath gerufen. Gemeldet war dort ein Zimmerbrand. Nach einer ersten Erkundung konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Lediglich angebranntes Essen hatte für eine starke Verrauchung in dieser Wohnung gesorgt. Für die Lüftungsmaßnahmen setzte die Feuerwehr Hochleistungslüfter ein. Der Einsatz war nach gut einer halben Stunde wieder beendet.

 

Büderich, Marienburger Straße Sa. 16.08.08 / 10:30 Längere Dieselspur auf mehreren Straßen entfernt E.Nr. 318

Zahlreiche Einsätze für die Meerbuscher Feuerwehr

Seit Mittwoch verzeichnet die Statistik der Feuerwehr Meerbusch sieben Einsätze, die allesamt wieder einmal die Vielseitigkeit der Arbeitsbereiche im Feuerwehrdienst widerspiegeln. So lauteten die Alarmstichworte „Technische Hilfe“, „PKW-Brand“, „Amtshilfe“ und „Person in Notlage“.

Dreimal musste die Besatzung der Feuerwache gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einer Notfalltüröffnung ausrücken. An den Einsatzstellen in Lank und Büderich wurden die Wohnungstüren jedoch noch vor Eintreffen der Rettungskräfte von Angehörigen oder den Betroffenen selbst geöffnet. Die Feuerwehr brauchte daher nicht mehr einzugreifen.

Am Donnerstag kam es im Berufsverkehr auf der A44 zu einem Verkehrsunfall, zu dem der Löschzug Lank mit rund 20 Einsatzkräften alarmiert wurde. Nach einem Verkehrsunfall zwischen drei PKW geriet eines der Fahrzeuge, vermutlich durch den harten Aufprall auf ein weiteres Fahrzeug, in Brand und brannte vollständig aus. Des Weiteren liefen geringe Mengen Kraftstoff aus. Die Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt, konnte das Fahrzeug jedoch selbstständig verlassen. Am zweiten PKW entstand ein enormer Heckschaden. Hierbei ist zu erwähnen, dass sich im Kofferraum dieses Fahrzeuges eine Gasanlage befand, welche durch den harten Aufprall glücklicherweise nicht beschädigt wurde. Beim dritten PKW entstand nur ein leichter Sachschaden. Die leicht verletzte Fahrerin des brennenden PKW wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr betreut und anschließend mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert. Die Brandbekämpfung wurde mittels eines C- Rohres durchgeführt und die auslaufenden Kraftstoffe der verunfallten PKW mittels Ölbindemittel abgestreut und aufgenommen. An allen drei PKW wurden die Fahrzeugbatterien abgeklemmt.

Am Freitagnachmittag musste der Löschzug Osterath eine Ölspur auf dem Rudolf-Lensing-Ring entfernen. Die Feuerwehrmänner streuten die betroffene Fahrbahn mit Ölbindemittel ab, so dass keine weitere Gefahr für die Autofahrer bestand. Am Samstag wurde ebenfalls der Löschzug Osterath zur Meerbuscher Straße alarmiert. Die Feuerwehr unterstützte dort bei einem Polizei-Einsatz. Im weiteren Verlauf des Vormittags mussten die Wehrleute des Löschzugs Büderich eine längere Dieselspur auf der Marienburger Straße entfernen.

 

 

 

Büderich, Grünstraße Mo. 04.08.08 / 10:04 Wasser aus Keller gepumpt E.Nr. 301
Ereignisreicher Augustanfang
Gleich zu mehreren Einsätze wurde die Feuerwehr Meerbusch am Sonntag und Montag alarmiert. Den Anfang machte der Löschzug Osterath. Auf einem Parkplatz an der Strümperstraße brannte ein PKW aus bisher ungeklärter Ursache. Die Einsatzkräfte bekamen den Brand schnell unter Kontrolle und verhinderten so, dass sich der Brand auf andere Fahrzeuge, die in direkter Nähe standen, ausbreitete. Nach ca. einer Stunde war der Einsatz beendet.
Am frühen Montag Morgen gegen ca. 1 Uhr kam es zu starken Regenfällen die alle Löschzüge aus Meerbusch in Anspruch nahmen. So war der Löschzug Büderich, den es in kürzester Zeit am meisten beanspruchte, nicht alleine mit dem Abarbeiten der rund 15 Einsätze beschäftigt, sondern wurde von den Löschzügen aus Strümp, Lank und Osterath unterstützt.
Nach mehreren leer gepumpten Kellern und Straßen fuhren alle Kräfte am frühen Morgen wieder zu ihren Gerätehäusern.

 

 

Langst-Kierst, Ilvericher Straße So. 03.08.08 / 03:34 Brennende Strohmiete und Transporthänger gelöscht E.Nr. 284
200 Rundballen fallen Flammen zum Opfer
Als die 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Meerbusch am Sonntagmorgen gegen 3:40 Uhr in Langst-Kierst ankamen, standen rund 200 Rundballen auf einem Feld an der Ilvericher Straße bereits im Vollbrand. Die Feuerwehrmänner konnten ein Übergreifen der Flammen auf zwei in der Nähe abgestellte Anhänger größtenteils verhindern. Trotzdem wurden diese von dem Brand in Mitleidenschaft gezogen.
Über vier Stunden wurden die Ballen mit drei Traktoren auseinander gezogen und immer wieder mit einem Strahlrohr abgelöscht. Ein Großteil der Ballen brannte kontrolliert ab. Die Löschgruppen aus Langst-Kierst und Nierst sowie der Löschzug Lank-Latum waren mit acht Fahrzeugen im Einsatz.

 

Strümp, Fritz-Wendt-Straße Fr. 01.08.08 / 16:37 Ca. 30m³ brennende Baumaterialien gelöscht E.Nr. 280
Nutzfeuer gerät außer Kontrolle
Als die Mitarbeiter eines Bauunternehmens an der Strümper Fritz-Wendt-Straße am Freitagnachmittag einige Bauabfälle verbrennen wollten, unterschätzten sie den auffrischenden Wind und die hohen Temperaturen. Das Feuer geriet außer Kontrolle und Griff im Hinterhof der Firma auf benachbarte Baumaterialen aus Holz über. Innerhalb kürzester Zeit stand ein rund 30 Kubikmeter großer Holzstapel in Flammen. Die Löschzüge aus Strümp und Osterath rückten an, zogen die brennenden Holzscheite auseinander und löschten den Brand mit einem Strahlrohr ab. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.

 

 

 

Juli
Büderich, Siebenschmerzenweg Mi. 30.07.08 / 19:04 Brennenden Strohballen und ca. 50m² Stoppelfeld gelöscht E.Nr. 277
Heiße Temperaturen begünstigen Feuerwehreinsätze
Die anhaltenden hohen Temperaturen wirken sich nun auch auf die Einsatzzahlen der Feuerwehr Meerbusch aus. Am Mittwoch wurden die Einsatzkräfte gleich drei Mal zu Bränden auf Feldern gerufen.
Gegen 14 Uhr rückte der Löschzug Lank-Latum mit zwei Tanklöschfahrzeugen zur Nierster Werthallee aus. Hier loderten die Flammen auf einem Stoppelfeld. Fast zwei Stunden dauerten hier die Löscharbeiten an.
Unmittelbar im Anschluss brannten wiederum in Nierst Gestrüppabfälle. Die Löschgruppe Nierst, unterstützt durch die Besatzung der Feuerwache und den Löschzug Lank-Latum konnte diesen Brand ebenfalls erfolgreich unter Kontrolle bringen. Da sich die Einsatzstelle weiter entfernt vom nächsten Hydranten befand, griffen die Einsatzkräfte auf die Löschwassertanks gleich mehrerer Feuerwehrfahrzeuge zurück. Dieser Einsatz dauerte rund eine Stunde.
Gegen 19 Uhr rückte der Löschzug Büderich zum Siebenschmerzenweg Ecke Hohegrabenweg aus. Dort brannte ein Strohballen, der bis zum Eintreffen der Feuerwehr weitere 50 m² Stoppelfeld in Brand gesetzt hatte. Mit zwei Strahlrohren konnte auch dieser Brand erfolgreich gelöscht werden.

 

A52, Fr M'Gladbach AS Büderich Fr. 25.07.08 / 10:30 Ausgelaufene Betriebsmittel nach VU aufgenommen E.Nr. 265
Verkehrsunfall auf der A52
Am Freitagmorgen kam es gegen 10:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der A52 kurz hinter dem Kaarster Kreuz. Auf Grund von ersten Meldungen, dass Personen in zwei PKWs verletzt eingeklemmt seien, wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Zum Glück konnten die ersten Einsatzkräfte schnell Entwarnung geben. Zwar hatten die beiden Fahrzeuge erheblichen Schaden erlitten, Personen wurden zum Glück aber nur leicht verletzt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und nahm die ausgelaufenen Betriebsmittel aus den Unfallfahrzeugen auf. Zur Unfallaufnahme und für die Bergungsmaßnahmen wurde die Fahrbahn Richtung Mönchengladbach gesperrt.
Die Feuerwehr Meerbusch war mit den Löschzügen aus Büderich und Osterath sowie der Wachbesatzung von der Feuerwache und insgesamt 25 Mann im Einsatz. Die Unfallursache und die Schadenshöhe standen zum Einsatzende der Feuerwehr noch nicht fest.


 

A44, FR Mönchengladbach Mo. 14.07.08 / 14:44 Eingeklemmte Person aus Fahrzeug befreit E.Nr. 255

Verkehrsunfall A44
Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr am Montagmittag gegen ca. 14:45 Uhr auf der Autobahn 44 in Fahrtrichtung Mönchengladbach ein LKW auf ein Mazda-Cabrio auf. Die Einsatzkräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe, unterstützt durch die Feuerwehr Meerbusch befreiten den eingeklemmten Mann mit einer Crash-Rettung aus seinem Kleinwagen. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus erlag der 50 Jahre alte Patient seinen schweren Verletzungen. Der LKW Fahrer musste im Anschluss unter Schock stehend von einem Seelsorger betreut werden.

 

Lank, Rilkestraße So. 13.07.08 / 03:58 Brennenden Inhalt mehrerer Mülltonnen gelöscht E.Nr. 253
Wieder brannten in Lank Mülltonnen
Um kurz vor 4 Uhr wurden am Sonntagmorgen die Männer des Löschzugs Lank-Latum auf Grund einer Brandmeldung aus den Betten gerissen. Auf der Rilkestraße brannten an drei Hauseingängen mehrere Mülltonnen. Die Feuerwehr setzte Trupps unter Atemschutz und zwei Strahlrohre gleichzeitig ein. Dadurch wurden alle Brände innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht. Bereits am letzten Wochenende brannten in Lank-Latum nachts mehrere Mülltonnen und zwei Papiercontainer.

 

Juni
A57, FR Krefeld, AS Bovert So. 29.06.08 / 12:39 Auslaufende Betriebsmittel nach VU aufgenommen E.Nr. 238
Drei Verkehrsunfälle an einem Tag
Gleich drei Mal rückten die Freiwilligen Einsatzkräfte der Feuerwehr Meerbusch am Sonntag zu Verkehrsunfällen aus.
Gegen 6:00 Uhr kam es zu einem Unfall in Höhe der Bahnhaltestelle Haus Meer. Als Resultat daraus lag ein PKW im Gleisbett auf dem Dach. Zum Glück befanden sich keine Personen mehr im Fahrzeug.
Um die Mittagszeit traten ebenfalls in Folge eines Verkehrsunfalls Betriebsmittel auf einer Fläche von ca. 3 Quadratmeter aus einem PKW auf der Düsseldorfer Straße in Büderich aus.
Kurze Zeit später musste der Löschzug Osterath auf die A57 in Fahrtrichtung Krefeld ausrücken. Vor dem Autobahnkreuz Meerbusch war ein PKW in die Leitplanke gefahren. Der Fahrer wurde vom Rettungsdienst behandelt und die Feuerwehr beseitigte die Gefahren am Fahrzeug.
Die Einsatzkräfte nahmen an allen drei Einsatzorten die ausgelaufenen Betriebsmittel auf und sicherten die Unfallstellen ab.

 

 

Osterath, Max-Ernst-Straße Fr. 27.06.08 / 23:59 Verrauchte Wohnung durch angebranntes Essen E.Nr. 235
Innerhalb von zehn Tagen zwei Mal Besuch von der Feuerwehr
Da staunten die rund 40 Einsatzkräfte und die zahlreich erschienenen Nachbarn nicht schlecht, als die Löschzüge aus Osterath und Strümp gegen Mitternacht zum zweiten Mal innerhalb von nur zehn Tagen zur selben Wohnung auf der Max-Ernst-Straße in Osterath gerufen wurden. Wie bereits beim ersten Einsatz war auch dieses Mal wieder Essen auf dem Herd angebrannt und sorgte für eine starke Rauchentwicklung. Die schlafenden Bewohnerin und ihr Kind wurden von der Feuerwehr geweckt, da sie von dem ganzen Einsatzgeschehen nichts mitbekommen hatten. Nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst konnten sie anschließend in der gelüfteten Wohnung bleiben.

 

Büderich, Dürerstraße Do. 26.06.08 / 19:50 Brand in Garage gelöscht E.Nr. 232
Brand in Garage
Die Feuerwehr Meerbusch wurde am Donnerstagabend zu einem Brand in einer Garage auf der Dürerstraße in Büderich alarmiert. Vor dem Eintreffen der rund 20 Einsatzkräften aus Büderich hatten Anwohner und die Polizei versucht den Brand mit Pulverlöschern unter Kontrolle zu bringen. Die Garage, in der der Brand aus bisher ungeklärter Ursache entfacht war, wurde überwiegend als Lagerraum genutzt. Die Feuerwehr verhinderte schlimmeres, in dem sie leicht entzündliche Flüssigkeiten, die sich nah an der Brandstelle befanden, schnell ins Freie brachte und den Brand innerhalb weniger Minuten unter Kontrolle brachte. Der Sachschaden ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

 



 

Rheinstrom-km 752-753 Mi. 25.06.08 / 19:27 Meldung über Person im Rhein E.Nr. 231
Verwecheslung sorgte für Feuerwehreinsatz
Die Feuerwehr erreichte am Mittwochabend die Meldung, dass ein Boot auf dem Rhein gekentert sei und eine Person über Bord gegangen im Wasser treiben würde. Sofort rückte ein Großaufgebot an Hilfskräften aus um den Rhein auf Meerbuscher Stadtgebiet abzusuchen. Zwischen Modellflughafen und Langst-Kierst waren Suchtrupps zu Lande, zu Wasser und in der Luft im Einsatz. Nach rund 20 Minuten wurde die Suche eingestellt. Vermutlich wurden Jet Ski-Fahrer, die zu der Zeit auf dem Rhein ihre Runden drehten, mit Personen in einer Notlage verwechselt.

