2009

Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung Aktivitäten 2009

 

Brandschutzerziehung
Lank, November 2009 - Brandschutzerziehung bei der 3a
Im Zuge des Sachkundeunterrichts stand für die Klasse 3a der Theodor-Fliedner-Schule in Lank-Latum das Thema Feuerwehr auf dem Stundenplan. Zum Abschluss der Unterrichtsreihe konnten die Schülerinnen und Schüler von Lehrerin Elke Husmann-Zich ein waschechtes Löschfahrzeug bestaunen. Unterbrandmeister Bernhard Horster von der Löschgruppe Nierst beantwortete bereitwillig alle Fragen der sehr interessierten Mädchen und Jungen rund um die Gerätschaften, die auf solch einem Löschgruppenfahrzeug verstaut sind. Die Drittklässler waren aber gut vorbereitet und konnten viele Dinge schon mit der korrekten Bezeichnung benennen. Die zunächst veranschlagten zwei Unterrichtsstunden reichten nicht aus, so dass für die anschließende Brandschutzerziehung, bei der die Kinder das richtige Verhalten im Brandfall vermittelt bekamen, noch die Mathestunde geopfert werden musste. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

 

 

Strümp, 16. Juni 2009 - Städtisches Meerbusch Gymnasium
Als am Dienstagmorgen um 09:17 Uhr im Städtischen Meerbusch Gymnasium in Strümp ein heulender Ton im gesamten Schulgebäude den Unterricht unterbrach, war allen klar, das ist kein Pausengong, hier stimmt was nicht. Für alle Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal hieß es sofort alles stehen und liegen zu lassen und sich zügig und geordnet ins Freie zu begeben.
Schon zu Beginn des Alarms standen die ersten Fahrzeuge der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Löschzuges Strümp auf den Schulhof und die Einsatzkräfte erkundeten die Lage. Allerdings suchten die Helfer in diesem Fall nicht das Feuer. Vielmehr prüften ihre Blicke das Verhalten aller Beteiligten und den Ablauf der Räumung. Der Alarm war nämlich ein unangekündigter Probealarm für die Schule, bei dem die Feuerwehr als Beobachter agierte. Diesen Umstand und die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Meerbusch und dem Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe lobte der Schulleiter, Ulrich Keusen, in der anschließenden Nachbesprechung besonders.

Die Schulleitung und die Feuerwehr haben es in den Jahren gemeinsam geschafft eine erfolgreiche Zusammenarbeit beim Thema der Brandschutzaufklärung und der Brandschutzerziehung aufzubauen und das Bewusstsein für dieses wichtige Thema bei allen Beteiligten zu fördern. Alle fünften Klassen des Meerbusch-Gymnasiums nehmen zu Beginn ihrer Schullaufbahn in Strümp an einer Brandschutzerziehung durch die Feuerwehr Meerbusch teil. Besonders wichtig ist der Feuerwehr dabei, dass die Schülerinnen und Schüler wissen, wie sie sich bei einem Unglück richtig zu verhalten haben, also beispielsweise einen richtigen Notruf abzusetzen oder Maßnahmen der Ersten Hilfe durchzuführen.
„Unseren Schülerinnen und Schüler ist die notwendige Ernsthaftigkeit dieser Übungen bewusst“, so Ulrich Keusen. Aber nicht nur für neue Schüler ist das Miterleben eines solchen Übungsablaufs sehr wichtig. Auch beim Lehrpersonal und den anderen Schülerinnen und Schülern wird die Erinnerung an das richtige Verhalten im Ernstfall so immer wieder aufgefrischt.
Für Unterbrandmeister Norbert Kaufmann, der die Übung im Vorfeld vorbereitet hatte, gab es somit auch recht wenig Anlass zur Beanstandung. „Es wurden nicht alle Flügeltüren der Fluchtwege geöffnet, einige Treppenräume blieben ungenutzt, wodurch es auf der Haupttreppe zu Stauungen kam und einige Klassen blieben draußen unmittelbar vor dem Haupeingang stehen. Im Ernstfall ist aber genau das die Aufstellfläche für die Feuerwehr. Zudem wurden zum Zeitpunkt des Alarms im Schulgebäude zahlreiche Klassentüren von den Lehrkräften abgeschlossen. Die Feuerwehr hat dann Schwierigkeiten, genau diese Räume auf vermisste Personen zu durchsuchen.“ Punkte, die im Nachgang bei einer Lehrerkonferenz besprochen werden und auf die die Feuerwehr bei der nächsten Übung ihr Augenmerk richten wird.

