Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung 2006

Strümp, 07. Januar 2006 - Mitgliederversammlung des Löschzugs Strümp

Vielseitige Ausbildung und die Ernennung zum Löschzug Logistik standen 2005 im Vordergrund

Zur Jahreshauptversammlung im Gerätehaus am Kaustinenweg trafen sich die Mitglieder des Löschzugs Strümp, sowie der Leiter der Feuerwehr Heinz Berrisch und sein Stellvertreter Rüdiger Kohmanns. Der Löschzug Strümp kann auf ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr zurückblicken. Die 26 Wehrleute rückten zwar zu lediglich 28 Einsätzen im Wachkreis aus, legten den Schwerpunkt jedoch auf eine breite und professionelle Ausbildung. Kleinbrände und Fehlalarme waren die häufigste Einsatzursache. Brennende Rasenmäher, Türen, Mülleimer oder technische Defekte an Elektrogeräten sorgten teils für viel Rauch, aber glücklicherweise für wenig Schaden. Die Fehlalarme im Jahr 2005 wurden meist durch Handwerkerarbeiten oder technische Defekte an Brandmeldeanlagen ausgelöst. Hier war kein Eingreifen der Strümper Feuerwehrleute erforderlich. Bei einem so genannten Mittelbrand in Osterath hatte der Löschzug Strümp jedoch mehr zu tun. Mit zwei Angriffstraupps unter Atemschutz unterstützten die Wehrleute den Löschzug Osterath beim Bekämpfen der Flammen in einer Tiefgarage.

 

Insgesamt verzeichneten die Einsatzkräfte 9 Fehlalarme, 3 Verkehrsunfälle, 11 Brände, 1 Sturmeinsatz, 3 Einsätze aus der Kategorie Gefährliche Stoffe und Güter und eine Wachbereitschaft auf der Feuerwache während des schweren Verkehrsunfalls im Dezember auf der A57.

Diese Einsatzstatistik entspricht gut 39% Brandeinsätzen, 28% Hilfeleistungen und 32% Fehlalarmierungen.

Neben dem Einsatzdienst, nahm auch die Ausbildung im Jahr 2005 viel Zeit in Anspruch. Patrick Raukes, Marcel Lettgen, Sebastian Klösener, Daniel Vogel sowie Markus Körber absolvierten die Grundausbildung im Rahmen der Modulausbildung in Meerbusch. Daraufhin wurde Sebastian Klösener zum Feuerwehrmann und Patrick Raukes, Markus Körber, sowie Daniel Vogel zum Oberfeuerwehrmann befördert. Michael Beesen nahm erfolgreich an der Truppführerausbildung in Korschenbroich teil und wurde zum Unterbrandmeister befördert. Frank Mohr und Patrick Raukes besuchten den GSG-Lehrgang. Christian Beesen und Patrick Raukes wurden zu Maschinisten ausgebildet. Philipp Faßbender, Michael und Christian Beesen nahmen an Sonderlehrgängen "ABC" in Kaarst teil. Der Technische Hilfe-Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Johanniter-Unfall-Hilfe wurde von Frank Mohr, Julia Pflugmacher und Philipp Hipp erfolgreich absolviert. Neben der obligatorischen Ausbildung im Rhein-Kreis Neuss, besuchte Frank Mohr ein Seminar zum Thema "Öffentlichkeitsarbeit" am Institut der Feuerwehr in Münster, Tim Söhnchen gehörte zum Teilnehmerkreis eines Seminars am Flughafen Düsseldorf und die beiden Jugendwarte Philipp Faßbender und Michael Beesen besuchten den Jugendgruppenleiterlehrgang in Gerolstein.

 

Im Verlauf des Jahres 2005 standen weitere Highlights auf dem Dienstplan des Löschzugs Strümp: Im Juli nahmen neun Strümper Wehrleute erfolgreich an der Leistungsbewertung in Mönchengladbach teil. Julia Pflugmacher, Christof Kohl und Frank Mohr erhielten für ihre dritte Teilnahme das Leistungsabzeichen in Silber. Im Rahmen des Ehrenabends der Feuerwehr Meerbusch wurde Philipp Faßbender, nach erfolgreich bestandenem Lehrgang am Institut der Feuerwehr, zum Brandmeister befördert und damit offiziell in der Führungsriege aufgenommen. Drei Mitglieder der Strümper Jugendfeuerwehr und fünf Aktive des Löschzugs Strümp trainierten erfolgreich für das Rettungsschwimmerabzeichen in Silber der DLRG. Ihre Fitness stellten neun Strümper Feuerwehrleute auch beim letztjährigen 24-Stunden-Schwimmen in Büderich unter Beweis und "erschwammen" gemeinsam knapp 33 Kilometer. Besonderer Glanzpunkt des Jahres 2005 war die Ernennung zum Löschzug Logistik. Nachdem im Strümper Gerätehaus zwei weitere Einsatzfahrzeuge stationiert sind (Gerätewagen Nachschub "GW-N" und ein Mannschaftstransportfahrzeug "MTF"), werden die Wehrleute zukünftig bei entsprechenden Einsatzlagen im gesamten Stadtgebiet unterstützend eingesetzt.

Da der Löschzug auf einen starken Nachwuchs aus der eigenen Jugendfeuerwehr zählen kann, ist das Durchschnittsalter mit 30 Jahren entsprechend jung.

Der Leiter der Feuerwehr Heinz Berrisch zeigte sich am Ende der Jahreshauptversammlung sehr zufrieden mit der Arbeit und dem Einsatz der Strümper Kameraden unter der Leitung des Löschzugführers Eckhard Lüdering im Jahr 2005. Eckhard Lüdering dankte insbesondere seinem Stellvertreter Tim Söhnchen für die geleistete Arbeit und die Unterstützung und sprach auch seinen Dank an die Wehrleitung für das entgegengebrachte Vertrauen aus.