 

Lank, Asternstraße So. 22.06.08 / 21:08 Zu geringe Wassermengen im Keller E.Nr. 222

Viel Arbeit für die Meerbuscher Feuerwehrleute

Während des heutigen Sonntags kamen die Meerbuscher Feuerwehrleute kaum zum Durchatmen. Der einsatzreiche Tag begann für den Wachkreis 3 schon im Morgengrauen, als die Brandmeldeanlage eines Hotels in Langst-Kierst auslöste. 23 Feuerwehrmänner aus Langst-Kierst, Nierst und Lank waren dabei im Einsatz. Ein Auslösegrund der Anlage konnte zunächst nicht festgestellt werden, so dass von einem technischen Defekt ausgegangen werden kann. Im Verlaufe des Vormittags rückten die Einsatzkräfte der Löschgruppe Bösinghoven aus, um einen umgestürzten Baum zu entfernen. Nach knapp einer Stunde war dieser Einsatz beendet. Am Nachmittag wurde der Löschzug Strümp zur Osterather Straße alarmiert. Eine Katze war von einem PKW angefahren worden und konnte von den Strümper Einsatzkräften nur tot geborgen werden. Im weiteren Verlaufe des Nachmittags wurde der Löschzug Osterath zu einer überörtlichen Hilfe nach Willich gerufen. Dabei rückte das Osterather Tanklöschfahrzeug aus, um einen Rettungshubschrauber bei der Landung einzuweisen und den Landeplatz zu sichern.
Das stürmische Gewitter am frühen Abend sorgte für viele Einsätze in Strümp, Bösinghoven und Lank. Erst kam der Sturm, danach der kurze aber heftige Regen.
Besonders hart hat es den Ortsteil Bösinghoven getroffen. Die Deutsche Bahn Linie musste dort zwischen Krefeld und Köln für mehrere Stunden gesperrt werden, da Bäume auf die Oberleitungen zu stürzen drohten. An anderer Stelle hatten umgestürzte Bäume eine Freileitung für die Straßenbeleuchtung herunter gerissen. Da diese noch unter Spannung stand, musste der Bereich weiträumig abgesperrt werden. Noch während die Einsatzkräfte die Bäume zersägten setzte der heftige Starkregen ein. Viele Keller liefen wiederum in Bösinghoven, aber auch in Lank-Latum und Strümp voller Wasser. In Bösinghoven fasste der Abwasserkanal die Wassermassen nicht mehr, so dass hier mehrere Feuerwehreinheiten die Häuser einer ganzen Straße parallel leer pumpen mussten. Der Strümper Löschzug war am Kapellengraben bis kurz vor Mitternacht im Einsatz. Auch hier lief immer wieder Wasser in die Keller angrenzender Häuser nach. Erst als der Regenwasserkanal großräumig abgepumpt wurde, trat eine Verbesserung für die Anwohner ein.
Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr Meerbusch rund 37 Einsatzstellen. Drei Löschzüge und zwei Löschgruppen waren mit rund 80 Kräften über Stunden im Einsatz.


 

Büderich, Niederdonker Straße Di. 17.06.08 / 11:45 Brand in einem Trockenofen gelöscht E.Nr. 181
Brand im Schulgebäude
Gleich drei Mal wurden die Freiwilligen Kräfte der Feuerwehr Meerbusch an diesem Dienstag zu Brandeinsätzen alarmiert.

Um kurz vor 1 Uhr ging in der Nacht zum Dienstag ein Notruf von der Max-Ernst-Straße in Osterath bei der Kreisleitstelle ein. Aufmerksame Nachbarn hatten Brandgeruch in der Wohnung im 1. OG eines Mehrfamilienhauses bemerkt und durch ihren Notruf (112) sicherlich Schlimmeres verhindert. Die Einsatzkräfte aus Osterath und Strümp konnten sich nur gewaltsam Zugang zu der Wohnung verschaffen und fanden in der verrauchten Küche angebranntes Essen auf dem Herd vor. Das Essen wurde vom Herd genommen und die Wohnung gelüftet.

Am Dienstagmorgen konnte die Feuerwehr ihre Einsatzfahrt bereits nach ein paar Minuten wieder beenden. Eine zuvor gemeldete Rauchentwicklung in einem Keller auf der Neusser Straße in Büderich stellte sich als Fehlalarm heraus.

Gegen 11:45 Uhr kam es dann zu einem Kellerbrand im Mataré-Gymnasium in Büderich. An einem Trockenofen aus Keramik war Dämmmaterial aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Kreisleitstelle entsandte sofort ein Großaufgebot an Hilfskräften zu der Schule. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Brandrauch aus dem Treppenhaus ins Freie. Auf Grund erster Meldungen, dass sich noch Personen in der Schule befinden sollten, wurde ein weiterer Löschzug nachalarmiert. Mehrere Trupps durchsuchten daraufhin alle Klassenräume, wurden aber zum Glück nicht fündig. Alle Schüler und das Lehrpersonal hatten das Gebäude bereits vorbildlich verlassen. Den eigentlichen Brand konnten die Einsatzkräfte innerhalb von 30 Minuten unter Kontrolle bringen. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das Schulgebäude mittels Hochdrucklüfter weiträumig gelüftet. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Neben der Feuerwehr Meerbusch die mit den Löschzügen aus Büderich, Lank-Latum, Osterath und der Besatzung der Feuerwache im Einsatz war, wurde vorsichtshalber ein Großaufgebot an Rettungskräften durch die Johanniter-Unfallhilfe gestellt. Der Einsatz war nach rund einer Stunde beendet.
Der Unterricht konnte nach Beenden der Löscharbeiten in fast allen Gebäudeteilen wieder aufgenommen werden. Die Schadenshöhe stand zum Zeitpunkt des Einsatzendes noch nicht fest.

 

Osterath, Krefelder Straße So. 08.06.08 / 17:27 Feuer auf Firmengelände gelöscht E.Nr. 174
Feuer zerstört kleinen Traktor
Am Sonntagabend brannten aus bisher ungeklärter Ursache mehrere Gegenstände auf einem Firmengelände an der Krefelder Straße in Osterath. Neben Holzpaletten fielen auch ein kleiner Aufsitztraktor sowie einige Schaufeln den Flammen zum Opfer. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Atemschutz mit einem Strahlrohr innerhalb weniger Minuten löschen. Personen kamen nicht zu schaden.
Die Löschzüge aus Osterath und Strümp sowie die Besatzung der Drehleiter waren mit rund 40 Kräften im Einsatz.

 

 

Osterath, Meerbuscher Straße Mo. 02.06.08 / 00:07 Kontrolle nach Verrauchung durch Nebelmaschine E.Nr. 168
Nebelmaschine sorgte für Feuerwehreinsatz
Um kurz nach Mitternacht wurden die Löschzüge aus Osterath und Strümp sowie die Besatzung der Feuerwache unter dem Stichwort „Feuer im Geschäft“ auf das Gelände einer Tankstelle an der Meerbuscher Straße gerufen.
Die ersten Feuerwehreinheiten konnten eine starke Verrauchung des Verkaufsraums feststellen und bereiteten einen umfangreichen Löschangriff vor. Nach dem Öffnen der bis dahin verschlossenen Eingangstüre stellte sich schnell heraus, dass nicht ein Brand ursächlich für den Rauch war sondern das Ergebnis einer Nebelmaschine. Diese war an die Alarmanlage gekoppelt und sollte im Falle eines Einbruchs Schlimmeres verhindern.
Auf Basis dieser Erkenntnis wurde das Geschäft kurzum gelüftet und die rund 40 Einsatzkräfte konnten ansonsten unverrichteter Dinge wieder einrücken.


Mai
Osterath, Elbinger Straße Fr. 30.05.08 / 06:41 Eingeklemmte Person von Dach geborgen E.Nr. 162
Am Morgen des 30. Mai wurde der Löschzug Osterath zu einem Wasserrohrbruch in einem Supermarkt auf der Rudolf-Diesel Straße gerufen. Ausschlaggebend dafür war das heftige Gewitter und der darauf folgende Hagelschlag der am heutigen Freitagmorgen über Meerbusch zog. Die 21 Einsatzkräfte dichteten das Rohr ab und beseitigen das Wasser aus dem Markt. Nach ca. 30 Minuten war das Problem gelöst und der Einsatz beendet.
17 Einsatzkräfte rückten nach diesem Einsatz nicht direkt wieder ein, sondern wurden zum nächsten Einsatz auf der Meerbuscher Straße gerufen. Dort stand eine Lagerhalle voll Wasser. Jedoch war die Wassermenge zu gering, sodass die Feuerwehr nicht aktiv werden konnte und zu ihrem Gerätehaus zurück fuhr.
Bereits um 6:41 Uhr wurden die Einheiten aus Osterath und der Feuerwache zum nächsten Einsatz gerufen. Dieser ereignete sich auf der Elbinger Straße. Ein Dachdecker hatte nach dem starken Hagelschauer versucht sein Dach zu reparieren. Dabei brach er aus bisher ungeklärter Ursache zusammen und befand sich beim Eintreffen der Feuerwehr bewusstlos zwischen einem Dachfenster und dem Dach. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes befreiten ihn aus der Zwangslage. Die Reanimation war jedoch vergeblich, der Mann verstarb noch an der Einsatzstelle.

 

Lank, Hauptstraße Do. 29.05.08 / 14:21 Brennenden Motor eines Linienbusses gelöscht E.Nr. 159
Der Gewitterturm über dem Westen Deutschlands, der am Morgen auch in Meerbusch für einige finstere Minuten und starken Regen gesorgt hat, bescherte den ansässigen Feuerwehreinheiten keine Einsätze. So gab es im Gegensatz zu einigen Nachbarstädten weder überflutete Keller oder Straßen, noch umgestürzte Bäume.
Zur Mittagszeit wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr jedoch gleich zweimal innerhalb weniger Minuten alarmiert. Zunächst wurde von einer Tankstelle auf der Meerbuscher Straße in Osterath gemeldet, dass dort Dieselkraftstoff auslaufen würde. Da der Kraftstoff direkt in den Abscheider der Tankstelle lief, kamen die Einsatzkräfte der Feuerwache nicht zum Einsatz. Nur wenige Minuten später ging die Meldung über einen brennenden Linienbus auf der Hauptstraße in Lank ein. Die rund 30 Feuerwehrmänner des Löschzugs Lank, der Löschgruppe Bösinghoven und der Feuerwache sicherten die Einsatzstelle, löschten den brennenden Motor des Busses und kühlten den Motorraum.
Die Brandursache ist noch unklar. Der Einsatz für die Feuerwehr dauerte gut eine Stunde. Zu Schaden kam bei beiden Einsätzen niemand.

 

Strümp, A44 Betriebsgebäude Do. 15.05.08 / 20:07 Wasser aus 3. UG gepumpt E.Nr. 143
Einsatzserie nach Regenfällen in Meerbusch
Gegen 19 Uhr begann am Donnerstagabend eine größere Einsatzserie für die Feuerwehr. Auf Grund der kurzen aber sehr heftigen Regenfälle waren zahlreiche Keller und Wohnungen sowie eine Baugrube in den Stadtteilen Ossum-Bösinghoven, Langst-Kierst und Lank-Latum voller Wasser gelaufen. Rund 15 Mal rückte die Feuerwehr Meerbusch aus, um mit Tauchpumpen den Wassermassen Herr zu werden. Teilweise dauerten die Einsätze bis in die Morgenstunden des Freitags.
In Ossum-Bösinghoven wurde ein Öltank in einem Keller aufgeschwemmt. Zum Glück bestätigten sich hier die ersten Meldungen, dass Öl ausgetreten sei, nicht. Das Wasser konnte aus dem Kellerbereich abgepumpt und eine Ölverschmutzung verhindert werden.
In Lank-Latum stand eine Tiergarage unter Wasser. Hier konnte die Feuerwehr mit einer recht einfachen aber effektiven Methode Abhilfe schaffen. Die öffnete einen Gully und säuberte das Schmutzsieb. Auf diese Weise konnte das Wasser wieder abfließen. Geparkte Autos kamen nicht zu Schaden.
Einen sehr langen und personalintensiven Einsatz mussten die Einheiten aus Büderich, Strümp und Langst-Kierst im A44 Betriebsgebäude an der Uerdinger Straße bewältigen. Auf Grund bisher ungeklärter Ursache waren im 3. Untergeschoss die Abwasserpumpen, die das Regenwasser aus dem A44 Tunnel pumpen sollen, ausgefallen. In Folge dessen sammelte sich das Wasser im weitverstreuten Abwasserrohrsystem unter den Fahrbahnen, dem Sammelbecken und im angrenzenden Maschinenraum auf einer Höhe von ca. 5m. Die Feuerwehr setzte über mehrere Stunden drei große Feuerlöschkreiselpumpen ein, um die rund 600.000 Liter ins Freie zu pumpen. Gerade der Höhenunterschied von fast 10 Meter im tiefer gelegenen Tunnel galt hierbei als große Herausforderung.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Meerbusch und der Straße NRW konnte eine Überflutung im Tunnel und somit eine Schließung verhindert werden. Aus einsatztaktischen Gründen musste lediglich eine Fahrbahn und eine Ausfahrt im Tunnel in der Nacht gesperrt werden. Dieser Einsatz dauerte bis in den Freitagmorgen.

 

Büderich, Düsseldorfer Straße Di. 13.05.08 / 04:06 Brennenden Campingbus gelöscht E.Nr. 133

Am frühen Morgen des13. Mai kam es in Büderich auf der Düsseldorfer Straße zu einem Brand eines Wohnmobiles. Die Löschzüge aus Büderich und Osterath rückten mit 33 Feuerwehrmännern in insgesamt sechs Fahrzeugen aus, um den Brand zu bekämpfen. Nach einer knappen Stunde war das Feuer gelöscht. Das Wohnmobil wurde komplett zerstört. Eine weitere Gefahrenquelle ergab sich, da in dem Wohnmobil eine Gasflasche gelagert war. Diese wurde gekühlt und in Sicherheit gebracht. Wie es zu dem Brand kommen konnte, wird zur jetzigen Zeit noch ermittelt.       

 

Strümp, Oleanderweg So. 11.05.08 / 18:18 Leichte Rauchentwicklung aus Herd in der Küche E.Nr. 132
Umsichtiges Verhalten verhinderte Schlimmeres
Durch ihr umsichtiges Verhalten verhinderte eine Hausfrau am Muttertag einen größeren Feuerwehreinsatz in Strümp. Bei der Küchenarbeit bemerkte sie plötzlich eine Rauchentwicklung aus dem Herd. Daraufhin schaltet sie die Sicherung aus und wählte sofort den Notruf 112 der Feuerwehr.
Auf Grund der ersten Meldung rückten die Löschzüge aus Strümp und Osterath sowie die Drehleiter der Feuerwehrwache zum Oleanderweg aus. Nach Kontrolle des Herds mit einer Wärmebildkamera konnte Entwarnung gegeben werden und die rund 25 Einsatzkräfte wieder einrücken.


Büderich, Grünstraße Fr. 02.05.08 / 20:35 Brennenden Inhalt eines 5m³ Containers gelöscht E.Nr. 119
5m³ Container stand in Flammen
Am Freitagabend kam es zu einem Brandeinsatz auf dem Grundstück eines Büdericher Unternehmens an der Grünstraße. Aus bisher unbekannter Ursache brannten Abfallprodukte und Altpapiere in einem Container mit einem Fassungsvermögen von 5 Kubikmetern auf der Rückseite des Firmengeländes. Der Löschzug Büderich konnte den Brand innerhalb von 20 Minuten löschen, indem ein Strahlrohr eingesetzt und der Container mit Wasser geflutet wurde.
Ein Übergreifen des Feuers auf umliegende Behälter und Gebäudeteile konnte verhindert werden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr war mit 20 Mann und drei Fahrzeugen rund eine Stunde im Einsatz.


