2004

Heißausbildung im Trainingszentrum im Düsseldorfer Hafen 2/2004

Extremausbildung im Brandhaus in Düsseldorf
Düsseldorf, 17. April 2004
Die Belastung der einzelnen Probanden war die gleiche wie im Hubbelrather Brandhaus, jedoch die Schulung als solche war effektiver, Außerdem ist hier das Leistungsspektrum sehr breit gefächert. Der Ausbilder beschrieb es von "langweilig" bis "Hier geh´ ich nicht mehr rein!" sehr treffend. Was in anderen Ländern schon seit Jahren Standard ist, fasst in Deutschland so nach und nach Fuß. 14 Meerbuscher Atemschutzgeräteträger, betreut und geschult von 8 Ausbildern, waren zur Premiere der neuen Anlage eingeladen und nahmen am Ende eine große Erfahrung mehr mit nach Hause. Einer Wärmegewöhnung in einer aufgeheizten Atmosphäre, bei der die Erkennungsmerkmale einer bevorstehenden Rauchdurchzündung erklärt und vorgeführt wurden, war ein theoretischer Unterricht mit einer Präsentation vorausgegangen, in dem die Einsatztaktik bei einem Zimmerbrand bzw. das Handling von "Hohlstrahlrohren" erklärt wurden. Wie man professionell Feuer löscht und gleichzeitig seine eine Belastungsgrenze erfährt, war in der nachfolgenden Einsatzübung bei Temperaturen von 280° bis 400° C zu erfahren. Und wie wichtig es ist, eingesetzte Einsatzkräfte nach dem Einsatz zu Beobachten und zu betreuen, hatte ein Kamerad am eigenen Leib erfahren. Ein Erfahrungsaustausch mit der Wehrleitung muss nun kurzfristig folgen.