Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung 2007

Strümp, 06. Januar 2007 - Mitgliederversammlung des Löschzugs Strümp

Das erste Jahr als Löschzug Logistik erfolgreich bewältigt

Nach gemeinsamem Gottesdienstbesuch trafen sich am 06.01.2007 die 29 Mitglieder, zwölf Jugendfeuerwehrmitglieder, die Ehrenabteilung und die gesamte Wehrleitung mit Herbert Derks an der Spitze im Strümper Gerätehaus zur Jahreshauptversammlung. Löschzugführer Eckhard Lüdering ließ das Jahr Revue passieren und berichtete von einem Jahr, dass durch ein umfangreiches Einsatzgeschehen, einem aktiven Ausbildungsprogramm und einem lebendigem Kameradschaftsleben geprägt war.

Im Einsatzbereich war als wesentliche Veränderung gegenüber den Vorjahren die Übernahme der Aufgaben des Löschzuges Logistik zu nennen. Der Löschzug Logistik versorgt die Feuerwehreinheiten der Stadt Meerbusch bei größeren Einsatzlagen mit zusätzlich benötigtem Material. Hierzu sind auf dem Gerätewagen Nachschub diverse Gitterboxen verlastet, die zusätzliche Atemschutzgeräte, Schläuche, Rüsthölzer zur Abstützung bei Unfällen, Tauchpumpen zum Leerpumpen voll gelaufener Keller und Ölbindemittel beinhalten.

Insgesamt verzeichnete die Strümper Einheit 54 Einsätze, die sich wie folgt zusammen setzen:

  • 7 Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen
  • 5 Fehlalarme
  • 2 Verkehrsunfälle
  • 13 Brände
  • 9 Wasser- und Sturmeinsätze und
  • 18 Einsätze aufgrund von Gefahr durch gefährliche Stoffe und Güter, Tieren und Öl

Es handelt sich wiederum um ein breit gestreutes Spektrum in dem die Namensgebende Einsatzursache Brand in ungefähr einem Viertel der Fälle vorkommt.

Dank der guten Brandschutzerziehung, die auch im vergangenen Jahr mit zahlreichen Unterweisungen in Schulen und Kindergärten stattfand, waren keine spektakulären Einsätze zu verzeichnen.

Um für die Vielzahl an verschiedenartigen Einsätzen gewappnet zu sein, wurde ein umfangreicher Übungsplan unter Federführung des stellvertretenden Löschzugführers Tim Söhnchen erstellt. Daneben wurden wieder zahlreiche Fortbildungen im Stadtgebiet, auf Kreisebene und beim Institut der Feuerwehr (IdF) in Münster durchgeführt.

So besuchten Marcel Grabowski, Christian Herrmann, Sabine Kelka, Marcel Lettgen und Carina Meyer erfolgreich die ersten beiden Module des Grundlehrganges (immerhin ein Zeitaufwand von 80 Stunden), Christof Kohl, Patrick Raukes, Markus Körber und Daniel Vogel die Ausbildung zum Truppführer und Frank Mohr den Lehrgang zum Gruppenführer am IdF. Aufgrund der zahlreichen Laufbahnlehrgänge konnten die dazugehörigen Beförderungen an diesem Abend ausgesprochen werden. Marcel Grabowski wurde zum Feuerwehrmann ernannt, Marcel Lettgen Oberfeuerwehrmann und Christof Kohl, Markus Körber und Daniel Vogel zum Unterbrandmeister.

Neben den so genannten Laufbahnlehrgängen gab es auch noch eine Vielzahl an Fachlehrgängen. Atemschutzgeräteträger sind seit dem letzten Jahr Christian Herrmann, Sabine Kelka und Marcel Lettgen, als Maschinisten unterwegs Christof Kohl und Christian Schild und den Sprechfunkerlehrgang absolvierten Patrick Raukes und Daniel Vogel.

 

Eine weitere Spezialausbildung erhielten Frank Mohr und Patrick Raukes beim Lehrgang ABC Erkunder in Kaarst, Markus Körber und Daniel Vogel bei dem Lehrgang Chemische Stoffe und Güter in Dormagen sowie Philipp Hipp und Christian Schild bei der Fortbildung im Bereich der Chemischen Stoffe und Güter. Etwas anders gerichtete Qualifikationen erwarben Michael Beesen und Peter Paas beim Lehrgang Technische Hilfe und Daniel Z. als Drehleitermaschinist. Daneben wurden Tagesseminare am IdF durch Tim Söhnchen und Philipp Faßbender besucht.

Die erfolgreiche Arbeit der Jugendfeuerwehr wurde von den Jugendwarten Michael Beesen und Philipp Faßbender präsentiert. Die Jugendfeuerwehr ist stetiger Nachwuchslieferant für die aktive Einheit. So wurden Sabine Kelka und Carina Meyer im letzten Jahr mit Vollendung des 18.ten Lebensjahres in die aktive Wehr übernommen. Neben diesen beiden Übernahmen traten Marcel Grabowski als Neuling im Feuerwehrdienst und Marc Brücher, erfahrener Brandinspektor der Feuerwehr Heinsberg, dem Löschzug Strümp bei.

Im kameradschaftlichen Teil gab es den Abschied vom großen Strümper Oktoberfest, dass aufgrund der hohen Gewaltbereitschaft der Besucher und dem auch daraus resultierenden hohen Kostenaufwand nach 19 Jahren nicht mehr stattfinden wird. Aktuell wird bereits an Alternativen geknobelt, so dass die Feuerwehr auch zukünftig im Festgeschehen des Ortsteiles eine feste Größe darstellt.

Auch wenn es sich um ein Jahr mit vielen Anforderungen handelte, die Zukunft stellt weitere, große Herausforderungen. Diesen begegnet der Löschzug Strümp mit einem 6 Punkte Programm, damit der Meerbuscher Bürger sich auch in Zukunft auf seine Freiwillige Feuerwehr verlassen kann.