April
Büderich, Kanzlei Di. 22.04.08 / 18:33 Lose Dachteile durch Luftverwirbelungen E.Nr. 108
Vermutlich durch Luftverwirbelungen abgedeckte Dachziegel
Am Dienstabend kam es in Meerbusch Büderich zu einem ungewöhnlichen Einsatz für die Feuerwehr. Lose Dachziegel waren von einem Wohnhaus auf den Hof eines Privatgrundstücks und den Bürgersteig gefallen. Nach Aussagen einer Zeugin kam es kurz zuvor zu einem hörbaren Überflug eines Flugzeugs und anschließend zu einem lauten Knall. Bei diesem Zwischenfall wurde niemand verletzt.
Nach Vergleich der Zeugenaussagen und Untersuchung des Daches gehen sowohl die Feuerwehr als auch die Polizei davon aus, dass es nach dem Überflug zu Luftverwirbelungen über dem Wohnhaus an der Kanzlei gekommen sein muss, in Folge dessen die Dachziegel auf der einen Dachseite angehoben und auf der anderen teilweise komplett vom Dach herunter geschleudert wurden.
Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich ab, kontrollierte das Dach vom Korb einer Drehleiter aus und sicherte weitere lose Dachziegel. Vermutungen, dass Fremdkörper von einem Flugzeug herabgefallen sein konnten, bestätigten sich dabei nicht.
Der Flughafen Düsseldorf International wurde durch die Polizei von diesem Zwischenfall in Kenntnis gesetzt.
Die Feuerwehr Meerbusch war mit zwei Löschzügen aus Büderich und Osterath, zehn Fahrzeugen und rund 30 Kräften im Einsatz.


 

Büderich, Neusser Straße So. 06.04.08 / 23:18 Kilometer lange Ölspur entfernt E.Nr. 98
Verursacher einer langen Ölspur ermittelt
Durch einen technischen Defekt am Kraftstoffkreislauf eines LKWs kam es am späten Sonntagabend zu einer großflächigen Ölverschmutzung der Hauptverkehrsstraßen zwischen Büderich und Düsseldorf. Rund 30 Sack Bindemittel musste allein die Meerbuscher Feuerwehr einsetzen, um die Neusser Straße, die Marienburger Straße, die Düsseldorfer Straße, Böhlerstraße und Willstätterstraße von der Umweltgefahr zu säubern. Eine Kehrmaschine einer Spezialfirma wurde bestellt, um das verschmutze Bindemittel wieder aufzunehmen.
Der Schadensverursacher konnte durch die Polizei ermittelt werden. Zur nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es während des Einsatzes nicht. Die 20 Einsatzkräfte der Löschzüge aus Büderich und Strümp konnten nach rund anderthalb Stunden wieder einrücken.
Die Berufsfeuerwehr Düsseldorf war ebenfalls im Einsatz und säuberte die Straße auf ihrem Stadtgebiet.

 

Osterath, Am Krähenacker Do. 03.04.08 / 19:20 Kind aus Zwangslage befreit E.Nr. 94
Tragischer Unfall beim BMX-Fahren
Verletztes Kind (03.04.08)
Nur mit dem Rettungsgerät der Feuerwehr konnte am Donnerstagabend ein Kind aus seiner Notlage befreit werden. Zuvor war es beim BMX-Fahren derart unglücklich gestürzt, dass sich der Lenker seines BMX-Rades in den Oberschenkel bohrte. Um weitere Verletzungen zu vermeiden und einen stabilen Transport zum Krankenhaus zu ermöglichen, setzten die Einsatzkräfte des Löschzugs Osterath ihr Werkzeug ein. Der Fahrradlenker konnte weitestgehend entfernt und das Kind an den Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe zur weiteren Behandlung durch Notarzt und Rettungsassistenten übergeben werden. Der Löschzug Osterath war mit 25 Einsatzkräften ausgerückt.

 

März
Langst-Kierst, Schützenstraße Mo. 24.03.08 / 06:12 Brennenden Inhalt eines Altpapiercontainers gelöscht E.Nr. 89
Arbeitsreiches Osterwochenende
Sieben Einsätze weist die Bilanz der Feuerwehr seit Gründonnerstag aus und brachte den Einsatzkräften der Feuerwehr Meerbusch alles andere als ein ruhiges Osterwochenende.
Verkehrsunfall In der Loh (20.03.08)
Einen rund 40m² großen Bereich der Autobahn, der in Folge eines Verkehrsunfalls auf der A57 in Fahrtrichtung Krefeld kurz vor dem Kreuz Meerbusch verunreinigt wurde, mussten die Einsatzkräfte des Löschzugs Osterath am Donnerstagabend reinigen. Durch den Einsatz von Ölbindemittel konnte die Gefahr schnell beseitigt werden. Für die Dauer des Einsatzes waren die beiden linken Fahrspuren für den Verkehr gesperrt.
Am gleichen Abend meldeten besorgte Anrufer eine unklare Rauchentwicklung und deutlich sichtbaren Feuerschein an der Strümper Straße im Bereich der Osterather Therapieklinik. Sofort rückten 35 Feuerwehrmänner mit sieben Fahrzeugen zur gemeldeten Stelle aus, konnten aber nach wenigen Minuten Entwarnung geben. Es handelte sich um ein sehr großes Osterfeuer, dass vermutlich von Anglern im Bereich der Seen am Meyersweg Ecke Grüner Weg angezündet wurde. Die Feuerwehr brauchte hier nicht tätig werden.
Zu einem Wasserrohbruch in einer Wohnung auf der Thomas-Mann-Straße in Osterath wurde am Samstagmorgen ebenfalls wieder der Löschzug Osterath gerufen. Die Einsatzkräfte konnten den weiteren Wasseraustritt und somit den Einsatz durch Zudrehen eines Absperrhahns schnell beenden.
Gleich zwei Mal wurde die Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes nach Büderich und Bösinghoven alarmiert. Mit Spezialwerkzeug mussten Wohnungstüren geöffnet werden, weil dahinter ein Unglücksfall vermutet wurde und sich der Rettungsdienst keinen anderen Zugang zu den Wohnungen verschaffen konnte. Die Feuerwehr nennt diese Art des Einsatzes „Notfalltüröffnung“.
In Langst-Kierst brannte jeweils in der Nacht zum Ostersonntag und am Morgen des Ostermontags an verschiedenen Stellen im Ortsteil der Inhalt von Altpapiercontainern. Die Löschgruppe Langst-Kierst und der ebenfalls ausgerückte Löschzug aus Lank-Latum konnten die Brände in beiden Fällen schnell löschen. Auf Grund der niedrigen Temperaturen musste das Löschwasser am Ostermontag mit Salz abgestreut werden, um eine Rutschgefahr für die Bevölkerung zu vermeiden.

 

Lank, In der Loh/Uerdinger Straße Do. 20.03.08 / 10:43 Zwei verletzte Personen nach Verkehrsunfall E.Nr. 82
Feuerwehr leistet Erste-Hilfe
Mit der Alarmmeldung „Eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall“ wurden am heutigen Morgen die Löschzüge aus Lank und Osterath sowie die Besatzung der Feuerwache zur Uerdinger Straße nach Lank gerufen.
Beim Eintreffen der ersten Einheiten stellte sich zum Glück heraus, dass zwar eine Fahrradfahrerin im Zuge eines Verkehrsunfalles von einem PKW erfasst und mehrere Meter mitgeschleift wurde, diese aber nicht eingeklemmt war. Die Feuerwehr leistete der verletzten Fahrradfahrerin bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste-Hilfe. Die Autofahrerin erlitt einen Schock.
Verkehrsunfall In der Loh (20.03.08)

 

Strümp, Xantener Straße Do. 13.03.08 / 11:03 Meldung über brennende Spülmaschine E.Nr. 74
Qualmende Spülmaschine in Strümper Eiscafé
Selten gehören Feuer und Eis zusammen und so blieb es heute Vormittag in einem Strümper Eiscafé zum Glück aller Beteiligten auch nur bei einem reinen Kontrolleinsatz der Feuerwehr Meerbusch. Nachdem in der Küche eine Spülmaschine angefangen hatte zu qualmen, alarmierten die Eigentümer des Eisladens die Feuerwehr. Als die 25 Einsatzkräfte der Löschzüge Strümp und Osterath, sowie der Feuerwache auf der Xantener Straße eintrafen, war der Brand jedoch bereits erloschen und die defekten Teile des Elektrogerätes befanden sich außerhalb des Gefahrenbereichs. Der Sohn der Eigentümer, selbst Mitglied der Jugendfeuerwehr, hatte besonnen reagiert, das Gerät vom Strom genommen und alle heißen Teile vom Rest des Gerätes getrennt. Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr kontrolliert und wieder an den Eigentümer übergeben. Nach rund 30 Minuten konnten die Wehrleute in ihre Gerätehäuser einrücken.

 

Lank, Am Wasserturm So. 09.03.08 / 18:09 Brannte Inhalt eines Papierkorbs E.Nr. 72
Brandmeldeanlage verhinderte Schlimmeres
Am Sonntagabend wurde der Löschzug Lank-Latum von einer automatischen Brandmeldeanlage zu einem Seniorenwohnheim nach Lank gerufen. Die Anlage hatte einen Brand in einem Papierkorb noch in der Entstehungsphase bemerkt und automatisch Alarm ausgelöst. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass der Brand rechtzeitig vom Pflegepersonal gelöscht wurde, eher er sich ausbreiten konnte. Die Feuerwehr setzte ein Kleinlöschgerät zur Bekämpfung der verbleibenden Glutnester ein und blies den betroffenen Bereich mit einem Hochleistungslüfter innerhalb weniger Minuten rauchfrei. Zwei Personen des Pflegepersonals wurden vom Rettungsdienst vor Ort gegen die Beschwerden der eingeatmeten Rauchgase behandelt. Die Brandursache ist noch unklar. Der Einsatz für die Feuerwehr dauerte rund 45 Minuten.

 

Lank, Am Schwanenhof Sa. 08.03.08 / 11:13 Kunststofftopf auf Elektroherd geschmort E.Nr. 70
Kellerbrand ging glimpflich aus
Am Samstagmorgen schmorte ein Kunststofftopf auf einem Elektroherd an der Lanker Straße Am Schwanenhof. Auf Grund der ersten Meldungen ging die Feuerwehr von einem ausgedehnten Kellerbrand aus und rückte mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften an. Ein Trupp unter Atemschutz konnte den Brand schnell mittels einer Kübelspritze löschen. Der Einsatz für die Einheiten aus Lank-Latum und Ossum-Bösinghoven dauerte rund 30 Minuten.

 

Büderich, Moerserstr. Fr. 07.03.08 / 22:55 Auslaufende Betriebsmittel nach VU aufgenommen E.Nr. 69
Frontalzusammenstoß zwischen zwei PKWs
Am späten Freitagabend wurde der Löschzug Büderich zu einem Verkehrsunfall auf die Meerbuscher Straße gerufen. Nach einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei PKW nahm die Feuerwehr die ausgelaufenen Betriebsmittel auf, klemmte die Batterien der verunfallten Fahrzeuge ab und reinigte die Straße im Anschluss. Der Einsatz war nach rund einer halben Stunde beendet.

 

Osterath, Rudolf-Lensing-Ring Sa. 01.03.08 / 09:28 Drohte Laterne umzustürzen E.Nr. 59
Sturmbilanz bis zum Mittag
Das Sturmtief "Emma" hat der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch weniger Einsätze gebracht, als zunächst erwartet. Neben dem Löschzug Osterath, mussten auch die Wehrleute des Löschzugs Büderich, sowie der Löschgruppe Bösinghoven in den Morgenstunden zu Sturmschäden ausrücken. Bei insgesamt vier Einsätzen wurden Bäume entfernt, die auf Häuser oder Straßen zu stürzen drohten. Bei einem Einsatz auf dem Rudolf-Lensing-Ring in Osterath drohte eine Laterne umzustürzen. Der Schaden hielt sich jedes Mal in Grenzen. Zudem blieben alle Einsatzkräfte unverletzt und konnten nach Beseitigung der Gefahr wieder in ihre Gerätehäuser einrücken. Die Feuerwehr rät jedoch weiter zur Vorsicht, da die weiteren Sturmböen dazu führen können, dass sich Wurzeln im feuchten Erdreich lockern und Bäume umstürzen oder lose Trümmerteile Personen oder Fahrzeuge gefährden können.

 

Februar
Büderich, Auf den Steinen Fr. 29.02.08 / 10:47 Ausströmendes Gas aus Acetylenflasche E.Nr. 54
GSG-Einsatz in Büderich
Eine von Handwerkern irrtümlich als leer angesehene Gasflasche, sorgte am Freitagvormittag in einer Büdericher Schlosserei für einen größeren GSG-Einsatz der Meerbuscher Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Um eine Gasflasche zu entsorgen, versuchten zwei Handwerker sie zuvor zu zersägen. Das dabei ausströmende Acetylengas führte bei vier Personen zu starken Atembeschwerden. Der alarmierte Löschzug Büderich und die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwache setzten drei C-Rohre ein, um die Dämpfe des hochentzündlichen Acetylens mit feinstem Sprühstrahl niederzuschlagen und den unkontrollierten Gasaustritt zu stoppen. Die defekte Gasflasche wurde mittels Wasserbecken durch die Einsatzkräfte gekühlt und im weiteren Verlauf kontrolliert entleert. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte gut zwei Stunden, bevor die Gasflasche einem Spezialentsorger in Köln zugeführt werden konnte.

 

 

 

Januar
Lank, Latumer Bruchweg Do. 31.01.08 / 07:32 Wasserdampf aus Heizung ausgetreten E.Nr. 33
Kellerbrand stellte sich als Wasserdampf heraus
Um 7:30 Uhr erreichte die Feuerwehr am Freitagmorgen die Meldung über einen Kellerbrand auf dem Latumer Bruchweg. Der Löschzug Lank-Latum und die Besatzung der Osterather Feuerwache rückten sofort mit mehreren Fahrzeugen aus. Allerdings stellte sich der Qualm, der beim Eintreffen der Feuerwehr aus dem Keller drang, nach intensiver Erkundung als Wasserdampf heraus. Dieser strömte aus einer defekten Heizungsanlage. Die Einsatzkräfte brauchten keine weiteren Maßnahmen einleiten. Der Einsatz dauerte rund 30 Minuten.

 

Nierst, Stratumer Straße So. 27.01.08 / 02:36 Brennenden Inhalt eines Altpapiercontainer gelöscht E.Nr. 30
Mehrere kleinere Einsätze für die Feuerwehr am Wochenende
Den Anfang der Einsatzserie machte am Freitagabend die Meldung über ein brennendes Stück Grünstreifen auf der Autobahn 52 in Höhe der Anschlussstelle Büderich. Autobahnpolizei und die Männer vom Löschzug Büderich suchten gemeinsam mehrere Autobahnkilometer nach dem Brandherd ab, jedoch ohne fündig zu werden.
Am Samstagmorgen rückte der Löschzug Büderich zur Straße An den Linden aus. Dort stand der Keller eines Wohnhauses ca. 50 cm hoch unter Wasser. Mit einer Tauchpumpe gelang es der Feuerwehr rund 10 Kubikmeter Wasser ins Freie zu pumpen und so den Keller wieder trocken zu legen. Der Einsatz dauerte rund anderthalb Stunden.
Fast zeitgleich zum Einsatz in Büderich wurde der Löschzug Osterath und die Besatzung der Feuerwache von einer automatischen Brandmeldeanlage einer Klinik an der Strümper Straße alarmiert. Zum Glück konnten bereits die ersten Einsatzkräfte Entwarnung geben, da Wasserdampf in der Caféteria einen Rauchmelder zum Auslösen gebracht hatte.
In der Nacht zum Sonntag brannte auf der Stratumer Straße in Nierst der Inhalt eines Altpapiercontainers. Die Löschgruppe Nierst und der Löschzug Lank-Latum konnten das Feuer schnell mit zwei Strahlrohren löschen.

