2013

Lanker Kindergarten bei der Feuerwehr und dem Rettungsdienst

Lank, Mai 2013

Berufe hautnah - ein Erlebnisbesuch des evangelischen Kindergartens bei der Feuerwehr und dem Rettungsdienst

Jede Menge Vorwissen brachten die Zwei- bis Sechsjährigen Kinder des evangelischen Kindergartens Lank mit, als sie ihren Ausflug zum Gerätehaus des Löschzugs Lank antraten. Passend zum aktuellen Projekt „Berufe“ hatten die Erzieherinnen bereits im Vorfeld viele Gespräche mit den Kindern über die Arbeit und Aufgaben bei der Feuerwehr und dem Rettungsdienst geführt und auch entsprechende Kinderbücher über Notärzte und Feuerwehr mit in den Kindergartenalltag integriert. So wussten die meisten Kinder, als sie die Einfahrt zum Lanker Gerätehaus entlanggingen, dass vor den Toren extra für sie ein „Rettungswagen“ und ein ziemlich großes „Löschfahrzeug“ standen. Karsten Juchems, Leiter der Rettungswachen der Johanniter-Unfall-Hilfe in Meerbusch und selbst Vater eines der Kinder und Reiner Pylen, Berufsfeuerwehrmann aus Krefeld und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch begrüßten an zwei Tagen insgesamt rund 60 Kinder, um ihnen die Einsatzfahrzeuge näher zu bringen und sicher auch, um für den Ernstfall Vertrautheit aufzubauen und Ängste der Kinder abzubauen.

Mit großen Augen staunten die Mädchen und Jungen über die vielen Fächer und Schubladen, aus denen die beiden Einsatzkräfte immer wieder neue große und kleine Geräte herausholten. Die hydraulische Schere und der Spreizer imponierten schon alleine von ihrem Gewicht und der Größe, Atemschutzmaske, Strahlrohre und Beil machten mehrere Runden durch die vielen Kinderhände und eines der Highlights war das Hineinklettern in den Mannschaftsraum des Löschfahrzeugs: hier fühlten sich viele sicher wie große Feuerwehrleute und wollten am liebsten gar nicht mehr heraus!

Im Rettungswagen staunten die Kinder über die vielen medizinischen Geräte, die manchen auf die Idee brachten, dass hier bestimmt auch operiert werden könnte. Soweit kam es zwar nicht, aber Karsten Juchems ließ die Kinder zu kleinen Patienten werden, indem sie die Sauerstoffmaske ausprobieren durften, ihre Sauerstoffsättigung geprüft und ein EKG gemacht wurde. Ein bisschen Abenteuergefühl kam auf, als sich die Kinder auf die Trage legen durften und wie kleine Rennfahrer angeschnallt wurden. Neben dem spielerischen Einsatz der Lösch- und Rettungsgeräte, ging es natürlich auch um Unfallprävention. Die beiden Einsatzkräfte verknüpften die Erklärungen zu den Rettungsmitteln mit zahlreichen Hinweisen auf Vorsichtsmaßnahmen im Alltag der Kleinen. An dieser Stelle zeigte sich die gute Vorbereitung der Kinder, vor allem dass die Notrufnummer der Feuerwehr und des Rettungsdienstes - die 112 - doch fast allen Mädchen und Jungen bekannt war!

Der Besuch am Gerätehaus der Feuerwehr endete mit einer Demonstration des Blaulichts und des Martinshorns der beiden Einsatzfahrzeuge! Begeistert und glücklich, einem Rettungswagen und einem Löschfahrzeug einmal ganz nah gekommen zu sein, ging es für die Mädchen und Jungen des evangelischen Kindergartens wieder zurück in die Schulstraße.