Allen Beteiligten ist aber bewusst, dass jede Übung immer wieder eine Verbesserung im Ablauf bringt. In einem Punkt waren sich Schulleitung und Feuerwehr aber einig: Diese Übung hat bewiesen, dass rund 1.100 Beteiligte innerhalb von nur 3:20 Minuten zügig und geordnet aus dem Schulgebäude evakuiert werden konnten. Eine sehr gute Zeit, die dem Städtischen Meerbusch Gymnasium eine Spitzenposition unter Meerbuschs Schulen auf diesem Gebiet einbringt.

Der letzte ernsthafte Einsatz der Feuerwehr Meerbusch im SMG liegt schon einige Zeit zurück. Im Januar 2003 brannte es nachmittags im Fotolabor. Da der Brand frühzeitig erkannt wurde und die richtigen Maßnahmen seitens der Schule eingeleitet wurden, hielt sich der Schaden in Grenzen. Personen wurden dabei zum Glück nicht verletzt. Sicherlich auch ein Ergebnis der Brandschutzaufklärung im Vorfeld.

 

 

Brandschutzerziehung
Osterath, 29. April 2009 - Osterather Schulen
 
Am Mittwoch Morgen wurde in allen Osterather Schulen ein Feueralarm ausgelöst. Dabei handelte es sich jedoch nicht um einen Ernstfall, sondern um unangekündigte Probealarme.
"Trainiert werden soll damit das bewusste Vorgehen im Schadensfall", so Brandinspektor Thomas Jung, der für die Brandschutzerziehung in Osterath zuständig ist. An drei Grundschulen, der Hauptschule und der Realschule wurden vor und nach der großen Pause die jeweiligen Schalter betätigt. So wurde das Vorgehen mit insgesamt 1.500 Schüler geübt. Zum Schluss bemerkte Jung: "Wir sind sehr zufrieden. Grundsätzliche Vorgehensweisen wie Fenster schließen und die Türen nach dem Verlassen des Klassenraumes zu zumachen jedoch nicht abzuschließen wurden genauso beachtet wie das gemeinsame Klassenweise Verlassen zum Sammelplatz." In Osterath findet diese Art von Feueralarm immer in der Zeit zwischen Ostern und den Sommerferien statt.

 

 

Lank-Latum, Februar und März 2009 - Kindergarten Tabaluga
Am Donnerstag, den 25.02.2009 wurde im Kindergarten mit 24 Vorschulkindern und 2 Erzieherinnen eine Brandschutzerziehung von drei Stunden durchgeführt. An folgenden Tagen (Mi.,den 25.03.2009, Mo.,den 30.03.2009 und Mi.,den 01.04.2009) erfolgte dann die Besichtigung der Feuerwehr Lank. An diesen drei Terminen nahmen insgesammt 67 Kinder und 11 Erzieherinnen aller drei Gruppen Teil. Die Besichtigungen dauerte jeweils zwei Stunden und wurde von Reiner Pylen, Frank Beeser und Jörg Brouns begleitet. Ganz besonders haben sich die drei über das durch die Kinder selbst gemalte und gebastelte Plakat gefreut, welches durch die Leiterin des KIGA, Frau Andrea Henze, überreicht wurde. Es macht halt immer wieder Spaß in strahlende Kindergesichter zu schauen.
Reiner Pylen, Löschzug Lank-Latum