 

A52, FR M'Gladbach, Kaarster Kreuz Mi. 16.01.08 / 15:30 Eingeschlossene Person nach VU aus PKW befreit E.Nr. 16
Verletzte Person nach Verkehrsunfall befreit
Auf der Autobahn 52 kam es am Mittwochnachmittag gegen 15:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKWs. Die beiden Fahrzeuge touchierten bei einem Wechselmanöver zur A57. Dabei verlor der Fahrer eines Opel Corsa die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich. Auf dem Dach rutschte er ca. 10 Meter auf einem angrenzenden Feld und kam dort zum Stehen. Durch die Verformung wurde der Düsseldorfer in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste von der Feuerwehr Meerbusch befreit werden. Der Rettungsdienst brachte ihn anschließend verletzt in ein Krankenhaus.
Der zweite Unfallwagen blieb stark beschädigt auf dem Standstreifen stehen. Das Passat Fahrer blieb zum Glück unverletzt.
Neben der Menschenrettung sichert die Feuerwehr mit rund 25 Einsatzkräften die Unfallstelle und streute die ausgelaufenen Betriebsmittel der Fahrzeuge ab. In Fahrtrichtung Mönchengladbach bildete sich kurz vor dem Kaarster Kreuz ein Rückstau im abendlichen Berufsverkehr.
Der Einsatz für die Löschzüge aus Büderich und Osterath sowie die Tagestaffel der Feuerwache dauerte rund 45 Minuten.

 

 

Strümp, Buschstraße Sa. 12.01.08 / 23:02 Brennenden Inhalt zweier Altpapiercontainer gelöscht E.Nr. 14
Zwei Altpapiercontainer in Flammen
Gegen 23 Uhr wurde der Löschzug Strümp am Samstagabend zum Parkplatz an der Buschstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen zwei Altpapiercontainer in Vollbrand. Die Feuerwehrmänner legten die Container auf die Seite und löschten die Flammen mit einem Strahlrohr ab. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.

 

Langst-Kierst, Rheinstrom-km 754-755 Do. 10.01.08 / 11:38 Wasserleiche aus Rhein geborgen E.Nr. 12
Vermisster Kölner wurde in Meerbusch aus dem Rhein geborgen
Nur noch tot konnte die Feuerwehr am Donnerstagmorgen eine Leiche aus dem Rhein bergen. Der 31 Jahre alte Mann wurde von einem Rettungsboot der Feuerwehr Düsseldorf an Board gezogen und am Rheinufer in Langst-Kierst (Meerbusch) an Land gebracht. Dort übernahm ihn der Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe, die allerdings nur noch den Tod feststellen konnten.
Im Vorfeld waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Meerbusch aus Büderich, Lank-Latum, Langst-Kierst und Nierst an mehreren Punkten des Rheinverlaufes auf Meerbuscher Seite in Stellung gegangen und suchten nach der treibenden Person. Neben mehreren Booten der Wasserschutzpolizei und der Feuerwehr wurde auch ein Hubschrauber zur Suche eingesetzt.
Für die Dauer der Ermittlungen blieb der Weg auf dem Deich für Fußgänger und Radfahrer gesperrt.

Nach den ersten Ermittluungen der Polizei handelt es sich bei dem Toten um einen 31 Jahre alt gewordenen Mann aus Köln, der seit dem 14. Dezember vermisst wurde. Hinweise auf eine Straftat liegen nicht vor. Die Beamten gehen von einem suizidalen Geschehen aus.(Quelle: Pressestelle der Polizei im Rhein Kreis Neuss)

 

 

Osterath, Am Hagelkreuz So. 06.01.08 / 15:42 Ca. 10m² brennendes Gestrüpp gelöscht E.Nr. 10
Brand eines Spielverstecks
Am Sonntagmittag rückte der Löschzug Osterath zu einem Brandeinsatz aus. In der Nähe der Straße Am Hagelkreuz stand aus bisher unbekannter Ursache ein ca. 10 m² großer, provisorischer Holzverschlag aus Ästen und Brettern, der vermutlich als Spielversteck von Kindern oder Jugendlichen genutzt wurde, in Flammen. Die Einsatzkräfte löschten den Brand mit einem Strahlrohr ab. Obwohl sich die Einsatzstelle direkt an den Schienen der Deutschen Bahn lag, brauchte der Zugverkehr nicht eingeschränkt zu werden. Der Einsatz dauerte rund 45 Minuten.

 

 

Büderich, Am Eisenbrand Sa. 05.01.08 / 09:37 Rauchentwicklung nach Abbrand von Unrat E.Nr. 9
Unerlaubter Abbrand von Unrat
Am Samstagmorgen wurde der Löschzug Büderich und die Besatzung der Feuerwache auf Grund einer zunächst unklaren Rauchentwicklung zum Büdericher Eisenbrand gerufen. Ein Anwohner hatte rund zehn Altreifen auf einem Feld verbrannt und so die umweltgefährdende Rauchentwicklung verursacht. Da der Brandherd - auf Grund seiner abgeschiedenen Lage - nicht ohne größeren Aufwand mit Feuerwehrfahrzeugen und Löschwasser erreicht werden konnte, wurde das Feuer mit Mutterboden erstickt. Der Einsatz war nach 35 Minuten beendet.

Die Feuerwehr weist bei dieser Gelegenheit nochmals darauf hin, dass das Abbrennen von Nutzfeuern, z.B. zur Entsorgung von Grünabfällen, im Meerbuscher Stadtgebiet ganzjährig aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt ist.

 

Büderich, Lortzingstraße Di. 01.01.08 / 10:57 Ca. 100 Meter Dieselspur entfernt E.Nr. 5
Arbeitsreicher Jahreswechsel
Nicht so ruhig wie erhofft verlief der Jahreswechsel für die Feuerwehr Meerbusch.

Um 0:16 Uhr wurden die Löschzüge aus Strümp und Osterath zu einem Zimmerbrand nach Strümp auf die Xantener Straße gerufen. Zum Glück handelte es sich nur um einen Blumenkübel auf einem Balkon im ersten Obergeschoss der, vermutlich durch eine quergeleitete Silvesterrakete, in Brand geraten war. Das Feuer konnte mit einer Kübelspritze auf konventionelle Art gelöscht werden. Umsichtige Nachbarn hatten hier die Feuerwehr gerufen, da die Bewohner selber nicht zu Hause waren.

Fast zeitgleich ereilte die Kreisleitstelle die Meldung, dass ebenfalls in Strümp, in der Nähe des Dorfkerns, ein Bus brennen sollte. Daraufhin wurde der Löschzug Lank-Latum als dritte Feuerwehreinheit neben Strümp und Osterath hinzu alarmiert. Nach ausgiebiger Erkundung der Umgebung wurde allerdings keine weitere Brandstelle gefunden. Die Feuerwehr geht davon aus, dass es auf Grund der extremen Nebelverhältnisse in der Silvesternacht und der wechselnden Lichtspiele der Feuerwerksraketen zu einer optischen Fehleinschätzung kam.

Gegen 1:32 Uhr wurde dann erneut der Löschzug Osterath zu einem brennenden Altkleidercontainer auf den Görgesheideweg alarmiert. Routiniert löschten die Einsatzkräfte den Brand mit einem Strahlrohr ab. Auf dem Rückweg ins Gerätehaus musste noch ein brennender Mülleimer am Straßenrand gelöscht werden.

Um 5:09 Uhr rückte dann wiederum der Löschzug Osterath auf die Meldung "Wasserrohrbuch" hin zum Bommershöfer Weg aus. Hier konnten die Einsatzkräfte allerdings nicht tätig werden und rückten unverrichteter Dinge wieder ein.

Am Neujahrsmorgen ging gegen 11 Uhr die Meldung über eine Ölspur bei der Feuerwehr ein. Der Löschzug Büderich rückte daraufhin mit zwei Feuerwehrfahrzeugen zur Lortzingstraße aus und beseitigte die Fahrbahnverunreinigung auf einer Länge von ca. 100m.

 

Presseberichte zu Einsätzen 2009

 


Dezember
Osterath, Meerbuscher Straße Do. 31.12.09 / 01:13 Sicherungsmaßnahmen nach Verkehrsunfall E.Nr. 592
PKW auf Seite    
Aus bisher ungeklärter Ursache verlor in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um ca. 01:15 Uhr eine Frau die Kontrolle über ihr Fahrzeug  auf der Meerbuscher Straße in Osterath und rutsche liegend auf der Beifahrerseite zwischen Bäumen knapp vor ein Gebäude. Die alarmierte Einheit der Feuerwehr Meerbusch des Löschzuges Osterath s rückte mit ca. 20 Einsatzkräften aus um die, bis dahin als eingeklemmte Person gemeldete, Fahrerin zu befreien.

Beim Eintreffen befand sich die Person schon unter Behandlung des Rettungsdienstes und musste so nicht mehr befreit werden. Die Feuerwehr klemmte die Batterie des Fahrzeuges ab und richtete es wieder auf. Eine umgeknickte Straßenlaterne mit freiliegenden stromführenden Leitungen wurde gesichert.
Nach ca. anderthalb Stunden konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Meerbusch wieder ihren Standort anfahren.

 

A57, FR Köln vor AS Bovert Mo. 21.12.09 / 11:22 Quergestellter LKW auf Autobahn E.Nr. 583

Quergestellter LKW auf Autobahn
Bedingt durch die Witterungsverhältnisse in NRW kam gestern gegen ca. 11:22 Uhr ein LKW von der rechten Fahrbahn der A 57 AS Bovert ab und kam quer in der Böschung zum stehen. Dabei riss sich der LKW den ca. 800 Liter Tank an der Seite auf.
Die alarmierten Kräfte der Löschzüge Osterath und Büderich sowie die Besatzung der Feuerwache der Feuerwehr Meerbusch nahmen den auslaufenden Kraftstoff auf. Anschließend wurde der nicht beladene LKW samt Anhänger aus der Böschung gezogen und wieder auf die Fahrbahn gebracht, dabei kam es zu einer Vollsperrung der A 57 für ca. eine halbe Stunde. Weder der Fahrer des LKW noch andere Verkehrsteilnehmer kamen bei diesem Unfall zu schaden.
Die 29 Einsatzkräfte der Feuerwehr Meerbusch konnten nach ca. zwei Stunden wieder ihre Standorte anfahren.

November
Büderich, Karl-Arnold-Straße So. 22.11.09 / 19:00 Drohte Baugerüst abzustürzen E.Nr. 548

Baugerüst von Wind umgerissen
Nach ein paar kurzen aber kräftigen Windböen wurde die Feuerwehr Meerbusch am Sonntagabend gegen kurz vor 19:00 Uhr zu zwei Sturmeinsätzen nach Bösinghoven und Büderich gerufen.
Auf der Bösinghovener Straße war ein ca. 15m hoher Baum umgestürzt und hatte die Fahrbahn komplett blockiert. Nach rund 30 Minuten hatten die Einsatzkräfte der Löschgruppe Bösinghoven den Baum mit einer Motorsäge zerkleinert und die Straße wieder frei geräumt.
Fast zeitgleich drohte auf der Karl-Arnold-Straße in Büderich ein Baugerüst von einem Mehrfamilienhaus zu stürzen. Der achtstöckige Hochhaus war zu Renovierungszwecken an zwei Seiten mit einem Gerüst verhüllt. Teile des Gerüsts waren auf einer Länge von ca. 25 Meter bis auf das vierte Obergeschoss herunter auf die Wiese abgestürzt. Menschen kamen dabei nicht zu schaden. Die Feuerwehr sperrte den gefährdeten Bereich weiträumig ab und entfernte soweit wie möglich die Schutzfolien am Gerüst um weiteren Windböen keine zusätzliche Angriffsfläche zu bieten. Der Bauherr wird in den nächsten Tagen das Gerüst von einer Fachfirma demontieren lassen. Rund 20 Einsatzkräfte waren eine Stunde im Einsatz.

 

Büderich, Moerser Straße So. 08.11.09 / 23:50 Feuer in Ladenlokal E.Nr. 533
Feuer in einem Ladenlokal
Zu einem Brandeinsatz wurden um 23:50 Uhr 21 Feuerwehrleute aus Büderich und der hauptamtlichen Wache in Osterath alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang starker dunkler Rauch aus den Oberlichtern eines Ladenlokals auf der Moerser Straße. Die Fensterscheibe neben der Eingangstür zeigte schon erste Risse. Die Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz mit insgesamt vier Trupps in das Gebäude vor und entfernten die brennende Theke. Glutnester wurden durch ein C-Rohr gelöscht und die Kellerräume ebenso kontrolliert wie die Wohnungen über dem Lokal.

Eine Mutter und ihr Kind wurden vom Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe Meerbusch betreut, da ihre Wohnung, die direkt über dem Lokal lag, auch vom Rauch betroffen war. Beide mussten jedoch nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
Wie es zu dem Brand kommen konnte ist zur jetzigen Zeit noch nicht geklärt. Nach ca. zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr Meerbusch beendet und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.

 

Osterath, Strümper Straße So. 08.11.09 / 13:14 Mikrowellenbrand gelöscht E.Nr. 532
Brennende Mikrowelle löste Brandmeldeanlage aus
Eine automatische Brandmeldeanlage hat am Sonntag vielleicht schlimmeren Schaden in einer Osterather Klinik verhindert. Ein Kleinbrand in einer Mikrowelle hatte die Anlage ausgelöst und somit die Feuerwehr bereits in der Entstehungsphase des Brandes alarmiert. Die Löschzüge aus Osterath und Strümp rückten mit einem Großaufgebot von 40 Einsatzkräften an, bekämpften den Brand mit einem Kleinlöschgerät und brachten die Mikrowelle ins Freie. Verletzt wurde bei dem Einsatz, der rund 45 Minuten dauerte, niemand.

 

Lank, Hauptstraße Fr. 06.11.09 / 15:28 Brennendes Versicherungsbüro gelöscht E.Nr. 530

Großer Schaden nach Feuer
Am Freitagnachmittag kam es auf der Lanker Hauptstraße zu einem Brand in einem Versicherungsbüro. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Büroraum in Vollbrand. Eine Überdachung im rückwertig gelegenen Hof hatte bereits ebenfalls Feuer gefangen. Die Feuerwehr setzte zur Brandbekämpfung drei C-Rohre und insgesamt fünf Atemschutztrupps ein und somit konnte ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude verhindern. Zwei Personen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Zum Brandzeitpunkt befanden sich keine Personen in dem Büro, das vollständig zerstört. 51 Einsatzkräfte aus Lank, Nierst, Langst-Kierst und Osterath waren über zwei Stunden im Einsatz.

Lank, Nierster Straße Mi. 28.10.09 / 21:52 Rauchentwicklung nach technischem Defekt in Sporthalle E.Nr. 523
Glimmende Deckenleuchte löst Feuerwehreinsatz in Sporthalle aus
Am Mittwochabend ging eine Brandmeldung aus einer Sporthalle an der Nierster Straße in Lank bei der Feuerwehr ein. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte aus, konnte aber nach kurzer Zeit bereits Entwarnung geben. Eine glimmende Deckenleuchte hatte für die Rauch- und Geruchsbelästigung gesorgt, zum Glück aber keinen weiteren Schaden verursacht. Aus Sicherheitsgründen wurde die Sporthalle geräumt und die freihängende Lampe über eine Bockleiter demontiert. Zusätzlich wurde der angrenzende Deckenbereich mit einer Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester überprüft. Einheiten aus Lank, Nierst, Langst-Kierst und Osterath waren mit rund 45 Kräften eine Stunde im Einsatz.

 

Ilverich, Obere Straße Sa. 03.10.09 / 07:30 Ca. 50 brennende Strohballen gelöscht E.Nr. 500
50 Strohballen brennen am 500 Einsatz in diesem Jahr
Am Samstagmorgen verzeichnete die Feuerwehr Meerbusch Einsatznummer 500 in diesem Jahr. Damit wurde die Gesamteinsatzzahl aus dem Vorjahr überschritten (2008: 497). Sollte sich der Trend fortsetzen wird für dieses Jahr ein Rekordjahr an Einsätzen erwartet. Der bisherige Rekord liegt im Kyrill-Jahr 2007 bei 566 Einsätzen.

Zu Einsatznummer 500 wurden die Einheiten aus Langst-Kierst und Lank am Samstagmorgen auf ein Feld in Ilverich direkt an der A44 gerufen. Dort standen beim Eintreffen der Löscheinheiten gegen 7:30 Uhr 50 große Rundballen in Vollbrand. Die Feuerwehr setze einen Wasserwerfer ein und konnte somit ein Übergreifen der Flammen auf die Autobahnböschung verhindern. Die Rundballen brannten kontrolliert ab. Immer wieder zog die Feuerwehr Teile der Ballen auseinander und löschte kleine Stücke ab. Der Einsatz dauerte bis in die Mittagsstunden. Rund 30 Kräfte waren im Einsatz. Der Autobahnverkehr auf der A44 wurde nicht beeinträchtigt.
Ein paar Stunden zuvor waren bereits drei Löschzüge rund eine Stunde im Einsatz, um eine Kraftstoffspur, die von Düsseldorf bis auf Meerbuscher Stadtgebiet in Büderich reichte, zu beseitigen. Ein PKW hatte den 70 Liter-Inhalt seines Tanks verloren. Die Meerbuscher Feuerwehr konzentrierte sich darauf, die Gefahr in den Straßenkurven zu beseitigen, in dem sie den Kraftstoff mit Bindemittel bearbeitete. Unterstützt wurden die Löschzüge aus Büderich, Osterath und Strümp vom städtischen Bauhof.

 

September
Langst-Kierst, Ilvericher Straße Di. 29.09.09 / 15:52 Brennende Tannenbäume gelöscht E.Nr. 496
Zwei Brandeinsätze am Dienstag
Am Morgen brannten auf dem Bommershöfer Weg die Reste eines Altpapiercontainers. Als die Einsatzkräfte des Löschzugs Osterath alarmiert wurden war das Feuer fast schon von selbst erloschen. Die verbliebenen Glutnester wurden mit einem Strahlrohr abgelöscht.
Mittags kam es zu einer längeren Ölspur im Ortsteil Strümp. Die Verunreinigung zog sich von der Brücke zwischen Osterath und Strümp bis 250m auf die Autobahn A44. Der Löschzug Strümp und die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Meerbusch streuten die Spur mit Bindemittel ab und beseitigten so die Gefahr. Zur Unterstützung wurde der städtische Bauhof hinzugezogen. Der Verursacher konnte ermittelt werden. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden.
Nachmittags brannten im Garten eines Grundstückes auf der Ilvericher Straße in Langst-Kierst mehrere Tannen. Auch diesen Brand konnte die Feuerwehr mit einem Strahlrohr schnell unter Kontrolle bringen. Auf Grund erster Meldungen rückten die Einheiten aus Langst-Kierst, Nierst, Lank und der Feuerwache in Osterath aus.

 

Büderich, Neustraße Mo. 14.09.09 / 13:44 Brennende Steckdose gelöscht E.Nr. 476

Steckdosenbrand schnell unter Kontrolle
Am Montagmittag kam es gegen 13:40 Uhr zu einer Rauchentwicklung in einem Gebäude auf der Neustraße in Büderich. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Keller des Objektes, in dem sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen mehr befanden. Zwei Feuerwehrleute betraten unter Atemschutz den verrauchten Bereich und fanden eine brennende Steckdose vor. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. Im Anschluss führte die Feuerwehr Lüftungsmaßnahmen durch und machte die Räumlichkeiten so wieder begehbar.
Der Löschzug aus Büderich und die hauptamtlichen Kräfte der Osterather Feuerwache waren mit 23 Kräften rund 30 Minuten im Einsatz.

 

Strümp, Am Haushof Mi. 09.09.09 / 14:27 Feuer in Wohnung E.Nr. 471
Brennende Waschmaschine
Gegen 14:27 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Meerbusch aus Strümp und Osterath zu einem Zimmerbrand Am Haushof in Strümp alarmiert. Eine Nachbarin hatte den Qualm bemerkt und erste Löschversuche unternommen. Dabei atmete sie zuviel des giftigen Brandqualms ein und musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Die Feuerwehr ging unter Atemschutz mit einem Löschangriff zur Brandbekämpfung vor und lüftete das Haus und die Wohnung. Der Brand ereignete sich in der Küche einer Wohnung im zweiten Obergeschoss und wurde vermutlich durch einen Defekt in einem Elektrogerät unter der Arbeitsplatte ausgelöst. Nach ca. einer Stunde konnte die Feuerwehr Meerbusch den Einsatzort verlasen.

 

Büderich, Düsseldorfer Straße Mi. 02.09.09 / 19:19 Maßnahmen nach drohendem Wandeinsturz E.Nr. 461
Mehrere Steine aus Fassade gefallen
Am Mittwochabend erhielt die Feuerwehr Meerbusch eine Meldung, dass in Büderich auf der Düsseldorfer Straße die Fassade einer Hauswand einzustürzen drohte. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren bereits einige Steine aus dem Mauerwerk aus rund 3m Höhe auf den Boden gefallen. Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich großräumig und zog das THW zur Beratung hinzu. Da keine weitere akute Einsturzgefahr bestand und es sich auch nicht um tragende Teile der Hauswand handelte sondern nur im Sichtmauerwerk, wurde die weiteren Maßnahmen durch eine Fachfirma in Zusammenarbeit mit einem Statiker vorgenommen.

 

August
Bösinghoven, Am Weilerhof Mo. 24.08.09 / 21:35 Ausleuchtungsmaßnahmen nach Verkehrsunfall E.Nr. 448
Erneut schwerer Verkehrsunfall in Bösinghoven
Zum zweiten schweren Verkehrsunfall an einem Tag wurde die Löschgruppe aus Bösinghoven am Montagabend zur Straße am Weilerhof alarmiert. Hier unterstützte sie die Polizei bei der Ausleuchtung einer Unfallstelle. Zuvor wurde ein Fahrradfahrer von einem Kastenwagen angefahren und dabei schwer verletzt. Auf Grund der fortgeschrittenen Dunkelheit unterstützte der Löschzug Strümp mit einem sogenannten "Powermoon" bei der Ausleuchtung.

 

Meldung aus dem Poilizeibericht:
Meerbusch-Bösinghoven - 25.08.2009 - 02:37 - Am Montag (24.08.2009), gegen 21:14 Uhr, ereignete sich in Bösinghoven ein schwerer Verkehrsunfall.
Zur Unfallzeit befuhr ein 35-jähriger Meerbuscher mit seinem Transporter die Kreisstr. 6 aus Richtung Krefeld kommend in Fahrtrichtung L 386. In Höhe der Zufahrt zum Bösinghovener See querten zwei alkoholisierte Radfahrer die Kreisstraße. Ein 21-jähriger Krefelder wurde mit seinem Rad frontal erfasst, erlitt lebensgefährliche Verletzungen und verstarb später in einem Krankenhaus. Der weitere beteiligte, 21-jährige Radfahrer wurde lediglich leicht verletzt. In dem Lkw befand sich eine schwangere Frau, welche ebenfalls leichte Verletzungen davon trug. Die beiden Kinder (1 und 3 Jahre alt) als weitere Mitinsassen blieben unversehrt.
Den entstandenen Gesamtsachschaden beziffert die Polizei auf circa 5000,- Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die K 6 komplett gesperrt.
Den beteiligten Fahrradfahrern wurden aufgrund der festgestellten Alkoholisierung Blutproben entnommen.(KL)

 

Bösinghoven, An der Autobahn Mo. 24.08.09 / 16:49 Unterstützung nach Verkehrsunfall E.Nr. 447

Schwerer Verkehrsunfall mit einem Motorrad
Zur Unterstützung der Rettungsmaßnahmen nach einem schweren Verkehrsunfall wurde die Löschgruppe Ossum-Bösinghoven am Montagabend auf die Straße An der Autobahn gerufen. Ein PKW war mit einem Motorrad auf der Landstraße kollidiert. Der Motorradfahrer und seine Beifahrerin wurden so schwer verletzt, dass sie in nahegelegene Krankenhäuser geflogen werden mussten. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Erstversorgung der Verletzten und nahm parallel die ausgelaufenen Betriebsmittel auf. Die Fahrerin des PKW stand nach dem Unfall unter Schock. Mit der Ermittlung des Unfallherganges wurde ein Sachverständiger beauftragt.

 

Mitteilung aus dem Polizeibericht:
Meerbusch-Bösinghoven, An der Autobahn - 24.08.2009 - 18:32 -
Am heutigen Montag gegen 16:45 Uhr ereignete sich in Meerbusch-Bösinghoven ein schwerer Verkehrsunfall, der drei Verletzte forderte.
Eine 35-jährige Meerbuscherin war mit ihrem Audi auf der Landstrasse 386 aus Richtung Strümp unterwegs. An der Einmündung Bösinghovener Strasse beabsichtigte sie nach links abzubiegen. Dabei übersah sie offensichtlich einen entgegenkommendes Krad, das mit zwei Personen besetzt war. Der 21-jährige Meerbuscher am Lenker des Krads konnte nicht mehr reagieren. Er prallte seitlich in den abbiegenden PKW. Er und seine ebenfalls 21-jährige Sozia wurden vom Krad geschleudert und schwer verletzt. Unglücklicherweise prallte der Fahrer auch noch gegen einen folgenden PKW VW. Auch die Audi-Fahrerin erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber landete an der Unfallstelle, um die Verletzten zu versorgen. Sie wurden nach Erstversorgung in Krankenhäuser in Duisburg und Krefeld gebracht.
Die Polizei hat einen Sachverständigen in die Unfallaufnahme einbezogen.
Die L386 musste während der Unfallaufnahme bis ca. 19 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch eingesetzte Polizeibeamte abgeleitet. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf ca. 20.000 Euro.

 

Büderich, Brühler Weg Do. 20.08.09 / 22:48 Nach Blitzeinschlag Wohnhaus kontrolliert und brennenden Baum gelöscht E.Nr. 440

Blitzeinschlag in Wohnhaus und Baum
In Folge des Unwetters am Donnerstagabend kam es wohl zu einem Blitzeinschlag im Bereich Brühler Weg in Büderich. Der Löschzug Büderich wurde gegen 22:48 Uhr mit der Meldung über einen Blitzeinschlag in einem Baum alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand jedoch nicht nur ein größer Baum im Garten im Vollbrand, vielmehr hatte ein Blitzeinschlag auch erheblichen Schaden in einem angrenzenden Wohnhaus, vor allem in den Elektroleitungen, verursacht. Während draußen der Brand und angrenzende Sträucher mit einem C-Rohr gelöscht wurden, kontrollierte innen ein Trupp unter Atemschutz das stark verrauchte Gebäude auf weitere Brandnester.
Eine Hausbewohnerin wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst betreut und ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr setzte eine Wärmebildkamera und einen Hochleistungslüfter zur Verdrängung des Brandrauches aus dem Gebäude ein. Der Löschzug Büderich und die Besatzung der Feuerwache aus Osterath waren mit 30 Kräften rund anderthalb Stunden im Einsatz.

 

A44 FR Düsseldorf AS Messe/Arena Mi. 19.08.09 / 21:09 Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person E.Nr. 43
Schwerer Verkehrsunfall
Am Mittwochabend gegen 21:10 Uhr wurde die Feuerwehr Meerbusch und der Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der Brücke der A 44 Fahrtrichtung Düsseldorf kurz vor der Abfahrt Düsseldorf Messe/Arena gerufen. Beim Eintreffen des Rettungsdienstes der Johanniter-Unfall-Hilfe hatte sich der Beifahrer schon schwer verletzt eigenständig aus dem PKW befreit. Das stark deformierte Fahrzeug hatte sich aus bisher ungeklärter Ursache um 180° gedreht und war erst durch die Leitplanke und durch einen Pfeiler zum Stehen gekommen. Der ca. 29 Jahre alte Fahrer war schwer verletzt unter der Leitplanke eingeklemmt. Die Einsatzkräfte aus Lank und Osterath führten mit schwerem Gerät und zusammen mit dem Rettungsdienst  die Rettung des Fahrers durch. Dieser konnte auf Grund massiver Verletzungen jedoch nur noch tot geborgen werden. Nach dem beseitigen von Gefahrenquellen wurde die bis dahin vollgesperrte A 44 nach ca. 3 Stunden wieder teilweise für den Verkehr geöffnet.
  
 
Büderich, Feldstraße Sa. 15.08.09 / 09:50 Rauchentwicklung aus Heizungsanlage E.Nr. 427
Viel Rauch, kein Feuer
Das ist die Bilanz der Feuerwehr, die am Sonntagmorgen zu einem Kellerbrand auf die Büdericher Feldstraße gerufen wurde.

Besorgte Anwohner eines Mehrfamilienhauses hatten gegen 9:50 Uhr eine starke Rauchentwicklung in ihrem Keller bemerkt und den Notruf 112 gewählt. Der Löschzug Büderich rückte in voller Stärke an und setzte einen Trupp unter Atemschutz zur Kontrolle der Kellerräume ein. Nachdem sie allerdings kein Feuer finden konnten, wurden die Räumlichkeiten mit zwei Hochleistungslüftern entraucht.
Die Feuerwehr geht davon aus, dass es durch eine kurzzeitige Unregelmäßigkeit in der Heizungsanlage zu der Rauchentwicklung kam.
Verletzte wurde bei dem Einsatz niemand, da sich alle Bewohner noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Haus retten konnten. Nennenswerter Sachschaden entstand ebenfalls nicht.

Der Löschzug Büderich und die Besatzung der Feuerwache waren mit rund 30 Einsatzkräften 45 Minuten im Einsatz.


Büderich, Witzfeldstraße Di. 04.08.09 / 12:14 Brennenden PKW gelöscht E.Nr. 406
Brennender PKW gelöscht
Um 12:14 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Meerbusch zu einem brennenden PKW auf der Witzfeldstraße in Büderich alarmiert. Der Löschzug Büderich sowie die Besatzung der Feuerwache aus Osterath rückte mit elf Feuerwehrleuten aus. Bei ihrem Eintreffen stand der PKW bereits im Vollbrand. Die Einsatzkräfte nahmen deswegen einen Löschangriff mit mehreren Rohren unter Atemschutz vor um den Brand zu bekämpfen. Nach ca. zwei Stunden war dieser Einsatz abgearbeitet und die Kräfte der Feuerwehr Meerbusch konnten wieder einrücken. Verletzt wurde bei diesem PKW Brand niemand. Über die genaue Schadenshohe und wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist zur jetzigen Zeit noch nicht geklärt.



Langst-Kierst, Schützenstraße So. 02.08.09 / 23:45 Brennenden Inhalt eines Altpapiercontainers gelöscht E.Nr. 404
Brennenden Papiercontainer gelöscht
In der Nacht zu Montag wurde die Feuerwehr Meerbusch innerhalb weniger Tage erneut aufgrund eines brennenden Altpapiercontainers aus dem Schlaf gerissen. Diesmal brannte es gegen kurz vor Mitternacht auf der Schützenstraße in Langst-Kierst. Die Löschgruppe Langst-Kierst brachte das Feuer mit einem Strahlrohr schnell unter Kontrolle. Der ebenfalls alarmierte Löschzug Lank brauchte die Einsatzstelle nicht mehr mit anzufahren. Rund 20 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Brandursache wird noch ermittelt. Bereits in der Nacht zu Donnerstag hatte der Inhalt eines Altpapiercontainers auf der Strümper Straße in Osterath gebrannt.

Juli
Büderich, Am Junkerstrauch Fr. 17.07.09 / 01:26 Großbrand in Mehrfamilienhaus E.Nr. 388
Großbrand in Büdericher Mehrfamilienhaus
Bei Einem Wohnungsbrand wurden in der Nacht zum Freitag in Meerbusch-Büderich drei Personen verletzt ins Krankenhaus gebracht. Drei weitere konnten nach ambulanter Behandlung wieder in ihre Wohnungen zurück kehren. Die Feuerwehr war mit 60 Einsatzkräften drei Stunden im Einsatz. Eine Dachgeschosswohnung und der Dachstuhl des Mehrfamilienhauses wurden weitestgehend zerstört.

Als die ersten Einsatzkräfte der Löschzüge aus Büderich und Lank kurz nach der Alarmierung gegen 1:30 Uhr an der Einsatzstelle Am Junkerstrauch ankamen, schlugen die Flammen bereits über den Balkon einer Dachgeschosswohnung und den Dachstuhl. Zwei Personen wurden über eine Drehleiter von ihrem Balkon gerettet, da giftiger Brandrauch ihnen den Fluchtweg über das Treppenhaus versperrt hatte. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand von Beginn an des Einsatzes direkt mit fünf Strahlrohren über das Treppenhaus, eine Drehleiter und vom Boden aus. Zwischenzeitlich unterstützte ein Teleskopmast der Feuerwehr Neuss die Meerbuscher Wehr.
Die beiden Bewohner der Brandwohnung mussten mit dem Verdacht einer Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe ins Krankenhaus gebracht werden. Auch ein Freiwilliger Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz verletzt und musste sich ins Krankenhaus begeben. Drei weitere Personen konnten vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden und wieder in ihre Wohnungen zurück kehren.
Nachdem die Flammen gelöscht waren, suchte die Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera nach versteckten Glutnester. Dazu wurden Teile des Daches abgetragen. Parallel dazu wurde Löschwasser, das sich im Keller angesammelt hatte, ins Freie gepumpt.
Da über den gesamten Einsatzzeitraum 18 Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten eingesetzt wurden, mussten Einheiten aus Langst-Kierst, Nierst und Bösinghoven zur Unterstützung ausrücken.
Flammen und Rauch haben die Brandwohnung vorerst unbewohnbar gemacht und den Dachstuhl stark beschädigt. Die übrigen Wohnungen des Acht-Parteien-Hauses sind weiterhin eingeschränkt bewohnbar. Die Brandursache und die genaue Schadenshöhe wird zurzeit noch von den Experten der Polizei ermittelt. Insgesamt kamen bei diesem Einsatz die Löschzüge aus Büderich, Lank und Strümp, die Löschgruppen aus Langst-Kierst, Nierst und Bösinghoven sowie die Besatzung der Feuerwache mit rund 60 Frauen und Männern zum Einsatz.

 

A52 FR M'Gladbach AS Büderich Di. 07.07.09 / 18:03 Maßnahmen nach mehreren Verkehrsunfällen E.Nr. 372
Unfallserie auf der A52
Um 18.03 am Dienstagabend wurden mehrere Einheiten der Feuerwehr Meerbusch zu einer Massenkarambolage auf der A 52 Fahrtrichtung Roermond kurz vor dem Autobahnkreuz Kaarst alarmiert. Die 32 Einsatzkräfte fanden beim Eintreffen mehrere Einsatzstellen, bei denen ihnen das selbe Bild geboten wurde, vor. Mehrere Autos waren ineinander gefahren und verursachten so ein benötigtes Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Insgesamt waren 29 PKW an dem Unfall beteiligt. Glücklicherweise wurde bei den Unfällen keine Person, wie zuerst vermutet, in einem Fahrzeug eingeklemmt. 14 Verletzte wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht und versorgt. Dabei organisierte die alarmierte Sonder-Einsatz-Gruppe der Johanniter-Unfall-Hilfe die Versorgung und das Transportieren der Verletzten. Die Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Büderich und Osterath klemmten die Batterien der Fahrzeuge ab und nahmen auslaufende Betriebsmittel auf. Die Schadenhöhe beträgt lauf Aussagen der Polizei über 250.000 Euro.

 

Strümp, Meerhofstraße Sa. 04.07.09 / 20:33 Wasser aus Keller gepumpt E.Nr. 365
Einsatzwelle bricht über Meerbusch herein
Zugegeben, es wirkt schon etwas komisch: Kaum hatte die Feuerwehr die leicht rückläufigen Einsatzzahlen mit den ausgebliebenen Frühjahrsstürmen begründet, brachen über Meerbusch die Regenmassen herein.

140 Einsätze musste die Feuerwehr in den 24 Stunden von Freitagabend bis Samstagabend bearbeiten. Fast ausschließlich wurde sie zu vollgelaufenen Kellern und Wohnungen sowie überfluteten Straßen und Garagenhöfen gerufen. Teilweise standen ganze Straßenzüge mehrere Zentimeter hoch unter Wasser. Die Einsatzwelle begann kurz nach dem heftigen Regen am Freitagabend gegen 17:30 Uhr und dauert bis Samstagnacht 4:00 Uhr. Den ganzen Samstag über mussten dann immer wieder weitere Gebäude leer gepumpt werden.

Der Einsatzschwerpunkt lag mit rund 80 Einsatzstellen in Büderich. Aber auch in Osterath, Strümp und Lank sowie Langst-Kierst waren zahlreiche Wasserschäden zu vermelden.

Einer der längsten Einsätze fand wieder im Autobahn 44 Betriebsgebäude statt. Nachdem die Feuerwehr hier bereits im letzten Jahr schon mehrere Stunden einen Pumpenraum ausgepumpt hatte, war dieser abermals bis zu einer Höhe von 7 Meter vollgelaufen. Somit konnte das Wasser im A44 Tunnel nicht mehr durch die betriebseigenen Pumpen von der Fahrbahn abgepumpt werden und sammelte sich auf der Fahrbahn. Zu Unterstützung wurde das Technische Hilfswerk und eine Spezialpumpe der Feuerwehr Ratingen angefordert.

Ein Hinweis an die Bürger, die vielleicht etwas länger als erwartet auf die Hilfe der Feuerwehr gewartet haben: Die Masse an Einsätzen und die damit verbundenen Notrufe in dieser kurzen Zeit stellten für die Feuerwehr eine Extremsituation da, die einen hohen logistischen und personellen Einsatz erforderte. Binnen kürzester Zeit wurden alle verfügbaren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr in den Einsatz alarmiert. Jedes Meerbuscher Feuerwehrfahrzeug war unterwegs um zu helfen. Es wurden sogar einfache Mannschaftstransportfahrzeuge kurzerhand als mobile Pumpstationen umgerüstet und zu den Einsatzstellen koordiniert. Die Notrufe wurde zentral von der Kreisleitstelle in Neuss erfasst und nacheinander an die Besatzungen der Meerbuscher Fahrzeuge ausgegeben. Sobald eine Unglücksstelle abgearbeitet war, wurde das hier freigewordene Fahrzeug unverzüglich zum nächsten Einsatz entsandt. Dies alles war mit einem großen logistischen Aufwand verbunden, um die Großschadenssituation von Freitagabend überhaupt in den Griff zu bekommen. Allerdings schaffen wir es auch nicht mit noch soviel Personal, Material und Einsatzwillen an allen Einsatzstellen gleichzeitig zu helfen.

Die Hochleistungspumpen der Feuerwehr sind für einen höheren Wasserstand ausgelegt und können erst ab einer Wasserhöhe von ca. 10 cm arbeiten. Sollte der Wasserstand niedriger sein, kann die Feuerwehr nur tätig werden, wenn ein sogenannter Pumpensumpf oder eine Vertiefung vorhanden ist.

Wir können den vereinzelten Unmut der Bürger verstehen, wenn erst nach Stunden die gerufene Hilfe eintrifft und hoffen, dass wir mit dieser Schilderung zumindest im Nachhinein etwas zum Verständnis der Abläufe beitragen konnten. Seien sie sicher, wir sind uns ihrer Notlage bewusst und haben alles in unserer Möglichkeit stehende getan, um Ihnen zu helfen. Freiwillig und teilweise bis tief in die Nacht.

 

Büderich, Dorfstraße Mi. 01.07.09 / 22:59 Brennende Fritteuse gelöscht E.Nr. 219
Brennende Fritteuse gelöscht
Zu einer brennenden Fritteuse wurde die Feuerwehr Meerbusch am Mittwochabend gegen 23 Uhr gerufen. 25 Einsatzkräfte rückten zur Dorfstraße aus. In einer fest eingebauten Fritteuse hatte sich zu heißes Fett entzündet und flammte immer wieder auf. Die Einsatzkräfte aus Büderich setzten einen CO2-Feuerlöscher zur Brandbekämpfung ein. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Brände von heißem Fett niemals mit Wasser gelöscht werden dürfen. Das Fett würde sofort in einem Feuerball aus dem Topf schießen und kann lebensgefährliche Verletzungen verursachen und die Küche in Brand setzen.

 

Büderich, Hindenburgstraße Mi. 01.07.09 / 16:21 Gemeldeter Zimmerbrand E.Nr. 217
Zimmerbrände in Meerbusch
Um 09:41 Uhr am Mittwoch wurden die Löschzüge aus Osterath und Strümp sowie die Feuerwache zu einem Kellerbrand auf dem Uerdinger Gerichtsweg alarmiert. Die 23 Feuerwehrkräfte stellten beim Eintreffen eine starke Verrauchung des Erdgeschosses und des ersten Obergeschosses fest. Der Brand im Keller war wegen der starken Verrauchung schwer zugänglich. Zwei Feuerwehrkräfte bekämpften den Brand über die außenliegende Kellertreppe, zwei weitere Kräfte gingen von innen vor. Die Feuerwehr löschte  die brennende Waschmaschine und schaffte sie aus den Kellerräumen. Personen wurden nicht verletzt, da in dem Haus Rauchmelder installiert waren. Der Brand wurde so frühzeitig bemerkt und die Personen konnten das Haus früh genug verlassen.
Zu einem zweiten Zimmerbrand wurde der Löschzug aus Büderich und die Feuerwache aus Osterath um 16:21 Uhr alarmiert. Auf der Hindenburg Straße sollte es im der 1. Etage brennen. Dazu war noch Gasaustritt im selben Haus gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich aber heraus, dass es sich dabei um einen deutlich Fehlalarm handelte. Die Feuerwehrkräfte aus Meerbusch konnten so schnell wieder ihre Standorte anfahren.

 

Juni
Büderich, Wanheimer Straße Mo. 29.06.09 / 13:09 Auslaufende Betriebsmittel aus PKW aufgenommen E.Nr. 214
Zwei Hinweise der Feuerwehr
Aus aktuellem Anlass bittet die Feuerwehr die Meerbuscher Autofahrer ihre Fahrzeuge bei hohen Temperaturen und langanhaltendem Sonnenschein nicht komplett voll zu tanken. Der Treibstoff dehnt sich bei Wärmeeinstrahlung im Tankbehälter aus. Sollte der Tank ganz gefüllt sein, fehlt dem Treibstoff der notwendige Platz zum Ausdehnen und er läuft aus dem Tank heraus. Ein Feuerwehreinsatz, um den ausgelaufenen Treibstoff aufzunehmen, ist fast unweigerlich die Folge.
Ebenso warnt die Feuerwehr davor, Haustiere in geschlossenen Fahrzeugen zu lassen, die der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Auch ein kurzer Einkauf kann für den Vierbeiner schon zu lange sein. Wenn die Temperaturen im Wageninneren rasant ansteigen drohen dem Tier ernsthafte Verletzungen.

 

L 154, zwischen Osterath und Kaarst Mi. 24.06.09 / 20:08 Brennendes Stromkabel mit Pulverlöschern abgelöscht E.Nr. 209
Kleine Einsatzserie beschäftigte die Feuerwehr
Beim größten Einsatz an diesem Tage brannte es gegen 20:10 Uhr auf dem Außengeländes des RWE Umspannwerks zwischen Osterath und Kaarst. Ein Hochspannungskabel war aus bisher ungeklärter Ursache in wenigen Metern Höhe in Brand geraten. Die Einsatzkräfte aus Osterath und Strümp mussten warten, bis Teile des Geländes spannungsfrei geschaltete wurden, ehe sie das Feuer mit einer Kombination aus Pulverlöschern und einigen Litern Wasser löschen konnten. Menschen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden. Die Brandursache stand zum Abschluss der Löscharbeiten noch nicht fest. 54 Einsatzkräfte waren rund 45 Minuten im Einsatz.

Morgens musste die Feuerwehr ausrücken, um nach einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW auf der Kaarster Straße ausgelaufene Betriebsmittel aufzunehmen.

Gegen 15:10 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer Einsatzstelle alarmiert, an der ein unkontrollierter Gausaustritt vermutetet wurde. Wie sich im Verlauf des Einsatzes aber herausstellte wurden im Bereich der Straße Am Meerbusch in Osterath durch eine Fachfirma bewusst Geruchsstoffe in einen Kanal eingeleitete. Diese führten zu der Verwechslung mit dem Gasgeruch. Die Feuerwehr nahm Messungen vor, konnte aber keine gefährliche Gaskonzentration feststellen.

Auf der Uerdinger Straße in Lank konnte der örtliche Löschzug das Feuer in einer Mülltonne auf der Uerdinger Straße schnell durch den Einsatz eines Strahrohres unter Kontrolle bringen. Dieser Einsatz fand gegen 18:00 Uhr statt.

 

Lank, Uerdinger Straße Di. 23.06.09 / 08:39 Brennende Mikrowelle gelöscht E.Nr. 205

Einsatz in einer Imbissstube

Sirenenalarm, zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge und eine gesperrte Uerdinger Straße sorgten am Dienstagmorgen für Aufregung mitten in Meerbusch-Lank. Als der Betreiber einer Imbissstube zuvor sein Geschäft öffnete, wurde er von Qualm überrascht und alarmierte daraufhin Polizei und Feuerwehr. Der Löschzug Lank, die Besatzung der Feuerwache, sowie die Löschgruppe Bösinghoven rückten mit gut 20 Mann zu der Einsatzstelle auf der Hauptdurchfahrtsstraße von Lank aus. In dem Gebäude der Imbissstube war eine Mikrowelle in Brand geraten und verursachte eine Verrauchung. Die Feuerwehrleute waren unter schwerem Atemschutz im Einsatz und brachten den Brand in kurzer Zeit unter Kontrolle. Zwei Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ambulant durch den Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe behandelt. Der Durchgangsverkehr war während des Einsatzes für eine Stunde zunächst durch eine Vollsperrung, später durch einspurige Verkehrsführung beeinträchtigt. Die genaue Ursache für den Brand an der Mikrowelle wird noch ermittelt. Gebäudeschaden entstand an der Imbissstube nicht.

 

Osterath, Theodor-Holzschneider-Platz Mo. 08.06.09 / 00:45 Wohnungsbrand in Einfamilienhaus E.Nr. 185
Familie rettet sich aus brennendem Haus
In der Nacht zum Montag kam es auf dem Osterather Theodor-Holzschneider-Platz zu einem Wohnungsbrand, in Folge dessen zwei Personen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Nachbarn hatten noch vor Eintreffen der Feuerwehr dabei geholfen, die fünfköpfige Familie aus dem stark verrauchten Einfamilienhaus zu retten. Das Feuer, das in einem Anbau im Erdgeschoss ausbrach, verursachte erheblichen Schaden in dem Gebäude.

Aus bisher ungeklärter Ursache hatte es in einem Anbau des Wohnzimmers im Erdgeschoss angefangen zu brennen und die Bewohner im Schlaf überrascht. Als die ersten Feuerwehrkräfte gegen 0:50 Uhr an der Einsatzstelle eintrafen, drang dichter Rauch aus dem hinteren Teil des Einfamilienhauses. Die fünfköpfige Familie hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Gebäude retten können. Zwei Leitern an der Vorderseite des Hauses am weit geöffneten Kinderzimmerfenster deuteten noch darauf hin, dass kurz zuvor Nachbarn der Familie bei ihrer Rettung geholfen haben mussten. Alle fünf Personen und drei Nachbarn wurden vom Rettungsdienst noch vor Ort untersucht. Zwei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung und leichten Verbrennungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Feuerwehr setzte zur Brandbekämpfung insgesamt vier Trupps unter Atemschutz mit zwei Strahlrohren ein und konnte den Brand innerhalb von 15 Minuten löschen. Giftiger Brandrauch hatte das gesamte Erdgeschoss und Teile des Obergeschosses verraucht und trotz großflächiger Entrauchung durch die Feuerwehr das Haus somit vorerst unbewohnbar gemacht.
Die genaue Brandursache und die Schadenshöhe werden von der Polizei noch ermittelt. Die Löschzüge aus Osterath und Strümp waren mit 40 Einsatzkräften anderthalb Stunden im Einsatz.

 

Büderich, Laacher Weg Di. 02.06.09 / 12:04 Brennenden Mülleimer an Bushaltestelle gelöscht E.Nr. 180
Viel Arbeit über Pfingsten
Dass auf die Feuerwehr auch in Zeiten von lokalen Schützenfesten stets Verlass ist, haben die diesjährigen Pfingsttage wieder gezeigt.
Fünf Mal musste die Feuerwehr im Zeitraum von Samstagmittag bis Dienstagmittag allein in Büderich ausrücken. Je ein Mal galt es eine Entenfamilie aus ihrer Notlage zu befreien und einen windschiefen Sonnenschirm auf einem Balkon vor dem Abstürzen zu sichern. Gleich drei Mal brannten Mülleimer im Ortsgebiet oder ein Strohballen auf dem Vorflutgelände.

 

Mai
Osterath, Westring Do. 28.05.09 / 21:45 Auslaufende Betriebsmittel nach VU aufgenommen E.Nr. 172
PKW auf Seite im Graben
Am Donnerstagabend wurde der Löschzug Ostertah um 21:44 Uhr zu einem Einsatz auf dem Westring alarmiert. Ein PKW war aus bisher ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und lag seitlich in der Böschung. Beim Eintreffen der Feuerwehr war keine Person eingeklemmt. Der Fahrer wurde von der Johanniter-Unfall-Hilfe versorgt. Die 15 Feuerwehrmänner klemmten zuerst die Batterie ab und nahmen auslaufende Betriebsmittel des verunglückten PKWs auf. Danach wurde der PKW mit einer Seilwinde aus dem Graben gezogen. Der Einsatz dauerte ca. eine Stunde.

 

Büderich, Hildegundisallee Fr. 15.05.09 / 09:59 Kellerbrand E.Nr. 161

Kellerbrand
Gegen 10.00 Uhr wurde die Feuerwehr Meerbusch zu einem Kellerbrand alamiert. Der Löschzug Büderich sowie die Kräfte der Feuerwache aus Osterath bemerkten bei der Anfahrt starke Rauchentwicklung auf der gemeldeten  Hildegundisallee. Zu diesem Zeitpunkt befand sich keine Person mehr im Haus. Drei Trupps unter Atemschutz gingen daraufhin in die Kellerräume vor um den Brand zu löschen. Dabei kamen auch drei Hochdruckbelüfter zum Einsatz. Die Feuerwehr Meerbusch war mit ca. 20 Einsatzkräften zwei Stunden im Einsatz.
Wodurch der Brand verursacht wurde, konnte zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht ermittelt werden. Verletzt wurde aber niemand.

 

Lank, In der Wasserstadt Fr. 01.05.09 / 02:20 Verrauchte Wohnung durch angebranntes Essen E.Nr. 147
Angebranntes Essen sorgte für Verrauchung
Um 2:20 Uhr wurde die Feuerwehr in der Mainacht nach Lank in die Wasserstadt gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte fanden sie eine stark verrauchte Wohnung vor, aus der sie eine Mutter mit ihrem Kind geleiteten. Offensichtlich war Essen in der Küche angebrannt und hatte für die Verrauchung gesorgt. Beide Personen wurden vom Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe betreut. Die Feuerwehr lüftete die Wohnung kräftig durch. Der Einsatz dauerte für die 20 Einsatzkräfte rund 40 Minuten.

 

April
Osterath, Krefelder Straße Sa. 25.04.09 / 17:56 Auslaufende Betriebsmittel nach VU entfernt E.Nr. 142
Vier Einsätze am Samstag
Alle vier Löschzüge der Feuerwehr Meerbusch wurden am Samstag zu ganz unterschiedlichen Einsatzlagen alarmiert.
Um 8 Uhr brannte auf dem Apelter Weg in Büderich ein Baum, der mit einem Strahlrohr gelöscht wurde. Kurze Zeit später standen auf einem Feld an der Nierster Straße in Lank zwei Strohballen in Flammen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich allerdings heraus, dass ein Landwirt, dem die Ballen gehörten, schon vor Ort war. Die Feuerwehr brauchte hier nicht mehr einzugreifen. Nachmittags wurde dann eine kleine Ölspur im Kreuzungsbereich der Xantener Straße Ecke Bergfeld in Strümp durch die Feuerwehr beseitigt. Gegen 18 Uhr kam es auf der Krefelder Straße in Osterath zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei PKW beschädigt wurden. Die Einsatzkräfte klemmten die Fahrzeugbatterien ab und nahmen die ausgelaufenen Betriebsmittel auf.

 

Strümp, Oleanderweg Mo. 20.04.09 / 20:18 Zimmerbrand gelöscht E.Nr. 132

Zimmerbrand ohne Verletzte
Am Montagabend kam es zu einem Zimmerbrand auf dem Stümper Oleanderweg bei dem zum Glück niemand ernsthaft verletzt wurde. Dichter Rauch drang beim Eintreffen der Feuerwehr aus den Fenstern des freistehenden Einfamilienhauses, aus dem sich kurz zuvor zwei Jugendliche aus eigener Kraft hatten retten können. Die Einsatzkräfte aus Osterath und Strümp gingen mit drei Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor und setzten zwei Strahlrohre zur Brandbekämpfung ein. Nachdem das Feuer schnell unter Kontrolle war, musste das gesamte Haus mit einem Hochleistungslüfter intensiv belüftet werden. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde. Die genaue Brandursache und die Schadenshöhe standen zum Abschluss der Arbeiten noch nicht fest.

 

A44, AK Meerbusch Mo. 20.04.09 / 15:49 Maßnahmen nach VU mit LKW E.Nr. 129
Umgekippter LKW auf Autobahn
Aus bisher ungeklärter Ursache kippte um 15:49 Uhr nahe des Autobahnkreuzes Meerbusch auf der A 57 Richtung Köln ein Sattelschlepper beladen mit einem Baustoff auf die Seite. Der Fahrer und sein Beifahrer wurde schwer verletzt, waren beim Eintreffen der Feuerwehr aber nicht eingeklemmt. Die zwei Verletzten wurden von der Johanniter-Unfall- Hilfe versorgt und in umliegende Krankenhäuser transportiert.  Die ca. 30 Einsatzkräfte des Löschzuges Osterath und der Feuerwache nahmen auslaufende Betriebsmittel auf und klemmten die Batterien des LKWs ab. Der Einsatz auf der Autobahn dauerte ca. eine Stunde.

 

Osterath, Meerbuscher Straße Sa. 18.04.09 / 01:02 Maßnahmen nach Verkehrsunfall E.Nr. 127
Nächtlicher Verkehrsunfall
In der Nacht zum Samstag kam es gegen 1:00 Uhr in Höhe des P&R Platzes Bovert zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Rettungswagen. Bei diesem Unfall wurde die Beifahrerin des Rettungswagen leicht und der PKW Fahrer schwer verletzt. Die Feuerwehr klemmte die Batterien der Unfallfahrzeuge ab und leuchtete die Einsatzstelle für die Arbeiten der Polizei aus. Der Löschzug Osterath war bis in die Morgenstunden mit 27 Feuerwehrmännern in dem Einsatz gebunden. Sowohl die Schadenshöhe als auch der genaue Unfallhergang standen zum Abschluss des Einsatzes noch nicht fest.

 

Büderich, Laacher Weg Do. 16.04.09 / 19:24 Ausgelaufene Säure in Mehrfamilienhaus E.Nr. 123

Säureeinsatz für die Feuerwehr Meerbusch

Um 19:23 Uhr wurde der Löschzug Büderich zu einem GSG-Einsatz, Gefährliche Stoffe und Güter, auf dem Laacher Weg alarmiert. Eine Flasche mit unbekannter Flüssigkeit war zerbrochen und die chemische Substanz hatte sich auf der Kellertreppe eines Mehrfamilienhauses verteilt. Die untere Etage des Hauses wurde daraufhin evakuiert und die Straße, sowie der Hauseingang weiträumig abgesperrt. Da es sich um eine unbekannte, vermutlich giftige chemische Flüssigkeit handelte, wurde im folgenden Verlauf des Einsatzes nur unter speziellen chemischen Schutzanzügen und unter Atemschutz vorgegangen. Der ersten Trupp stellte die Flüssigkeit in einem Metallfass sicher und verdünnte sie daraufhin. Weiterhin wurden mehrere Messungen vorgenommen. Zum einen um die verbleibende Konzentration der entstandenen giftigen Gase im Haus, sowie den Stoff selber zu ermitteln. Nach den Messungen wurde ein Sauggebläse in Stellung gebracht. Die Gase wurden so aus dem Treppenraum ins Freie geleitet. Außer dem Löschzug Büderich kamen noch weitere Einheiten zum Einsatz. Darunter der Rüstwagen des Löschzuges Osterath, sowie zwei Sonderfahrzeuge des Löschzuges Strümp. So waren 35 Einsatzkräfte fast drei Stunden im Einsatz. Bis zum Schluss konnte nicht genau festgestellt werden, um welche Flüssigkeit es sich gehandelt hatte. Die Feuerwehr rät deshalb dazu, giftige chemische Flüssigkeiten niemals in Trinkflaschen aufzubewahren. Der heutige Einsatz zeigte deutlich zu welcher gefährlichen Situation dies führen kann.
 
A44, FR D As Lank-Latum So. 12.04.09 / 15:41 Maßnahmen nach Verkehrsunfall E.Nr. 117

Verkehrsunfall auf der A44
Am Ostersonntag kam es auf der A44 an der Anschlussstelle Lank-Latum zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person. Aus bisher ungeklärter Ursache war der Smart von der Fahrbahn abgekommen, hat sich danach überschlagen und ist ca. drei Meter tiefer in der Böschung zwischen zwei Fahrbahnen liegen geblieben. 20 Einsatzkräfte des Löschzugs Osterath sicherten die Unfallstelle ab und halfen bei der Bergung des Fahrzeugs. Die verletzte Person wurde vom Rettungsdienst versorgt. Der Smart wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden.

 
Osterath, Strümper Straße Sa. 04.04.09 / 06:42 Meldung über Zimmerbrand (keine Feststellung) E.Nr. 110
Nächtliche Einsatzserie
Mit den steigenden Temperaturen nehmen auch wieder die Brandeinsätze in den Wochenendnächten zu.
In der Nacht von Freitag auf Samstag musste die Feuerwehr in Osterath zu einem Mülltonnenbrand und in Ilverich zu einem Strohballenbrand ausrücken.
Während der Löschzug Osterath die brennende Mülltonne gegen 0:30 Uhr noch mit ein paar Litern Wasser löschen konnte, dauerte der Einsatz in Ilverich fast sieben Stunden. Von 2:15 Uhr an mussten rund 50 Strohballen kontrolliert abbrennen ehe die Feuerwehr die letzten Reste ablöschen konnte. Zeitweise waren bei diesem Einsatz 26 Kräfte aus Langst-Kierst und Lank-Latum im Einsatz.
Um 6:42 Uhr ging dann eine unklare Feuermeldung aus einem Mehrfamilienhaus auf der Strümper Straße ein. Die Löschzüge aus Osterath und Strümp kontrollierten die gemeldete Wohnung, konnten aber keinen Brand feststellen.


Kierst, Langster Straße Mi. 01.04.09 / 18:23 Auslaufende Betriebsmittel nach VU aufgenommen E.Nr. 104

Drei Verletzte nach Verkehrsunfall in Langst-Kierst
Am Dienstagabend kam es auf der Langster-Straße in Langst-Kierst zu einem Verkehrsunfall bei dem drei Personen verletzt wurden. Aus bisher ungeklärter Ursache stießen zwei Kleinwagen frontal zusammen und wurden dabei erheblich beschädigt. Auf Grund erster Meldungen, wonach es in Folge des Unfalls zu einem Brand gekommen war, rückte die Feuerwehr mit 34 Feuerwehrmännern innerhalb weniger Minuten an. Zum Glück brauchten nur die ausgelaufenen Betriebsmittel aufgenommen und die Straße gereinigt zu werden. Die drei Verletzten Personen wurden vom Rettungsdienst betreut und die verunfallten Fahrzeuge abgeschleppt. Der Einsatz dauerte für die Löschgruppe Langst-Kierst und den Löschzug Lank rund eine Stunde.


März
Lank, Am Ismerhof So. 29.03.09 / 10:32 Brennenden Inhalt eines Altpapiercontainers gelöscht E.Nr. 101
Altpapiercontainerbrand
Um 10:32 brannte Am Ismerhof in Lank der Inhalt eines Altpapiercontainers. Der Löschzug Lank-Latum brachte das Feuer mit einem Strahlrohr schnell unter Kontrolle. Sechs Feuerwehrmänner waren 25 Minuten im Einsatz. Die Brandursache wird noch ermittelt.

 

Büderich, Niederdonker Straße Mi. 25.03.09 / 16:10 Kleinbrand im Treppenhaus gelöscht E.Nr. 99
Brand im Schulgebäude
Am Mittwochnachmittag kam es im Keller des Städtischen Mataré-Gymnasiums Meerbusch zu einem Kleinbrand, bei dem Teile des Treppenhauses durch brennendes Plastik verraucht wurden. Die Feuerwehr führte einige Lehrer und Schüler aus dem Gebäude und konnte den Brand schnell löschen. Im Anschluss wurde der Treppenraum und Teile des Schulgebäudes mit einem Hochleistungslüfter komplett vom Rauch befreit. Personen kamen bei dem Einsatz nicht zu schaden. 36 Feuerwehrmänner der Löschzüge aus Büderich und Lank-Latum waren zusammen mit der Besatzung der Feuerwache Osterath rund 45 Minuten im Einsatz.

 

Bösinghoven, An der Autobahn Mo. 23.03.09 / 22:51 Maßnahmen nach verschmutzter Fahrbahn E.Nr. 98
Kleine Einsatzserie für die Feuerwehr
Zu insgesamt sechs Einsätzen wurde die Feuerwehr Meerbusch zwischen Samstag und Montagabend gerufen.
Neben der Beseitigung von auslaufenden Betriebsmitteln nach einem Verkehrunfall in Büderich auf der Necklenbroicher Straße erwiesen sich die Meldungen über einen brennenden PKW nach Verkehrsunfall auf der A57 und der Verdacht auf ausströmendes Gas auf der Alten Poststraße in Osterath als Einsatzstellen ohne größere Maßnahmen für die Feuerwehr.
Zwei Mal rückte die Besatzung der Drehleiter aus, weil hinter verschlossenen Wohnungstüren ein Unglücksfall vermutet wurde. An der Autobahn in Bösinghoven war die Landstraße so stark verschmutzt, dass selbst die Löschgruppe Ossum-Bösinghoven mit ihren Mitteln Probleme hatte, die Verunreinigung auf Anhieb zu beseitigen.
Umgerechnet waren die freiwilligen Kräfte in dem Zeitraum 40 Einsatzstunden unterwegs. Unentgeltlich – selbstverständlich.

 

Nierst, Am Siegershof Fr. 06.03.09 / 16:30 Kleinbrand in Wohnung gelöscht E.Nr. 79
Zimmerbrand mit geringem Schaden
Viel Glück hatten am Freitagnachmittag die Bewohner eines Einfamilienhauses in Nierst, als ein Zimmerbrand ohne größere Schäden ein glimpfliches Ende nahm. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es in einem Spielzimmer für Kinder im Bereich einer Stromverteilung zu einem Brand. Als das Feuer gerade auf ein angrenzendes Bett übergreifen wollte, wurde es von den Kindern bemerkt und der ebenfalls anwesenden Mutter weitestgehend gelöscht. Die Mutter konnte sich mit den vier Kindern unverletzt, aber mit einem Schrecken, auf die Straße retten.
Die alarmierte Feuerwehr kontrollierte die betroffenen Räumlichkeiten und öffnete zur Sicherheit ein Stück der Zimmerdecke. Außer intensiven Lüftungsmaßnahmen brauchte sie nicht weiter tätig werden. Die Räumlichkeiten sind weiterhin bewohnbar.
Die Löschgruppen aus Nierst und Langst-Kierst, sowie der Löschzug aus Lank und die Besatzung der Feuerwache waren mit rund 30 Feuerwehrleuten eine halbe Stunde im Einsatz.

 

Strümp, Chopinstraße Mi. 04.03.09 / 18:25 Schwelbrand durch Trockner E.Nr. 76
Kellerbrand mit glimpflichem Ausgang
Zu einem Kellerbrand mit glimpflichem Ausgang wurde die Feuerwehr Meerbusch am Mittwochabend gerufen. Dabei kam die Bewohnerin eines Einfamilienhauses auf der Strümper Chopinstraße mit dem Schrecken davon.
Aus bisher ungeklärter Ursache geriet ein Wäschetrockner leicht in Brand und verursachte eine starke Rauchentwicklung im ganzen Haus. Die Bewohnerin bemerkte das Unglück, rief Hilfe und begab sich ins Freie. Die Feuerwehr kontrollierte das gesamte Haus, brauchte aber den Schwelbrand nicht mehr zu löschen. Sicherheitshalber wurde der besagte Trockner ins Freie befördert.
Der Einsatz dauerte rund eine Stunde. Die Löschzüge aus Strümp und Osterath sowie die Besatzung der Feuerwache waren mit 30 Kräften vor Ort.
Die ersten Einsatzkräfte wurden im Haus von den schrillen Geräuschen mehrerer Rauchmelder, die allesamt durch den Rauch ausgelöst hatten, empfangen. Für diese Sicherheitseinrichtung gibt es ein Lob von den Experten.

 

Strümp, Ausfahrt A44 Di. 03.03.09 / 19:35 Maßnahmen nach VU zwischen PKW und Bus E.Nr. 74

VU zwischen Linienbus und PKW
Am Dienstagabend kam es an der Anschlussstelle der A44 in Meerbusch Strümp zu einem schweren Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen.
Aus bisher ungeklärten Umständen stieß ein Sportwagen im Kreuzungsbereich der A44 und Uerdinger Straße mit einem Linienbus zusammen. Dabei wurde der Fahrer des Sportwagens in seinem Fahrzeug verletzt eingeklemmt. Die Feuerwehr musste zur Rettung des Fahrers Teile des Fahrzeuges mit hydraulischem Rettungsgerät entfernen. Im Anschluss wurde er mit mittelschweren Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert.
Drei Insassen des Linienbusses erlitten in Folge des Zusammenstoßes leichte Verletzungen und wurden vor Ort behandelt.
Die Uerdinger Straße war während des Einsatzes rund zwei Stunden für den Verkehr gesperrt. Auf Grund der ersten Meldungen waren zwei Löschzüge der Feuerwehr Meerbusch mit 40 Einsatzkräften, vier Rettungswagen sowie zwei Notärzte im Einsatz.
Beide Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Einsatz dauerte rund zweieinhalb Stunden.

 

Februar
Strümp, Osterather Straße Di. 24.02.09 / 16:20 Maßnahmen nach VU E.Nr. 65
Verkehrsunfall mit Gas angetriebenem PKW
Um ca. 16.18 Uhr wurden die Einsatzkräfte des Löschzuges Strümp und der Hauptwache aus Osterath zu einem Verkehrsunfall auf der Osterather Straße in Strümp alarmiert. Ein Geländewagen war aus bisher ungeklärter Ursache einem LKW aufgefahren. Ein Audi konnte nicht rechtzeitig zum Stehen kommen und fuhr auf den ersten PKW auf. Der Fahrer des Geländewagens wurde dabei verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Geländewagen leicht am qualmen. Er wurde abgelöscht. Die Einsatzsituation verschärfte sich noch einmal, als klar wurde, dass es sich bei dem Geländewagen um ein Gas angetriebenes Fahrzeug handelte. Der Tank dieses Wagens hatte beim Aufprall mit dem folgenden PKW einen Riss bekommen und blies das Gas unkontrolliert ab. Prekärer Weise war der Tank fast ganz voll.
Die Feuerwehr sicherte zusammen mit der Polizei aus diesem Grund die Einsatzstelle großräumig ab und nahm mit Bindemittel Betriebsstoffe der Fahrzeuge auf. Nach dem Eintreffen des Abschleppers, wurde der Geländewagen auf ein frei stehendes Feldstück gebracht. Dort sollte das Gas aus dem Tank unter hohen Sicherheitsmaßnahmen kontrolliert abgelassen werden. Nach dem der PKW ca. eine Stunde auf freiem Feld stand, entschied sich die Einsatzleitung jedoch, das Fahrzeug auf das Gelände des Gerätehauses in Strümp zu bringen. Der Verkehrsfluss konnte dadurch ungestört weiter fließen. Die Feuerwehr Meerbusch war mit 25 Einsatzkräften ca. 3,5 Stunden vor Ort.

        

Osterath, Meerbuscher Straße Mi. 18.02.09 / 11:26 Mit Gasflaschen beladener, umgestürzter LKW E.Nr. 59
Glimpflicher Ausgang eines Einsatzes
Mit der  Einsatzmeldung "Umgestürzter LKW mit Gasflaschen beladen " wurden um 11:26 Uhr der Löschzug Osterath und die Besatzung der Hauptwache alarmiert. Beim Eintreffen der Einheiten konnte die Situation jedoch schnell geklärt werden. Es handelte sich um einen Transporter, dessen Anhänger in der Auffahrt zur Anschlussstelle Bovert der A 57 umgekippt war.  Verletzt wurde dabei niemand. Im Anhänger waren Gasflaschen geladen, darunter Sauerstoff, Argon und Lachgas. Der Löschzug Büderich, der bei gefährlichen Stoffen oder Gütern insbesondere bei Gefahrgut-Einsätzen automatisch mitalarmiert wird , musste somit nicht ausrücken. Die insgesamt 25 Einsatzkräfte sicherten die Gasflaschen und bewegten den umgestürzten Anhänger von der Fahrbahn. Nach  45 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr Meerbusch beendet.

 

Kierst, Langster Straße So. 15.02.09 / 13:56 Wohnungsbrand gelöscht E.Nr. 54
Zwei verletzte Personen nach Wohnungsbrand
Am Sonntagmittag kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Wohnungsbrand auf der Langster-Straße in Langst-Kierst. Hierbei wurden zwei Personen verletzt. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen.

Gegen 13:55 Uhr brach der Brand aus bisher ungeklärter Ursache im Wohnzimmer eines landwirtschaftlich genutzten Anwesens aus. Ein Bewohner versuchte noch vergeblich die Flammen in der Entstehungsphase zu bekämpfen, zog sich dabei eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatten er und eine ältere Dame bereits den Gefahrenbereich verlassen.
Die alarmierten 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Meerbusch konnten den Brand rasch mit einem Strahlrohr löschen und lüfteten anschließend die verrauchten Räumlichkeiten mit einem Hochleistungslüfter durch.
Für die Zeit der Löscharbeiten war die Langster Straße für den Verkehr gesperrt. Der Feuerwehreinsatz dauerte rund 45 Minuten. Eingesetzt waren neben den Löschgruppen aus Langst-Kierst und Nierst auch der Löschzug aus Lank und die Besatzung der Feuerwache.

 

Nierst, Stratumer Straße Fr. 06.02.09 / 05:35 Kontrolle nach Friteusenbrand E.Nr. 44
Rauchmelder retten Leben
Glück im Unglück hatte der Bewohner einer Dachgeschoßwohnung auf der Stratumer Straße in Nierst am frühen Freitagmorgen. Zu vorgerückter Stunde wollte er sich ein paar Pommes Frites zubereiten, schlief aber auf der Couch ein. Gegen 5:30 Uhr wurde er durch einen schrillen Warnton aus einem Rauchmelder geweckt, da sich das Pommesfett mittlerweile entzündet hatte. Richtigerweise rief er sofort die Feuerwehr. Nachdem er sich vom ersten Schrecken erholt hatte, wählte er ein zweites Mal die 112 und erkundigte sich, wie er denn selbst das Feuer löschen könne. „Deckel drauf“, so die profane aber lebenswichtige Aussage des Disponenten in der Kreisleitstelle. Ein Löschversuch mit Wasser hätte hier verheerende Folgen gehabt. Bei Fettbränden die Flammen stets Ersticken und den Topf vorsichtig von der Kochstelle ziehen! Ansonsten besteht die Gefahr einer Fettexplosion.
Die inzwischen angerückten neun Einsatzkräfte der Löschgruppe Nierst mussten lediglich die Wohnung lüften und übergaben den Geschädigten wegen des Verdachts auf eine Rauchvergiftung an den Rettungsdienst.
Auf die Wichtigkeit von Rauchmeldern sei an dieser Stelle ebenfalls hingewiesen. Ob und wann der Nachtschwärmer an diesem Morgen ohne seinen „Lebensretter“ geweckt worden wäre ist ungewiss! Rauchmelder gibt es mittlerweile in jedem gut sortierten Baumarkt und sie können auch von Laien problemlos installiert werden.

 

Januar
Strümp, Josef-Kothes-Straße Di. 27.01.09 / 22:33 Maßnahmen nach defekten Überlaufventil E.Nr. 37
Arbeitsreicher Tag für die Feuerwehr
Als größter Einsatz stellte sich eine Ölspur heraus, die sich abends von Strümp bis zur Büdericher Post auf der Moerser Straße und wieder zurück erstreckte. Auf Grund eines technischen Defekts in der Versorgungsleitung hatte ein PKW eine dünne Dieselschicht auf der kilometerlangen Strecke verteilt. Die Löschzüge aus Büderich und Strümp waren mit 30 Mann rund zwei Stunden im Einsatz um die Rutschgefahr mit Bindemittel zu beseitigen. Eine Kehrmaschine fegte im Anschluss das aufgetragene Bindemittel wieder zusammen. Die Verursacherin der Dieselspur konnte ermittelt werden. Während des Einsatz kam es teilweise zu Verkehrsbehinderungen in Büderich, da einige Straßenteile für den Verkehr gesperrt werden mussten.
Mit einem Fehlalarm war die Einsatzserie am Morgen gestartet. Bei Schweißarbeiten wurde die automatische Brandmeldeanlage in einem Osterather Seniorenheim ausgelöst. Rund 30 Einsatzkräfte aus Osterath und Strümp kontrollierten die betroffenen Räumlichkeiten und konnte ohne weitere Maßnahmen wieder einrücken.
Am frühen Abend war aus bisher ungeklärter Ursache Unterholz im Bereich Möchenwerth in Brand geraten. Die Einsatzkräfte aus Büderich konnten den Brand mit Kleinlöschgerät schnell unter Kontrolle bekommen.
Gegen 22:30 Uhr wurde dann abermals der Löschzug Strümp zu einem Mehrfamilienhaus auf die Josef-Kothes-Straße gerufen. Hier kam es im 2. Obergeschoss zu einem Defekt an einem Überlaufventil der Wasserleitung. Mit ein paar gezielten Handgriffen konnte die Feuerwehr auch dieses Problem schnell lösen.

 

Nierst, Lanker Straße Sa. 17.01.09 / 12:37 Auslaufende Betriebsmittel nach VU entfernt E.Nr. 25

Verkehrsunfall auf der Landstraße
Am Samstag kam es gegen 12.00 Uhr auf der Lanker Straße zwischen Lank und Nierst zu einer Kollision zwischen zwei PKW.
In einer Rechtskurve verlor ein aus Lank kommender Fahrer eines Nissan die Kontrolle über sein Fahrzeug. Ein entgegenkommender 40-jähriger Nierster versuchte mit seinem Toyota nach rechts auf den Grünstreifen und den angrenzenden Radweg auszuweichen, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Beide Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Die Löschgruppe Nierst der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch war mit zehn Mann rund eine Stunde im Einsatz um auslaufende Betriebsmittel aufzunehmen und die Unfallstelle bis zur Bergung der beiden Fahrzeuge abzusichern.

 

Osterath, Ingerweg Mi. 14.01.09 / 02:53 Heizungsabgase strömten in Wohnhaus E.Nr. 18
Defekte Ölheizung erzeugte gefährliche Gaskonzentration
Dienstagnacht strömten aus einem defekten Abzugsrohr einer Ölheizung die Abgase in den Keller und anschließend in die weiteren Räumlichkeiten eines Hauses auf dem Osterather Ingerweg. Glück im Unglück hatten dabei die zwei älteren Bewohner, die die Gefahr noch selbstständig erkannten und die Feuerwehr riefen. Zur Sicherheit wurden sie anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr konnte die gefährliche Abgaskonzentration im Keller unter Atemschutz messen, schaltete sofort die Heizung über den Heizungsnotschalter ab und belüftete das Haus mit einem Überdrucklüfter gründlich. Der Löschzug Osterath war rund eine Stunde mit 22 Kräften im Einsatz.

 

Büderich, Dorfstraße So. 11.01.09 / 18:26 Wasserschaden über Ladenpassage E.Nr. 12
Kälte lässt Wasserleitungen bersten
Gleich drei Mal musste die Feuerwehr Meerbusch am Sonntag zu Wassereinsätzen ausrücken. Bei mindestens zwei der Einsätze trat der Wasserschaden in Folge von geplatzten Wasserleitungen im Außenbereich auf.

Der folgenschwerste Einsatz ereignete sich gegen 18:25 Uhr auf der Büdericher Dorfstraße. Dort liefen Teile der Zwischendecke einer Ladenpassage voll Wasser, weil eine Plastikleitung auf dem Vordach geborsten war. Auch die Räume einer Buchhandlung wurden durch das Wasser in Mitleidenschaft gezogen. Die Einsatzkräfte des Löschzugs Büderich konnten durch Zudrehen eines Absperrhahns ein Ausweiten des Wasserschadens verhindern.
Mittags hatte sich bereits in Kellern auf der Friedensstraße in Büderich und in Bovert Wasser angesammelt, das teilweise von der Feuerwehr abgepumpt wurde.

Die Feuerwehr befürchtet, dass sie in den nächsten Tagen, begünstigt durch das angekündigte Tauwetter, zu weiteren Wassereinsätzen gerufen wird.

 

Am Kapellengraben Do. 01.01.09 / 04:55 Brannten Reste eines Altpapiercontainers E.Nr. 1
Relativ ruhige Neujahrsnacht für die Feuerwehr Meerbusch
Nur ein Mal musste die Feuerwehr Meerbusch in der Neujahrsnacht zu einem Einsatz ausrücken. Um 4:55 Uhr brannte auf der Buschstraße in Strümp der Inhalt eines Altpapiercontainers. 300 Liter Löschwasser reichten aus, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Der Löschzug Strümp war mit sieben Einsatzkräften rund 20 Minuten vor Ort.